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26. Mai 2021

Zaicesti, ein Dorf in der Nähe von Botosani, dort lebt eine Studentin von Anca.

Ab und zu gehen Leona und ihr Freund in einen nahe gelegenen Wald spazieren. Als sie an eine Lichtung kamen, sahen sie etwas abseits eine Hündin liegen und um sie herum liefen ihre Welpen. Außerdem stand dort ein Topf mit Wasser und ein leere Eimer.

Es sah so aus, als wenn die Hündin mit ihrem Nachwuchs ausgesetzt wurde, aber derjenige hatte ein schlechtes Gewissen und ließ der Hündin Wasser und etwas zu fressen da. Aber trotzdem, die Mutterhündin mit ihren Welpen würde hier nicht zurechtkommen. Sie müsste ihre Welpen verlassen, um Futter zu suchen.

Leona nahm Kontakt mit der Hündin auf und es schien, dass die Mama-Hündin sehr froh darüber war, gefunden worden zu sein. Leona und ihr Freund sammelten ihren Nachwuchs ein - 7 Welpen an der Zahl - und machten sich auf den Heimweg. Die Mutterhündin hinterher.

Nun sind die 7 Fellnasen bei Cristina, eine Pflegestelle von Anca, in Sicherheit. Zara, wie die Mama-Hündin nun genannt wird, kann sich ganz in Ruhe um ihren Nachwuchs kümmern.

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Momentane Situation bei Anca in Rumänien

Dieses Video zeigt einen kleinen Überblick über die momentane Situation.

Über 80 Welpen leben zur Zeit bei Anca, dazu kommen noch erwachsenen Hunde, einige Katzen und die Straßenhunde, die von Anca gefüttert werden. So viele hungrige Mäulchen sind zu stopfen. Wir können das nicht alleine leisten und brauchen Unterstützung.

Neben den Futterkosten entstehen auch noch hohe Kosten für Tierarzt, Impfungen und Kastrationen.

Bitte helft uns !!!
Jede kleine Spende hilft und ist herzlichst willkommen.

Dazu wenden Sie sich bitte an:
Britta Gebauer, E-Mail: info@animals-safe-place.com
oder unseren Partnerverein
Aktiv Tierschutz Lichtblicke e.V., E-Mail: w.traut@aktivtierschutzlichtblicke.de

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26. Mai 2021

Seit einiger Zeit lebt eine neue Hündin im Stadtzentrum von Trusesti. Anca begegnete ihr immer wieder einmal. Auch kam die Hündin zu einem Fütterungsplatz, aber sie war immer so vorsichtig und ließ Anca nie nahe genug an sich herankommen. Anca konnte nicht genau erkennen, was mit ihrem Hinterbein ist.
Eine alte Verletzung ... ein alter Bruch ... eine Verkrüppelung des Beines seit ihrer Geburt?!

Und plötzlich war diese Hündin verschwunden. Seit mehreren Tagen war diese Handicap Hündin nicht mehr gesichtet worden. Anca suchte sie. Fragte Bewohner. Niemand wusste von der Hündin. Doch dann hörte Anca etwas über einen Bekannten, dass eine wohl am Bein verletzte Hündin an einem alten Schuppen auf einem Gelände am Rande von Trusesti gesehen wurde. Anca suchte und fand die Hündin mit ihren Welpen. Und nun ist diese Hündin gar nicht mehr vorsichtig, sondern freute sich Anca zu sehen.

Leider hat Anca z.Z. überhaupt keinen Platz mehr, um diese Familie aufnehmen zu können in ihrem "Safe Place", deshalb sprach Anca mit dem Besitzer des Geländes, ob die Familie dort bleiben könnte, bis sie Platz hätte. Der Besitzer ist ein tierlieber Mensch und sagte zu, wenn Anca sich um die Familie kümmern würde. Natürlich, ist dies keine Frage.

Sobald es möglich sein wird, wird die Hündin mit ihrem Nachwuchs umziehen. Außerdem wird Anca die Hündin ihrem Tierarzt vorstellen, sobald dies möglich ist und später auch kastriert.

Anca benötigt dringend unterstützen. Gerade Futter und Impfungen sind lebenswichtig.
Jede kleine Spende hilft und ist herzlichst willkommen.

Dazu wenden Sie sich bitte an:
Britta Gebauer, E-Mail: info@animals-safe-place.com
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21. Mai 2021

In einem Dorf in der Nähe von Trusesti lebt Leona, eine Helferin von Anca und wartet auf ihren Freund, der abends zu ihr kommen wollte. Irgendwann kam er auch und brachte noch eine Überraschung mit. Eine kleine Hündin mit ihren 2 Welpen.

Der junge Mann war auf dem Weg zu seiner Freundin. An der Dorf Grenze sah er, dass diese kleine Hündin mit ihren 2 Welpen eine Straße überquerte und gerade noch rechtzeitig an die Seite kam, ehe ein Auto sie erfassen konnte. Er rief nach der Hündin, die sich auch sofort angesprochen fühlte und zu ihm lief. Ihre 2 Welpen im Schlepptau. Der junge Mann sah sofort, dass die Hündin Hilfe brauchte. Ihr rechtes Auge war entzündet. Er schaute er sich um, sah einen Karton und kurz entschlossen setzte er alle 3 Hunde hinein und nahm sie mit. Und nun sind alle 3 Hunde bei Leona in Sicherheit.

Schon am nächsten Tag stellte Anca Lilly, wie die kleine Hündin nun genannt würde, ihrem Tierarzt vor. Zuerst müsste nun die Entzündung behandelt werden. So wie es aussieht, ist das Auge noch vorhanden, aber ob Lilly noch sehen kann damit oder nicht, wird sich zeigen, wenn die Entzündung abgeheilt ist.

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16. Mai 2021

Ein Hohlraum unter einer Betonplatte, die als Fußweg dient, an der Seite eines Hauses.

Dieses Loch befand eine trächtige Hündin als sicheren Unterschlupf, um ihren Nachwuchs zur Welt zu bringen. Trocken, ruhig, geschützt, so sollte es sein. Die Geburt, sowie die ersten Tage danach schien alles gut. Keine Störung. Die Hündin konnte sich ganz auf ihre Welpen konzentrieren.

Dann allerdings wurde sie bemerkt. Anwohner wollten sie vertreiben, aber die Hündin wich nicht von der Seite ihrer Welpen. Somit kamen die Leute auf die Horror-Idee, wenn die Hündin sich nicht vertreiben ließe, dann sollte sie in dem Hohlraum blieben, für immer. Diese Leute hatten vor, den Hohlraum mit Beton aufzufüllen. Somit wäre das Problem gelöst.

Das Loch auffüllen mit Beton??!!!
Die Hündin mit ihren Babys lebendig einmauern??!!
Während die Hündin verzweifelt versucht, ihre Babys zu beschützen??!!
Welche Abart ist das denn??!! Wie können Menschen nur auf so eine Horror-Idee kommen??!!

Jemand erfuhr von der Hündin und ihrem bevorstehendem Schicksal und informierte eine Bekannte von Anca. Diese wiederrum rief Anca völlig aufgebracht an. Es musste sofort etwas passieren, da diese Leute schon den Beton bestellt hatten. Der Ort war allerdings von Anca fast 2 Stunden entfernt. Wohlmöglich würde sie es nicht rechtzeitig schaffen, das Auffüllen des Loches zu verhindern. So bat Anca ihre Bekannte, alles zu unternehmen, um den lebendigen Tod der Hundefamilie zu verhindern, bis sie Vorort ist und die Hündin mit ihrem Nachwuchs sichern konnte.

Egal wie, es musste verhindert werden. Auch wenn Ancas Bekannte sich vor den Hohlraum legen musste oder sogar rein kriechen, sie würde alles versuchen. Anca machte sich mit Transportbox auf den Weg zu der Hundefamilie.

