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04. November 2022

Madelina, eine Helferin von Anca, war an diesem Tag am späten Nachmittag auf dem Nachhause Weg. Sie kam an einem kleinen Wäldchen vorbei und direkt hinter dem Wäldchen war ein wilder Müllplatz. Alles Mögliche lag hier herum. Bauschutt, Kleidungsstücke und aufgerissene Säcke mit irgendetwas darin. Und da sah Madelina kleine Welpen neben einem aufgerissenen Sack liegen. Sie zählte 2, 4, 5, 7 und 8 kleine Fellnäschen, vielleicht so ca. 3 oder 4 Wochen alt. Viel zu klein, um ohne Mutter zu sein. Die Kleinen schrien verzweifelt nach ihrer Mama. Sie waren hungrig, durstig und zitterten am ganzen Körper.

Welcher herzlose Mensch kann so etwas machen? Wie kann man hilflose Babys ihrer Mutter entreißen?

Madelina rief Anca an und fragte, was sie nun tun sollte. Sie konnte nicht alle 8 Welpen auf einmal tragen, sie hatte keine Tasche dabei und wo solle sie mit ihnen hin. Erst einmal mussten die Kleinen warm gehalten werden. Anca schlug Madelina vor, ihre zwei Freundinnen, die auch Helferinnen bei Anca waren, anzurufen und um Hilfe zu bitten, die Fellnäschen ins Warme zu bringen. Später würde Anca zu ihr kommen und die Welpen bei ihr abholen.

So geschah es auch. Madelina, Cristina und Ana brachten die 8 Welpen ins Warme und warteten auf Anca.

Wir hoffen, dass die Kleinen kämpfen werden, denn sie waren viel zu klein, um ohne Mutter aufzuwachsen. Anca wird ihr Möglichstes tun und die Welpen bei ihrem Kampf zu unterstützen.

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13. Oktober 2022

Anca erfuhr von einem Bekannten, dass an einem Abfallplatz, nahe der Highschool von Trusesti, 2 Welpen ausgesetzt wurden. Diese zwei Hundekinder wären dort wohl schon zwei oder drei Tagen. Da Anca schon Zuhause war, bat sie ihren Bekannten dort nachzusehen, ob die Welpen noch dort waren und sie, wenn nötig, mitzunehmen. Sie würde die Fellnäschen am nächsten Tag bei ihm abholen.

Wenig später erhielt Anca wieder einen Anruf von ihrem Bekannten, der ihr berichtete, dass die Welpen nicht mehr an dem Abfallplatz wären. Er vermutete, dass jemand sie wohl mitgenommen hatte.

Am nächsten Morgen erwachte Anca mit dem Gedanken an diese 2 Hundekinder. Die Wettervorhersage beschrieb die nächsten Tage als kalt und regnerisch. Der Gedanke an die beiden Fellnäschen und die Unruhe dabei, kam immer wieder, sodass Anca noch vor Antritt ihrer Arbeit als Lehrerin, zu dem Abfallplatz fuhr, um selbst nachzusehen.

Ancas Unruhe hatte einen Grund. Die zwei Welpen waren tatsächlich noch an dem Abfallplatz unter einem Container versteckt. Jetzt sind die zwei Fellnäschen bei Anca in Sicherheit und bekommen ihre erste Impfung. Daumen drücken, dass sie stark genug sind und überleben.

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12. Oktober 2022

Eine kleine Hündin wird mit einen Strick an einen Haken gebunden. Dieser wird tief in der Erde verankert. Keine Hütte, kein Unterschlupf, nichts wo die Hündin Schutz finden könnte vor Regen oder der nächtlicher Kälte. Kein Wasser- oder Futternapf war zusehen. Und dies war noch nicht genug, 3 Welpen versuchten bei ihrer Mama Schutz und Wärme zu finden.

Dieses Schicksal dieser kleinen Hundefamilie sah eine Kollegin von Anca und erzählte es ihr. Anca versprach, sich die Hündin mit ihrem Nachwuchs anzusehen. Am Nachmittag gingen beide Frauen zu dem Ort, wo die Hundefamilie gesehen wurde.

Anca war entsetzt, dass diese kleine Hündin nicht mal einen Unterschlupf hatte. Manche Nächte waren schon sehr kalt. Die Hündin versuchte, in einer flachen Mulde, ihre 3 Welpen zu wärmen. Anca sah sich die Welpen an. Alle 3 Hundekinder hatten aufgeblähte Bäuche - wahrscheinlich waren sie voll Würmer. Die Mama Hündin war außerdem sehr dünn und sehr, sehr lieb und anschmiegsam.

Das Grundstück gehörte einer Frau, die auch Anca beobachtete und nun aus ihrem Haus heraus kam. Sie erzählte Anca, das es nicht ihre Hunde wären, sondern die von ihrer Nichte. Sie wollte diese Hunde gar nicht hier haben. Warum sollte sie sich also kümmern? Anca war sprachlos über solch einer Gleichgültigkeit. Eigentlich hatte Anca keinen Platz mehr, um Hunde unterzubringen, aber diese Hundefamilie konnte sie nicht hier lassen. Die Frau war froh, dieses „Viehzeug“ los zu sein.

Nun ist Anna, die Mama Hündin mit ihren 3 Welpen bei Anca in der Quarantänestation. Dort werden die Fellnäschen aufgepäppelt und können in Sicherheit heranwachsen.

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07. Oktober 2022

Dies war ein Tag, den wir nicht so schnell vergessen werden.

Anca erhielt einen Hinweis, dass in einem kleinen Dorf, nicht weit entfernt von Trusesti, in einem Tal irgendjemand neugeborene Welpen entsorgt hätte. Wie viele oder weitere Informationen bekam Anca nicht. Nur die ungefähre Stelle wurde ihr genannt.

Anca machte sich sofort mit einer Helferin, die ihr an diesem Tag bei ihrer Fütterungstour half, auf den Weg zu dem genannten Tal. Dort angekommen sahen die beiden Frauen schon den ersten Welpen im Kies liegen, ein weiterer nur einen Meter daneben und ein Dritter lag im Gestrüpp.

Ein Welpe war schon tot und die anderen beiden Babys, ein Junge und ein Mädchen, waren kalt und in ihnen war kaum noch Leben. Diese neugeborenen Welpen waren nur ein paar Stunden alt. In diesem Alter sind sie völlig hilflos. Sie hören und sehen noch nichts. Es schmerzt, es ist unbegreiflich. Wie kann eine Person nur so etwas tun?

Anca nahm die beiden noch lebenden Welpe mit und sie wird alles versuchen, damit die beiden Fellnäschen überleben. Warm eingepackt bekamen die beiden Fellnäschen bei Anca Zuhause ihre erste Milchmahlzeit.

Warum lässt man nicht seine Hündin/Rüden kastrieren? Warum nicht? Dieser sinnlose Schmerz, dann müssten Welpen nicht auf die Welt kommen, um sofort wieder zu sterben!!!!

Update:
Leider ist das Welpenmädchen noch in dieser Nacht gestorben, Der Junge kämpfte, aber auch er starb zwei Tage später. Sie wurden geliebt und umsorgt, bekamen Milch zu trinken und wurden gestreichelt, fühlten Nähe. Ein schwacher Trost. :-(

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03. Oktober 2022

Anca war an diesem Tag im Zentrum von Botosani unterwegs, um ein paar private Besorgungen zu tätigen.

Durch Zufall traf sie beim Einkaufen eine frühere Nachbarin. Sie plauderten ein wenig und im Gespräch erzählte sie Anca von einer Hündin, die sich neben ihrem Geschäft niedergelassen hatte. Diese Hündin wäre sehr lieb, zu jedem freundlich und würde niemanden etwas tun. Ab und zu fütterte sie die Fellnase auch,  aber den anderen Geschäftsinhabern wäre die Hündin ein Dorn im Auge. Die Leute wollten sie von dort weg haben. Sie überlegte, was sie machen könnte, wohin sie die Hündin bringen könnte, da sie befürchtet, dass die anderen Geschäftsinhaber die Hündin vergiften könnten.

Anca fragte, wo sie ihr Geschäft hätte, sie würde kommen und sich die Hündin ansehen. Gemeinsam fuhren sie zu dem Geschäft der Nachbarin. Michelle, wie die Hündin genannt wurde, freute sich riesig, als sie Anca Nachbarin erkannte und eilte sofort herbei, in der Hoffnung etwas zu fressen zu bekommen

Und zusätzlich zu den Vermutungen ihrer Nachbarin lag das Geschäft an einer Hauptverkehrsstraße. Ein wirklich gefährlicher Ort für eine so bezaubernde, freundliche Hündin. Anca nahm Michelle mit sich nach Hause. Auch wenn Anca absolut keinen Platz mehr hatte, konnte sie Michelle dort nicht lassen.

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28. September 2022

Wie so oft erhielt Anca einen Hilferuf für einen Hund. Eine Bekannte rief sie an und erzählte ihr von einem Welpen.

Ein Welpen mit einem kurzen Strick angebunden an einem Baum. Das Hundekind hatte nichts. Keine Hütte. Eine flache Schale, verdreckt stand neben dem Baum.

Ancas Bekannte erzählte ihr weiter, dass sie versuchte hatte, den Welpen mitzunehmen, aber sie schaffte es nicht. Das Hundekind war extrem ängstlich und schrie panisch, als sie sich ihm nähern wollte. Nun wüsste sie nicht, was sie machen sollte, um dem kleinen Fellnäschen zu helfen. Anca ließ sich den Ort beschreiben und wollte sich mit ihrer Bekannten dort treffen.

Es war schrecklich mit anzuhören, wie panisch das Hundekind schrie. Anca vermutet, dass das kleine Welpenmädchen wohl öfters verprügelt wurde. Vereint mit ihrer Bekannten schaffte es Anca das Welpenmädchen in eine Decke zu wickeln, den Strick abzuschneiden und das Hundekind mitzunehmen.

Nun ist das kleine Fellnäschen bei Anca in der Quarantänestation, bekommt leckeres Futter, hat einen Unterschlupf mit weicher Decke. Es wird lange dauern, bis die Kleine Menschen hoffentlich wieder vertrauen kann. Irgendwann. Im Moment kann sich Anca ihr zwar nähern, aber lange noch nicht anfassen. Die Angst ist einfach noch viel zu groß, dass man ihr wieder weh tut.

Wir werden berichten, wie es mit Sydney weitergeht.

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22. September 2022

Anca erhielt an diesem Tag einen Anruf von einen Mann, der ihre Telefonnummer von einem Bekannten bekommen hatte. Dieser Mann hat eine Autowerkstatt und bemerkte an diesem Morgen eine kleine Hündin mit ihren 3 Welpen auf dem Grundstück der Werkstatt. Er wusste nicht, woher sie kamen, denn das Grundstück ist mit einem Zaun gesichert, und es interessierte ihn auch nicht wirklich, da er keine Hunde bei sich haben wollte.

Anca sagte zu, sobald sie Zeit hatte im Laufe des Tages, zu ihm zu kommen, um nach der kleinen Hundefamilie zu schauen. Er solle sie bitte solange die Hunde auf dem Grundstück dulden.

Als Anca dort ankam, fand sie eine kleine ältere Hündin mit ihren 3 Welpen vor. Die Hündin war sehr zu traulich und ihre Welpen waren nur wenige Wochen alt. Es ist wahrscheinlich, dass irgendjemand die Hunde über den Zaun geworfen hat. Zum Glück, hat sich dabei keines der Fellnäschen verletzt. Allerdings waren sie sehr hungrig und durstig.

Nun ist die kleine Familie bei Anca in Quarantäne. Die Welpen werden aufgepäppelt, bekommen bald ihre erste Impfung und sobald die Welpen ihre Mama nicht mehr brauchen, wird Pusa, die Hündin, kastriert.

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22. September 2022

An diesem Tag bekam Anca einen Anruf von einem Herrn, der auf seinem Grundstück, einer Autowerkstatt, eine kleine Hündin mit ihren 3 Welpen gefunden hatte. Sie verabredeten, dass Anca an diesem Tag noch zu ihm kommen würde, um die kleine Hundefamilie abzuholen.

Auf dem Weg zu diesem Treffen, Anca hatte an dem Tag Unterstützung von Elena Cardas, sahen die beiden Frauen, kurz vor Botosanis Stadtgrenze, eine kleine Hündin, die schüchtern aus dem Unterholz eines kleinen Wäldchen heraus trat. Anca hielt an, um der kleinen Hündin Futter zu geben. Leider war überhaupt kein näher kommen möglich. Die kleine Hündin war so verängstigt, dass kein Einfangen möglich war. Wahrscheinlich wurde die Fellnase hier ausgesetzt und nun traute sie keinem Menschen mehr.

Es blieb Anca nichts anderes übrig, als der Hündin am Straßenrand Futter dort zu lassen. Auf dem Rückweg würden sie hier noch einmal anhalten und nachschauen. Eventuell ist die Hündin noch dort und erkennt sie wieder. Es war eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit, aber was sollten die beiden Frauen sonst tun?

Leider fanden sie auf dem Rückweg diese kleine Hündin nicht mehr. Aber das ganze Futter war gefressen worden. Wenigstens für diesen Tag hatte diese Hündin einen vollen Magen.

Auch das gehört zu Ancas Alltag ... Machtlos dem gegenüber zu sein, nicht wirklich helfen zu können.

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21. September 2022

5 Welpen, nur wenige Wochen alt, wurden ihrer Mama entrissen, in einen Sack gesteckt und irgendwo in einen Wald abgelegt. Weggeworfen wie Müll. Zum Sterben verurteilt, wenn da nicht jemand auf die Kleinen aufmerksam werden würde.

Ein junger Mann, ein Student von Anca, erhielt von einem Freund einen Anruf, der diese 5 Welpen im Sack gefunden hatte. Nun allerdings wusste er nicht, was er mit den Welpen anstellen sollte. Ancas Student hatte die Idee seine Lehrerin anzurufen. Sie würde bestimmt helfen können. Und ja, Anca bat ihren Studenten die Welpen von seinem Freund abzuholen, sie würde die Kleinen dann übernehmen. Und so geschah es. 5 Welpen, voller Ungeziefer und etwas dünn, aber ansonsten in einem relativ guten Zustand.

Nun sind die kleinen Fellnäschen bei Anca in Sicherheit und werden aufgepäppelt. Wir hoffen, dass sie stark sind und wir bald für die Familien suchen können.

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20. September 2022

An diesem Tag war Anca in dem kleinen Dorf Drislea unterwegs. Sie hatte von jemanden erfahren, dass dort ein Rüde mit starkem Befall von Räude gesehen wurde. Da ihr dieser jemand aber nicht genau sagen konnte, wo genau sich der Rüde aufhält, hoffe sie, dass ihr der Zufall hilft und sie die arme Fellnase finden würde.

Anca fuhr die Müllplätze in dem Dorf ab. Aber leider sah sie den Rüden nicht. Wo sollte sie nun noch suchen? Sie fuhr zur Dorfgrenze. Dort war auch noch ein Abfallplatz und - ja- der Rüde war dort und suchte nach etwas Fressbarem.

Anca ging mit einer Nassfutter-Dose auf den Rüden zu. Und ... er kam sofort schwanzwedelnd auf sie zu. Der junge Rüde hatte am ganzen Körper kahle Stellen, Verkrustungen im Gesicht und er war so dünn. Rippen und Hüftknochen waren deutlich zu sehen.

Nun ist der junge Rüde bei Anca in Sicherheit und wird aufgepäppelt, bekommt Medikamente gegen die Räude und einen weichen Schlafplatz in der Quarantäne Station vom "Safe Place".

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12. September 2022

Ein Welpenmädchen wurde von ihrem Besitzer an einem Abfallplatz ausgesetzt/weggeworfen.

Ein kleiner Junge sah den kleinen Welpen unter einem Container hocken und wie es immer wieder versuchte Kontakt zu Personen aufzunehmen, die sich dem Abfallplatz näherten. Doch niemand beachtete das kleine Hundekind. Verzweifelt winselte die kleine Fellnase, aber auch das half nichts.

Dem Jungen tat der kleine Welpe leid, aber er durfte keine Tiere mit nach Hause bringen. Seine Eltern wären sehr böse darüber. Er überlegte, wie er helfen könnte. Da fiel ihm Anca ein. Er kannte sie von der Schule. So versuchte er über das Internet/Facebook Anca zu erreichen. Und tatsächlich er fand sie und schrieb ihr. Er bat für das kleine Welpenmädchen um Hilfe.

Zu dieser Zeit war Anca noch in Trusesti unterwegs. Sie verabredeten sich an dem Müllplatz. Dort wartete der Junge auf Anca und in der Zwischenzeit kümmerte er sich um das kleine Welpenmädchen, damit ihr nichts schlimmes mehr passieren konnte. Wenn es doch nur mehr junge Menschen, wie dieser Junge geben würde! Dank ihm ist das kleine Welpenmädchen in Sicherheit, wird aufgepäppelt und hoffentlich eine Familie finden.

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02. September 2022

Am späten Abend bekam Anca einen Anruf eines Freundes, der ihr erzählte, dass er einen Sack, nur wenige Meter von seinem Zuhause entfernt, liegen sah. Da sich im Inneren des Sackes etwas bewegte, öffnete er ihn und schaute nach. Zum Vorschein kam ein kleiner Hund. Genauer gesagt, war es ein Welpenmädchen. Aber nun wüsste er nicht, was er machen sollte. Er ist berufstätig und kann keinen Hund bei sich halten.

Anca bat ihren Freund, dass Welpenmädchen über Nacht, bei sich zu behalten. Sie würde am nächsten Tag zu ihm kommen und Mona, diesen Namen würde das Welpenmädchen später bekommen, abholen.

So war geschah es. Mona lebt nun bei Anca in ihrem "Safe Place" und wird bald ihre erste Impfung bekommen.

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01. September 2022

Drislea, ein kleines Dorf an der Hauptverkehrslandstraße von Botosani nach Trusesti. Auch hier ist Anca bekannt, dass sie Fellnasen und Samtpfoten hilft.

Der 1. September war für ein Welpenmädchen, namens Lusha, der Tag an dem ihr Leben eine Wendung nahm.

Anca fütterte am Straßenrand Streuner, als sich eine Frau ihr näherte. Auf ihrem Arm ein Welpe. Die Frau sprach Anca an und erzählte ihr, dass ihr Ehemann Lusha, an dem bekannten Parkplatz am Wald, aussetzen wird, weil das Welpenmädchen angeblich Küken getötet hätte. Sie hatte Angst um das kleine Welpenmädchen und bat Anca um Hilfe. Natürlich konnte Anca diese Hilfe nicht verweigern und nahm Lusha in ihre Obhut. Lusha ist ein bezauberndes Welpenmädchen von ca. 5 oder 6 Monaten.

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31. August 2022

Eine junge Hündin lief eine Landstraße entlang. Wenn man sie beobachtete, merkte man, dass sie nicht wusste, wohin sie gehen sollte. Sie blieb stehen, ging ein paar Schritte, drehte sich um, lief zurück. Es ist wahrscheinlich, dass diese Hündin von ihrem Besitzer ausgesetzt wurde und sie völlig überfordert war.

