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05. Mai 2022

An diesem Morgen war ein Junge mit seiner Jugendgruppe unterwegs im Wanderurlaub nahe Suceava in den Bergen. Niemand bemerkte es, wo auf einmal ein kleiner Welpe herkam. Dieses kleine Fellnäschen lief winselnd hinter der Gruppe her und versuchte Schritt zu halten und auf sich aufmerksam zu machen.

Der Junge hörte etwas Komisches, drehte sich um und sah den kleinen schwarzen Welpen. Sie waren im Nirgendwo. Ein Haus, keine Hütte, kein Stall, nichts, von wo der Welpe hätte kommen können. Wie kann jemand es übers Herz bringen, ein Baby im Nirgendwo auszusetzen. Nur der Zufall rettete dem kleinen Welpenmädchen das Leben. Und natürlich der Junge aus Belgien. Es war keine Frage, das Hundekind wurde mitgenommen.

Nun musste aber eine Hilfe gefunden werden, denn der Junge stammt ja eigentlich aus Belgien und konnte das Welpenmädchen nicht behalten oder gar mitnehmen. So rief er eine Bekannte in Belgien an, die wiederrum Anca kannte und sie um Hilfe für das kleine Fellnäschen.

Es wurde ein Treffpunkt in Botosani ausgemacht, wo Anca das kleine süße Welpenmädchen übernahm. Nun bekommt es ihre erste Impfung und wir hoffen, dass wir für das süße Welpenmädchen bald eine Familie finden können.

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01. Mai 2022

Ein staubiger, sandiger Weg -  4 junge Welpen laufen in der Mitte dieses Weges umher. Sie wissen nicht, wohin sie sollten. Liefen Zick-Zack hin und her. Es war um die Mittagszeit und es war ein sehr warmer Tag. Die Kleinen heuchelten stark. 2 der kleinen Fellnäschen konnten nicht mehr weiter, waren erschöpft und setzen sich an Ort und Stelle sich, in die pralle Sonne.

2 Kinder sahen die Welpen dort in der Mitte des staubigen Weges sitzen. Eine Dame kam an den kleinen Fellnäschen vorbei und ging weiter. Keiner kümmerte sich um die Hundekinder.

Es war so um die Mittagszeit, als Ancas mehrere Nachrichten bekam, dass 4 Welpen ausgesetzt aufgefunden wurden. Zusätzlich erhielt Anca auch mehrere Anrufe, in den ihr berichtet wurde, dass in Trusesti 4 Welpen Hilfe benötigen. Aber niemand erklärte sich bereit, die 4 Fellnäschen für eine kurze Zeit aufzunehmen und in Sicherheit zu bringen, bis sie die Kleinen abholen konnte.

Doch dann rief noch eine junge Frau Anca an und erklärte sich bereit, die 4 Welpen bis zum nächsten Morgen bei sich aufzunehmen, ihnen Wasser zu geben und etwas zu fressen. Anca versprach am nächsten Tag die 4 Hundekinder bei ihr abzuholen. Nun sind die 4 Welpen, 3 Mädchen und 1 Junge, bei Anca und werden aufgepäppelt. Es ist immer wieder für uns unverständlich, wie man einfach hilflose Hundebabys aussetzen kann. Einfach so ... !!!

Nun haben die 4 Felläschen, eine Chance zu überleben. Wir drücken alle Daumen und hoffen.

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26. April 2022

Um 5:00 Uhr morgens sah Cristina, eine Pflegestelle von Anca, kurz aus dem Fenster, um zu sehen, ob der Regen aufgehört hatte. Sie wollte, bevor sie zur Arbeit ging, ihre Pflegehunde und Katzen versorgen und dazu wartete sie auf eine Regenpause.

Cristina wollte sich schon vom Fenster weg drehen, als sie aus den Augenwinkel etwas in ihrem Garten umher huschen sah. Sie schaute genauer hin und sah 2 Welpen, nein - 3 Welpen in ihrem Vorgarten herum laufen.