Vorort gab es noch heftige Diskussionen. Manche wollten unbedingt die Hündin lebendig begraben sehen, während andere froh wären, wenn die Hündin einfach verschwindet, egal wie. Vereint schafften es Anca und ihre Helfer, die Hündin mit ihren Welpen zu sichern.
Gott sei Dank.

Nun ist die Hündin mit ihren 6 Welpen bei Anca in Sicherheit. Sie haben eine Hundehütte ganz für sich alleine, Futter, Wasser, Ruhe, es ist trocken und geschützt. Mama-Hündin kann sich nun ganz auf ihrem Nachwuchs widmen. Wir hoffen, dass alle es schaffen werden.

Wenn Sie die Hundefamilie unterstützen möchten (Futter, Impfungen der Kleinen sowie der Mama und die spätere Kastration der Mutterhündin) würden wir uns sehr darüber freuen. Jede noch so kleine Spende würde uns helfen, die ganzen Kosten der vielen Notfelle zu stemmen.

Dazu wenden Sie sich bitte an:
Britta Gebauer, E-Mail: info@animals-safe-place.com
oder unseren Partnerverein
Aktiv Tierschutz Lichtblicke e.V., E-Mail: w.traut@aktivtierschutzlichtblicke.de

Unseren herzlichen Dank für die Unterstützung geht an: Tanja Hubrich, Kathrin Reitz, Silvia Frohn

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13. Mai 2021

Eine Bushaltestelle am Rande von Trusesti.
Eher ein Platz, wo der Bus anhält. Dort ist sonst nichts. Keine Sitzmöglichkeit oder gar Überdachung. Nur ein Schild. Eine Studentin von Anca stieg an so einer Haltestelle aus, da sie in Botosani einkaufen war. Sie war in Eile und doch fiel ihr ein kleiner Hund auf, der nahe der Haltestelle an einem Stein gedrückt kauerte. Sie ging zu ihm und sprach den keinen Welpenjungen an. Er sah das Mädchen mit traurigen, hoffnungslosen Augen an.

Alf, wie er später genannt werden wird, war in einem erbärmlichen Zustand. Der Welpenjunge hatte Räude. Seine Haut war mit Verkrustungen und kleinen Wunden übersät. Sein Fell fiel ihm aus. An seinem Bauch waren kaum noch Härchen zu sehen. Der Kleine musste unwahrscheinlichen Juckreiz haben und wenn er sich kratzt, schmerzt ihm seine ganze Haut. Wahrscheinlich hat irgendjemand den kleinen Welpenjungen dort an der Haltestelle ausgesetzt. Die Studentin rief sofort Anca an und fragte, wie sie dem Kleinen helfen könnte. Anca war noch in Trusesti und so trafen sie sich und Anca nahm Alf mit zu sich.

Alf benötigt intensive Pflege, Medikamente und gutes Futter. Und wenn es ihm besser geht und Alf wieder gesund ist, hoffen wir, dass der kleine tapfere Welpenjunge eine liebe Familie findet, die ihn niemals mehr im Stich lässt. Und ihm beisteht, in guten und in schlechten Zeit.

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06. Mai 2021

Trapo-Tag.
Dieser Tag ist immer aufregend.
Mehrere Hunde hatten das Glück und eine Familie adoptierte sie oder sie bekamen ein Pflegestellenangebot. Somit war es der Start in einen neuen Lebensabschnitt.

Anca hatte schon alle Glücklichen vorbereitet und wartete auf das Transportunternehmen, die ihre Schützlinge behutsam und guter Fachkenntnis übernehmen würde.

Doch dann erhielt Anca einen Anruf von einem der Fahrer. Er erzählte ihr, dass ein Mann sie angesprochen hätte, als sie in einem Dorf eine kurze Pause einlegten. Dieser Mann hatte 6 Welpen in einem Sack dabei. Dieser Mann fragte die Fahrer, ob sie ihm die Welpen abnehmen würden, ansonsten würde er sie entsorgen. Die Welpen waren erst ein paar Tage alt, also viel zu jung, um ohne Mutter zu überleben. Anca antwortete, dass sie die Welpen nehmen würde, aber nur mit ihrer Mutter zusammen.

Der Van kam bei Anca ein paar Stunden später an. Die Fahrer stiegen aus und hatten für Anca eine Überraschung dabei. In einem der Transportkäfige lagen die Mama-Hündin und ihre 6 Welpen. Der Besitzer war nach kurzem Überlegen einverstanden, holte die Mamahündin und übergab alle 7 Hundeseelen den Fahrern des Transportunternehmens.

Ja, 7 neue Fellnäschen, die versorgt werden müssen, aber auch 7 Fellnäschen mit der Chance auf ein schönes Hundeleben. Wir brauchen dringend Unterstützung. Futter, Impfungen, Aufbaupräparate und die Mama wird irgendwann kastriert. Jede Spende hilft.

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06. Mai 2021

Ein dünner schwarz weißer Kater lebte irgendwo in einem Dorf zwischen Trusesti und Iasi. Sein Leben ist nicht einfach. Er muss für sich alleine sorgen. Zwar mag er uns Menschen sehr, aber er fand niemanden bei dem er leben dürfte. So musste er sich durch Leben schlagen - alleine.

Bei der Futtersuche überquerte er immer wieder eine viel befahrende Landstraße. Auf der anderen Seite war eine kleine Haltebucht, wo auch ein Mülleimer stand. Bis zu diesem Tag ging immer alles gut. Er wartete auf eine Lücke und rannte schnell. Nur dieses Mal war das Auto einfach schneller.

Ioana, eine Helferin von Anca, war auf dem Heimweg von Iasi nach Hause. Es war viel los auf der Landstraße, sodass sie nur langsam vorankam. Durch reinen Zufall stoppte der Verkehr an einer Haltebucht. Ioana schaute durchs Seitenfenster ... und sah eine Katze am Bordsteinrand liegen. Die Katze hob etwas den Kopf, aber bewegte sich sonst nicht.

Natürlich stoppte Ioana und schaute nach der Katze. Sie sah direkt, dass die Katze einen offenen Bruch am linken Hinterbein hatte. Alle 4 Knochen Glieder zur Pfote waren komplett durchtrennt. Außerdem stand Tom, wie Ioana den Kater später nannte, unter Schock. Es ist wahrscheinlich, dass Tom von einem Auto erfasst wurde und durch den Aufprall diesen Bruch bekam. Natürlich nahm Ioana den verletzten Kater mit.

Da es schon sehr spät war, konnte Tom erst am nächsten Tag Ancas Tierarzt in Botosani vorgestellt werden. Nach der Untersuchung war nicht ganz klar, ob Tom seine Pfote behalten wird. Aber erst einmal wollte es der Tierarzt versuchen. Am nächsten Tag die OP. Tom bekam 2 Titan Platten eingesetzt, zur Stabilisierung der Brüche. Nun hieß es warten und Tom versuchen ruhig zu stellen, damit er seine Pfote nicht belastet. Anca tat ihr Möglichstes, um Tom die Pflege und Versorgung zu geben, die er jetzt benötigte.

Tom ist ein sehr lieber und verschmuster Kater. Er liebt es soooo sehr, gestreichelt zu werden und er ist auch ein so guter Patient. Er lässt alles über sich ruhig ergehen.

Nach einiger Zeit die 2. OP. Die Platten müssen wieder heraus genommen werden und dann wird man erst sehen, ob Tom seine Pfote wieder benutzen kann, ob die Nerven durch den Unfall in Mitleidenschaft gezogen wurden oder nicht. So wie es nun scheint, wird Tom seine Pfote nicht nur behalten, sondern er kann sie auch wieder benutzen. Die Nerven sind in Takt, die Wunde heilt gut und auch die Haut und das Fell regenerieren sich langsam.

Wie sind alle so glücklich, dass Tom es geschafft hat.
Und wir hoffen so sehr, dass Tom eine liebe Familie finden wird, die sich in ihn verliebt und den tapferen Kater adoptieren möchte. 