Die Hündin lief weiter die Landstraße entlang. Autos fuhren dicht an ihr vorbei. Jedes Mal zuckte die Hündin zusammen. Es kamen Menschen auf sie zu. Die Hündin lief zu ihnen, in der Hoffnung, Hilfe zu bekommen. Aber nein, diese Leute beachteten sie gar nicht. Sie lief ein paar Schritte weiter und da war wieder jemand. Vielleicht jetzt ist es jemand, der ihr helfen würde.

Anca ging an diesem Abend ein kleines Stück die Landstraße vor ihrem Haus entlang, um in den nächsten Weg einzubiegen, als ihr ein kleiner Hund auffiel, der sich verhält, als wäre er gerade ausgesetzt worden. Total hektische Bewegungen. Panisches Hin- und Herlaufen. Sie ging näher zu dem Hund und schon kam er auch schon auf sie zu. Es war eine kleine Hündin - noch jung. Vielleicht 6 oder 7 Monate alt. Sie war so freundlich und sie bettelte förmlich nach Hilfe. In ihren Augen sah Anca ihre Angst, wieder nicht beachtet zu werden. Anca nahm die Hündin in ihre Arme, drehte sich um und ging mit Georgia nach Hause.

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26. August 2022

Fast täglich erreichen Hilfe Aufrufe Anca. So auch an einem Tag Ende August.

Dieses Mal war es ein Bekannter von ihr, der unter einer kleinen Brücke, die über einen befestigten Graben führte, einen zugeklebten Karton bemerkte. Es kamen Winselgeräusche dort heraus und so sah er nach. Zum Vorschein kamen 2 kleine Hündinnen und 3 junge Welpen. so, wie es aussah, war eine der kleinen Hündinnen die Mama der 3 Winzlinge.

Anca hatte absolut keinen Platz mehr frei, daher bat sie ihren Freund, die Hündinnen und die Welpen für eine kurze Zeit, aufzunehmen. Sie würde, so bald Platz bei einer Pflegestelle wäre, die 5 Hunde dorthin bringen. Natürlich hielt Anca ihr Versprechen und holte die Hunde wenige Tage später bei ihrem Bekannten ab. Wir werden berichten, wie es mit der kleinen Familie und ihrer Hundefreundin weiter geht.

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19. August 2022

Dieser Tag begann mit starkem Regen, der nicht aufhören wollte. Und es wurde auch nicht wirklich richtig hell. Eigentlich mehr ein Tag, um auszuspannen und neue Kraft zu schöpfen.

Doch am Nachmittag klingelte Anca Telefon. Es war eine Freundin, die nicht nur kurz plaudern wollte, sondern an der Stadtgrenze von Botosani in einem Abwasser Kanal 5 Welpen gefunden hatte.

5 kleine, hilflose Hundekinder, im Alter von ca. 3 bis 4 Wochen. Einfach zum Sterben weggeworfen.
Wie gewissenlos und grausam muss dieser Jemand gewesen sein, der dies einfach kann?

Ancas Freundin kam kurze Zeit später zu ihr nach Hause und übergab ihr die 5 Fellnäschen. Nass bis auf die Haut und trotzdem huschten einige Flöhe über ihre kleinen Körper. Schnell kamen die Kleinen ins Warme, bekamen Wasser und leckeres Welpenfutter und natürlich wurden sie gegen Ungeziefer behandelt. Nun hoffen wir, dass die Kleinen noch rechtzeitig gefunden wurden und überleben werden. Hoffentlich sind sie kleine Kämpfer.

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13. August 2022

Dieser Tag, dieser Nachmittag, diese Situation wird Anca und Wilma (1. Vorsitzende von unserem Partnerverein Aktiv Tierschutz Lichtblicke e.V., sie besuchte Anca für eine Woche), noch lange in Erinnerung bleiben.

Sie waren an diesem Tag in Trusesti unterwegs. Pflegestellen besuchen, Straßenhunde füttern, Ancas Tierarzt besuchen, um einige Dinge einzukaufen. Nachdem alles erledigt war, begaben sich die beiden Frauen auf den Heimweg. Kurz hinter der Dorfgrenze von Trusesti sahen Anca und Wilma einen Hund die Landstraße entlang laufen. Der Gang des Hundes wirkte wankend, irgendwie seltsam. Anca stoppte am Straßenrand, um sich den Hund näher anzusehen. Anca sprach den Hund an, doch der Hund lief weiter ohne zu reagieren. Alles was Anca sehen konnte war, dass der Hund von starker Räude befallen war.

Anca wusste nicht, wo sie den Hund anfassen sollte. Der ganze Körper des Hundes war von Krusten und offenen Wunden übersät. Schnell zurück zum Auto. Anca fuhr dem Hund hinterher, stoppte vor ihm, nahm eine Decke aus dem Auto und warf diese über den Hund. Jetzt blieb der Hund stehen und ließ sich ohne Gegenwehr von Anca auf den Arm nehmen und zum Auto tragen.

Im Auto sahen sich die beiden Frauen den Hund genauer an. Es war eine Hündin, ca. 8 oder 9 Jahre alt. Sehr, sehr dünn, ihre Zähne teilweise nicht mehr vorhanden. Ihr ganzer Körper von Räude befallen, aber das Schlimmste ... die Hündin hatte eine tiefe offene, schon schwer infizierte Halswunde komplett um ihren Hals. Wohlmöglich gehörte und sah die Hündin nicht mehr so gut, weshalb sie auch nicht reagierte, als Anca sie ansprach.

Welche Schmerzen und Hilflosigkeit musste diese Hündin empfinden und ertragen!
Es war wahrscheinlich, dass sie einem Schäfer gehörte und dieser sie aussetzte, weil sie ihren Job als Wachhund nicht mehr gerecht werden konnte, da sie zu alt und zu schwach wurde.

Nun ist Lady in Sicherheit bei Anca. Ihre Wunden werden behandelt. Sie bekommt Medikamente gegen die Räude. Und sie erhält immer genug Wasser und Futter, damit sie wieder zu Kräften kommt. Einen weichen, trockenen Schlafplatz inklusive.

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11. August 2022

Anfang August bekam Anca Besuch und tatkräftige Hilfe von Wilhelmine Traut, 1. Vorsitzende unseres Partnervereins Aktiv Tierschutz Lichtblicke e.V., aus Deutschland. Jeden Tag begleitete Wilma Anca u. a. auf ihrer Fütterungstour durch Trusesti, zu Hilferufen und half Anca bei ihrer täglichen Arbeit im "Safe Place".

Bei einer ihrer Touren in das Umland von Trusesti sahen sie an einem Parkplatz einen Straßenhund, der verzweifelt in einem Mülleimer nach etwas Fressbarem suchte. Anca hielt an und wollte ihn füttern. Da kam auch schon der zweite Straßenhund herbei und wollte auch etwas von dem leckerem Nassfutter abbekommen. Und auf einmal kamen 2 Welpen aus dem Gebüsch gestürmt. Die beiden Straßenhunde waren Rüden, sodass klar war, dass die 2 Hundekinder hier an dem Parkplatz ausgesetzt wurden. Die beiden Fellnäschen hatten so großes Glück. Nur der Zufall schenkte ihnen eine Chance. Natürlich nahm Anca die Beiden mit.

Aber dies war noch nicht alles an diesem Tag. Am späten Nachmittag, auf dem Heimweg, sahen die zwei Frauen am Straßenrand zwei Welpen entlang laufen. Fast fielen die Kleinen in den befestigten Straßengraben. Wieder hielt Anca an, um die 2 Welpen in Sicherheit zu bringen. Sie waren viel zu klein, um auf der Straße überleben zu können. Beim "Einsammeln" der 2 Felläschen sahen sie auch noch einne dritten Welpen, der schon in diesen Straßengraben abgestürzt war. Natürlich kontrollieren die beiden Frauen die nähere Umgebung des Grabens, damit sie nicht eventuell einen Welpen übersahen. Gott sei Dank, es blieb bei den 3 Welpen.

Nun sind alle 5 Welpen bei Anca in Sicherheit in ihrem "Safe Place".

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09. August 2022

Langsam fuhr Anca einen Schotterweg entlang. Sie und Elena, ihre Tochter, waren auf dem Weg zu ihrem Tierarzt. Schon von weitem sah sie am Wegesrand einen Hund hocken, der jede Menge Gras fraß. Sie stoppte und wollte sich dies genauer ansehen. Diese Menge Gras war einfach ungewöhnlich. Zuerst wollte der Hund weglaufen, aber Ancas sanfte Stimme ließ ihn inne halten und dann sogar auf sie zulaufen.

Es war ein junger Rüde. Die Fellnase war so dünn, seine Rippen und Hüftknochen waren zu sehen. Aus purer Verzweiflung und großem Hunger fraß der Kleine Gras. Anca nahm ihn auf dem Arm und der Hundejunge war so froh, dass er mit durfte.

Nun ist er in Sicherheit bei einer Pflegestelle von Anca und wird dort aufgepäppelt. Wir hoffen, dass wir ihn bald vorstellen können, damit er die Chance bekommt, ein Zuhause zu finden.

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08. August 2022

Anca erhielt einen Anruf von einer Dame, die im Industriegebiet von Botosani arbeitet. Diese Dame berichtete Anca, dass sie 9 Welpen, nur wenige Wochen alt, gefunden hätte. Als Anca nach der Mama Hündin fragte, bekam sie die Antwort, dass die Hündin durch einen Autounfall verstarb und sie sie am Morgen tot aufgefunden hätte. Anca sagte zu, Hilfe zu leisten und am Nachmittag kommen würde, um sich die Welpen anzusehen und alles weitere zu besprechen.

So war es auch.
9 muntere, kleine Welpen. Allerdings noch nicht im dem Alter, ohne Mutter zu sein, aber schon in dem Alter Welpenfutter fressen zu können. sie fraßen schon Welpenfutter. Anca besprach mit der Dame, dass sie Futter und alles weitere für die Welpen stellen würde und im Gegenzug müssten die Welpen erst einmal bei der Dame bleiben, bis Anca Platz in ihrem "Safe Place" hätte. Und ihre eigene Hündin müsste kastriert werden. Die Dame sagte zu.

Allerdings am nächsten Tag war alles ganz anderes, als Anca die Hündin der Dame nach der Kastration zurückbrachte. Die Welpen müssten nun sofort weg. Ihr Mann wollte die Kleinen nicht in seiner Firma. Da blieb Anca nichts anderes übrig, sie nahm die 9 Fellnäschen mit, auch wenn die neugebaute Quarantäne-Station noch nicht fertig war. Wir hoffen, dass die Kleinen stark genug sind, zu überleben.

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02. August 2022

Anfang August sah Anca diese Hündin das erste Mal. Räude zeichnete den Körper der Hündin und dies wohl auch schon längere Zeit. Ihr Gesäuge hängt tief, sodass man davon ausgehen kann, dass diese Straßenhündin schon sehr viele Welpen zur Welt bringen musste.

Das Dorf Blandesti liegt nicht gerade auf Ancas Fütterungstour und doch bekam sie einen Anruf von einem Anwohner, der diese Hündin seit mehreren Tagen an seinem Wohnhaus sah. Leider ist diese Hündin Menschen gegenüber so misstrauisch, dass Anca sie nicht anfassen, geschweige denn mitnehmen konnte, um sie zu behandeln und in Sicherheit bringen zu können.

Jeden weiteren Tag fuhr Anca zu diesem Wohnhaus, um die Hündin zu füttern und ihr Vertrauen zu gewinnen. Am einen der nächsten Tage war nicht nur die Hündin dort, sondern auch ihr Nachwuchs. 4 Welpen und ebenfalls hatten die Kleinen Hautprobleme. Da die Hundekinder schon in dem Alter waren, ohne ihre Mutter auskommen zu können, nahm Anca die 4 Welpen mit, um wenigsten diesen Vieren helfen zu können.

Weitere Tage vergingen, aber die Hündin vertraute Anca immer noch nicht. Anca versuchte es sogar mit einem Betäubungsmittel die Hündin zum Eindösen zu bewegen, aber es funktionierte nicht. So versucht Anca es weiter und hofft, eines Tages, die Hündin mitnehmen zu können.
Wir werden weiter berichten und hoffen.

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31. Juli 2022

Dieser Tag begann für Anca mit einer Einladung zu einer kirchlichen Hochzeit. Viele Gäste des Brautpaares versammelten sich vor der Kirche und unterhielten sich. Es wurde Essen und zu trinken verteilt. Anca gesellte sich dazu, bis sie einen kleinen Hund bemerkte, der auf die Gruppe Menschen zu gelaufen kam. Freundlich bettelte die Fellnase um etwas Fressbares, doch keiner gab ihm etwas.

Anca ging zu dem Hund, sprach ihn an und in diesem Moment kam ein älterer Mann und versuchte mit Fußtritten in die Luft, den Hund zu verjagen. Anca stellte sich dazwischen und schützte so den kleinen Hund. Es war eine kleine Hündin, sehr lieb und freundlich. Anca fragte bei den Gästen, ob jemand wusste, zu wem die Hündin gehören würde, doch das Einzige was sie erfuhr war, dass die Hundedame seit ein paar Tagen hier herum lief und versuchte etwas zu fressen zu finden.

Anca nahm die Hündin und brachte sie zu ihrem Auto. Erst dort bemerkte sie, dass diese Hündin eine tiefe Wunde rundherum um ihrem Hals hatte. Diese Fellnase hatte ihr bisheriges Leben an der Kette verbracht. Nun war Olivia, wie Anca die Hündin später nennen würde, in Sicherheit. Nach der Hochzeit fuhr Anca auf direktem Wege zu ihrem Tierarzt, um Olivias Halswunde behandeln zu lassen.

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22. Juli 2022

Anca war auf dem Weg, ihre Mutter zu besuchen. Es ist eine längere Fahrt, da ihre Mutter im Norden vom Landkreis Botosani lebt. Ihr Weg führt sie an wilden Feldern vorbei, lange Landstraßen, wo weit und breit kein Haus oder Bauernhof zu sehen ist. Doch irgendwann sah Anca am Straßenrand einen Verkaufswagen stehen, der Wassermelonen verkaufte. Sie hielt an, da sie es für eine schöne Idee hielt, eine große Melone als Geschenk mitzunehmen.

Sie handelte noch mit dem Verkäufer, als plötzlich ein kleiner, schwarzer Hund auftauchte. Anca fragte den Verkäufer, ob es sein Hund wäre, doch dieser verneinte und erzählte ihr, dass diese Hündin schon den ganzen Tag hier wäre und sich immer wieder ins Gras legen würde. Es schien, als würde sie auf etwas warten. Wahrscheinlich wurde die Hündin hier ausgesetzt und wartete nun auf die Rückkehr ihres Besitzers, der aber würde niemals mehr wiederkommen.

Die kleine Hündin war schon älter. Anca schätzt sie auf ca. 6 Jahre. Sie hatte krauses, gelocktes Fell, das allerdings gestutzt war. Stellenweise kahle Stellen im Fell. Außerdem sehr schiefe Eckzähne und ihre Schneidezähne waren nicht mehr vorhanden. Maja, wie Anca die Hündin später nennen würde, war sehr anhänglich und lieb. Anca brachte es nicht übers Herz, die Hündin dort zu lassen und nahm sie mit. Ihre Mutter würde sich bestimmt über einen tierischen Besuch freuen.

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20. Juli 2022

An diesem Nachmittag war Cristina, eine Helferin und Pflegestelle von Anca, mit Aufräumarbeiten in ihrem Garten beschäftigt. Um sie herum spielten ihre Pflegekatzen und versuchten Cristina von ihre Arbeit abzulenken. Immer wieder unterbrach sie ihre Tätigkeit, um mit den Samtpfoten zu spielen. Doch es hilft ja nichts, die Arbeit muss ja erledigt werden. Sie brachte den Grünabfall zum Rand ihres Grundstückes und plötzlich sah sie dort 2 Fellnäschen hinter den Katzen herlaufen.

2 Winzlinge. Es waren 2 Jungs, nur wenige Wochen alt. Wahrscheinlich hatte irgendjemand die beiden Hundekinder hier über den Zaun geworfen. Cristina untersuchte die beiden Fellnäschen und zum Glück hatte keiner eine Verletzung davon getragen von dem Wurf.

Nun werden die beiden kleinen Welpen von Cristina aufgepäppelt und versorgt und wir hoffen, dass wir liebe Menschen für sie finden werden.

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19. Juli 2022

Anca erhielt einen Anruf von einem jungen Mann, der um Rat und Hilfe fragte für seine Hündin.

Der junge Mann erzählte ihr, dass er eigentlich in Deutschland arbeiten würde und er seine Hündin in dieser Zeit seinem Nachbarn zur Pflege anvertraute, bis er zurückkommen würde. In dieser Zeit wurde seine Hündin trächtig. Keiner bemerkte es. Als der junge Mann zurückkam, hatte seine Hündin 7 muntere Welpen geboren.

Nun weiß der junge Mann nicht weiter. Seine Hündin möchte er gerne mit sich nehmen nach Deutschland, da er dort nun für immer arbeiten würde. Aber was würde aus ihren Welpen werden? Anca bot dem jungen Mann an, dass er seine Hündin kastrieren ließe und sie würde die Welpen übernehmen und versuchen, Menschen zu finden, die die Kleinen adoptieren würden.

So geschah es. Die 7 Hundekinder leben nun erst einmal bei Cristina, einer Pflegestelle von Anca, und wachsen dort zusammen mit anderen Welpen und Katzen auf. Ihre Mama ist kastriert und zusammen mit ihrem Besitzer in Deutschland.

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16. Juli 2022

An diesem Tag nahm Anca einen anderen Weg nach Trusesti, um dort "ihre" Straßenhunde und Katzen zu füttern. Die Hauptverbindungslandstraße wird seit einigen Monaten repariert und teilweise auch neu gebaut. Somit verlängert sich ihre Fahrzeit nach Trusesti um fast das Doppelte, da oft nur über Schotterstrecken gefahren werden wird.

Aber auch ihr alternativer Weg führte über Schotterwege. Wilde Wiesen soweit das Auge reicht. Eine herrliche Landschaft. Wild und weit. Kein Dorf, kein Haus, kein Stall, nichts. Und doch tauchte am Wegesrand im hohen Gras ein schwarz weißer, kleiner Hund auf. Anca hielt an, um ihm Futter und Wasser zu geben, denn es war schon am frühen Morgen sehr warm.

Es war ein Mädchen, ein Welpenmädchen. Hier im Nirgendwo, wo nichts, aber wirklich nichts ist, kann die kleine Fellnase nicht überleben. Anca versuchte das Welpenmädchen anzufassen, aber es gelang ihr nicht. Die Kleine war zu verängstigt, traute sich nicht, sich berühren zu lassen. Anca versuchte mit Nassfuttergabe, ihr Vertrauen zu gewinnen. Es dauerte eine kleine Ewigkeit, bis Anca dann doch Erfolg hatte und das Welpenmädchen greifen konnte. Nun ist das Hundekind in Sicherheit. Dort draußen im Nirgendwo hätte das Welpenmädchen nicht lange überleben können.