Cristina ging hinaus und sammelte die 3 Welpen ein. Es waren zwei Mädchen und ein Junge. Vielleicht so ca. 6 Wochen alt. Das Fell der Kleinen war feucht vom Regen, aber nicht richtig nass. Daher liegt die Vermutung nahe, dass Jemand die 3 Fellnäschen absichtlich in einer Regenpause in Cristinas Vorgarten gesetzt hat.

Die 3 Welpen waren sehr hungrig und verputzen ziemlich schnell das Nassfutter, welches Cristina den Dreien bereitstellte. Ansonsten sind alle Drei muntere, verschmuste Hundekinder und wir hoffen sehr, dass es bleibt und die Drei bald ihre erste Impfung bekommen können.

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08. April 2022

Als Anca an diesem Tag zur Highschool kam, wurde sie schon aufgeregt von einer Handvoll Studenten empfangen.

Sie erzählten ihr, dass in einem Holzstapel ein Kätzchen verängstigt sitzen würde. Morgens saß es noch mitten in Schulhof und dann, als mehr Schüler ankamen, rannte das Kätzchen in Richtung Holzstapel und war verschwunden. Es war ein junges Kätzchen. Anca vermutete, dass irgendjemand das kleine Kätzchen hier ausgesetzt hatte.

Es dauerte eine Weile, bis Anca das kleine Kätzchen überreden konnte, aus dem Holzstapel heraus zu kommen. Es war sehr hungrig und konnte dem leckeren Nassfutter nicht widerstehen. Es stellte sich heraus, dass es ein junger Kater war, schmusig und freundlich. Er hatte nur Angst, aber als Anca ihn auf dem Arm nahm, fühlte er sich sehr wohl dort.

Nun ist der junge Kater bei Cristina, einer Pflegestelle von Anca, und wird aufgepäppelt.

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05. April 2022

Anca war auf dem Nach-Hause-Weg und wollte noch schnell bei dem Parkplatz an der Hauptverkehrslandstraße zwischen Botosani und Trusesti anhalten, um dort ihre Futterstelle zu bestücken. Oft werden hier auch Hunde- oder Katzenbabys ausgesetzt. Aber auch erwachsene Hunde werden hier "abgeladen".

Kein Hunde oder Katze war zu sehen. Anca war erleichtert. Doch dann raschelte es in den Büschen. Immer noch nichts war zu sehen. Anca rief nach demjenigen, der sich dort wohl versteckte.

Und ... es raschelte wieder.
Und ... da kamen 2 Hunde aus dem Gebüsch auf Anca zu gelaufen.
Sie liefen um sie herum, tänzelten und waren so erfreut, dass da nun jemand war.

Es waren 2 Hündinnen. Eine Ältere und eine Jüngere. Anca vermutet, dass es Mutter und Tochter sind und nur kurze Zeit zuvor hier ausgesetzt wurden. Gott sei Dank liefen die Beiden ins Gebüsch vor Panik und nicht auf die Landstraße. Bereitwillig ließen sich die beiden Hündinnen von Anca auf den Arm nehmen und zu ihrem Auto tragen und in Sicherheit. Nun sind beide Fellnasen bei Anca in ihrem "Safe Place".

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28. März 2022

Früh morgens an diesem Tag wollte Anca noch schnell Futter in ihr Auto packen, bevor sie zu ihrem Arbeitsplatz, der Hightschool von Trusesti, aufbrechen musste. Da z.Z. die Straße neu gebaut wird, steht ihr Auto ein paar Meter entfernt. Als Anca näher zu ihrem Pkw kam, sah sie einen hellen Hund daneben stehen.

Warum stand da ein Hund bei ihrem Auto und warum tänzelte dieser auf der Stelle?