Wenn Sie Tom unterstützen möchten, (seine Operation, Nachsorge, Impfung, Kastration) sprechen Sie uns an. Ebenso, wenn Sie Tom ein Zuhause schenken möchten.

Britta Gebauer, E-Mail: info@animals-safe-place.com
oder unseren Partnerverein
Aktiv Tierschutz Lichtblicke e.V., E-Mail: w.traut@aktivtierschutzlichtblicke.de

Ganz herzlichen Dank an Mathias und Karin Weichs, Gerd Dirkschneider, Daniela Sterath-Edelmann, Christina Erler für ihre Unterstützung

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05. Mai 2021

An einem Tag im April, es war schon Abend, war Anca nach einem langen, arbeitsreichen Tag in Trusesti schon fast auf dem Heimweg. Sie überlegte doch noch schnell an dem Rastplatz zwischen Trusesti und Stefanesti vorbei fahren wollte, um Futter für die Straßenhunde dort auszustreuen.

Überlegt und getan ... Sie ließ Futter dort an dem Rastplatz, doch irgendetwas ließ sie aufhorchen. Anca kann im nach hinein gar nicht mehr sagen, was sie dazu bewogen hat noch etwas weiter in das kleine Wäldchen zu gehen.

Und da sah Anca in einer kleinen Mulde liegend eine kleine Hündin und an ihrem Bauch 2 neugeborene Welpen. Anca ging langsam auf die Hündin zu, redete sanft mit ihr. Hoffentlich nicht würde die Hündin aufspringen und wegrennen. Sie blieb liegen. Anca konnte die Mamahündin mit ihrem Nachwuchs nicht dort lassen. Für die nächsten Tage war kräftiger Regen angesagt und außerdem was es viel zu gefährlich hier im Wald, ungeschützt, nur in einer Mulde liegend.

Ein paar Wochen sind seither vergangen und die Mama-Hündin und ihren beiden Welpen geht es gut. Bald sind die 2 Kleinen soweit, dass sie ihre erste Impfung bekommen.

Wenn Sie die beiden Welpen unterstützen möchten, (Impfung, Aufbaufutter) sprechen Sie uns an.
Britta Gebauer, E-Mail: info@animals-safe-place.com
oder unseren Partnerverein Aktiv Tierschutz Lichtblicke e.V.,
E-Mail: w.traut@aktivtierschutzlichtblicke.de

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28. April 2021

In einen der vielen Nebenwege von Trusesti lebt Jana, eine Bekannte von Anca und zeitweise auch eine Pflegestelle, wenn es mal wieder in Ancas Safe Place kein Platz mehr frei ist. Ein paar Grundstücke weiter von Jana wohnt ein Bauer, der eine Kettenhündin besitzt. Natürlich ist diese Hündin nicht kastriert.

An einem Tag im April sieht Jana diesen Herrn an ihrem Grundstück vorbei gehen und in seinen Armen hielt er 3 Welpen. Sie sprach ihn an, was er mit diesen Welpen vorhätte. Er antwortete barsch, dass er sie loswerden will, da er keine Verwendung für die Drei hätte. Er weiß noch nicht nie, aber er würde schon eine Möglichkeit finden, sie zu töten. Jana fragte den Mann, ob er ihr die Drei geben würde. Der Mann war einverstanden, denn so wäre es für ihn noch leichter, dass er die Welpen los werden würde.

Es sind 3 bezaubernde junge Welpen, freundlich, aufgeschlossen. Die ersten Tage blieben die Drei bei Jana, bis bei Anca Platz frei wurde. Außerdem ist Anca mit diesem Mann nun in Kontakt, da sie die Kettenhündin kastrieren lassen möchte.

Wir hoffen, dass diese 3 Fellknäulchen stark genug sind, um zu überleben und dass Anca bei dem Nachbarn von Jana Erfolg haben wird.

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24. April 2021

Am Rande von Trusesti lebt ein gutherziger Mann. Er besitzt nicht viel, ist mit dem zufrieden, was er hat.

An einem Tag Anfang April war dieser Mann gerade dabei in seinen Garten Gemüse zu säen, als ihm ein Hund auffiel. Dieser Hund suchte nach etwas fressbarem. Es war eine Mama-Hündin, denn sie hatte ein großes Gesäuge, also hatte sie irgendwo ihre Welpen abgelegt.

Der gutherzige Mann folgte der Hündin zum Rande eines Feldes und sah, wie die Hündin sich in eine tiefere Mulde legte. Er ging näher und da waren sie - 6 Welpen, nur wenige Tage alt, mit ihrer Mama. Der Mann ging nun jeden Tag zu dieser Stelle und fütterte die Hündin mit Essenreste.

Nach ein paar Tagen machte sich der Mann Sorgen um die kleine Familie, da er die Hündin immer wieder sah, wie sie nach Futter suchte. Er konnte der Hündin nicht ausreichend füttern, sodass die Hündin gezwungen war, ihr Kleinen alleine zu lassen, um für sich Futter zu finden.

Durch einen Bekannten erfuhr der Mann von Anca und bekam ihre Telefonnummer. Er rief sie an und bat um Hilfe für die 7 Fellnasen. Natürlich war Anca bereit die Hündin mit ihrem Nachwuchs aufzunehmen. Nun sind sie alle in Sicherheit und die Hündin braucht sich jetzt nur noch um ihre Welpen kümmern. Denn Futter ist nun ausreichend für sie verfügbar.

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17. April 2021

Das Dorf Buhaceni ist nicht weit entfernt von Trusesti. Es ist üblich in den ländlichen Gegenden, dass verhältnismäßige kurze Strecken zu Fuß unternommen werden. So war eine junge Frau, Studentin von Anca, war auf dem Nachhause-Weg von Trusesti zu ihrem Dorf.

Neben der Straße sah die junge Frau einen Hund zusammen gekauert hocken. Beim Näherkommen sah sie, dass dieser Hund unwahrscheinlich dünn war. Die Wirbelknochen standen deutlich hervor. Auch als sie schon fast neben ihm stand, bewegte sich dieser Hund nicht. Die Studentin dachte schon, dass er tot wäre, aber dann hob dieser Hund leicht seinen Kopf an.

Die junge Frau sprach ihn an. Sein Blick war so hoffnungslos, so traurig. Dieser Hund musste schon sehr lange hungern, denn er glich einem Skelett. Rippen und Hüftkochen standen so deutlich hervor. Und er hatte eine infektiöse Wunde an seinem Oberschenkel. Wahrscheinlich rührte dies von einem Biss. Außerdem waren deutliche Spuren eines viel zu eng sitzendem Halsband an seinem Hals zu sehen. Der kleine Rüde war ein Kettenhund, der wahrscheinlich durch aushungern nicht mehr die Kraft hatte, seinen Job zu machen und deshalb ausgesetzt oder vertrieben wurde. Die junge Frau nahm den kleinen Rüden mit und informierte Anca und bat um Hilfe für ihn.

Nun ist Pablo bei Anca in Sicherheit und wird aufgepäppelt. Seine Wunde wurde versorgt und heilt ganz gut und er hat auch schon an Gewicht leicht zugenommen. Er bekommt zusätzlich Vitamine und Aufbaustoffe.

Wenn Sie Pablo bei seinen Behandlungskosten unterstützen möchten, würden wir uns sehr darüber freuen. Sobald er noch mehr Gewicht zugelegt hat, kann er auch geimpft und kastriert werden und sucht dann sein Zuhause für immer.

Jede Hilfe ist willkommen, sprechen Sie uns an.
Britta Gebauer, E-Mail: info@animals-safe-place.com
oder unseren Partnerverein Aktiv Tierschutz Lichtblicke e.V.,
E-Mail: w.traut@aktivtierschutzlichtblicke.de

Ganz herzlichen Dank an Gundula Baumgärtner und Tanja Hubrich für ihre Unterstützung.