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15. Juli 2022

Ein kleiner Abfallplatz hinter einem Wohnblock im Zentrum von Trusesti, dort hat Anca eine Futterstelle eingerichtet. Nicht nur für die Straßenhunde, die dort oft vorbeikamen, um in dem Müll nach Futter zu suchen, sondern auch für die Straßenkatzen, die hier an dem Abfallplatz lebten.

An diesem Morgen erhielt Anca einen Anruf, dass an diesem Abfallplatz ein Welpe gesehen wurde, der wohl dort ausgesetzt wurde. Als sie an dem Platz hinter dem Wohnblock ankam, lief ihr der kleine Welpe schon entgegen und auch ein paar Katzen waren direkt zur Stelle, um das leckere Nassfutter zu verschlingen. Der nur wenige Wochen alte Welpe ist nun in Sicherheit.

Aber es näherte sich noch eine andere, eine neue Fellnase dem Abfallplatz und somit auch Anca. Es war eine große Hündin. Sehr dünn. Man sah deutlich ihre Rippen und Hüftknochen. Sie war ängstlich und vorsichtig, traute sich nicht so recht zu Anca zu gehen. Und doch versuchte die Hündin näher zu kommen. Das Nassfutter duftete einfach zu gut. Und erst dann sah man, dass die Hündin einen blauen Strick um ihren Hals hatte.

Umso näher die Hündin kam, umso mehr sah man das Ausmaß der Verletzung durch den Strick um ihren Hals. Dieser Strick muss der Hündin schon vor längerer Zeit angelegt worden sein und wurde niemals mehr erweitert. Dieser Strick schnitt in ihren Hals und verursachte Wunden, die sich schon entzündet hatten. Leider war die Hündin zu ängstlich, sodass Anca sie nicht anfassen konnte, um sie einzufangen. Jeder Versuch ließ die Hündin zur Seite springen und brachte ein paar Meter Raum zwischen ihr und Anca.

Anca wird es weiterversuchen, das Vertrauen der Hündin zu gewinnen. Jeden Tag wird sie hier an dem Abfallplatz die Hündin besuchen und hoffen, sie baldmöglichst mitnehmen zu können.

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13. Juli 2022

Anca erhielt einen Hilferuf von einem Mann, der in einem kleinen Dorf, nahe der Hauptverkehr Landstraße zu Trusesti, wohnte. Dieser Herr berichtete ihr, dass er auf seinem Grundstück Baumaterialien liegen hätte, wie zum Beispiel Holzwände, und hinter diesen Platten hätte eine Straßenhündin ihre 9 Welpen geboren.

Diese Straßenhündin ist bekannt in diesem Dorf. Anwohner fütterten sie schon seit Jahren, aber niemand kam auf die Idee, die Hündin kastrieren zu lassen. So gebar sie jedes Jahr mehrere Welpen. Und was mit diesen Welpen geschah, ist niemanden bekannt.

Anca verabredete sich für den nächsten Tag mit dem Herrn, um auch Vorort mit den Anwohnern zu sprechen, dass es wichtig und richtig wäre, diese Hündin endlich kastrieren zu lassen.

Vorort zeigte sich, dass diese Straßenhündin Menschen gegenüber sehr zurückhaltend und vorsichtig war. Trotz Nassfutter gelang es Anca nicht, das Vertrauen der Hündin zu gewinnen. So blieb ihr nichts anderes übrig, als die Familie dort zu lassen und den Herrn zu bitten, sich in den nächsten Wochen um die Hundefamilie zu kümmern, bis die Kleinen so alt waren, dass sie sie mitnehmen konnte.

Anca ließ dem Herrn Hundefutter dort. Er versprach die Hündin zu füttern, damit sie bei ihren Welpen bleiben konnte und nicht auf Futtersuche zu gehen. Anca wird regelmäßig nach der Hundefamilie schauen. In ein paar Wochen wird Anca die Welpen zu sich ihr "Safe Place" holen und ihre Mama wird kastriert werden.

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17. Juni 2022

Auf dem Weg nach Hause sah Anca neben der Straße einen Hund in einer Wiese liegen. Im ersten Moment dachte Anca "armes Mädchen, leider treffen wir uns zu spät". Sie dachte, der Hund sei überfahren worden, konnte sich noch zur Wiese schleppen und verstarb dort. Aber Anca wollte sicher sein, dass sie dem Hund nicht mehr helfen könne und hielt an.

Überraschung - der Hund schlief dort einfach nur. Es war eine ältere, große Hündin. In der Nähe war eine Schafherde und Anca vermutete, dass die Hündin zu dem Schäfer gehöre. Sie ging zu dem Schäfer, um ihn zu fragen, ob die Hündin kastriert wäre, ansonsten, würde sie ihm anbieten, die Hündin kastrieren zu lassen. Es stellte sich heraus, dass der Schäfer die Hündin nicht mehr wollte und vertrieben hatte. Sie wäre zu alt und könnte ihren Job nicht mehr machen, so seine Antwort.

Anca ging zurück zu der Hündin und gab ihr Nassfutter, welches sie sehr gerne fraß und anschließend bereitwillig in ihr Auto einstieg. Nun ist Sasha, wie Anca die Hündin nun nannte, bei ihr in Sicherheit. Bald wird Sasha geimpft und kastriert sein und auf die Suche nach einer Familie gehen, die sie lieben und niemals mehr verlassen wird.

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16. Juni 2022

Ein weißer Leinensack liegt etwas abseits vom Wegrand entfernt. Wohlmöglich ist in dem Sack nur Bauschutt enthalten. Oder!!!

An diesem Tag nahm Anca eine andere Route nach Trusesti. Diese führte über Schotterwege, durch wilde Felder, an Schafweiden vorbei und plötzlich taucht neben dem Weg in einer wilden Wiese ein weißer Leinensack auf. Anca hielt an und beobachtete, ob sich der Sack bewegte.
Keine Bewegung und doch wollte Anca sicher sein und ging zu dem Sack. Öffnete ihn und es lag ein Welpe darin. Zuerst dachte Anca, es wäre nicht mehr am Leben und dann bewegte sich das Köpfchen und zwei traurige Augen schauten sie an.

Anca holte den Welpen, es war ein Mädchen, aus dem Sack und sofort erwachten die Lebensgeister des kleinen Fellnäschen wieder. Juliette, wie Anca das Welpenmädchen später nennen wird, war so durstig. Sie bekam so viel zu trinken, wie sie mochte und anschließen bedankte sich Juliette bei Anca mit ganz vielen nassen Küsschen. :-)
Nun ist Juliette in Sicherheit.

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15. Juni 2022

An der Dorfgrenze liegt das Waisenhaus von Trusesti. Dahinter offenes Feld, Wiesen und Ackerland. Oft spielen dort die Kinder Verstecken oder rennen durch das hohe Gras. So auch an diesem Tag spielte eine kleine Gruppe von Kindern dort umher.

Nur durch einen Zufall lief ein Kind sehr nahe an zwei Welpen vorbei, die versteckt im hohen Gras lagen und bemerkte sie. Die beiden Fellnäschen waren sehr zutraulich und ließen sich auch direkt von den Kindern streicheln und auf den Arm nehmen. Wahrscheinlich wurden die beiden Hundekinder an der Straße ausgesetzt und sie haben sich zum Schutz ins hohe Gras verkrochen. Zum Glück für die beiden Fellnäschen, dass die Waisenkinder sie entdeckt und mitgenommen haben.

Zurück an dem Waisenhaus Gelände, erzählten die Kinder der Heimleiterin von ihrem Fund, sodass diese Anca benachrichtigen konnte. Nun sind die beiden, nur wenige Wochen alte Welpen, in Ancas Obhut und warten darauf, eine eigene Familie zu finden.

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27. Mai 2022

Kleine Abfallplätze, bestehend meist aus 2 bis 4 Müllcontainern, gibt es öfters in und um Trusesti. Dort wird nicht nur Hausmüll, Plastikflaschen, Bauschutt, alte Kleidungsstücke usw. entsorgt, sondern leider auch immer wieder ungewollte Haustiere. Meist sind es Hunde- oder Katzenwelpen. Einfach weggeworfen wie Müll. Zum Sterben verurteilt.

Anca kam an so einem Abfallplatz vorbei und hörte ein leises Winseln. Sie schaute in die Container und fand schließlich 2 sehr junge Welpen zwischen dem ganzen Hausmüll. Ihre kleinen Körper waren von Fliegen übersät. Vorsichtig nahm Anca den ersten kleinen Welpen heraus und legte ihn in einen Karton, der neben dem Behälter stand, und dann den anderen Welpen. Die beiden Fellnäschen hatten noch ihre Augen geschlossen. Vor kurzem waren sie erst geboren und nun zum Sterben weggeworfen.

Ohne eine Ersatz-Mama würde es sehr schwer werden für die 2 Welpen, zu überleben. Gott sei Dank war bei einer Pflegestelle zu dieser Zeit eine Mamahündin, die nicht nur ihre eigenen Welpen aufzog, sondern auch schon 4 Waisen. Nun hoffte Anca, dass diese Mamahündin auch noch diese 2 Fellnäschen annahm. Und ja, die Hündin ließ die 2 Waisen bei sich auch trinken. :-)

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25. Mai 2022

Im April - 4 junge Kätzchen - sie bekamen noch nicht einmal Zeit von ihrem Besitzer, so alt zu sein, dass sich ihre Augen öffnen könnten - wurden einfach wie Müll an einem Abfall Platz entsorgt.

Irgendjemand hat diese hilflosen Katzen Babys in einen Karton gesteckt, diesen geschlossen und an einen Müllcontainer abgestellt. Mit der vollen Absicht, diese hilflosen Kätzchen dem Tode zu übergeben.

Zum Glück für diese Kätzchen hörte ein junger Mann das leise Miauen und sah sich den Karton näher an. Was er sah erschreckte ihn. 4 Kätzchen, von ihrem eigenen Speichel durchnässt, dehydriert und hungrig und schwach, lagen ihn dem Karton. Alle 4 hatten noch ihre Augen geschlossen. Natürlich nahm der junge Mann, der zufälligerweise auch ein Helfer von Anca war, den Karton samt seinem wertvollen Inhalt mit.

Zuerst versuchte der junge Mann mit Katzenmilch, die kleinen Samtpfoten zu versorgen, aber er merkte, dass sie die Nahrungsaufnahme verweigerten. Es musste schnell eine Katzen Amme gefunden werden. Zum Glück wusste Cristina, eine Pflegestelle von Anca, eine Kätzin, die ihren Nachwuchs durch streunende Hunde verloren hat und reichlich Milch zu geben hatte. Anca holte die Kitten bei dem jungen Mann ab und brauchte sie zu Cristina. Dort wartete sie schon zusammen mit der Ersatz-Katzen-Mama auf die 4 Waisen. 

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24. Mai 2022

Ein Bekannter von Anca wohnt im Zentrum von Botosani. Er war auf seinem Nachhause-Weg, der zwischen 2 Wohnblocks führt. Dort befindet sich auch ein kleiner Abfall Platz, an dem Anwohner ihren Hausmüll und andere Sachen entsorgen können. Leider werden an solchen Müllplätzen auch immer wieder "unnütze" und nicht gewollte Haustiere entsorgt. Meistens sind es Welpen und Kitten.

Kurz vor diesem Abfallplatz kommt Ancas Bekannten ein kleiner Hund entgegen gelaufen. Wahrscheinlich wurde das kleine Fellnäschen an diesem Müllplatz einfach weggeworfen / ausgesetzt. Da der Mann ein Tierfreund ist, konnte er dieses kleine Welpenmädchen nicht einfach sich selbst überlassen und nahm es mit. Nun ist klein Ani in Sicherheit bei Ancas Bekannten, der sich erst einmal um das Hundekind kümmern wird.

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13. Mai 2022

Kleine Müllplätze gibt es sehr häufig in den Dörfern oder Stätten. Diese Abfallplätze bestehen meist aus 2 bis 6 Containern, in denen die Anwohner ihren Hausmüll und allerlei andere Sachen entsorgen können. Und leider manchmal auch Tierbabys.

Ein kleiner Junge war auf dem Heimweg von seiner Schule, als er an einem dieser Abfallplatz vorbei kam. Beim Vorbeilaufen bemerkte er unter einen Container 4 Welpen hocken. Der Junge setzte sich vor diesen Container und versuchte die Welpen, mit Hilfe von einem Stückchen Brot, hervor zu locken. Nach und nach kamen die kleinen Fellnäschen auch heraus. Der Junge wollte die Hundekinder mitnehmen und in Sicherheit bringen und versuchte, alle 4 auf den Arme zu nehmen. Aber er hatte nicht die Kraft dazu, alle 4 gleichzeitig zu tragen. So musste er 3 Welpen dort am Abfallplatz zurücklassen. Unter Tränen rannte er, mit dem einen Welpen im Arm, nach Hause.

Dort angekommen, erzählte er seiner Mutter weinend von den 3 Welpen, die er zurücklassen musste. Seine Mutter kannte Anca und rief sie sofort an und bat um Hilfe für die 3 Welpen. Als der Junge hörte, dass Anca kommen würde, um die 3 Welpen am Abfallplatz zu suchen, rannte er sofort los. Er wollte auf keinen Fall riskieren, dass Anca den Platz nicht finden würde und so lief er ihr fast einen Kilometer entgegen, um sie zu treffen.

Am Abfallplatz angekommen half Anca dem kleinen Jungen, die wartenden Welpen zu sichern und fuhr anschließend zu ihm nach Hause. Seine Mutter erklärte sich bereit, die 4 Welpen bei sich zu behalten, bis Anca Platz im "Safe Place" hätte für sie und somit kann sich nun der kleine Junge selbst um "seine 4 geretteten Welpen kümmern.

Dieser kleine Junge hat ein sehr großes Herz für Tiere in Not. Wir können dies gar nicht hoch genug loben und es müssten noch viel mehr junge Menschen geben, die die Not der Tiere sehen und ihnen helfen möchten.

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12. Mai 2022

Ein Freund von Anca füttert in seiner näheren Umgebung, wo er wohnt, Straßentiere. Eines Tages tauchte an einer seiner Futterstellen eine kleine Hündin auf. Sie war sehr zutraulich und anhänglich, aber Ancas Freund konnte die kleine Fellnase nicht mitnehmen, da er selbst ein paar Hunde hatte und keinen weiteren Platz frei. Jeden Tag ging er zu dieser Futterstelle und Klein-Mia, wie er sie nannte, wartete dort immer auf ihn. Vielleicht in der Hoffnung, heute dürfte sie mit ihm gehen.

An einem Tag Anfang Mai kam Ancas Freund zur Futterstelle und sah, wie eine alte Frau versuchte, die kleine Hündin zu verjagen. Sie schlug immer wieder mit ihrem Gehstock in Mias Richtung, versuchte sie zu treten, da die kleine Fellnase nicht weg lief. Ancas Freund beeilte sich, um noch rechtzeitig dazwischen geben zu können, bevor Mia noch einen Schlag traf.

Und Gott sei Dank, er kam noch rechtzeitig, stellte sich dazwischen und nahm Mia auf dem Arm. Eigentlich wusste er nicht, wo er Mia lassen sollte und da fiel ihm Anca ein. Ein Anruf und Mia bekam die Zusage, einen sicheren Platz in Ancas "Safe Place" zu bekommen.

Mia ist eine bezaubernde kleine junge Hündin und wir hoffen, dass wir bald eine Familie für sie finden werden.

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11. Mai 2022

Eines Morgens Anca wollte noch schnell Futter aus ihrer Garage holen, als eine Nachbarin zur ihr kam. Im Arm hielt sie einen sehr dünnen Kater. Sie erzählte Anca, dass sie Angst um ihren Kater hätte, da ihr Ehemann den Kater erschlagen will, da er Baby-Enten gejagt hätte.

Wenn der Kater wirklich Baby-Enten gejagt hatte, dann aus purer Not heraus. Er musste starken Hunger haben, denn er war so dünn und sein Fell war schuppig und verklebt. Ancas Nachbarin hoffte, dass sie den Kater aufnehmen würde. Und sicher, Anca nahm den dünnen Kater und gab ihm erst einmal etwas zu fressen. Als Anca noch kurz erfragen wollte, wie alt der Kater sei und wie lange er schon bei ihnen lebten würde, war ihre Nachbarin schon gegangen. Anca brachte den Kater zu Cristina, eine Pflegestelle von ihr. Dort wurde die Samtpfote aufgepäppelt und als er an Gewicht gut zugenommen hatte, auch kastriert.

Nun lebt Ben bei Cristina, aber er ist ein Streuner. Er kommt und geht, wann immer er möchte. Dann soll es so sein. Es wird immer eine Schale mit frischem Wasser und eine Schale mit Futter auf Ben warten. Und vielleicht entscheidet er sich irgendwann ganz bei Cristina zu bleiben.

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09. Mai 2022

An diesem Tag erhielt Anca einen Anruf von jemanden aus dem Dorf Zaicesti. Dieser jemand berichtete ihr, dass eine kleine Hündin mit ihrem Welpen in einem Nebenweg nahe der Durchgangsstraße gesehen wurde. Diese zwei Felläschen wären sehr zutraulich und wären ihm hinterher gelaufen. Er vermutete, dass die beiden Hunde ausgesetzt wurden.

Anca fragte diesen jemand nach seinem Namen, doch er Anrufer wollte ihr den nicht nennen, stattdessen erklärte er ihr, wo genau die Mama Hündin mit ihrem Welpen wären. Anca wollte den Anrufer noch bitten, sich der beiden Hunde anzunehmen, bis sie kommen könnte, um sie abzuholen. Doch noch im Gespräch beendete der Anrufer das Telefonat und legte auf. Anca war ein wenig fassungslos und überlegte, ob sie nun wirklich in das Dorf fahren sollte, um nach der Hündin zu suchen. Es war eher wahrscheinlich, dass sie die beiden Fellnasen nicht finden würde.

Doch immer wieder dachte Anca an die Mama Hündin und ihren Welpen und letztendlich fuhr sie in das Dorf und suchte die beiden Hunde. Anca fand auch die Stelle, die ihr der Anrufer beschrieben wurde und tatsächlich, etwas versteckt im Gras saß der kleine Welpe und seine Mama war nicht weit entfernt.

Zum Glück war Anca doch noch in das Dorf Zaicesti um die beiden zu suchen. Nun ist Zina mit ihrem Welpen in Sicherheit bei Anca.

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06. Mai 2022

Anca erhielt einen Anruf von einem Bekannten, der sie um Hilfe für eine Katzen Familie bat.

Ihr Bekannter wohnt im Dorf Drislea und sein Nachbar verstarb und hinterließ eine hochträchtige Katze, die keiner haben wollte. So fütterte Ancas Bekannter die Katze weiter, bis eines Tages diese Katze ihre 3 Kitten zu ihm brachte.