Bei ihrem Auto angekommen, sah Anca, dass dieser Hund mit einem blauen Seil an ihrem Auto festgebunden war. Da wollte wohl ein netter Nachbar ihr ein Geschenk überlassen!!! Dieser Hund hatte wohl seine Aufgabe bei seinem Besitzer verloren und sollte wohl weg. Aber besser hier angebunden an ihrem Auto, als irgendwo in einem Wald an einem Baum.

Es war eine Hündin. Eine sehr freundliche, liebe und anhängliche Hündin. Anca band sie los und Linda, wie Anca die Hündin später nannen wird, folgte ihr ohne zu zögern. Die junge Hündin freute sich so sehr, leckte ihre Hände. Linda war gut genährt und in einem relativ guten gesundheitlichen Zustand.

Jetzt musste Anca aber erst einmal zur Arbeit. Sie versorgte Linda mit Futter, Wasser und einer weichen Unterlage. Später würde sie sich Linda genauer ansehen und ihrem Tierarzt vorstellen. Schon bald hoffen wir, dass wir eine Familie für die wunderschöne Linda finden können, die sie niemals mehr im Stich lasssen wird.

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23. März 2022

Schon Mitte Februar wurden Welpen in einem Sack aufgefunden, die, Gott sei Dank, von einen befreundeten Schäfer gefunden wurden.

Heute fand dieser Schäfer wieder einen Sack bei der Wanderung über die Weiden mit seinen Schafen. In dem zugebundenen Sack steckte eine kleine Katze, wie leider schon nicht mehr am Leben war, und ein kleiner Hund, der allerdings schon sehr schwach war. Der Schäfer informierte Anca und bat um Hilfe für den kleinen Rüden.

Anca bat ihren Freund, den Rüden mit zu nehmen, mit Futter und Wasser zu versorgen und sie würde sobald es ihr möglich war, den Hund bei ihm abholen. Natürlich willigte der tierliebe Schäfer ein und kümmerte sich um Mellow, wie der junge Rüde schon bald genannten werden wird.

Nun ist Mellow bei Anca in ihrem "Safe Place" und wird aufgepäppelt. Er ist ein lieber, kleiner, junger Rüde, der i. M. noch nicht so recht versteht, was da mit ihm passiert ist. Aber er liebt seine Wolldecke bei Anca. :-)

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22. März 2022

Neben den Landstraßen führt meist ein kleiner Graben entlang. In diesen Kanälen soll überschüssiges Regenwasser ablaufen oder versickern. Um solch einen Graben überqueren zu können, werden kleine Brücken oder Stege gebaut.

Eine Frau fand 4 kleine junge Hundekinder unter so einem Brückensteg und fütterte sie dort. 3 Tage versuchte die Dame. die Welpen dort zu versorgen, aber sie merkte, dass die Kleinen immer schwächer wurden. Sie wusste nicht, was sie tun sollte, wie sie die Hundekinder weiter versorgen könnte.

In ihre Not und Sorge um die Welpen rief sie Anca an und erzählte ihr von den Findelkindern. Anca bat die Dame, die Welpen einzufangen und mit zu sich, nach Hause zu nehmen. Sie würde die Hundekinder auf jeden Fall auf ihrem Nach-Hause-Weg bei ihr abholen. Wie sich später herausstellte, waren es 3 Mädchen und 1 Junge. Alle 4 Welpen waren stark dehydriert und sehr dünn. Lange hätten die 4 unter dieser Brücke nicht überlebt.

Nun sind die 4 Welpen in Ancas Obhut, werden behandelt, bekommen Aufbau-Präparate, gutes Futter und viel Fürsorge. Wir hoffen, dass die Kleinen kämpfen werden. Wir drücken alle Dauen ganz fest.

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17. März 2022

Heute war wieder Trapo-Tag.
Ein paar Hunde haben das Glück und können zu ihren Familien reisen - Rumänien verlassen.