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17. April 2021

Ein Karton mitten im Wald ...

Verschlossen ...

Weit und breit niemand. Kein Haus. Nichts.

Niemand hört das Winseln. Das Weinen. Das Kratzen im Karton.

Leona, eine junge Frau und Helferin von Anca, spazierte mit ihrem Freund durch einen Wald. Vertieft im Gespräch, genießend die Zweisamkeit. Doch dann sieht Leona weit entfernt etwas Helles im Wald stehen. Sie versuchte aus der Entfernung zu erkennen, was es sein könnte, aber dafür war dieses Etwas einfach zu weit entfernt. So ging sie mit ihrem Freund quer durch den Wald zu diesem Hellen Teil, was sich dann als ein Karton entpuppte. Sie hören das leise Weinen im Inneren des Kartons. Leona öffnete und zum Vorschein kam ein traurig schauendes Augenpaar eines verzweifelten Welpenmädchen.

Es war keine Frage, ob Leona Leyla, wie sie das Welpenmädchen nun nannte, mitnehmen würde, es war selbstverständlich. Ein Baby ausgesetzt, fernab von jeder Möglichkeit gefunden zu werden, noch dazu in einem Karton der verschlossen war ... wie gefühllos muss man sein, um so etwas zu tun ???!!!

Wenn Sie Leyla unterstützen möchten, (Impfung, Parasitenbehandlung) sprechen Sie uns an.
Britta Gebauer, E-Mail: info@animals-safe-place.com
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Aktiv Tierschutz Lichtblicke e.V., E-Mail: w.traut@aktivtierschutzlichtblicke.de

Ganz herzlichen Dank an Anja Pohlmann zu der Kostenübernahme von Leyla

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15. April 2021

Mitte April besuchte Anca ihre Mutter. Sie gingen zusammen einkaufen zu einem Wochenmarkt in Darabani.

Sie unterhielten sich, gingen vom Stand zu Stand und kauften Obst und andere Sachen ein. Auf einmal lief ihnen ein kleiner Welpe zwischen die Beine. Der Kleine bettelte nach Futter und Aufmerksamkeit. Anca nahm den Welpen auf den Arm. Es war ein Mädchen, nur wenige Wochen alt. Anca fragte bei den Standleuten nach, ob die Kleine zu jemanden gehörte. Man erzählte ihr, dass der kleine Hund schon den ganzen Tag von Stand zu Stand lief und bettelte, er aber zu niemanden gehörte.

Anca und ihre Mutter konnten die Kleine nicht dort lassen und nahm sie natürlich mit. Anca brachte das kleine Welpenmädchen zu einer Pflegestelle, wo sie mit weiteren Welpen nun aufgepäppelt wird.

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14. April 2021

Darabani, eine Stadt hoch im Norden vom Landkreis Botosani, nahe der Landesgrenze zu der Ukraine dort lebt eine Bekannte von Anca. Die Frau kümmert sich dort, ebenso wie Anca, um Straßentiere, unterhält Futterstellen und kümmert sich um verwaiste oder ausgesetzte Tiere, die alleine nicht auf Rumäniens Straßen überleben würden.

An einem Tag im April kommt Luminita an einem "verwilderten" Müllplatz vorbei. Zuerst fällt ihr nichts weiter auf, doch dann hört sie leises Winseln. Beim Nachsehen fand Ancas Bekannte unter dem vielen Hausmüll und Plastikflaschen 4 junge Welpen.

Es war klar, die 4 Fellnäschen sind hier einfach "weg geworfen" worden. Wahrscheinlich waren die 4 unerwünschter Nachwuchs, der einfach nur lästig war und entsorgt werden musste. Wie kann jemand so herzlos und furchtbar sein, hilflose Babys im Nirgendwo auszusetzen. Im Bewusstsein, dass diese Babys ohne Hilfe nicht überleben werden.

Zum Glück sind sie Luminita aufgefallen und somit haben diese Kleinen nun, eine Chance zu leben. Die ersten Tage blieben sie noch bei Luminita bis Anca 4 Welpen abholen konnte.

Wir hoffen, das Ancas Bekannte die 4 noch rechtzeitig gefunden hatte. Wir werden berichten.

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12. April 2021

Cristina ist eine Pflegestelle von Anca und kümmert sich meist um verwaiste Welpenkinder. Sie erfuhr von einer Bekannten, dass in dem Dorf Soldanesti eine Familie lebt, die 2 Ketten-Hündinnen haben. Nun haben diese Hündinnen Nachwuchs bekommen. Eine Hündin mit 4 Welpen und die Andere mit 8 Welpen. Aber eigentlich möchte die Familie keinen Nachwuchs, wären aber so arm, dass sie sich eine Kastration der Hündinnen nicht leisten könnten. Schon gar nicht für beide Hündinnen.

So erfuhr Anca von dieser Familie. Da das Dorf Soldanesti nahe ihrer Fütterungsroute liegt, besuchte Anca zusammen mit Cristina die Familie.

Die Hündin mit ihren 8 Welpen ist eine sehr freundliche und menschenbezogene Hündin. Sie ließ Anca sofort an ihren Nachwuchs. Die Kleinen scheinen gesund und munter, sind aber erst wenige Tage alt, sodass Anca im Moment nur wenig für diese Familie tun kann. Gutes Futter, späteres Impfen und dann bei der Suche nach Familien für die Welpen helfen. Natürlich dies nur, wenn die Familie die Mutterhündin kastrieren lassen würde, sobald ihre Welpen sie nicht mehr bräuchten. Anca wird in regelmäßigen Abständen diese Familie besuchen und nach dem Rechten sehen.

Die Hündin mit ihren 4 Welpen nahm Anca, nach Absprache mit der Familie, mit, da sich die Familie eigentlich auch nur eine Hündin finanziell leisten könnte. Somit ist nun diese Mutterhündin mit ihrem Nachwuchs in Sicherheit bei Anca und kann dort ihre Welpen in Ruhe großziehen.

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10. April 2021

Wie immer war Anca unterwegs zu ihren Futterstellen. In Gedanken ging sie ihren Tagesplan durch, als sie seitlich auf einem Feld einen Hund sah, der zu humpeln schien. Anca nutze die nächste Möglichkeit um anzuhalten und nachzusehen. Als sie den großen Hund fast erreichte, kam Adrian, wie Anca ihn später nennen würde, humpelt auf sie zu. Sein Schwanz wedelte und man sah ihn seinen Augen Hoffnung. Sein Gesicht zeigt mehrere Narben und auch sonst war Adrian in keinem guten Gesundheitszustand.

Adrian scheint ein Windhund-Mix zu sein, sehr dünn und er konnte seine linke Vorderpfote nicht benutzen. Zwischen Pfotengelenk und Ellbogen war eine sehr verdickte Stelle. Eventuell eine Entzündung? Anca nahm den lieben Rüden mit zu ihrem Auto und brachte ihn zu ihrem Tierarzt, damit sein Bein geröntgt werden konnte.

Adrian ist ein sehr geduldiger Patient. Er ließ alles über sich ergehen. Vermutlich merkte er, dass Anca ihm helfen möchte. Wie die Röntgenbilder zeigten, ist Adrians Bein mehrfach gebrochen. Dies scheint aber schon länger her zu sein. Wie viel Schmerzen musste Adrian erleiden?! Wir vermuten, dass der liebe Rüde als Jagdhund bei Jemanden gehalten wurde und er sich bei der Ausübung seines Jobs verletzt hatte. Eventuell hat sich Adrian bei hoher Geschwindigkeit überschlagen oder ist bei der Jagd in ein Loch getreten. Auf jeden Fall wird ihn sein Besitzer nicht mehr gewollt haben. Ein verletzter Windhund ist zu nichts mehr zu gebrauchen. Und so wurde Adrian vermutlich ausgesetzt oder vertrieben.