Anca bat ihren Bekannten, die Katzen Familie weiter zu füttern und sie zu versorgen, bis sie kommen konnte, um sie abzuholen. Natürlich erklärte sich ihr Bekannter dazu bereit. Am nächsten Tag schon besuchte Anca die kleine Katzen Familie. Die Mama Katze sah körperlich gut aus, gut genährt und kümmerte sich rührend um ihren Nachwuchs. Eigentlich wollte Anca die Familie mitnehmen, doch ihr Bekannter erklärte sich bereit, die Katzen Familie weiter zu versorgen, bis die Kleinen alt genug sind und entwöhnt werden können. Somit hat Anca etwas mehr Zeit, um einen Platz für die Familie zu finden.

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05. Mai 2022

An einem Morgen Anfang Mai war ein Junge mit seiner Jugendgruppe unterwegs im Wanderurlaub nahe Suceava in den Bergen. Niemand bemerkte es, wo auf einmal ein kleiner Welpe herkam. Dieses kleine Fellnäschen lief winselnd hinter der Gruppe her und versuchte Schritt zu halten und auf sich aufmerksam zu machen. Ein Junge hörte etwas Komisches, drehte sich um und sah den kleinen schwarzen Welpen. Sie waren im Nirgendwo. Kein Haus, keine Hütte, kein Stall, nichts, von wo der Welpe hätte her kommen können. Wie kann jemand es übers Herz bringen, ein Baby im Nirgendwo auszusetzen. Nur der Zufall rettete dem kleinen Welpenmädchen das Leben. Und natürlich der Junge aus Belgien. Es war keine Frage, das Hundekind wurde mitgenommen.

Nun musste aber Hilfe gefunden werden, denn der Junge stammt ja eigentlich aus Belgien und konnte das Welpenmädchen nicht behalten oder gar mitnehmen. So rief er eine Bekannte in Belgien an, die wiederrum Anca kannte und sie um Hilfe für das kleine Fellnäschen bat. Es wurde ein Treffpunkt in Botosani ausgemacht, wo Anca das kleine süße Welpenmädchen übernahm, dass nun den schönen Namen Alisha trägt.

Bald bekommt Alisha ihre erste Impfung und wir hoffen, dass wir für das süße Welpenmädchen bald eine Familie finden können.

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01. Mai 2022

Ein staubiger, sandiger Weg -  4 junge Welpen laufen in der Mitte dieses Weges umher. Sie wissen nicht, wohin sie sollten. Liefen Zick-Zack hin und her. Es war um die Mittagszeit und es war ein sehr warmer Tag. Die Kleinen heuchelten stark. 2 der kleinen Fellnäschen konnten nicht mehr weiter, waren erschöpft und setzen sich an Ort und Stelle sich, in die pralle Sonne.

2 Kinder sahen die Welpen dort in der Mitte des staubigen Weges sitzen. Eine Dame kam an den kleinen Fellnäschen vorbei und ging weiter. Keiner kümmerte sich um die Hundekinder.

Es war so um die Mittagszeit, als Ancas mehrere Nachrichten bekam, dass 4 Welpen ausgesetzt aufgefunden wurden. Zusätzlich erhielt Anca auch mehrere Anrufe, in den ihr berichtet wurde, dass in Trusesti 4 Welpen Hilfe benötigen. Aber niemand erklärte sich bereit, die 4 Fellnäschen für eine kurze Zeit aufzunehmen und in Sicherheit zu bringen, bis sie die Kleinen abholen konnte.

Doch dann rief noch eine junge Frau Anca an und erklärte sich bereit, die 4 Welpen bis zum nächsten Morgen bei sich aufzunehmen, ihnen Wasser zu geben und etwas zu fressen. Anca versprach am nächsten Tag die 4 Hundekinder bei ihr abzuholen. Nun sind die 4 Welpen, 3 Mädchen und 1 Junge, bei Anca und werden aufgepäppelt. Es ist immer wieder für uns unverständlich, wie man einfach hilflose Hundebabys aussetzen kann. Einfach so ... !!!

Nun haben die 4 Felläschen, eine Chance zu überleben. Wir drücken alle Daumen und hoffen.

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26. April 2022

Um 5:00 Uhr morgens sah Cristina, eine Pflegestelle von Anca, kurz aus dem Fenster, um zu sehen, ob der Regen aufgehört hatte. Sie wollte, bevor sie zur Arbeit ging, ihre Pflegehunde und Katzen versorgen und dazu wartete sie auf eine Regenpause.

Cristina wollte sich schon vom Fenster weg drehen, als sie aus den Augenwinkel etwas in ihrem Garten umher huschen sah. Sie schaute genauer hin und sah 2 Welpen, nein - 3 Welpen in ihrem Vorgarten herum laufen.

Cristina ging hinaus und sammelte die 3 Welpen ein. Es waren zwei Mädchen und ein Junge. Vielleicht so ca. 6 Wochen alt. Das Fell der Kleinen war feucht vom Regen, aber nicht richtig nass. Daher liegt die Vermutung nahe, dass Jemand die 3 Fellnäschen absichtlich in einer Regenpause in Cristinas Vorgarten gesetzt hat.

Die 3 Welpen waren sehr hungrig und verputzen ziemlich schnell das Nassfutter, welches Cristina den Dreien bereitstellte. Ansonsten sind alle Drei muntere, verschmuste Hundekinder und wir hoffen sehr, dass es bleibt und die Drei bald ihre erste Impfung bekommen können.

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08. April 2022

Als Anca an diesem Tag zur Highschool kam, wurde sie schon aufgeregt von einer Handvoll Studenten empfangen.

Sie erzählten ihr, dass in einem Holzstapel ein Kätzchen verängstigt sitzen würde. Morgens saß es noch mitten in Schulhof und dann, als mehr Schüler ankamen, rannte das Kätzchen in Richtung Holzstapel und war verschwunden. Es war ein junges Kätzchen. Anca vermutete, dass irgendjemand das kleine Kätzchen hier ausgesetzt hatte.

Es dauerte eine Weile, bis Anca das kleine Kätzchen überreden konnte, aus dem Holzstapel heraus zu kommen. Es war sehr hungrig und konnte dem leckeren Nassfutter nicht widerstehen. Es stellte sich heraus, dass es ein junger Kater war, schmusig und freundlich. Er hatte nur Angst, aber als Anca ihn auf dem Arm nahm, fühlte er sich sehr wohl dort.

Nun ist der junge Kater bei Cristina, einer Pflegestelle von Anca, und wird aufgepäppelt.

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05. April 2022

Anca war auf dem Nach-Hause-Weg und wollte noch schnell bei dem Parkplatz an der Hauptverkehrslandstraße zwischen Botosani und Trusesti anhalten, um dort ihre Futterstelle zu bestücken. Oft werden hier auch Hunde- oder Katzenbabys ausgesetzt. Aber auch erwachsene Hunde werden hier "abgeladen".

Kein Hunde oder Katze war zu sehen. Anca war erleichtert. Doch dann raschelte es in den Büschen. Immer noch nichts war zu sehen. Anca rief nach demjenigen, der sich dort wohl versteckte.

Und ... es raschelte wieder.
Und ... da kamen 2 Hunde aus dem Gebüsch auf Anca zu gelaufen.
Sie liefen um sie herum, tänzelten und waren so erfreut, dass da nun jemand war.

Es waren 2 Hündinnen. Eine Ältere und eine Jüngere. Anca vermutet, dass es Mutter und Tochter sind und nur kurze Zeit zuvor hier ausgesetzt wurden. Gott sei Dank liefen die Beiden ins Gebüsch vor Panik und nicht auf die Landstraße. Bereitwillig ließen sich die beiden Hündinnen von Anca auf den Arm nehmen und zu ihrem Auto tragen und in Sicherheit. Nun sind beide Fellnasen bei Anca in ihrem "Safe Place".

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28. März 2022

Früh morgens an diesem Tag wollte Anca noch schnell Futter in ihr Auto packen, bevor sie zu ihrem Arbeitsplatz, der Hightschool von Trusesti, aufbrechen musste. Da z.Z. die Straße neu gebaut wird, steht ihr Auto ein paar Meter entfernt. Als Anca näher zu ihrem Pkw kam, sah sie einen hellen Hund daneben stehen.

Warum stand da ein Hund bei ihrem Auto und warum tänzelte dieser auf der Stelle?

Bei ihrem Auto angekommen, sah Anca, dass dieser Hund mit einem blauen Seil an ihrem Auto festgebunden war. Da wollte wohl ein netter Nachbar ihr ein Geschenk überlassen!!! Dieser Hund hatte wohl seine Aufgabe bei seinem Besitzer verloren und sollte wohl weg. Aber besser hier angebunden an ihrem Auto, als irgendwo in einem Wald an einem Baum.

Es war eine Hündin. Eine sehr freundliche, liebe und anhängliche Hündin. Anca band sie los und Linda, wie Anca die Hündin später nannen wird, folgte ihr ohne zu zögern. Die junge Hündin freute sich so sehr, leckte ihre Hände. Linda war gut genährt und in einem relativ guten gesundheitlichen Zustand.

Jetzt musste Anca aber erst einmal zur Arbeit. Sie versorgte Linda mit Futter, Wasser und einer weichen Unterlage. Später würde sie sich Linda genauer ansehen und ihrem Tierarzt vorstellen. Schon bald hoffen wir, dass wir eine Familie für die wunderschöne Linda finden können, die sie niemals mehr im Stich lasssen wird.

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23. März 2022

Schon Mitte Februar wurden Welpen in einem Sack aufgefunden, die, Gott sei Dank, von einen befreundeten Schäfer gefunden wurden.

Heute fand dieser Schäfer wieder einen Sack bei der Wanderung über die Weiden mit seinen Schafen. In dem zugebundenen Sack steckte eine kleine Katze, wie leider schon nicht mehr am Leben war, und ein kleiner Hund, der allerdings schon sehr schwach war. Der Schäfer informierte Anca und bat um Hilfe für den kleinen Rüden.

Anca bat ihren Freund, den Rüden mit zu nehmen, mit Futter und Wasser zu versorgen und sie würde sobald es ihr möglich war, den Hund bei ihm abholen. Natürlich willigte der tierliebe Schäfer ein und kümmerte sich um Mellow, wie der junge Rüde schon bald genannten werden wird.

Nun ist Mellow bei Anca in ihrem "Safe Place" und wird aufgepäppelt. Er ist ein lieber, kleiner, junger Rüde, der i. M. noch nicht so recht versteht, was da mit ihm passiert ist. Aber er liebt seine Wolldecke bei Anca. :-)

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22. März 2022

Neben den Landstraßen führt meist ein kleiner Graben entlang. In diesen Kanälen soll überschüssiges Regenwasser ablaufen oder versickern. Um solch einen Graben überqueren zu können, werden kleine Brücken oder Stege gebaut.

Eine Frau fand 4 kleine junge Hundekinder unter so einem Brückensteg und fütterte sie dort. 3 Tage versuchte die Dame. die Welpen dort zu versorgen, aber sie merkte, dass die Kleinen immer schwächer wurden. Sie wusste nicht, was sie tun sollte, wie sie die Hundekinder weiter versorgen könnte.

In ihre Not und Sorge um die Welpen rief sie Anca an und erzählte ihr von den Findelkindern. Anca bat die Dame, die Welpen einzufangen und mit zu sich, nach Hause zu nehmen. Sie würde die Hundekinder auf jeden Fall auf ihrem Nach-Hause-Weg bei ihr abholen. Wie sich später herausstellte, waren es 3 Mädchen und 1 Junge. Alle 4 Welpen waren stark dehydriert und sehr dünn. Lange hätten die 4 unter dieser Brücke nicht überlebt.

Nun sind die 4 Welpen in Ancas Obhut, werden behandelt, bekommen Aufbau-Präparate, gutes Futter und viel Fürsorge. Wir hoffen, dass die Kleinen kämpfen werden. Wir drücken alle Dauen ganz fest.

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17. März 2022

Heute war wieder Trapo-Tag.
Ein paar Hunde haben das Glück und können zu ihren Familien reisen - Rumänien verlassen.

Anca wartet auf den Transport-Van, der am Nachmittag bei ihr ankommen sollte. Einige Zeit vorher erhielt sie einen Anruf von einem der Fahrer. Er erzählte Anca, dass sie auf dem Weg zu ihr an einer vielbefahrenden Landstraße eine wahrscheinlich trächtige Hündin gesehen hätten. Sie hielten an, um sie zu füttern und ... sie konnten nicht anderes. Sie nahmen die Hündin mit.

Diese Hündin war so lieb, so unterwürfig und bettelte Hilfe. Was sollten sie tun? Ihr die Hilfe verweigern? Auf keinen Fall. Natürlich stimmte Anca zu, die Hündin aufzunehmen.

Und so erreichte Fiona, wie die Hündin jetzt genannt wird, Ancas "Safe Place". Schon bald werden wir mehr über Fiona berichten können und werden dann versuchen, für die liebe Hündin ein Zuhause zu finden.

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14. März 2022

An diesem Tag, es war ein Montag, fuhr Anca, nach ihren Unterrichtsstunden, noch bei ihrem Tierarzt vorbei. Dort wollte sie noch ein paar Dinge einzukaufen, die sie für eine Behandlung für eine Hund benötigte. Als sie aus ihrem Auto ausstieg, sah Anca ein Stück Schwanz unter einem parkenden Auto hervorschauen. Sie war sich in dem Moment aber nicht wirklich sicher, ob es ein Schwanz war und so ging sie erst einmal ihre Besorgungen tätigen.

Als Anca zurück zu ihrem Auto gehen wollte, sah sie, dass der Schwanz immer noch unter diesem Auto hervor kuckte. Sie ging näher und schaute unter das Auto. Ein Augenpaar sah sie an und hervor kam eine sehr dünne, ältere Hündin. Das Fell war sehr verdreckt und man konnte deutlich erkennen, dass die Hündin ein Hautproblem hatte. Bella, diesen Namen wird die Hündin später bekommen, lief nervös umher, erschrak sich vor Passanten. Anca holte Trockenfutter und legte Bella etwas davon hin. Die Hündin nahm ein paar Stücke, war aber zu nervös und ängstlich, um in Ruhe zu fressen. So holte Anca Nassfutter und versuchte Bella damit zu füttern, um ihr Vertrauen zu gewinnen. Ancas leise Wort und das leckere Nassfutter brachte Bella dazu, zu vertrauen. Nun war es Anca möglich, Bella zu streicheln und sie anschließend in ihr Auto zu bringen, in Sicherheit.

Bevor sie nun nach Hause fuhr, wollte Anca noch die Anwohner befragen, ob jemand Bella kannte. Eine ältere Hündin, Anca schätzt Bella auf ca. 7 bis 8 Jahre, müsste doch eigentlich hier bekannt sein. Aber niemand wusste etwas. Ein Anwohner erzählte ihr, dass er die Hündin schon am vergangenen Wochenende nach dem Markt hier gesehen hätte. Vermutlich wurde die Hündin vor 3 Tagen nach dem Markttag einfach hier zurückgelassen.

Nun ist Bella bei Anca und wird aufgepäppelt. Sie bekommt Medikamente gegen ihr Hautproblem, Vitamine und hochwertiges Futter, damit sie wieder zu Kräften kommt und wir bald ein schönes Zuhause für die liebe Hündin suchen können.

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09. März 2022

An Trusestis Dorfgrenze steht ein altes Getreide Silo. Dort sah Anca in der letzten Zeit häufiger Straßenhunde auftauchen. Sie legte dort nun eine Futterstelle an, um genauer zu sehen, ob es ihr bekannte Straßenhunde sind oder neu zugewanderte.

Anfang März war Anca dort wieder bei dem Silo und streute Trockenfutter aus, als sie eine Jagdhündin bemerkte. Die Hündin versuchte zu Anca zu kommen, konnte sich aber kaum auf den Beinen halten. Anca ging zu ihr und bemerkte ihre gelblichen Augen, ihr Zahnfleisch war sehr blass. Für Anca war klar, bei der Hündin war Babesiose ausgebrochen und dies schon vor längerer Zeit. Sie benötigte sofortige Behandlung, damit sie überhaupt eine Chance hat, zu überleben. Anca rief ihren Tierarzt an, damit die Hündin direkt Hilfe bekommen konnte.

Anca ist sich sicher, dass die Jagdhündin ausgesetzt wurde, da sie krank war. In den sozialen Medien versuchte Anca den Besitzer zu finden, aber keiner kannte oder wusste etwas zu der Hündin. Aber dadurch wurde eine Freundin von Anca auf die Hündin aufmerksam und kontaktiere Anca. Die Freundin würde gerne die Hündin adoptieren, wenn sie überlebt. Die Daumen sind gedrückt, dass die liebe Hündin es schafft.

Update:
Die Behandlung hat angeschlagen und Julia, die Jagdhündin, hat es geschafft. Nun lebt sie bei Ancas Freundin mit einer weiteren Hündin und Katzen zusammen, wird aufgepäppelt und hat nun eine Familie, die sie niemals mehr im Stich lässt. Ein schönes Happy End.

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23. Februar 2022

Freies Land, soweit das Auge sehen kann. Kein Haus, kein Stall, nichts.
Und mitten darin ein schwarzer Punkt.

Anca war auf dem Nachhause Weg von dem Besuch bei ihrer Mutter als sie diesen schwarzen Punkt im Nirgendwo erkennt. Sie stoppte und ging langsam in Richtung des schwarzen Punktes, um zu schauen, was das sein könnte. Als sie näher kam, erkannte sie einen schwarzen Hund. Hockend auf dem kargen Boden.

Anca streckte die Hand aus und der Hund duckte sich direkt. Und da kam unter dem Bauch des Hundes ein kleiner Welpe zum Vorschein. Beide Tiere waren in einem schlechten körperlichen Zustand. Beide hatten Hautprobleme. Irgendjemand hat diese Hündin mit ihrem Baby zusammen hier ausgesetzt. Im Nirgendwo. Kein Wasser, kein Futter. Wahrscheinlich wäre der Welpe bald gestorben und seine Mama? Unvorstellbar, wie ein Mensch dies übers Herz bringen kann.

Anca nahm erst den Welpen mit und brachte ihn in Sicherheit in ihr Auto, dann ging sie zurück, um die Hündin zu holen. Und sie saß noch immer am gleichen Fleck, geduckt. Als Anca sie hochnahm und zum Auto brachte, bewegte sie sich nicht. Die Hündin war regungslos, wie ein Stein. Was musste diese Hündin schon in ihrem Leben erlebt haben, um so starr vor Angst zu sein?

Lotty und ihr Welpe sind nun in Sicherheit bei Anca und werden gegen ihre Räude behandelt und aufgepäppelt. Es dauerte ein wenig, bis die Beiden erkannten und glaubten, dass ihnen nun nichts Böses mehr widerfahren würde. Wir werden berichten, wie es den beiden Fellnasen ergehen wird.

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22. Februar 2022

Am Morgen dieses Tages erhielt Anca einen Anruf von Cristina, einer Pflegestelle von ihr.

Sehr erbost berichtete Cristina, dass jemand einen Sack in ihrem hintern Gelände über den Zaun geworfen hätte. Der Sack war nicht zugebunden, sodass 4 Welpen neben dem Sack liegen und sitzen. Es ginge den Kleinen gut. Keiner ist verletzt. Aber trotzdem schimpfte Cristina weiter, wie jemand nur so grausam sein kann, die Kleinen ihrer Mutter wegzunehmen und dann im Sack aus zusetzten.