Anca wartet auf den Transport-Van, der am Nachmittag bei ihr ankommen sollte. Einige Zeit vorher erhielt sie einen Anruf von einem der Fahrer. Er erzählte Anca, dass sie auf dem Weg zu ihr an einer vielbefahrenden Landstraße eine wahrscheinlich trächtige Hündin gesehen hätten. Sie hielten an, um sie zu füttern und ... sie konnten nicht anderes. Sie nahmen die Hündin mit.

Diese Hündin war so lieb, so unterwürfig und bettelte Hilfe. Was sollten sie tun? Ihr die Hilfe verweigern? Auf keinen Fall. Natürlich stimmte Anca zu, die Hündin aufzunehmen.

Und so erreichte Romana, wie die Hündin jetzt genannt wird, Ancas "Safe Place". Schon bald werden wir mehr über Romana berichten können und werden dann versuchen, für die liebe Hündin ein Zuhause zu finden.

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14. März 2022

An diesem Tag, es war ein Montag, fuhr Anca, nach ihren Unterrichtsstunden, noch bei ihrem Tierarzt vorbei. Dort wollte sie noch ein paar Dinge einzukaufen, die sie für eine Behandlung für eine Hund benötigte. Als sie aus ihrem Auto ausstieg, sah Anca ein Stück Schwanz unter einem parkenden Auto hervorschauen. Sie war sich in dem Moment aber nicht wirklich sicher, ob es ein Schwanz war und so ging sie erst einmal ihre Besorgungen tätigen.

Als Anca zurück zu ihrem Auto gehen wollte, sah sie, dass der Schwanz immer noch unter diesem Auto hervor kuckte. Sie ging näher und schaute unter das Auto. Ein Augenpaar sah sie an und hervor kam eine sehr dünne, ältere Hündin. Das Fell war sehr verdreckt und man konnte deutlich erkennen, dass die Hündin ein Hautproblem hatte. Bella, diesen Namen wird die Hündin später bekommen, lief nervös umher, erschrak sich vor Passanten. Anca holte Trockenfutter und legte Bella etwas davon hin. Die Hündin nahm ein paar Stücke, war aber zu nervös und ängstlich, um in Ruhe zu fressen. So holte Anca Nassfutter und versuchte Bella damit zu füttern, um ihr Vertrauen zu gewinnen. Ancas leise Wort und das leckere Nassfutter brachte Bella dazu, zu vertrauen. Nun war es Anca möglich, Bella zu streicheln und sie anschließend in ihr Auto zu bringen, in Sicherheit.

Bevor sie nun nach Hause fuhr, wollte Anca noch die Anwohner befragen, ob jemand Bella kannte. Eine ältere Hündin, Anca schätzt Bella auf ca. 7 bis 8 Jahre, müsste doch eigentlich hier bekannt sein. Aber niemand wusste etwas. Ein Anwohner erzählte ihr, dass er die Hündin schon am vergangenen Wochenende nach dem Markt hier gesehen hätte. Vermutlich wurde die Hündin vor 3 Tagen nach dem Markttag einfach hier zurückgelassen.

Nun ist Bella bei Anca und wird aufgepäppelt. Sie bekommt Medikamente gegen ihr Hautproblem, Vitamine und hochwertiges Futter, damit sie wieder zu Kräften kommt und wir bald ein schönes Zuhause für die liebe Hündin suchen können.

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09. März 2022

An Trusestis Dorfgrenze steht ein altes Getreide Silo. Dort sah Anca in der letzten Zeit häufiger Straßenhunde auftauchen. Sie legte dort nun eine Futterstelle an, um genauer zu sehen, ob es ihr bekannte Straßenhunde sind oder neu zugewanderte.