Einen Tag später wurde Adrian operiert. Die OP ist gut verlaufen und wir hoffen, dass Adrian bald wieder sein Bein richtig benutzen kann. "Aktiv Tierschutz Lichtblicke e.V." hat sich als Partnerverein bereit erklärt, mit Hilfe von Spendern, die OP Kosten sowie Nachsorgekosten zu übernehmen.

Wir werden über Adrians Genesung berichten.

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29. März 2021

Ende März bekam Anca einen Anruf von einer jungen Frau. Sie erzählte ihr, dass sie eine Mutterhündin mit ihren neugeborenen Welpen ein einem Heuhaufen entdeckt hatte. Allerdings rief die junge Frau aus Darabani an. Einer Stadt weit hoch im Norden von dem Landkreis Botosani.

Der Winter war noch nicht vorbei und die Temperaturen sanken immer wieder nachts in den 2-stelligen Minusbereich. Es war sehr gefährlich für die neugeborenen Welpen, denn sie könnten erfrieren, auch wenn es in einem Heuhaufen wärmer wäre als in einem alten Schuppen oder Ruine. Anca benötigte fast 90 Minuten Fahrzeit bis nach Darabani. Aber sie war gerade dabei eine wilde Streunerin einzufangen, um sie zu ihrem Tierarzt für die Kastration zu bringen.

Zum Glück wohnt eine Freundin und Helferin von ihr in Darabani. So bat Anca Luminita, nach dieser Mütterhündin zu sehen und wenn es möglich wäre, diese samt ihren Welpen mitzunehmen und in Sicherheit zu bringen.

Luminita sagte sofort zu und begab sich auf die Suche. Und tatsächlich fand sie die Mama-Hündin mit ihren Welpen und nahm sie mit nach Hause. Dort kümmert sie sich und natürlich die Mama um die Kleinen, so lange, bis sie alt genug sind und umziehen können zu Anca.

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29. März 2021

Ein einem Tag - Mitte Februar - kam Anca gerade vom Füttern des Straßenhunde Rudel, das beim Haus von Ion leben, als eine Dame sie ansprach. Die Dame erzählte ihr, dass nur wenige Schritte weiter eine Straßenhündin in einer Box ihre Welpen zur Welt gebracht hatte. Dies hätte die Dame aber erst vor ein paar Tagen gesehen.

Die Dame führte Anca zu der Holzbox. In ihr lagen 5 Welpen, nur ein paar Wochen alt. Von ihrer Mama war keine Spur zu sehen. Die Dame erzählte Anca, dass die Mutterhündin scheu wäre und sich nicht anfassen lassen würde. Die Hündin würde immer auf Distanz zu Menschen bleiben, würde sich aber um ihre Welpen kümmern.

Es war klar, Anca konnte die Welpen nicht mitnehmen. Die kleinen Fellnäschen waren noch zu jung und brachten ihre Mutter noch. Da aber die Mama noch ihre Welpen säugt, konnte Anca die Hündin auch nicht betäuben, um sie und ihren Nachwuchs in Sicherheit zu bringen. Somit konnte Anca die Familie nur versorgen und hoffen, dass die Welpen so lange überlegen, bis sie von ihrer Mutter entwöhnt sind.

Jeden Tag besuchte Anca von nun an die kleine Familie. Anca legte Decken in die Box, gab den Kleinen Nassfutter. Dies alles beobachtete die Mutterhündin von weitem. Die Mutterhündin traute Anca etwas, aber trotzdem war sie immer vorsichtig und wich sofort zurück, sobald Anca sich ihr näherte.

Nach mehreren Wochen war es dann so weit. Die Welpen brauchten ihre Mama nicht mehr und Anca konnte 2 der Welpen mit zu sich nehmen und in Sicherheit bringen. Leider wurden 3 Welpen in den letzten Tagen von verschiedene Personen wohl mitgenommen. Anca hofft natürlich, dass sie es gut haben werden, aber sie konnte die Welpen nicht eher von dort mitnehmen.

Nun sind die beiden Welpenmädchen bei Anca und schon bald werden sie nach ihren eigenen Menschen suchen. Inzwischen hat es Anca auch geschafft, die Mutterhündin einzufangen und kastrieren zu lassen.

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28. März 2021

Darabani, eine Stadt sehr hoch im Norden vom Landkreis Botosani, dort lebt eine Bekannte von Anca. Ebenso wie Anca versucht die Dame Straßentieren in ihrer Umgebung, mit Futterstellen zu helfen.

An einem Tag Anfang des Jahres erhielt diese Dame einen Anruf von jemanden, der ihr berichtete, dass etwas außerhalb der Stadt neben der Landstraße ein kleiner Hund leben würde. Dort würde auch eine Holzbox stehen und jemand anderes würde dort wohl auch die Hündin von Zeit zu Zeit füttern.

Zu dieser Jahreszeit herrscht in Rumänien ein strenger Winter, mit viel Schnee und tiefen Temperaturen von nachts bis zu - 20° C. Auch tagsüber steigt das Thermometer nicht in den einstelligen Minusbereich. Wasser friert in Minuten zu.

Ancas Bekannte fährt noch am selben Tag zu der beschriebenden Stelle und findet dort wirklich eine Hündin vor. Der Wind ist eiskalt und stürmisch. Am Straßenrand befindet sich wirklich eine Holzbox. Eingeschneit, etwas Futter und ein zugefrorener Topf mit Wasser.

Limba, wie die Hündin später genannt werden wird, lebt dort schon länger. Wahrscheinlich wurde sie hier von ihrem Besitzer ausgesetzt. Vielleicht mit dieser Holzbox oder jemand anderes hatte Mitleid mit der Hündin und stellte ihr diese dort hin. Limba ist eine freundliche und menschenbezogende Hündin, sodass Ancas Bekannte es nicht schwer hatte, sie einzufangen und mitzunehmen.

Die ersten Tage durfte Limba bei ihrer Retterin bleiben und zu Kräften kommen. Nun ist die liebe Hündin zu Anca in ihr "Safe Place" umgezogen und wartet dort auf ihre Chance eine liebe Familie zu finden.

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27. März 2021

Nur einen Tag später, nachdem Anca eine sehr dünne Jagdhündin an diesem Rastplatz vorgefunden hat, erwartete sie dort gleich 2 weitere sehr dünne Hündinnen.

Inima, wie Anca die dunkel fellige Hündin später nannte, war so kopflos in den ersten Sekunden als Anca an dem Parkplatz ankam, so dass sie vermutete, dass die Hündin erst kurze Zeit zuvor dort ausgesetzt wurde. Anca blieb nichts anderes übrig, als abzuwarten und zu hoffen, dass sich die Hündin beruhigt und sie nicht in ein Auto läuft.

Zum Glück für Inima war in dem Moment als sie fast auf die Landstraße lief nicht viel Verkehr und mit Nassfutter konnte Anca die Hündin zu sich locken. Die nur kniehohe Inima war so dünn und verschlag so gierig das Futter. Tagelang oder gar Wochen hatte die Hündin nicht viel zu fressen bekommen.

Als Anca Inima ins Auto sicher in eine Transportbox gebracht hatte und eigentlich weiterfahren wollte, stand eine zweite Hündin an ihrem Auto und sah hinein, als wenn sie sagen wollte, nimm mich auch mit. Auch sie war sehr dünn und mit Zuspruch und Ruhe konnte Anca auch diese liebe Hündin in ihr Auto bringen.

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26. März 2021

Ein Rastplatz an der Hauptverkehrslandstraße zwischen Botosani und Trusesti ist nicht nur ein Halt für kurzzeitige Verschnaufpausen - nein - es ist auch ein bekannter Ort, wo immer wieder unliebsame oder unbrauchbare Haustiere zu entsorgen.