Anca versuchte Cristina zu beruhigen.
Zum Glück, war keiner verletzt und es war besser bei Cristina ausgesetzt worden zu sein, als irgendwo weit weg im Wald, wo niemand hinkam. Nun hätten die 4 Welpen eine Chance zu überleben und später sogar eine liebe Familie zu finden.

Die 4 Hundekinder bleiben erst einmal bei Cristina, die die 4 Welpen sehr verwöhnt und umsorgt. In den nächsten Tagen bekommen sie ihre erste Impfung. Wir werden berichten, wie es mit den 4 Welpen weitergeht.

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21. Februar 2022

Ab und zu ... oder mehr öfters benötigt Ancas Auto Diesel (bei den vielen Strecken, die sie fährt, um zu ihren Futterstellen zu kommen viel öfters), und so hielt sie an diesem Tag an der Tankstelle an, die kurz nach dem Dorfeingang von Trusesti an der Landstraße sich befindet.

Gegenüber dieser Tankstelle ist ein relativ freies Gelände. Nur eine kleine Firma hat dort eine Auto-Box aufgebaut, zum Waschen von Autos.

Als Anca nach dem Bezahlen zu ihrem Auto ging, sah sie, wie Cristina, eine Helferin von ihr und heutige Beifahrerin, ausgestiegen ist, um zu einem Hund auf der gegenüber liegenden Seite zu gehen. Anca sah, wie der Hund sehr unterwürfig, fast kriechend zu Cristina robbte. Es war eine Hündin, dünn und in keinem guten gesundheitlichen Zustand. Struppiges Fell, übersät mit Zecken, Flöhe huschten durch ihr kurzes Fell.

Cristina sah zu Anca und, ja sicher, die Hündin fragte nach Hilfe, die sie nun auch bekommen wird. Cristina nahm die Hündin auf den Arm und brachte sie zum Auto. Tara, wie die Hündin nun heißen wird, ist eine sehr liebe und zurückhaltende Hündin, die alles richtig machen möchte, damit sie ja in Sicherheit bleiben darf. Anca fragte bei der Tankstelle und der kleinen Autowasch-Firma nach, ob jemand etwas zu der Hündin wusste. Aber nein, keiner kannte die Hündin oder wusste, wo sie her kam.

Nun ist Tara bei Anca in Sicherheit und wird aufgepäppelt.

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20. Februar 2022

Mitte November 2021 erhielt Anca einen Anruf von ihrer Großtante. Sie erzählte ihr, dass sie Ende Oktober eine hochträchtige Hündin gefunden hätte. Da die Hündin sehr lieb und freundlich zu Menschen war, habe sie sie mitgenommen, damit die Hündin in Ruhe und in Sicherheit ihre Welpen bekommen könne.

Am 01. November war es dann soweit. Die Hündin gebar 2 Welpen. Ein Junge und ein Mädchen. Ancas Großtante erzählte ihr weiter, dass sie sich um die Hundefamilie kümmern würde, aber sie könne nicht alle 3 Hunde behalten. Sie würde gerne die Mutterhündin aufnehmen für immer, aber ihre Welpen, das wäre einfach zu viel. Ancas Großtante fragte Anca, ob sie eine Lösung wüsste.

Heute, am 20. Februar, sind Bobby und Bessy zusammen zu Anca in ihr "Safe Place" gezogen. Auch ihre Mama kam mit und blieb bei Ancas Tierarzt für die Kastration. In einen paar Tagen wird Anca, die Hündin wieder zurück zu ihrer Großtante bringen.

Bobby und Bessy sind 2 bezaubernde, wunderschöne Collie-Mix. Sie sind munter, aufgeschlossen und voller Tatendrang, ganz so, wie es sich für Welpen gehört. Wir hoffen, dass wir bald Familien für diese bezaubernden Geschöpfe finden werden.

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19. Februar 2022

Alexandra, eine Helferin von Anca, war im Zentrum von Trusesti unterwegs. Sie kam zufälligerweise an einem Abfallplatz vorbei. Diese Abfallplätze, mehrere Container zusammengestellt, findet man sehr oft hinter Wohnblocks. Dort wird alles Mögliche entsorgt, von Hausmüll bis sperrige Möbel, Kleidungsstücke und eben auch nicht gewollte Hunde- und Katzenwelpen.

Zum Glück sah Alexandra genauer hin und bemerkte 3 winzige Welpen, die vor und unter den Containern herum liefen. Vermutlich gerade einmal 4 Wochen alt waren diese Hundebabys.

Wie kann jemand, kleine hilfsbedürftige Hundebabys, ihrer Mutter entreißen und entsorgen wie Hausmüll ???!!!

Alexandra nahm die 3 Winzlinge mit zu sich nach Hause und benachrichtigte Anca. Zum Glück für die 3 Kleinen, dass bei Cristina, eine Pflegestelle von Anca, z. Z. eine Mama-Hündin mit ihren 4 Welpen eine Zuflucht gefunden hat. Anca wollte am nächsten Tag versuchen, dass diese Mama-Hündin die 3 Waisen annehmen wurde. Dann bestünde eine größere Chance, dass die 3 Fellnäschen überleben werden.

Der nächste Tag zeigte, dass die Mama-Hündin so viel Liebe und Fürsorge noch übrig hatte, sodass sie die 3 Waisen Fellnäschen annahm und sich rührend um sie kümmerte. Wir hoffen, dass die 3 Winzlinge überleben werden, somit wir die Chance haben, für sie liebe Familien zu finden.

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16. Februar 2022

Seit ein paar Wochen sieht Anca eine neue Hündin, die sich in dem Bereich der Highschool von Trusesti aufhält und die Zufahrtsstraße zu der Schule rauf und runter läuft.

Anca beobachtete auch immer wieder, wie die Hündin zu Passanten läuft und um Aufmerksamkeiten bettelt. Maura, wie Anca die junge Hündin nun nennt, ist sehr verschmust und freundlich zu jedem. Anca vermutet, dass Maura ausgesetzt wurde und nun versucht, ein neues Herrchen zu finden.

Mit den Tagen erkennt Maura auch schon Ancas Auto und kommt von weitem angerannt, um ihr Frühstück zu bekommen und Streicheleinheiten. Bei einer dieser Gelegenheiten nahm Anca Maura mit zu ihrem Tierarzt, damit die Hündin kastriert wird. Eigentlich wollte Anca, Maura auch wieder zurück bringen, aber …

… aber Maura zeigte sich beim Tierarzt so verschmust, so liebesbedürftig, sodass Anca es nicht übers Herz machte, Maura nach der Beobachtunsgzeit wieder zurückzubringen. Maura bekommt jetzt ihre Impfung und wir hoffen, dass die schmusige, nur 40 cm kleine Maura bald ihre Familie findet und zu ihr reisen darf.

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15. Februar 2022

Als Anca an diesem Morgen an der Hauptkreuzung in Trusesti abbiegen wollte, um zu ihrer Arbeitsstelle zu gelangen, sah sie einen kleinen Hund panisch herum laufen. Er rannte auf die Straße, wieder zurück auf den Gehweg, erschreckte sich vor den Passanten und lief auf die Kreuzung.

Anca stoppte schnell ihr Auto und lief auf die Kreuzung. Autos bremsten. Der kleine Hund blieb, Gott sei Dank, versteinert stehen, sodass Anca ihn erreichen und in ihre Arme nehmen konnte. Sie schätzt den kleinen Rüden auf ca. 7-8 Monate und vermutet, dass er nur kurze Zeit zuvor dort an der Kreuzung ausgesetzt wurde.

Die kleine Fellnase hat großes Glück gehabt, dass Anca zur richtigen Zeit dort ankam und Schlimmes verhindern konnte. Nun ist er bei Anca im "Safe Place" in Sicherheit, wird aufgepäppelt und bekommt seine Impfungen. Wir hoffen, trotzdem er schwarz ist, dass er seine Menschen finden wird.

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11. Februar 2022

Ein befreundeter Schäfer wartete an einer Zufahrtsstraße auf Anca. Er wusste, dass sie jeden Morgen dort vorbei kommt, wenn sie zu ihrer Arbeitsstelle, der Highschool von Trusesti fährt. Unter seiner Jacke hatte der Schäfer 2 Welpen. Er winkte Anca zu und gab ihr ein Zeichen anzuhalten, als sie heran fuhr.

Der Schäfer zeigte Anca die 2 Welpen und erzählte ihr, dass er am Morgen einen Sack auf dem Feld bei seinen Schafen gefunden hätte. Es waren 4 Welpen im Sack. 2 von ihnen waren nicht mehr am Leben.

Anca sah sich die 2 Welpen an. Sie schätzt das Alter auf ca. 4 Wochen. Ein Welpe wirkte sehr schwach, der Andere etwas kräftiger. Anca nahm beide Welpen mit sich und fuhr, noch bevor ihre Stunden in der Schule starteten, zu ihrem Tierarzt. Dort bekamen die beiden Fellnäschen Vitamine, Aufbaupräparate, Futter, Wasser und ein weichen, warmen Unterschlupf, bis Anca zurückkommen konnte, um die Beiden mit zu sich nach Hause zu nehmen.

Nun hoffen wir, dass beide Hundebabys kämpfen. Anca wird alles versuchen, um die beiden Welpen bei ihrem Kampf zu unterstützen. Wir werden berichten.

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11. Februar 2022

Markttag in Trusesti.

Einige Stände sind aufgebaut. Reges Treiben überall. Meistens wird bis zirka zum Mittag verkauft und dann langsam alles nicht Verkaufte wieder verpackt und verladen. Verpackungen und Restmüll werden entsorgt.

Und zwischen zwei Ständen sitzt verschüchtert und ängstlich ein Hundejunge. Wahrscheinlich zurückgelassen von seinem Besitzer. Der Kleine hat bestimmt nichts falsch gemacht und doch wollte ihn sein Besitzer offensichtlich nicht mehr behalten. Vielleicht hat sein Besitzer versucht, den kleinen Hundejungen zu verkaufen, wie das Obst und Gemüse an diesem Markttag. Und als das nicht funktionierte, ließ er den Welpenjungen wie Abfall zurück.

Anca und Alexandra kamen an diesem Tag zu ihrem Tierarzt, um noch ein paar Dinge einzukaufen, die sie zur Behandlung von Neulingen benötigten. Ein paar Stände waren auch vor der Praxis aufgebaut. Alexandra sah den kleinen Hund als Erste zwischen den abgebauten Ständen sitzen und ging zu ihm. Der Blick des kleinen Hundejungen sagte alles. Traurigkeit, Hilflosigkeit und Angst waren in seinen Augen zu sehen.

Es ist einfach nicht nachzuvollziehen, warum jemand ein Baby aussetzt.
Kastrationen werden von Anca und ihrem Tierarzt in einem Projekt für die Bewohner von Trusesti angeboten. Es wäre so "einfach", unerwünschten Nachwuchs gar nicht erst entstehen zu lassen und somit würde so viel Leid, Schmerz und Angst gar nicht erst bestehen. Kastrationen sind so wichtig, um einen Teil des Tierleides erst gar nicht entstehen zu lassen. Jede Kastration zählt.

Die kleine Fellnase hatte Glück, dass Anca und Alexandra zur rechten Zeit am richtigen Ort ankamen und Ross, wie der Kleinen nun genannt wird, gesehen und mitnehmen konnten.

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02. Februar 2022

Auf dem Weg nach Trusesti ist kurz vor dem Dorf Siliscani eine Tankstelle. Dort lebt eine ältere Hündin, die jeden Morgen von Anca "Frühstück" bekommt. Freudig kommt die Hündin herbei, sobald sie Ancas Auto hört.

Allerdings wartete heute nicht nur die ältere Hündin auf Anca, sondern noch eine weitere, kleinere, jüngere Hündin. Diese kleine Hündin war noch sehr schreckhaft und nervös. Anca vermutet, dass irgendjemand die Kleine dort abgesetzt hat und dass es noch nicht allzu lange her war.

Da die junge Hündin sehr lieb und menschenbezogen ist und auch Anstalten zeigte, mitgehen zu wollen, konnte Anca sie nicht dort sitzen lassen und nahm die kleinen Hündin mit.

Nun ist die kleine Hündin bei Anca in Sicherheit. Ihr fehlt jetzt nur noch eine liebe Familie, zu der sie bald reisen darf. Wir hoffen sehr, dass dies sehr bald möglich ist.

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22. Januar 2022

Ein junger Rüde wusste nicht, wie es nun weiter gehen sollte in seinem Leben. Verängstigt stand er an einem Feld irgendwo außerhalb eines Dorfes. Wahrscheinlich hatte sein Besitzer ihn aus dem Auto heraus an diesem Feld abgesetzt und ist davon gefahren.

Hilflos, starr vor Angst stand der junge Rüde dort, als Diana und Leona, zwei Helferinnen von Anca, ihn bei diesem Feld sahen.

Da die beiden jungen Frauen wussten, dass Anca eigentlich überhaupt keinen Platz mehr frei hatte in ihrem "Safe Place", versuchten sie es trotzdem und riefen Anca an. Sie erzählen ihr von dem lieben Rüden, der wie versteinert dort stand und sich nicht traute zu bewegen. Anca sagte zu, den Rüden aufzunehmen.

Bei Ancas Zuhause angekommen, wurde der Rüde erst einmal von den vielen Zecken befreit. Diana, Leona und Anca hatten jede Menge zu tun, das ganze Ungeziefer von dem Rüden ab zu sammeln. Anfangs zitterte der junge Rüde sehr, doch dann merkte e, dass die Frauen ihm helfen und so entspannte er sich und ließ alles über sich ergehen.

Wir werden berichten, wie sich der hübsche, junge Rüde bei Anca einlebt.

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22. Januar 2022

In Botosani lebte eine ältere Dame, die sich um Streuner kümmerte. Anca kennt diese Dame schon mehrere Jahre und besuchte sie auch ab und zu, brachte ihr Futter. Nun ist diese ältere Dame aufs Land gezogen in ein kleines Dorf, um sich dort besser, um ihre "Streuner" zu kümmern, da es in Botosani immer öfters Ärger deshalb gab.

Die ältere Dame zog in ein kleines Haus mit einem Grundstück, wo "ihre" Streuner gut leben können. Sie versorgt sie, pflegt sie. Nun fand eine trächtige Straßenhündin den Weg zu dieser älteren Dame und gebar auf ihrem Grundstück 9 Welpen. Alle Welpen sind muntere, verspielte und menschenbezogende Hundekinder. Das Problem ist nur, dass die Dame nicht noch mehr Hunde aufnehmen kann. Dies schafft sie einfach finanziell nicht, noch weitere die Tiere, gut zu versorgen. Daher rief die Dame verschiedene TSV in und um Botosani an und fragte nach Hilfe. Alle gaben ihr ein "nein", dass sie ihr nicht helfen könnten. Dann fiel ihr noch Anca ein. Sie rief sie an und fragte nach Hilfe.

Ein paar Tage später besuchte Anca die Dame und schaute sich alles genau an. Alle "Streuner" sind in einem guten gesundheitlichen Zustand. Auch die 9 Welpen sind gut genährt, verspielt und munter. Anca sagte der Dame zu, dass sie sich um die 9 Welpen kümmern würde, wenn sie sie noch eine Zeit lang hier untergebracht lassen konnte. In ihrem "Safe Place" ist absolut keinen Platz mehr. Die Dame war sehr froh und natürlich einverstanden. Und die Mama Hündin darf bei der älteren Dame bleiben und wird natürlich auch bald kastriert.

Wir werden berichten, wie es mit der Großfamilie weitergeht. Erst einmal benötigen die Welpen ihre Impfung und später Familien, die sie adoptieren möchten.

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17. Januar 2022

Leona, eine junge Frau und Helferin von Anca, sah bei ihrem Heimweg etwas Weißes neben der Landstraße liegen. Als sie näher kam, erkannte sie, dass es ein großer weißer Hund war, der zusammen gerollt dort lag. Als Leona den Hund ansprach, hob er den Kopf und sein Schanz fing an zu wedeln, doch der Hund stand nicht auf. Auch nicht, als Leona näher ging. Erst als sie ihn streichelte, versuchte der Hund aufzustehen, was ihm nicht gelang. Er sackte mit den Hinterbeinen immer wieder weg. Leider musste Leona den Hund dort zurück lassen. Er war einfach zu groß, um ihn zu tragen und aufstehen konnte er nicht.

Leona rief Anca an und erzählte ihr von dem Hund. Da Anca noch in Trusesti war, besprachen sie, dass Anca zu Leona kommen würde, um dann nach dem großen weißen Hund zu schauen. Allerdings würde dies noch etwas dauern. Es wurde dunkel und es kam ein sehr kalter und kräftiger Wind auf. Als Anca mit Leona an der Stelle ankam, lag zusammengerollt der Hund immer noch da. Anca versuchte alles, um den Rüden zum Aufstehen zu bewegen, aber vergebens. Doch dann schafften sie es gemeinsam, den Hund in Ancas Auto zu heben.

Der große Rüde war sehr freundlich und hatte so einen traurigen Blick. Nach näherem Schauen schätzt Anca ihn auf ca. 10 Jahre. Wahrscheinlich war der Rüde sein Leben lang in Außenhaltung, sodass seine Gelenke durch das harte Liegen und das raue Wetter nun altersbedingt kraftlos geworden sind. Eventuell fehlt ihm einfach die Muskulatur an den Hinterbeinen. Wahrscheinlich hat sein Besitzer ihn einfach ausgesetzt, da er zu alt nun ist.

Der liebe Rüde wird nun bei Anca erst einmal etwas Leckers zu fressen bekommen und eine warme weiche Unterlage zum Schlafen.

Aber dies war nicht der einzige Hund, der Hilfe benötigte an diesem Abend.

Als Anca losfahren wollte, sahen die beiden Frauen im Scheinwerferlichtstrahl, in ca. 5 Meter Entfernung, einen weiteren Hund die Landstraße entlang laufen. Es schien, ein kleiner Hund zu sein. Leona stieg aus und ging dem Hund entgegen. Anca sah, wie Leona sich hinkniete und der kleine Hund auf sie zu lief. Leona nahm den Hund in ihre Arme und eilte zu Auto zurück.

Es war ein kleiner Hundejunge und er hatte ein rotes Halsband um. Anca schätzt ihn auf ca. 4 Monate. Hier in dieser Gegend gibt es kein Haus, nur Wald und die Landstraße. Wahrscheinlich wurde der Hundejunge hier an der Straße ausgesetzt und als er das Auto sah, kam er schnell herbei gelaufen, weil er hoffe, es wäre sein Besitzer. Nun ist die kleine Fellnase in Sicherheit. Wir werden berichten, wie es mit dem Hundejungen weitergeht und wir hoffen, dass wir für ihn eine Familie finden, die ihn niemals mehr im Stich lassen wird.

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12. Januar 2022

Ein Parkplatz an der Hauptverkehrsstraße von Botosani nach Trusesti ist bekannt dafür, dass dort immer wieder Hunde und Katzen ausgesetzt werden. Meistens sind es Welpen. Hilflose junge Hunde- oder Katzenwelpen, die nicht alleine überleben würden. Anca weiß von diesem Platz und fährt dort jeden Tag vorbei, um nachzusehen, ob nicht ein Tier Hilfe benötigt.