Anca hat an diesem Parkplatz schon viele ausgehungerte Hunde und Katzen gefunden. Welpen, erwachsene und auch alte Tiere, die dort zum Sterben von ihren Besitzern ausgesetzt werden. Anca hält jeden Tag dort an, um zu kontrollieren, ob nicht ein Tier Hilfe braucht. Sie lässt Trockenfutter dort, um ausgesetzten Tieren oder auch Streuner zu helfen, zu überleben.

An einem Tag Ende März hielt Anca natürlich auch wieder an diesem Rastplatz an. Schon von weitem sah sie einen Hund, der auf sie zu gelaufen kam. Oder besser gesagt, unterwürfig gekrochen kam. Es war eine Hündin. So dünn. Ihre Rippen und Hüftknochen standen so sehr hervor. Die Hündin musste über viele Wochen kaum Futter bekommen haben.

Freya, wie später ihr Name sein wird, ist eine ältere Jagdhündin, die vermutlich nicht mehr ihren Job gut genug ausgeübt hat, sodass ihr Besitzer sie wohl verjagt oder ausgesetzt hat.

Natürlich nahm Anca Freya mit sich und brachte sie in Sicherheit. Jetzt bekommt die liebe Hündin Aufbaukost und kann sich erholen. Schnell bekam Freya ein Pflegestellenangebot und sobald sie zu Kräften gekommen ist, darf sie Rumänien für immer verlassen.

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25. März 2021

Cristina, eine Helferin von Anca, war auf dem Weg zum Einkaufen, als sie mitten auf der Straße einen kleinen Hund sah. Er saß dort, ohne sich zu bewegen. Wie versteinert.

Cristina war noch ein gutes Stück von dem Kleinen entfernt, als ein Auto angefahren kam. Der jungen Frau stockte der Atem. Sie hoffte so sehr, dass der Hund noch rechtzeitig weg lief. Aber er blieb, wo er war. Cristina rannte los, in der Hoffnung ihn noch zu erreichen. Sie sah, wie der Fahrer sein Auto um die kleine Fellnase herum lenkte.

Glück gehabt. Aber da kam auch schon das nächste Auto.... Zweimal Glück haben?! War unwahrscheinlich.

Cristina wedelte mit ihren Armen. Das Auto fuhr langsamer und noch rechtzeitig kam sie zu dem  kleinen Hund, um ihn aus dieser Todeszone zu retten. Es ist ein kleiner, sehr dünner Welpenjunge. Nun lebt der kleine Hundejunge bei einer Pflegestelle von Anca und wird dort aufgepäppelt.

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23. März 2021

An einem Tag im März bekam Anca einen Anruf von einer jungen Frau. Wie sich überraschend herausstellte kannte Anca diese junge Frau, als sie ein junges Mädchen war und im Waisenhaus lebte. Dies allerdings war Jahre her. Nun erzählte ihr die junge Frau, dass sie verheiratet wäre und bei ihr ein paar Tiere lebten. U.a. eine kleine Hündin, die sie auf der Straße gefunden hatte.

Irgendwann fing diese kleine Hündin an, mit den Hühnern zu spielen. Ihr Ehemann war davon nicht begeistert und wollte die kleine Hündin an die Kette legen oder im Wald aussetzen. Die junge Frau willigte ein, dass die kleine Hündin an eine Kette kam.

Dies was nun viele Wochen her. Die kleine Hündin wurde immer ruhiger, apathischer und schließlich stand sie noch nicht einmal mehr auf, wenn die junge Frau zu ihr ging. Ihr tat die kleine Hündin so leid, aber sie konnte sie nicht von der Kette befreien. Und so bat sie nun Anca um Hilfe für die kleine Hündin. Natürlich willigte Anca ein, die Hündin zu sich zu holen.

Wie man deutlich sieht - das Halsband zeigte schon Spuren an dem kleinen Hals der Hündin. Nun wird sie sich bei Anca erholen und wir hoffen, dass sie bald ihre Spielfreudigkeit und Lebensfreude zurück gewinnt.

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13. März 2021

Im Februar gab es einige Tage und Nächte, wo die Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt waren oder sogar leicht darunter. Gerade in der offenen Landschaft ohne Wald oder Strauchwuchs fegt der Wind gnadenlos und senkt die Temperatur ab.

Ein Mann rief Anca an und erzählte ihr, dass in einem etwas weiter entfernten Dorf in einem verlassenen, baufälligen Haus eine Hündin ihre Welpen bekommen hätte. Die Ruine wäre sehr verdreckt und wirklich sehr baufällig. Da Anca bei diesem Anruf gerade bei einer ihrer Pflegestelle war, erklärte sich Cristina sofort bereit zu helfen. Mit Transportbox, Futter und Decken machten sich die beiden Frauen auf dem Weg.

In dem Dorf angekommen, trafen sie den Anrufer, der ihnen den Weg zeigen wollte. Ein Stück konnten sie noch fahren, doch dann war der Weg für ein Auto schwierig. So marschierten sie ca. 1 Kilometer zu dieser Ruine. Was für eine Überraschung wartete auf sie. Eine sehr liebe Mama-Hündin mit ihren 12 Welpen.

Ja, 12 neugeborenen Welpen.

Die Hündin, sehr lieb und vertrauensvoll. Sie überließ Anca ihre Welpen und sie selbst konnten sie dazu bringen, in die Transportbox zu gehen. Alle 13 Seelen wurden mitgenommen und zum Auto getragen. Nun ist die große Familie bei Anca und genießt dort die Ruhe, Sicherheit und Wärme.

Wir hoffen, dass alle Kleinen überleben werden.

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08. März 2021

Anfang März besuchte Anca wieder ihren Freund und Mitstreiter Ion bei seiner letzten Ruhestätte.

Regelmäßig geht Anca zum Friedhof von Trusesti, um sein Grab zu säubern und auch, um die dort lebenden Straßenhunde Gruppe zu füttern. An diesem Tag begegnete Anca der Ehefrau des Priesters. Sie kamen ins Gespräch und die Dame erzählte Anca, dass ihr bekannt ist, dass eine Hündin mit einem Draht um ihren Schwanz etwas weiter, an der Dorfgrenze, in freien Feld gesehen wurde. Anca machte sich sofort auf dem Weg zu diese Gegend und suchte die Hündin.

Und tatsächlich, sie fand Foxy, wie Anca die junge Hündin später nennen würde. Mit Nassfutter und sanften Zuspruch konnte Anca sich Foxy nähern und auch schließlich in ihr Auto bringen. 

Und tatsächlich, Foxy hatte einen Draht um ihren Schwanz gewickelt bekommen. Er war aber wohl noch nicht allzu lange an ihr befestigt, sodass der Draht noch keine Verletzung angerichtet hat. Irrsinniger Weise denken manche ältere Menschen in Rumänien, dass wenn man einer Hündin einen Draht um den Schwanz wickelt, sie diesen nicht mehr heben kann, um von einem Rüden gedeckt zu werden. Also altertümliche Verhütung.

Wir müssen hier nicht ausführen, welcher Blödsinn diese Methode ist und welche Verletzungen dieser Draht hätte anrichten können. Glücklicherweise konnte Anca Foxy von diesem Draht befreien und mitnehmen zu ihrem "Safe Place".

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17. Februar 2021

Es ist so kalt in Trusesti. Schnee überzieht das Land. Die Temperaturen sind tagsüber oft auch im zweistelligen Minusbereich.

Mehrere Kinder spielen bei einem Nebenweg in Trusesti Verstecken. Sie sind ausgelassen und fröhlich. Eines der Kinder sucht ein tolles Versteck und klettert unter einen Steg, der als Verbindungsstück von dem Weg zu einem Haus dient. Das Kind war sehr überrascht, als ihm ein kleiner Welpe entgegen gelaufen kommt. Und noch einer und noch einer. Schließlich waren es 3 junge Welpen. Natürlich rief das Kind seine Freunde herbei. Jeder nahm einen Welpen und so gingen sie nach Hause. Die Mutter eines der Kinder kannte Anca und so rief sie sie an und bat für die 3 Welpen um Hilfe.