Auch wird dieser Platz als "wilde" Müllhalde benutzt. Und an diesem Tag saß zwischen diesem ganzen Müll ein verängstigtes, junges Welpenmädchen. Es war kalt und sehr windig an diesem Tag. Gott sei Dank war Anca früher als gewohnt mit ihrer Arbeit fertig, sodass sie noch bei Tageslicht zu diesem Platzplatz kam.

Anca sah das kleine Welpenmädchen und im ersten Moment flüchtete es vor Anca. Zu groß war die Angst. Doch mit Geduld und sanften Worten konnte Anca die Kleine überzeugen zu ihr zu kommen, in Sicherheit. Im Auto sah Anca dann das ganze Ausmaß der körperlichen Verfassung des kleinen Mädchens. Wunden, Ungeziefer und das Fell war mit Pflanzenresten und Kot verklebt. Anca schätzt das Fellnäschen auf ca. 8 Wochen. Nun wird die Kleine erst einmal aufgepäppelt.

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11. Januar 2022

Schon früh am Morgen erhielt Anca eine Nachricht von einer Studentin ihrer Schule. Das junge Mädchen bat um Hilfe für einen kleinen Welpenjungen, den sie schon vor ca. 2 Wochen auf der Straße gefunden hatte. Anca schrieb ihr zurück, dass sie sie treffen wolle, um sich den Welpenjungen anzusehen.

So geschah es auch. Anca traf sich auf dem Weg zur Schule mit dem Mädchen. Der kleine Welpenjunge war ca. 3 Monate alt und sehr zutraulich. Das Mädchen erzählte Anca, dass sie so gerne den Welpen behalten würde, aber ihre Eltern erlaubten es leider nicht. So versuchte sie, für den Hundejungen ein Zuhause zu finden. Aber vergeblich. Niemand wollte um diese Jahreszeit einen Welpen aufnehmen.

Das Mädchen erzählte weiter, dass sie völlig verzweifelt war, da ihre Eltern den Hundejungen wieder auf die Straße setzen wollten. Dies erzählte sie ihrer Lehrerin. Und ihre Lehrerin gab ihr den Rat, eine Kollegin anzusprechen. Dies war Anca.

Nun ist der kleine Welpenjunge bei Anca eingezogen und bekommt bald seine erste Impfung.

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10. Januar 2022

Eine Hunde-Mama mit ihren 5 Welpen lebte auf dem Gelände einer Firma. Da das Gelände nicht umzäunt war, konnte die Familie kommen und gehen wie sie mochten. Der Besitzer dieser Firma ließ die Hundefamilie auch eine Zeitlang gewähren und unternahm nichts gegen die Hundefamilie.

Doch eines Tages gefiel ihm der Anblick der Welpen wohl nicht mehr und wollte sie weg haben. Er erzählte dies seinen Arbeitern und wollte, dass einer von ihnen die Welpen einfangen sollte, um sie irgendwo auszusetzten. Der Inhaber der Firma hoffe so, dass die Hündin dann abwandern würde, sobald ihre Welpen nicht mehr da wären. So schien es, dass das Schicksal der 5 Welpen und ihrer Mutter besiegelt wäre.

Für diesen Job, die Welpen auszusetzen, meldete sich ein Arbeiter, der zufälligerweise Ancas Schwager ist. Und ja, er fing die 5 Welpen ein, aber auch ihre Mutter. Aber er informierte Anca und fragte nach Hilfe für die 6 köpfige Familie.

Natürlich nahm Anca die Mutterhündin mit ihren 5 Welpen auf. Sie schätzt die Kleinen auf ca. 3,5 Monate. Alle 6 Hunde waren voller Ungeziefer und mussten schnellstens gegen diese Parasiten behandelt werden. Dabei zeigte sich, dass einer der Welpen ein Handicap hat. Der kleine Welpe hat eine Missbildung der rechten Vorderpfote. Ob dies ein Bruch war, der völlig verkehrt wieder zusammen gewachsen ist oder ob der kleine Welpe mit dieser Missbildung geboren wurde, können wir im Moment noch nicht sagen. Anca wird die kleine Fellnase ihrem Tierarzt vorstellen und eventuell kann er mehr zur der Ursache sagen. So wie es aber aussieht, wird der Kleine seine Vorderpfote oder sogar sein ganzes Bein verlieren.

Wir werden berichten, wie es mit dem kleinen Fellnäschen weiter geht. Erst einmal sind die 6 Hunde in Sicherheit und werden aufgepäppelt.

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08. Januar 2022

Am Nachmittag war Anca damit beschäftigt in ihrer Garage die Futtermittel und andere Sachen für den nächsten Tag vorzubereiten, als die Tochter ihres Nachbarn aufgeregt zu ihr gelaufen kam.

Das Mädchen erzählte Anca, dass sie gerade an der Bushaltestelle einen kleinen Hund gesehen hätte. Dieser wäre auch sehr lieb und freundlich, aber sie wüsste nicht, was sie jetzt machen sollte. Anca fragte das Mädchen, warum sie den Hund nicht mitgebracht hätte, wenn er dort alleine gewesen wäre.

Sofort drehte sich das Mädchen um und rannte los. Einige Zeit später kam sie zurück, in ihren Armen hielt sie den kleinen Hund. Es war ein kleines Hundemädchen. Anca schätze sie auf ca. 6 Monate. Wahrscheinlich wurde das Hundemädchen an der Haltestelle einfach ausgesetzt.

Nun war die kleine Fellnase in Sicherheit, Dank der Aufmerksamkeit des jungen Mädchens von nebenan :-) Das Hundemädchen bekam den schönen Namen Paulina.

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06. Januar 2022

Heute ist wieder Trapo Tag !!!

Ein paar Hunde haben das große Los gezogen und können Rumänien verlassen. Die Richtung geht in ein schönes Hundeleben. Dieser Tag ist immer mit vielen Emotionen verbunden.

Aber dieser Tag ist auch für einen Rüden der erste Schritt in ein besseres Leben. Dieser Rüde war zur richtigen Zeit am richtigen Platz und wurde von den richtigen Menschen gesehen und mitgenommen.

Seine Geschichte beginnt, als die Fahrer des Transporters, der auf dem Weg zu Anca war, um seine wertvollen Fahrgäste abzuholen, den Rüden auf der Straße sahen. Unterwürfig und freundlich lief der Rüde langsam auf die Fahrer zu. Sein Gesicht ist gezeichnet mit mehreren Narben und Zecken sitzen in seinem Fell. Die Fahrer des Transporters nahmen den lieben Rüden mit und fragten Anca, ob sie den ihn aufnehmen würde.

Natürlich kann er bei Anca einziehen. Erst einmal in Quarantäne und später dann in Ancas "Safe Place". Wir werden berichten, wie sich der liebe Rüde entwickeln wird und welchen Namen er bekommt.

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Anca schrieb dieses zu Santa came to "Safe Place"

Safe place had a really rough year with many cases, lots of extremely expensive treatments for sick animals. Also, we desperately needed food, vaccines and transports. But despite all this, we did it!
At the end of the year, a surprise come to our dogs! Santa brought good food, treats and LOVE for all!

All little souls were spoiled thanks to Aktiv-Tierschutz Lichtblicke e.V. and thanks to donors who cares about. We are so happy to see how a simple day becomes a fantastic holiday for the souls in our care.

Thank you again Aktiv-Tierschutz Lichtblicke e.V. for all your care and efforts and thank you to all donors who see our everyday work and who are with us even on hard moments.

Now we want to show you a little from the good and happy moments with animals, to see the joy you bring.

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16. Dezember 2021

Am späten Nachmittag kam ein Nachbar von Anca zu ihr nach Hause und in seinen Armen hielt er 2 junge Kätzchen. Er erzählte ihr, dass er am Ufer des kleinen Flusses, wo er wohnte einen Sack gesehen hätte. Zuerst dachte er, dass es nur weggeworfener Bauschutt wäre, doch dann bewegte sich der Sack. Erst wenig, doch dann immer mehr. Und schließlich hörte er noch ein helles ängstlich klingendes Miauen.

Ancas Nachbar erzählte weiter, dass er den zugebundenen Sack öffnete und ihn 2 ängstlich schauende Augenpaare ansahen. Es waren diese 2 Kätzchen, die er nun im Arm hielt. Beides Mädchen.

Er fragte Anca, ob sie die beiden Katzenkinder aufnehmen könne, denn sie waren noch sehr jung, sehr lieb und zutraulich. Natürlich nahm Anca die beiden Samtpfötchen auf. Sie sind nun bei einer Pflegestelle von ihr.

Wir werden von den beiden Kätzchen berichten und hoffen, dass sie bald ein schönes Zuhause finden werden.

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08. Dezember 2021

Es war am späten Nachmittag als Anca auf dem Heimweg war. Noch schnell wollte sie am Parkplatz Dealu Mare anhalten, um nachzusehen, ob dort ein Tier Hilfe benötigt. Und natürlich auch um dort noch Futter für die Streuner ausstreuen. In der Nacht hatte es leicht beschneit und da die Temperaturen immer  mehr absinken, ist das Futter für einige Straßenhunde lebensnotwenig.

Als Anca an dem Parkplatz ankam, war niemand zu sehen. Sie streute Trockenfutter an verschiedenen Stellen aus und lief noch ein wenig am Rand des dortigen Waldes entlang. Aus Erfahrung weiß Anca, dass sich ausgesetzte Tiere oft in ihrer ersten Angst in den nahe gelegenen Wald verstecken halten oder in Panik auf die Landstraße laufen.

Nichts Auffälliges. Doch dann hörte Anca etwas, was sie weiter in den Wald hinein gehen ließ. Und da sah sie ihn, einen älteren, großen Hund, der dort wohl auf seinen Besitzer wartete. Moshu, wie Anca den Rüden später nennen würde, wartete hier wohl schon länger, denn er hatte um sich herum den Schnee weggekratzt. Moshu Blick war sehr traurig. Er duckte sich ab und sein Schwanz bewegte sich nicht. Anca war sich nicht sicher, ob der Hund mit ihr mitgehen wollte. Zwingen würde sie ihn nicht.

Doch nach kurzer Zeit wollte Moshu mit Anca gehen und sprang auch ins Auto. So wie es aussah, war Moshu ein Kettenhund. Deutlich ist sein Fell am Hals sehr kurz, dort wo sein Halsband saß. Auch sonst hatte Moshu kahle Stellen an seinem Körper.

Moshu war die ersten Tage bei Anca sehr in sich gekehrt. Er zeigte kaum eine Regung. Moshu saß einfach nur da. Wohlmöglich trauerte er oder er verstand einfach nicht, warum er sein "Heim" verloren hat. Anca bemühte sich sehr, Moshus Vertrauen zu gewinnen und seine Augen zum Leuchten zu bringen. Dies gelang ihr auch nach ein paar Tagen. Nun lebt Moshu im "Safe Place" im Freilauf und kommt dort gut zurecht.

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04. Dezember 2021

Ein Abend Anfang Dezember, Leonas Mutter ging noch einmal in den Garten, um nach dem Rechten zu sehen, bevor sie alles abschließen wollte. Da hörte sie auf einmal Winselgeräusche und Hilfeschreie. Sie versuchte heraus zu hören von wo diese Welpenschreie kamen. Sie ahnte zwar die Richtung, aber sah nichts in der Dunkelheit.

Schnell lief sie wieder ins Haus und rief nach ihrer Tochter und besorgte eine Taschenlampe. Sie erzählte Leona was sie gerade gehört hätte und machten sich auf die Suche.

Nicht weit entfernt vom Grundstück steht ein Müllcontainer. Die Hilfeschreie kamen von hier, vom Inneren des Containers. Sie öffneten ihn und sahen einen kleinen, jungen Welpen auf einem Müllsack liegen. Schnell nahmen Leona den Welpen dort heraus. Es war ein Mädchen. Das Hundekind zitterte vor Kälte und Angst. Leona steckte das Fellnäschen unter ihre Jacke und brachte es Heim.

Das Welpenmädchen hatte riesiges Glück, dass Leonas Mutter die Schreie hörte und sofort eine Suche starteten. Nun darf die Kleine erst einmal bei Leonas Familie bleiben.

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03. Dezember 2021

Ende November kam ein älterer Mann und klopfte an Ancas Haustür. Sie war aber noch nicht Zuhause und somit ging er wieder. Er versuchte Anfang Dezember, ein zweites Mal Anca anzutreffen und dieses Mal hatte er Glück.

Der ältere Mann hatte 2 Hündinnen. Eine davon hatte Welpen bekommen, die er gut in seiner Nachbarschaft vermitteln konnte. Nun wolle er diese Hündin kastrieren lassen und fragte Anca, ob sie ihm dabei helfen könnte.

Eigentlich ginge es dem älteren Herrn aber um seine zweite Hündin. Er würde bald sein Haus aufgeben und in eine Wohnung ziehen in einer anderen Stadt. Da die Wohnung eher klein ist, könnte er nicht 2 Hunde mitnehmen. Er würde sich sehr wünschen, dass Anca die kleine Hündin aufnehmen könnte, um für sie ein schönes Zuhause zu finden.

Am nächsten Morgen besuchte Anca den älteren Mann. Die kleine Hündin lebte an der Kette und hatte "nur" eine Holzplatte, schräg gestellt, an einem Zaun und etwas Stroh. Dies war ihr Unterschlupf. Die kleine Hündin war so freundlich, so anhänglich und verschmust. Anca konnte nicht nein sagen und nahm die kleine Hündin mit zu sich.

Bald werden wir von dieser lieben, kleinen Hündin berichten und hoffen, dass sich Menschen in sie verlieben und zu sich holen möchten.

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02. Dezember 2021

Ein Happy End für Abby !!!  ....
Leider hat die Pflegestelle kurzfristig ihr Angebot zurückgezogen :-(

Abby hatte einmal einen Besitzer.
Leider ist dieser verstorben und seitdem lebt Abby auf der Straße.
Abbys Geschichte beginnt aber schon viele Jahre früher.

Das Jahr 2016 - Anca sah Abby das erste Mal auf dem Weg nach Trusesti. Die Hündin stand am Straßenrand und war hochträchtig. Aber noch bevor Anca anhalten konnte, war Abby verschwunden. Ein paar Tage vergingen und Anca suchte Abby, fragte in dem kleinen Dorf, ob Abby einen Besitzer hatte.

Und ja, Abby hatte einen Besitzer. Die Hündin lebte ganz gut dort. Sie hatte eine Unterkunft und ab und zu etwas zu fressen. Ihr Besitzer war arm und hab ihr so viel wie er konnte. Allerdings wurde Abby immer wieder trächtig und ihre Welpen starben immer nach ein paar Wochen an einer Welpenkrankheit.

Anca sprach Abbys Besitzer an, ob sie Abby kastrieren lassen dürfte, damit das Leiden der Welpen aufhörte. Abbys Besiter war dankbar dafür, denn er könnte sich eine Kastration niemals leisten. Anca kümmerte sich weiterhin um Abby. Jeden Tag fuhr Anca an Abbys Zuhause vorher und jeden Tag erhielt Abby ihre Portion Nassfutter und ab und zu eine Tablete gegen Würmer, ein Spot-on gegen Ungeziefer. Abby freute sich immer sehr, wenn sie Anca sah.

Abbys Besitzer verstarb vor kurzem und seitdem lebt die liebe Hündin auf der Straße. Jeden Tag wartet Abby auf Anca vor dem Grundstück ihres verstorbenen Besitzers. Abby ist nun ca. 6 Jahre und der rumänische Winter steht vor der Tür und sie hat kein Dach über dem Kopf, keine Bleibe.

Jeden Tag schaut sie Anca hinterher, wenn sie wieder weiterfährt. Hofft Abby vielleicht, dass Anca sie einläd mitzukommen? Am 02. Dezember hielt Anca die Autotür länger auf und wartet, wartet auf die Reaktion von Abby. Und Abby verstand und war ganz schnell im Auto.

Nun ist Abby bei Anca in ihrem "Safe Place" und das Happy End naht. Die liebe Hündin hat schon ein Pflegestellen-Angebot von unserem Partnerverein Aktiv Tierschutz Lichtblicke e.V. erhalten und wird Anfang nächsten Jahres ausreisen können.

Leider hat die Pflegestelle kurzfristig ihr Angebot zurückgezogen :-( und Abby wartet auf ihr Happy End bei Anca in Rumänien.

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30. November 2021

Heute war wieder Markt-Tag im Zentrum von Trusesti.
An verschiedenen Stellen sind dort gebündelt Verkaufsstände aufgestellt. Einer dieser Plätze ist direkt vor der Praxis von Ancas Tierarzt.

Cristina, eine Helferin von Anca und Pflegestelle, war auf dem Weg zu Ancas Tierarzt, um eine Augensalbe für einer ihrer Pflegekatzen zu besorgen, als ihr ein kleiner Hund auffiel, der zwischen den Ständen aufgeregt herum lief. Cristina beobachtete die Fellnase, um herauszufinden, ob der kleine Hund zu irgendjemanden gehörte. Schließlich fragte sie sogar auch die Marktstand-Leute, ob jemand den Hund kennen würde. Dies wurde von allen verneint. Somit war wohl klar, dass kleine Hundemädchen wurde hier ausgesetzt.

Cristina nahm die kleine Fellnase mit zu Ancas Tierarzt und später mit zu sich nach Hause. Ancas Tierarzt schätzt das Hundemädchen auf ca. 6 Monate. Bald wird sie ihre erste Impfung bekommen. :-)

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24. November 2021

Heute war der Tag.
Heute endlich ... Anca schaffte es, die Hündin zu sichern.
Heute endlich ... kam sie zu Anca und ließ sich anfassen und öffnete sich ihr.

Vor zirka einem Monat sah Anca die Hündin zum erste Mal. Sie stand am Fahrbahnrand an der Dorfgrenze zu Trusesti. Als Anca damals anhielt, lief die Hündin schnell davon. Anca ließ Trockenfutter zurück und fuhr zur Arbeit. Jeden Tag hielt Anca an der gleichen Stelle und streute Futter aus.

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Cristina, eine Helferin von Anca fuhr mit dem Fahrrad zu der Stelle und suchte die Hündin in der näheren Umgebung. Ab und zu sah sie sie auch, aber Cristiana kam nie nahe genug heran, um die Hündin anfassen zu können.

Die Wochen vergingen und Anca sah die Hündin jeden Morgen und versuchte ihr Vertrauen zu gewinnen. Näher und näher kam die Hündin. Sie nahm sogar Nassfutter aus Ancas Hand, aber sie war immer auf der Hut, um schnell zurück zu weichen. Der körperliche Zustand der Hündin wurde immer schlechter. Dünn, stellenweise fiel ihr das Fell aus, Pflanzenreste klebten im Fell, es war stellenweise verfilzt. Wahrscheinlich war die Hündin auch voller Ungeziefer.

Dann kam der heutige Tag.
Anca suchte die Hündin wieder und fand sie etwas abseits der Hauptlandstraße. Anca hockte sich hin und öffnete die Futterdose. Die Hündin kam zu ihr, aber nahm nicht das Futter, sondern kam so nahe zu Anca, sodass sie sie nun anfassen konnte. Anca streichelte sie und sprach leise Worte. Umfasste die Hündin und trug sie zu ihrem Auto. Die Hündin wehrte sich nicht, sondern blieb ganz ruhig.

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Heute endlich war der Tag. :-)
Ancas Ausdauer und Ruhe war der Schlüssel zum Vertrauen der Hündin.

Es stellte sich später heraus, dass die Hündin einen Tumor an der Milchleiste hatte. Wahrscheinlich war dies auch der Grund, warum die Hündin ausgesetzt wurde. Der Tumor wurde operativ entfernt und gleichzeitig die Kastration durchgeführt. Jetzt erholt sich die Hündin bei Anca und wird aufgepäppelt.

Wir hoffen, dass wir sie bald hier vorstellen können, damit sie ein schönes Zuhause findet.

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19. November 2021

Heute ist wieder Transport Tag.
Ein paar wenige Tiere haben das Glück und dürfen heute Rumänien verlassen und reisen zu ihren Familien.

Anca ist zur Zeit mehr als voll. Sie kann kein Tier mehr aufnehmen, da sie absolut keinen Platz mehr hat. Weder im "Safe Place" noch bei ihren Pflegestellen. Daher ist sie mehr als froh, dass ein paar Tiere reisen können und somit Plätze frei werden.

Kurz bevor der Transporter bei Anca eintraf, bekam sie einen Anruf von einem der Fahrer. Er erzählte ihr, dass sie eine kleine Hündin gefunden hätten. Sie irrte zwischen einer Menschenmenge an einer Bushaltestelle umher und bettelte die Leute an. Wohlmöglich, dass die Fellnase dort ausgesetzt wurde und nun ihren Besitzer suchte. Der Fahrer erzählte weiter, dass sie die Passanten und wartenden Leute gefragt hätten, ob die Hündin zu jemanden gehörte, aber keiner wusste etwas. So nahmen sie die kleine Hündin mit.

Und nun fragte der Fahrer, ob Anca die kleine Hündin aufnehmen könnte. Und natürlich. Die kleine Hündin benötigt eine Bleibe, somit kann Anca nitcht nein sagen. Anca schätzt die kleine Hündin auf ca. 1 Jahr. Bald werden wir sie vorstellen und hoffen, dass sich Jemand in sie verliebt und adoptieren möchte.

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15. November 2021

An diesem Tag erreichte Anca wieder ein Hilferuf.
Dieser kam von einer Frau, die Angst um die Welpen ihrer Hündin hatte. Ihr Ehemann drohte damit, die Welpen im Wald auszusetzen. Anca erklärte sich bereit, die Welpen aufzunehmen, wenn im Gegenzug die Mama-Hündin kastriert werden würde. Die Frau sagte dem zu. Somit besprachen sie einen Abholtermin am Nachmittag.

Als Anca bei der Familie ankam, konnte sie 4 Welpen mitnehmen, die Mama-Hündin zum Kastrieren und noch eine Katze, die ebenfalls zur Familie gehört, auch zum Kastrieren.

Aber die Dame hatte noch ein anderes Anliegen. Sie fragte Anca, ob sie ihr etwas zeigen dürfte. Die beiden Frauen gingen zum Nachbar Grundstück. Dort sah Anca eine kleine Hündin. Sie war an einer ca. 1,5 m kurzen Kette gebunden. Keine Hütte. Kein Unterschlupf. Nichts. Sie war den Wetterverhältnissen schutzlos ausgeliefert. Ein alter Topf stand da, ohne Inhalt. Und die Hündin war abgemagert. Rippen, Hüftknochen standen deutlich hervor. Die Hündin drückte sich auf den Boden. Ihr Schwanz unter sich und winselte leise. Es war fürchterlich schmerzhaft für Anca, diese Hündin so zu sehen.

Anca schaute ungläubig zu der Dame. Und ohne weiter zu überlegen, trennte Anca die Kette durch und nahm die zitternde kleine Hündin auf den Arm. Die Dame erzählte Anca, dass der Besitzer weggezogen ist und die Hündin zurückgelassen hatte. Ab und zu gab sie der Hündin etwas zu fressen. Anca wollte dazu nichts mehr sagen. Sie konnte dazu nichts mehr sagen, denn sonst wäre sie explodiert, so wütend war sie.

Anca packte alle 7 Tiere in ihr Auto, verabredete noch einen Termin für die Abholung der Mama-Hündin und der Katze von der Kastration und fuhr Heim.

Die Ketten-Hündin war ganz ruhig in ihrer Box und immer, wenn Anca leise mit ihr sprach, hörte man ihren Schwanz an die Wand der Box klopfen.

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15. November 2021

Früh morgens war Anca auf dem Weg zu ihrem Arbeitsplatz, der Highschool von Trusesti. Es war noch dunkel. Die Straßen waren nass vom nächtlichen Regen.

Im Scheinwerferlicht sieht Anca plötzlich etwas in der Mitte der Straße liegen. Sie fuhr langsam daran vorbei. Es war eine Katze, die wohl beim Überqueren der Landstraße von einem Auto erfasst wurde und zu Tode kam. In Gedanken, sagte Anca der Fellnase "sorry" und nahm Abschied. Sie schaute dabei in den Rückspiegel und sah plötzlich, dass die Katze aufstand, wohl ein paar kurze Schritte ging und dann wieder zusammenbrach. Nun lag die Katze mitten auf dem Fahrstreifen. Das nächste Auto würde sie sicher überrollen.

Anca trat voll auf die Bremse. Legte den Rückwärtsgang ein und fuhr schnell zurück. Sie stieg aus. Ja, die Katze lebte noch. Blut kam aus ihrer Nase und Schnauze. Ihr Fell war nass und dreckig Und sie war sehr dünn. Vorsichtig nahm Anca die Katze hoch und brachte sie in Sicherheit. Und jetzt aber schnell nach Trusesti zu ihrem Tierarzt.

Nachdem Anca ihre Unterrichtsstunden beendet hatte, holte sie die Unfall-Katze von ihrem Tierarzt ab und nahm sie mit nach Hause. Ihr Tierarzt tat alles, um der Katze zu helfen. Es schien, nichts gebrochen zu sein. Wohlmöglich war das Blut von dem Aufprall auf den Asphalt. Nun braucht die Katze Zeit zur Erholung und Genesung.

Wir hoffen so sehr, dass sie eine Kämpferin ist und dies alles überlebt. Dann werden wir alles Mögliche versuchen, damit sie ein schönes Zuhause findet.

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14. November 2021

Mitte November - langsam sinken die Temperaturen immer öfters in die Nähe der 0 Grad Marke ab. Und dies nicht nur nachts. Bald kommt der rumänische Winter mit all seiner Härte. Eine sehr schlimme und für viele Tiere tödliche Jahreszeit.

Leona, eine Helferin von Anca, war auf dem Heimweg, als sie bei einem brachliegenden Feld einen Hund sah, der sich nicht bewegte. Er saß einfach nur dort mit hängendem Kopf. Leona ging näher zu dem Hund und sprach ihn an. Sofort reagierte er und sah zu ihr. Sein Schwanz startete, sich zu bewegen. Wedelnd kam er auf Leona zugelaufen. Freudig und mit leuchtenden Augen leckte Galina, wie Leone die junge Hündin später nennen würde, ihre Hände. Nun war es für Leona unmöglich, die Hündin nicht mit nach Hause zu nehmen.

Eine Zeitlang dürfte Galina bei Leona bleiben, da Anca absolut keinen Platz mehr frei hatte. Bald werden wir die junge, ca. 8 Monate alte, liebe und freundliche Hündin vorstellen und hoffen, dass sie bald ein Zuhause für immer finden wird.

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11. November 2021

Zwischendurch muss auch mal Anca ihre Garage aufräumen :-), die zur Zeit noch als Lagerraum für Spenden dient. Mitten in ihren Aufräumarbeiten schaut sie nach vorne zum Eingang, da sie so ein Gefühl hatte, beobachtet zu werden.

Und?
Ja, richtig. Ihr Gefühl hat sie nicht betrogen.
Am Eingang stand ein Hund.
Anca ging zu ihm. Es war eine junge Hündin, so um die 2 Jahre alt.
Und sie war so freundlich und ... voller Zecken.

Natürlich unterbrach Anca ihre Aufräumarbeiten und befreite die Hündin von den sehr, sehr vielen Zecken. Danach gab es als Belohnung, fürs lange Stillhalten, eine leckere große Portion Nassfutter.

Anca vermutet, dass die Hündin bei ihr vor dem Haus ausgesetzt wurde. Nun erholt sie sich und wir werden sie auch bald schon vorstellen, damit die liebe junge Hündin eine Chance bekommt, eine Zuhause für immer zu finden.

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10. November 2021

Anca erhielt am späten Abend eine Text-Nachricht von einer Dame aus Botosani. Sie schrieb, dass sie 5 Welpen in einem Hauseingang gesehen hatte. Die Kleinen würden dort auch schon anfangen, herum zu laufen. Irgendjemand hätte dort auch etwas Hundetrockenfutter hingestreut.

Anca schrieb der Dame zurück, ob sie die Kleinen nehmen könnte, bis sie sie bei ihr abholen kommen würde. Die Dame sagte zu und Anca machte sich auf den Weg zur Stadtgrenze von Botosani.

5 Welpen - 3 Mädchen und 2 Junges - im Alter von gerade einmal 8 Wochen zirka. Ausgesetzt mitten in der Nacht an einem Haus an der Stadtgrenze von Botosani. Im November, ein Monat, wo es nachts schon sein kann, dass die Temperatur nur einstellig ist.

Nun sind die 5 Welpen in Sicherheit bei Anca. Erst einmal in Quarantäne und schon bald bekommen die Kleinen ihre erste Impfung. Wir hoffen, dass sie stark sind und überleben werden.

Wenn Sie Anca bei den Impfkosten unterstützen möchten, bitte wenden Sie sich an:
Britta Gebauer, E-Mail: info@animals-safe-place.com

Oder an unseren Partnerverein Aktiv Tierschutz Lichtblicke e. V.

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09. November 2021

Jemand erzählte Anca von einer Hündin, die immer wieder die Hauptverkehrslandstraße überqueren würde. Ziellos würde sie herumlaufen. Vor und zurück, dann wieder mitten auf der Straße stehen bleiben, sich umschauend, um dann doch wieder zurück zu laufen. So waren die Wort, die Anca von diesem Jemanden hörte. Anca ließ sich die Stelle beschreiben und fuhr hin.

Als Anca an der beschriebenden Stelle ankam, sah sie eine Hündin mitten auf der Straße stehen. Sie bewegte sich nicht. Gott sei Dank kam in diesem Augenblick kein Auto.

Anca ging zu der Hündin, in der Hand Brocken von Nassfutter. Die Hündin war dünn und hatte so großen Hunger. Schnell kam die Hündin zu ihr gelaufen, fraß das Nassfutter und leckte anschließend noch ihre Hände ab. Anca schätzt die Hündin auf ca. ein Jahr.

Erst als Anca die Hündin in eine Transportbox setzte wollte, sah sie, dass jemand ihr den halben Schwanz abgetrennt hatte. Die Wunde hatte sich schon stark entzündet. Auf direktem Wege fuhr Anca zu ihrem Tierarzt.

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08. November 2021

Anca erhielt an diesem Morgen eine Nachricht von einem Herrn. Er schrieb ihr, dass er an der Dorfgrenze von Trusesti arbeiten würde und auf seinem Weg dorthin sah er eine Hündin mit ihren 3 Welpen. Die Welpen wären noch recht jung und die Mama-Hündin wäre sehr zutraulich. Er vermutete, dass die kleine Familie dort "abgeladen / entsorgt" wurde.

Da Anca noch Zuhause war, konnte sie nun nicht so schnell nach Trusesti kommen, um die kleine Familie in Sicherheit zu bringen. Sie fragte den Herrn, ob es möglich wäre, dass er die kleine Familie mitnehmen könnte, bis sie sie abholen würde. Der Mann sagte zu und brachte die Hündin mit ihren Welpen sogar zu sich nach Hause. Dort kümmerte sich seine Frau um die kleine Hundefamilie, bis Anca sich abholte.

Nun sind die Mama und ihre 3 Welpen bei Anca im "Safe Place" und werden aufgepäppelt.

Wir hoffen, dass die 3 Welpen überleben werden. Sie sind noch sehr jung. Wir drücken den kleinen Fellnäschen die Daumen.

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07. November 2021

Eine Studentin von Anca war auf dem Nach-Hause-Weg als sie an der Dorfgrenze von Trusesti eine kleine Hündin fand. Diese Hündin lag zusammen gerollt am Straßenrand im Gras. Sie war so dünn und schwach, sie bewegte sich kaum noch. Das Mädchen hatte noch etwas Brot übrig von ihrem Frühstück und gab es der Hündin. Aber sie möchte einfach nichts fressen.

Normalerweise fressen ausgehungerte Hunde richtig gierig dargebotenes Futter, aber hier bei der Hündin war es schon besorgniserregend, dass sie das Stück Brot ablehnte. Die Studentin rief Anca an und erzählte ihr von der Hündin. Anca war noch in der Schule und hatte Unterrichtsstunden. Sie bat die Schülerin mit der Hündin, zu ihrem Tierarzt zu gehen, der nicht weit von der Fundstelle seine Praxis hatte.

Es stellte sich heraus, dass die kleine Hündin Babesiose hat. Ancas Tierarzt gab ihr ein Medikament dagegen. Schon bald würde es der Hündin besser gehen. Hätte aber Ancas Studentin die Hündin nicht gefunden, wäre sie bestimmt bald gestorben. Lange hätte die Hündin nicht mehr überlebt, nach dem Ausbruch der Babesiose und ohne Behandlung.

Nun kann sich die kleine Hündin bei Anca erholen und wieder zu Kräften kommen.

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04. November 2021

In Botosani gibt es verschiedene Vereine für junge Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. U.a. ein Media/Zeitungs-Club namens Buzz Media. Lange Zeit war Anca dort ein sehr aktives Mitglied. Auch heute noch wird sie zu Veranstaltungen von Buzz Media regelmäßig eingeladen.

Eine kleine Gruppe von jungen Menschen von Buzz Media traf sich nach einer Veranstaltung zum Austausch von Meinungen. Ein junges Mädchen sah zufälligerweise einen kleinen Hund nahe an einem geparkten Auto sitzen. Sie nahm den kleinen Welpenjungen in ihre Arme, da er sehr stark zitterte. Gemeinsam mit ihren Freunden überlegten sie, wen sie um Hilfe bitten könnten.

Natürlich fiel ihnen sofort Anca ein. Die Jugendlichen wussten ja von Ancas Leidenschaft, Hunden und Katzen zu helfen. Anca konnte nicht sofort nach Botosani kommen, um den Kleinen abzuholen. Sie war noch unterwegs und es würde auch noch etwas dauern. Die Finderin versicherte Anca, dass sie so lange auf den Kleinen aufpassen, bis sie kommen könnte. Ganze 2 Stunden warteten alle zusammen auf Anca in der Kälte, um ihr den kleinen Jungen zu übergeben. Sie warteten gerne, denn sie waren froh, ein Hundeleben retten zu können.

Dies gibt Anca große Hoffnung, dass sich durch nächste Generationen das Leben für Hunde und Katzen zum Besseren wenden wird.

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01. November 2021

Früh morgens war Anca wie immer auf dem Weg nach Trusesti. Zwischenzeitlich erhielt sie eine Nachricht von einer Dame. Die Frau schrieb ihr, dass sie ein kleines, junges Kätzchen gefunden hätte. Dies würde mitten auf der Straße sitzen und schreien. Die Autos fuhren zum Glück an ihr vorbei. Manches Mal auch sehr dicht.

Anca fragte nach, wo das Kätzchen denn wäre. Welche Straße. Die Dame beschrieb Anca den Weg zu dieser Straße. Sie selbst könnte aber nicht warten, da sie zur Arbeit müsste. Anca beeilte sich sehr und hoffte noch rechtzeitig bei dem Katzenkind anzukommen, bevor nicht doch noch ein Katzenhasser, dass kleine Fellnäschen überfuhr.

Gott sei Dank, das Kätzchen lebte noch und hockte immer noch in der Mitte der Straße und bewegte sich keinen Zentimeter. Anca eilte zu dem Katzenkind, sprach es an. Blitzschnell drehte sich das Fellnäschen zu Anca hin und lief schreiend auf sie zu. Maze, wie Anca die Kleine später nennen würde, war so dünn, aber als sie in Ancas Armen war, schrie Maze nicht mehr. Sie kuschelte sich an Ancas Brust und schnurrte.

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26. Oktober 2021

Die Landstraße zwischen Botosani und Trusesti wird schon seit längerer Zeit stückchenweise neu gebaut. Stellenweise ist die Straße ohne Asphalt. Stattdessen Schotter und Sand, tiefe Mulden. Es kann an diesen Abschnitten nur sehr langsam gefahren werden. Große Lkws stehen am Rand und warten, beladen zu werden.

Anca war auf dem Heimweg, der durch diese Bauarbeiten fast die doppelte Fahrzeit in Anspruch nimmt. Durch die tiefen Mulden konnte sie nur langsam fahren und musste immer wieder stoppen, um Lkws durchzulassen. Dann sah Anca hinter einem großen Lkw an einem Reifen einen Schwanz und dann den dazugehörigen Hund. Sie fragte die Bauarbeiter, ob der kleine Hund jemanden von den Männern hier gehörte. Dies wurde verneint. Anca hielt am Rand an und ging zu dem kleinen Hund.

Es war ein freundliches, junges Welpenmädchen. Anca schätzt ihr Alter auf ca. 4 Monate. Es schien, dass die Kleine sehr froh war, nun dort aus der Gefahrenzone heraus zu kommen.

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22. Oktober 2021

Der 22. Oktober war für Anca ein sehr emotionaler, heftiger Tag.
Wie jeden Tag war Anca unterwegs in und um Trusesti, um Straßenhunden zu helfen und sie zu füttern. Am späten Nachmittag war sie auf dem Heimweg und hielt aber noch einmal an dem Parkplatz bei Dealu Mare an, um nachzusehen, ob nicht ein Tier Hilfe benötigt.

Als Anca zu diesem Parkplatz kam, sah sie keinen Hund. Aber es fiel ihr ein weißer Sack auf, der ca. einen Meter über dem Boden an einem Strauch angebunden war. Anca war in diesem Augenblick klar, es waren Welpen in dem Sack.

Diese Momente sind die Hölle. Der Blutdruck schießt in die Höhe. Es wird einem abwechselnd heiß und kalt. Man weiß nicht, was kommen wird. Sind die Kleinen noch am Leben? Kann sie ihnen noch helfen?

Anca hat Mühe, den Sack von dem Strauch loszubekommen. Als sie es geschafft hatte und den Sack öffnen konnte, sah sie 6 neugeborene Hundewelpen. Die Kleinen waren nur wenige Stunden alt. Die Nabelschnur war nur zum Teil abgetrocknet.