Die 3 Kleinen hatten großes Glück, dass die Kinder sie entdeckt hatten. Es scheint, dass sie dort nicht lange waren, denn die 3 sind munter und noch nicht unterkühlt. Natürlich kam Anca zu der Familie und holte die 3 Fellnäschen ab.

Nun bekommen die 3 ihre erste Impfung, eine Wurmkur, gutes leckeres Futter, Wasser und einen warmen Schlafplatz. Wir drücken die Daumen, dass die 3 stark genug sind, um ohne Mutter zu überleben.

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16. Februar 2021

Es ist so kalt in Botosani. Nicht nur nachts sind es zweistellige Minusgrade.
Für viele Straßentiere sind diese Temperaturen tödlich.

Eine Straßenhündin ist hochträchtig. Sie steht kurz vor der Geburt ihrer Welpen und sucht verzweifelt einen Unterschlupf. Einen warmen, geschützten Ort. Sie findet einen alten einsturzgefährdeten Verschlag.

Die Hündin kann nicht weitersuchen. Sie muss hier bleiben. Besser als im Freien ihre Welpen zu bekommen.

Anca erhielt einen Anruf von einer ihrer Helferinnen. Sie erzählte ihr, dass wiederherum eine Bekannte ihr von dem Schicksal der Straßenhündin mit ihren Welpen erzählte. Zusätzlich kam noch bei der Geschichte hinzu, dass die Menschen, denen der Verschlag gehört, die Hündin mit ihren Welpen töten wollen.

Anca reagierte sofort und bittet ihre Helferin, Vorort die Hündin zu beschützen, bis sie da sein konnte, um die Hündin mit ihren 6 Welpen abzuholen und in Sicherheit zu bringen.

Gott sei Dank, Anca kam noch rechtzeitig Vorort an. Nun ist die kleine Familie bei Anca in Sicherheit.
Wir werden berichten, wie es mit der kleinen Familie weitergeht.

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15. Februar 2021

Schnee bedeckt die Landschaft im Landkreis Botosani. Es ist bitterkalt. Wasserstellen sind Zentimeter dick zugefroren. Auch der so schön glitzernde Schnee ist teilweise scharfkantig gefroren.

Anca war auf dem Weg nach Trusesti. Kurz nach einem kleinen Wäldchen sah sie auf dem verschneiten Feld nahe der Straße einen schwarzen Hund. Sie beobachtete ihn, ob er sich bewegte. Anca hatte ein komisches Gefühl und stoppte schnell ihr Auto in einer Kurve und lief ein paar Meter zurück zu dem Hund auf dem Feld.

Als sie näher kam sah Anca blutige Pfoten Spuren auf dem vereisten Schnee und ein kleiner schwarzer Hund stand dort. Bewegungslos, wie ein Geist stand der dort. Am Schwarz und den Hinterbeine war kaum noch Fell. Die Rippen standen hervor. Anca sprach den Hund leise und freundlich an. Ein schüchternes Wedeln und Anca konnte den Hund auf den Arm nehmen und schnell zum Auto zurückkehren.

Später stellte sich heraus, dass der kleine Hund eine sehr liebe Hündin ist. Zuhause angekommen konnte die liebe kleine Hündin sich erst einmal richtig vor der warmen Heizung aufwärmen, bekam leckeres Nassfutter, Wasser und Streicheleinheiten.

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28. Januar 2021

Wie jeden Tag war Anca unterwegs zu ihren Futterstellen in und um Trusesti, um "ihre" Straßenhunde zu füttern.

Eine ihrer Futterstelle ist mitten im Zentrum von Trusesti hinter einem Wohnblock. Dort befindet sich ein kleiner Müllplatz, wo Anwohner ihren Hausmüll und auch andere Sachen entsorgen. Oft werden hier leider auch Welpen und Kitten "entsorgt". Deshalb schaut Anca jedes Mal auch unter und hinter die Container.

Allerdings dieses Mal kam ihr eine junge sehr unterwürfige Hündin entgegen. Sie war sehr hungrig, aber traute sich erst einmal nicht wirklich zu Anca. Aber Anca ließ nicht locker und sprach ruhig die Hündin immer wieder an und lockte sie zu sich.
Nach kurzer Zeit konnte Anca "Smiley" anfassen und mitnehmen in Sicherheit zu ihr "Safe Place".

Als Anca "Smiley" nach Hause brachte, dürfte die Hündin sich erst einmal ausruhen. Bekam leckeres Nassfutter, Wasser und eine weiche Decke. Smiley war sooo müde. Sie konnte sich kaum noch wachhalten. Immer wieder nickte sie für Sekunden ein, um dann wieder kurz hoch zu schrecken, um dann wieder einzunicken.

Welche Anstrengung muss es für Straßenhunde sein, ständig auf der Hut zu sein. Nicht wirklich tief und fest schlafen zu können, weil ihnen wohlmöglich dann Gefahr droht.

Smiley schlief dann wirklich mehrere Stunden tief und fest. Endlich in Sicherheit. Endlich in Sicherheit schlafen ohne Angst.

Smiley bekam erst später ihren Namen. Die liebe Hündin lächelt, wenn sie gestreichelt wird.
Schon bald wird sie zu Kräften gekommen sein und kann auf die Suche nach Ihrer Familie gehen.

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17. Januar 2021

Im Dezember erhielt Anca einen Hilferuf einer Bekannten, die in Darabani lebt. Eine Stadt hoch im Norden im Landkreis Botosani. Dort war es im Dezember schon manches Mal sehr, sehr kalt. 2 stellige Minusgrade sind dort keine Seltenheit. Auch tagsüber.

Ancas Bekannte erzählte ihr, dass sie eine Hündin mit ihren 2 Welpen gesehen hätte, die bei einem Bauern lebten. Die Hündin wäre sehr dünn und lebte an der Kette. Sie habe mit dem Besitzer gesprochen, er wäre bereit die Hündin kastrieren zu lassen, wenn sie die 2 Welpen übernehmen würde. Anca erklärte sich bereit, die Kosten für die Kastration zu tragen und auch die 2 Welpenjungs zu übernehmen.

Nur wenige Tage später erfuhr Anca, dass die Mutterhündin am Morgen tot aufgefunden wurde. Wie es aussah, ist sie erfroren. Nelu und Nino langen an ihrer toten Mutter gekuschelt und versuchten sich warm zu halten. Anca fuhr sofort los, um die beiden Jungs abzuholen. 90 Minuten Fahrzeit nach Darabani nahm Anca gerne in Kauf, um 2 Leben zu retten.

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01. Januar 2021

Darabani ist eine Stadt sehr weit hoch im Norden vom Landkreis Botosani. Dort in der Stadt lebt eine Bekannte von Anca. Sie versucht mit ihren wenigen Möglichkeiten, Straßenhunden zu helfen, sie zu füttern. Neujahr war es bitterkalt und trotzdem ging Ancas Bekannte los, um etwas Futter auszulegen.

In einer Nebenstraße sah die junge Frau an einer Hauswand gelehnten kleinen Hund. Als sie näher kam, erkannte sie, dass es ein Welpe war. Dünn und zitternd. Der Kleine lief nicht weg. So konnte sie das Welpenmädchen unter ihrer Jacke packen und mitnehmen. Vasilica, wie sie die Kleine nannte, war eiskalt.

Da die Mittel der jungen Frau sehr begrenzt sind, rief sie Anca an und bat um Hilfe für das kleine Welpenmädchen. Vasilica blieb ein paar Tage bei der jungen Frau, bis Anca das Welpenmädchen abholen konnte.

Nun wird die Kleine bei Anca aufgepäppelt und wird bald, so hoffen wir, ihre eigene Familie suchen.