Warum?
Eine Kastration würde so viel Leid und Schmerz verhindern.

Jetzt hieß es, wo könnte man eine Mamahündin so schnell finden können. Den 6 neugeborenen Welpen lief die Zeit davon. Anca telefonierte. Schließlich fand sie eine Hündin mit 3 eigenen neugeborenen Welpen in einem öffentlichen Shelter.

Nun hieß es - warten und hoffen, dass die Hündin die 6 fremden Welpen Babys annehmen wird. Und ja, sie nahm sie an und die 6 Kleinen dürfen trinken. Und trotzdem heißt es nun weiter - warten und hoffen. Hoffen, dass die Zeit für die 6 kleinen Fellnäschen noch ausgereicht hat.

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21. Oktober 2021

An diesem Tag kam Nicu, ein junger Mann und Pflegestelle von Anca, von seiner Arbeit nach Hause und fand überraschenderweise in seinem Garten ein Welpenmädchen vor.

Wie das kleine Hundekind dorthin kam, war Nicu im ersten Moment nicht recht klar. Das Gartentor war verschlossen. Jemand musste es über seinen Zaun in seinen Garten gesetzt haben. Anders war es eigentlich nicht möglich.

Das kleine Welpenmädchen war sehr zutraulich und hatte einen riesigen Hunger. Nicu schätzt die Kleine auf ca. 10 Wochen. Die ersten Tage dürfe das kleine Mädchen bei Nicu bleiben, bis Anca es bei ihm abholen könnte. Nun wird die Kleine weiter aufgepäppelt und schon bald wird sie ihre erste Impfung bekommen.

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20. Oktober 2021

Botosani, ein Park mitten in der Stadt. Eine Dame war in diesem Park spazieren, als ihr ein junger Welpe auffiel. Er saß unter einer Bank. Alleine. Weit und breit niemand zu dem diese kleine Fellnase gehören könnte. Kein Halsband oder Geschirr.

Die Dame setzte sich zu dem kleinen Welpen und streichelt ihn. Es war ein kleines Mädchen. Ihr Blick, so verloren und traurig. Ihr tat das kleine Welpenmädchen leid, nur was konnte sie tun. Da fiel ihr Ioana ein, eine Bekannte ihrer Familie und Helferin von Anca. Sie rief Ioana an und fragte nach Hilfe für das kleine Hundekind.

Nun ist die Kleine bei Anca im "Safe Place" und bekommt bald ihre erste Impfung.
Wenn Sie Anca bei den Impfkosten unterstützen möchten, bitte wenden Sie sich an:
Britta Gebauer, E-Mail: info@animals-safe-place.com

oder an unseren Partnerverein Aktiv Tierschutz Lichtblicke e.V.

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19. Oktober 2021

Anca war auf dem Heimweg und wollte noch an dem Parkplatz zwischen Trusesti und Botosani anhalten, um dort Futter für die Straßenhunde, die abends hier her kamen, um ihren leeren Magen zu füllen, auszustreuen.

Als Anca anhielt, sah sie schon, dass am Parkplatz wieder ein Welpe ausgesetzt wurde und dort wartete. Und neben dem Hundekind lief noch ein junges Kätzchen herum. Schnell kamen beide Tierkinder herbei gelaufen, als Anca sie rief. Beide sind es Mädchen. Beide sind so lieb und freundlich. Und Beide waren so froh, dass Anca sie mitnahm.

Ob sind die beiden Tierkinder erst am Parkplatz gefunden haben, der ob sie Beide vom selben gewissenlosen Menschen am Parkplatz ausgesetzt wurden, werden wir nie erfahren. Was wir aber wissen, die beiden Tierkinder verstehen sich gut und mögen sich.

Wir hoffen, dass beide Fellnäschen es schaffen werden und wir irgendwann ein Zuhause für ein Hundemädchen zusammen mit ihre Katzenfreundin suchen können.

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18. Oktober 2021

An diesem Tag nachmittags war Anca schon Zuhause, denn sie musste Papierkram erledigen. Anschließend beantwortete sie e-mail und Anfragen zu ihren Hunden. In Facebook las sie, wie eine Dame nach dem Besitzer einer kleinen Hündin suchte. Diese kleine Hündin wurde in einer Fußgängerzone in Botosani Zentrum gefunden. Anca beobachtete den Aufruf. Niemand meldete sich.

Dann klingelte ihr Handy und in der Leitung war die Frau, die den Aufruf in Facebook gestartet hatte. Sie bat Anca um Hilfe für die kleine Hündin, die so verloren dort in der Fußgängerzone saß. Die Dame vermutete, dass jemand die kleine Fellnase dort zurück gelassen hatte.

Eigentlich hat Anca keinen Platz mehr in ihrem "Safe Place".
Eigentlich konnte sie keine Hunde mehr aufnehmen.
Aber sie brachte es auch nicht übers Herz, die kleine Hündin nicht zu sich zu nehmen, ihr die Hilfe zu verweigern. Die Dame versprach solange auf die Hündin aufzupassen, bis Anca sie abholte.

Nun ist Tinka, wie die Hündin nun gerufen wird, bei Anca und schon bald werden wir versuchen, liebe Menschen für sie zu finden, die sie niemals mehr im Stich lassen.

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18. Oktober 2021

Anca kam an diesem Morgen zu ihrem Arbeitsplatz, der Highschool von Trusesti, als sie im Innenhof einen kleinen Kater vorfand. Die kleine Samtpfote war sehr dünn und sie schätzte ihn auf ein Alter von ca. 3,5 Monaten. Der Kleine schrie so sehr. Er hatte Hunger und fühlte sich so alleine.

Da Anca noch etwas Zeit hatte, bevor ihre Schulstunden begannen, fuhr sie schnell zu Cristina und brachte ihr den kleinen, schwarzen Kater. Dort bekam er erst einmal etwas zu fressen und anschließend lernte er die anderen Tiere der Pflegestelle kennen. Kater, Katzen und Hunde. Und der Kleine war so froh nicht mehr alleine zu sein :-)

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17. Oktober 2021

Ein Rastplatz zwischen Botosani und Trusesti wird leider immer wieder von den Einheimischen als Endstation für ihre ausgedienten oder ungewollten Haustiere benutzt. Oft schon hat Anca dort Hunde und Katzen vorgefunden, die dort ausgesetzt wurden. Einfach sich selbst überlassen. Und diejenigen, die dies taten, war es völlig egal, was aus ihren Tieren wird. Oft kommt es vor, dass die Tiere in Panik auf die Landstraße laufen und dort überfahren werden, denn kaum jemand bremst für ein Tier.

Ioana, eine Helferin von Anca, war auf dem Nach-Hause-Weg von Suceava und fuhr noch schnell an diesem Rastplatz vorbei, um zu kontrollieren, ob nicht ein Tier Hilfe benötigt.

Und tatsächlich, ein Hund stand am Bordstein und wartete. Wartete darauf, dass sein Besitzer wieder kommt und ihn mitnimmt. Ioana rief den Hund zu sich und Mishu, wie sie ihn später nennen würde, war so froh und so erfreut darüber. Jemand war da. Jemand nahm ihn wieder mit Nachhause.

Mishu Fell war so verdreckt und verfilzt, so viele Zecken waren an seinem Körper. Erst als Ioana in abtastete merkte sie, wie dünner der Rüde war.

Nun ist Mishu bei Anca im "Safe Place" und wird aufgepäppelt.

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16. Oktober 2021

Ein Notfall nach dem Anderen :-(

Cristi ist gerade einmal 4.5 Monate jung und musste schon höllische Schmerzen ertragen. Der junge Kater hatte einen Zusammenstoß mit einem Auto und überlebte nur krapp. Aber bei dem Aufprall brach sein Becken.

Cristi wurde von einem tierlieben Menschen gefunden. Es war Zufall und über Umwegen kam Cristi in Ancas Obhut und zu Cristina Pflegestelle.

Cristi wurde zwei Tierärzten vorgestellt. Der erste wollte den kleinen Kater sofort einschläfern und der Zweite sah in den Röntgenbildern eine Möglichkeit Cristi Becken mit Draht zu richten und zum Teil auch zu rekonstruieren. Eine schwierige Operation, aber Ancas Tierarzt wollte es versuchen. Auch wir möchten dem Kämpfer Cristi diese Chance geben, denn so klein und jung Cristi auch ist, so stark ist sein Kampfgeist und Lebenswille.

Über diese Weiterleitung kommen Sie zu Cristi Notfelle-Seite.
Hier informieren wir Sie über
Cristi Genesung.

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15. Oktober 2021

Cristina durchsuchte die nähere Umgebung ihres Hauses/Grundstückes. Sie hörte seltsame Geräusche und wusste nicht so recht, von wem oder was dies ausgelöst wurde. Sie konnte nicht herausfinden, woher es stammte, denn irgendwann waren diese Geräusche verstummt.

Stattdessen fand Cristina dies ... eine Drahtfalle für Tiere.
Meist werden diese Fallen von Jägern oder auch Bauern ausgelegt, um Hunden/Katzen "eine Lektion" zu erteilen.

"Hunde/Katzen "stehlen" Hühner oder dessen Eier und müssen dafür bestraft werden, damit sie es nicht mehr tun." So die Aussage von einem Bauern. Dass es aber einen lebenswichtigen Grund hat, warum Hunde/Katzen Hühner "stehlen" ist purer, schmerzvoller Hunger.

Tiere, die sich in so einer Drahtfalle mit der Pfote oder gar Bein verfangen, erleiden höllische Schmerzen. Der Draht zieht sich mehr und mehr zu, schneidet ins Fleisch ein, schnürt die Blutzufuhr ab. Wird nicht rechtzeitig der Draht entfernt, stirbt der betreffende Körperteil ab. Eine Infektion droht und möglicherweise der Tod des Tieres. Aber in der Zwischenzeit leidet das Tier schlimme Schmerzen. Der Hund oder Katze kann nicht mehr richtig laufen, kann sich nicht mehr selbst mit Futter versorgen, ist stärkeren Artgenossen auf der Straße ausgeliefert.

Und genau DAS bezweckt derjenige, der diese Fallen auslegt, damit.
Eine Lektion/Bestrafung bis zum Tode.

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10. Oktober 2021

Anca erhielt einen Anruf von einer Bekannten. Sie erzählte Anca, dass ein Mann in ihrer Nachbarschaft mehrere Hunde hätte und diese oft schlagen und treten würde. Nun hatte sie mitbekommen, dass dieser Nachbar einen Junghund aussetzen wollte, weil dessen Verletzung nicht mehr verheilt wäre. Sie folgte  diesem Mann und konnte so verhindern, dass der Hund, in einem Sack steckend, in einem Waldstück abgelegt/ausgesetzt wurde. Nun hätte sie den Junghund bei sich und fragte Anca nach Hilfe für Mikey.

Anca nahm Mikey zu sich nach Hause und stellte ihn später ihrem Tierarzt vor. Mikey wurde wahrscheinlich mehrere Male getreten und dies als er noch viel jünger war, als jetzt. Durch diese Tritte ist sein linkes Hinterbein gebrochen. Dieses Bein ist steif und es zeigt sich, dass an diesem Bein kaum Muskulatur ist. Der Kleine kann dieses Bein nicht benutzen und die Pfote schleift z.T. auch immer wieder auf dem Boden.

Die Röntgenbilder zeigen ein veralteten Bruch, der sehr schlecht wieder zusammengewachsen ist. Außerdem wurden die Nerven in diesem Bein durch das Zerbrechen der Knochen beschädigt und durchtrennt. Eine Operation würde Mikey nicht helfen sein Bein wieder zu benutzen. Ancas Tierarzt sieht nur in der Amputation des Beines eine Verbesserung der Lebensqualität von Mikey.

Anca befragt zur Sicherheit noch einen zweiten Tierarzt, der auch wie der Erste, der gleichen Meinung ist und zu einer Amputation rät. Anca stimmte zu, Mikey wird operiert werden.

Über diese Weiterleitung kommen Sie zu Mikey Notfelle-Seite.
Hier informieren wir Sie über Mikey Genesung.

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09. Oktober 2021

Anca hörte von einem Bekannten, dass dessen Nachbarin ihre Hündin kastrieren lassen möchte. Allerdings war die Dame schon etwas älter, hatte kein Auto und der nächste Tierarzt wäre 30 Minuten Fahrzeit entfernt. Somit wäre es der alten Dame nicht möglich, ihre Hündin kastrieren zu lassen. Anca ließ sich die Telefonnummer geben, um der alten Dame ihre Hilfe anzubieten.

Ein paar Tage später besuchte Anca die alte Dame und fand dort eine sehr liebe und anhängliche, kleine Hündin vor. Anca erfuhr, dass die Hündin im Freien schlief. Sie hatte keine Hütte, nur eine alte verdreckte Pappe auf der sie liegt. Schon bald kommt der Winter mit oft bis zu minus 20°C oder gar minus 25°C in der Nacht und die kleine Hündin hatte dann nur diese alte, dünne, verdreckte Pappe.

Anca nahm die Hündin in ihre Arme. Die kleine Hundedame genoss dies sehr und schmiegte sich an Anca, gab ihr Küsschen. Anca fiel es so schwer, aber was konnte sie machen. Wie konnte sie der kleinen Hündin helfen? Dies bemerkte die alte Dame und sagte zu Anca, dass sie die Hündin nehmen konnte. Eigentlich will sie gar keinen Hund.

Und so lebt nun Mariana im "Safe Place", bis wir eine liebe Familie für sie gefunden haben.

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08. Oktober 2021

Ein paar Kinder vom Waisenhaus in Trusesti fanden ein kleines Welpenmädchen, als sie hinter dem Gelände des Heimes spielten. Schnell merkten sie, dass irgendetwas mit dem Hundekind nicht stimmte. Sie suchten Rat bei einem älteren Kind, welches auch im Waisenhaus lebte. Anca wurde angerufen, um von dem Hundekind zu berichten.

Da Anca gerade in Trusesti unterwegs war, fuhr sie zum Kinderheim und schaute sich das kleine Welpenmädchen an. Das Hundekind war schlapp, bewegte sich kaum, trank nicht, fraß nichts. Äußerlich war nichts zu erkennen, was sie haben könnte. Nur das Zahnfleisch war sehr hell. Somit hatte die Kleine wohl eine Infektion, aber von was? Anca nahm das Welpenmädchen mit und fuhr direkt zu ihrem Tierarzt.

So, wie es aussieht, könnte es sein, dass die kleine Babesiose hat. Sie bekam von Ancas Tierarzt Medikamente und nun heißt es abwarten, ob die Medikamente anschlagen.

Wir drücken dem Welpenmädchen alle Daumen.
Kämpfe ...

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08. Oktober 2021

Anfang Oktober erhielt Anca einen Anruf von einer jungen Frau. Sie erzählte ihr, dass sie vor ein paar Wochen eine Hündin von der Straße aufgenommen hätte. Es stellte sich allerdings heraus, dass diese Hündin trächtig war und 4 Welpen gebar. Nun wären die Kleinen schon ein paar Wochen alt. Gerne würde die Familie einen Welpen behalten und auch natürlich die Mama-Hündin, aber um mehr Hunde zu behalten, fehlte ihr einfach die finanziellen Mittel. Die Kleinen wären munter, gesund, sehr menschenbezogen und anhänglich. Anca sagte zu, sich die Hundefamilie anzusehen, sobald sie Zeit finden würde.

Am folgenden Tag besuchte Anca die Familie in ihrem Zuhause. Ja, es stimmt, die Familie lebte wirklich in sehr bescheidenen und ärmlichen Verhältnissen, aber die Welpen, wie auch die Mama-Hündin waren in einem guten gesundheitlichen und körperlichen Zustand. Somit fanden die beiden Frauen einen Kompromiss. Die Familie würde sich weiterhin um die Welpen kümmern, bis diese alt genug waren, ohne ihre Mutter auszukommen und zu Anca zuziehen in ihrem "Safe Place". Und sie müssten einverstanden sein, dass die Mama-Hündin dann kastrieren wird. Außerdem, dass der Welpe, den sie behalten möchten auch später kastriert wird. Die Frau war mit allem einverstanden und sehr froh, dass "ihre" Welpen in gute Händen kommen werden.

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07. Oktober 2021

Noch am gleichen Tag, als Anca den kleinen, zarten Rüden von der schweren Kette befreit hatte, (Bericht ist einen Post tiefer), berichtet jemand ihr, dass in einem kleine Dorf Nähe Trusesti eine alte Dame leben würde. Diese alte Dame hätte eine Kettenhündin, die sie nicht mehr versorgen könnte. Die Nachbarn würden der Hündin ab und zu etwas zu fressen hin werfen.

Anca besuchte die alte Dame und erfuhr, dass die Hündin schon sehr, sehr lange bei ihr leben würde. Wie lange oder wie alt die Hündin war, wüsste sie nicht mehr. Nur, dass die Hündin ihr ganzes Leben bisher an der Kette gelebt hat. Nun wäre sie aber nicht mehr in der Lage, die Hündin zu versorgen.

Anca sah sich die Hündin an. Sie war in einem sehr schlechten körperlichen Zustand. Räude, übersät mit Ungeziefer, kahle Stellen am ganzen Körper und sie hatte ein Problem mit einem Auge. Es sieht so aus, als wenn die Nickhaut oder das 3. Augenlied "verrutscht" ist. Genaueres müsste Anca bei ihrem Tierarzt abklären lassen. Aber die Hündin war sehr lieb und versteht sich gut mit ihren Artgenossen. Anca konnte es nicht übers Herz bringen, die Hündin nicht mitzunehmen, obwohl sie eigentlich keinen Platz mehr frei hatte, in ihrem "Safe Place". Aber dort bei der alten Dame konnte die Hündin nicht bleiben. So zog die ältere Schnauzer-Mix Dame zu Anca, wird dort aufgepäppelt und bekommt Medikamente gegen die Räude und Parasiten.

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07. Oktober 2021

Ein sehr kleiner, zarter, junger Rüde lebte eine paar Wochen bei einer alten Dame. Irgendwann war er ihr überdrüssig und sie legte ihm eine Kette um den Hals und band ihn draußen an ihrem Haus fest. Die Kette war schwer und es schien, als wenn diese Kette größer wäre als der kleine Rüde, der sie nun tragen muss. Keine Hütte, keinen Behälter mit Wasser oder Futter. Nur ab und zu kam die alte Dame und hab ihrem Hund ein paar Essenreste.

Durch Zufall erfuhr Anca von dem schweren Schicksal des kleinen, zarten Rüden. Sie besuchte die alte Dame und sprach sie auf den kleinen Hund an, der ihr Haus bewachen sollte. Ein Hund, der nach Aufmerksam und Streicheleinheiten bettelte. Die alte Dame fragte Anca: "willst Du ihn haben, nimm ihn mit. Ich brauchte und will ihn nicht mehr".

Anca entfernte die schwere Kette an seinem Hals und der kleine Rüde leckte dafür Ancas Hände.
Nun ist der kleine Rüde (noch ohne Namen) in Sicherheit bei Anca.




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