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21. Dezember 2020

Nur einen Tag zuvor fanden Leona und Diana, 2 Helferinnen von Anca, an einem brachliegenden Feld 3 Welpen.

Und nun am selben Feld nur ein paar Meter näher an der Straße sahen sie eine Hündin. Zuerst dachten die beiden Helferinnen, es könnte die Mutter der 3 Welpen vom Vortag sein und folgten der Hündin, um sie einzufangen. Nur, als sie sie dann erreichten, sahen sie wie die Hündin sich im Dickicht zu etwas legte. Sie gingen näher und sie sahen den Grund. Es waren neugeborene Welpen.

Es war an diesem Tag sehr kalt und es sollte Schnee geben oder Eisregen. So beschlossen die beiden jungen Frauen, Anca anzurufen und um Hilfe für die Mamahündin mit ihren Welpen zu bitten.

Natürlich kam Anca und nahm die kleine Hundefamilie in ihrem "Safe Place" auf.

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20. Dezember 2020

Es ist Dezember.
Kalt - Nass
Temperaturen um den Gefrierpunkt.
Der Wind war eiskalt.

2 Helferinnen von Anca waren auf dem Nachhause-Weg, als sie etwas auf einem brachliegenden Feld sahen. Etwas bewegte sich langsam. So richtig konnten sie aber nicht erkennen, was es war. So beschlossen sie, nachzusehen.

Als sie näher kamen, wurde es immer deutlicher. Es waren Welpen. 2 Jungs, 1 Mädchen liefen alleine ohne Mutter über dieses Feld. Irgendjemand hatte die 3 Fellnäschen wohl am Feldrand ausgesetzt und nun versuchten die Kleinen den Weg "nach Hause" wieder zu finden, um zu ihrer Mutter zu kommen.

Die Helferinnen nahmen die Welpen schnell unter ihre Jacken.

Nun hoffen wir, dass die 2 Welpenjungs und 1 Welpenmädchen stark genug sind und wir sie bald vorstellen können, damit sie ihre Familien finden, die sie niemals mehr im Stich lassen.

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15. Dezember 2020

Mitten in Trusesti ist ein kleiner Marktplatz, wo mehrere Tische fest aufgestellt sind. Unter einen dieser Tische hat ein gewissenloser Mensch 2 sehr junge Welpen entsorgt. Die kleinen sind erst 2-3 Wochen alt. Völlig hilflos, allen Gefahren ausgesetzt. Es ist ein kalter und regnerischer Tag. Die beiden Welpen würden ohne Hilfe in wenigen Stunden tot sein.

Eine Dame ging an diesem Tisch vorbei und bemerkte die Welpenbabys. Sie nahm die Kleinen in ihre Arme und versuchte sie zu wärmen. Die Frau schaute sich um, suchte den Besitzer, sprach Passanten an und fragte herum. Leute verspotteten sie oder sprachen schlecht mit ihr. Schließlich hatte die Frau eine Idee und ging zu Ancas Tierarzt und fragte dort nach Hilfe für die 2 Hundekinder.

Anca kennt diese Dame seit Jahren. Die Frau lebt selbst in Armut und hat geistige, wie auch körperliche Probleme. Aber sie hat ein gutes Herz und füttert Streuner und versucht den Straßenhunden und Katzen zu helfen.

Anca holte die Kleinen zu sich. Nun sind sie in Sicherheit, werden gepäppelt und Anca wird alles Mögliche versuchen, damit die 2 Welpen überleben.

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14. Dezember 2020

Pomarla ist ein Dorf ca. 1 Stunde von Botosani entfernt. Dort arbeitet ein sehr tierlieber junger Mann, der auch ein Helfer von Anca ist. Er versucht in diesem Ort immer wieder, Straßenhunden zu helfen.

Eines Tages bemerkte er, dass eine Hündin in einem verfallenden Haus an einer sehr stark befahrenden Straße ihre Welpen zu Welt gebracht hat. Er versorgte die Mutterhündin mit Futter. Nun waren die Welpen langsam so alt, dass sie anfingen zu laufen und alles zu erkunden. Der junge Mann hatte Angst, dass die Welpen auf die Straße laufen könnten und dort eventuell zu Tode. Deshalb bat er Anca um Hilfe für die Mutterhündin mit ihren 6 Welpen. (4 Jungs, 2 Mädels)

Nun ist die kleine Familie bei Anca eingezogen und die Kleinen können bei ihr in Sicherheit aufwachsen, bis sie bereit sind ihre eigenen Familien zu suchen.

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12. Dezember 2020

Wieder wurden Welpen einfach wie Müll entsorgt.

4 kleine Fellnäschen wurden in einen Sack gesteckt, zu gebunden und irgendwo an einem Feldweg abgelegt. Die Kleinen hatten Angst. Wimmerten. Versuchten ihrem Gefängnis zu entkommen. Alles vergebens. Sie kauerten sich zusammen und warteten. Hoffen, dass ihr Besitzer zurück kam und sie wieder holte. Die Stunden vergingen.

Durst. Hunger.
Viele Stunden lagen sie nun schon in dem Sack.
Es wurde kalt.
Doch dann, jemand öffnete den Sack und die Welpen sahen ein Gesicht.

Ein junger Mann sah den Sack am Feldweg liegen und stupste ihn leicht mit dem Fuß an, und es bewegte sich etwas in dem Sack. Er öffnete ihn und 4 kleine Welpen sahen ihn an. Der junge Mann nahm samt Sack alle Fellnäschen mit nach Hause. Dort gab er ihnen erst einmal etwas zu trinken und Futter. Und er rief Anca an, denn sie ist seine Lehrerin.

Natürlich holte Anca die 4 Welpenjungs ab.
Schon bald werden die 4 ihre erste Impfung bekommen.

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11. Dezember 2020

Der erste Schnee ist in der Nacht zur Erde gefallen.

Am frühen Morgen startete Anca noch früher als sonst, da sie damit rechnete, dass es nicht nur auf den Straßen Probleme geben könnte, sondern eventuell auch, dass sie länger bei ihren Futterstellen sein würde.

Direkt bei ihrer ersten Futterstelle an dem Rastplatz zwischen Botosani und Trusesti, erwartete sie eine sehr liebe und junge Hündin. Phoebe, wie Ancas Tierarzt als Namen später vorschlagen wird, biederte sich Anca förmlich an, sie mitzunehmen. Die hübsche Hündin zog alle Register, von unterwürfig und verschmust bis hin zu verspielt und süß.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Phoebe hier von ihrem Besitzer zurückgelassen wurde, in der Gewissheit, dass dieses liebe und unschuldige Wesen mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht lange überleben würde.

Nun ist die Phoebe bei Anca in Sicherheit und wird schon bald auf die Suche nach einer lieben Familie gehen, die sie niemals mehr im Stich lassen wird.

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30. November 2020

Einer von Ancas Studenten war an der Dorfgrenze von Trusesti unterwegs. Er bewegte sich auf einen größeren Müllplatz zu. Container mit Hausmüll, verschiedener Unrat überall verstreut. Mittendrin eine größere Mulde im Boden. Auch hier überall hingeworfener Müll. Und da sah der junge Mann einen Welpen zwischen dem Müll liegen. Und dann noch einen und noch einen. Er "sammelte" die 3 Welpen ein und rief Anca an.

Es war kalt. Eigentlich wollte Anca sich aufwärmen und etwas essen, als sie Zuhause eintraf. Aber da klingelte auch schon wieder ihr Telefon. Sie hörte zu, sprach ein paar Worte und legte auf. Sie zog sich wieder ihre Schuhe an, setze sich ins Auto und fuhr los. Ihr Student hatte ihr die Stelle beschrieben, wo er auf sie wartete.

Die 3 Welpenmädchen waren nur wenige Wochen alt.
Wir hoffen, dass sie es schaffen werden und in eine paar Wochen auf die Suche nach ihren eigenen Familien gehen können.



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