Anfang März war Anca dort wieder bei dem Silo und streute Trockenfutter aus, als sie eine Jagdhündin bemerkte. Die Hündin versuchte zu Anca zu kommen, konnte sich aber kaum auf den Beinen halten. Anca ging zu ihr und bemerkte ihre gelblichen Augen, ihr Zahnfleisch war sehr blass. Für Anca war klar, bei der Hündin war Babesiose ausgebrochen und dies schon vor längerer Zeit. Sie benötigte sofortige Behandlung, damit sie überhaupt eine Chance hat, zu überleben. Anca rief ihren Tierarzt an, damit die Hündin direkt Hilfe bekommen konnte.

Anca ist sich sicher, dass die Jagdhündin ausgesetzt wurde, da sie krank war. In den sozialen Medien versuchte Anca den Besitzer zu finden, aber keiner kannte oder wusste etwas zu der Hündin. Aber dadurch wurde eine Freundin von Anca auf die Hündin aufmerksam und kontaktiere Anca. Die Freundin würde gerne die Hündin adoptieren, wenn sie überlebt. Die Daumen sind gedrückt, dass die liebe Hündin es schafft.

Update:
Die Behandlung hat angeschlagen und Julia, die Jagdhündin, hat es geschafft. Nun lebt sie bei Ancas Freundin mit einer weiteren Hündin und Katzen zusammen, wird aufgepäppelt und hat nun eine Familie, die sie niemals mehr im Stich lässt. Ein schönes Happy End.

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23. Februar 2022

Freies Land, soweit das Auge sehen kann. Kein Haus, kein Stall, nichts.
Und mitten darin ein schwarzer Punkt.

Anca war auf dem Nachhause Weg von dem Besuch bei ihrer Mutter als sie diesen schwarzen Punkt im Nirgendwo erkennt. Sie stoppte und ging langsam in Richtung des schwarzen Punktes, um zu schauen, was das sein könnte. Als sie näher kam, erkannte sie einen schwarzen Hund. Hockend auf dem kargen Boden.

Anca streckte die Hand aus und der Hund duckte sich direkt. Und da kam unter dem Bauch des Hundes ein kleiner Welpe zum Vorschein. Beide Tiere waren in einem schlechten körperlichen Zustand. Beide hatten Hautprobleme. Irgendjemand hat diese Hündin mit ihrem Baby zusammen hier ausgesetzt. Im Nirgendwo. Kein Wasser, kein Futter. Wahrscheinlich wäre der Welpe bald gestorben und seine Mama? Unvorstellbar, wie ein Mensch dies übers Herz bringen kann.

Anca nahm erst den Welpen mit und brachte ihn in Sicherheit in ihr Auto, dann ging sie zurück, um die Hündin zu holen. Und sie saß noch immer am gleichen Fleck, geduckt. Als Anca sie hochnahm und zum Auto brachte, bewegte sie sich nicht. Die Hündin war regungslos, wie ein Stein. Was musste diese Hündin schon in ihrem Leben erlebt haben, um so starr vor Angst zu sein?

Lotty und ihr Welpe sind nun in Sicherheit bei Anca und werden gegen ihre Räude behandelt und aufgepäppelt. Es dauerte ein wenig, bis die Beiden erkannten und glaubten, dass ihnen nun nichts Böses mehr widerfahren würde. Wir werden berichten, wie es den beiden Fellnasen ergehen wird.

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22. Februar 2022

Am Morgen dieses Tages erhielt Anca einen Anruf von Cristina, einer Pflegestelle von ihr.

Sehr erbost berichtete Cristina, dass jemand einen Sack in ihrem hintern Gelände über den Zaun geworfen hätte. Der Sack war nicht zugebunden, sodass 4 Welpen neben dem Sack liegen und sitzen. Es ginge den Kleinen gut. Keiner ist verletzt. Aber trotzdem schimpfte Cristina weiter, wie jemand nur so grausam sein kann, die Kleinen ihrer Mutter wegzunehmen und dann im Sack aus zusetzten.

Anca versuchte Cristina zu beruhigen.
Zum Glück, war keiner verletzt und es war besser bei Cristina ausgesetzt worden zu sein, als irgendwo weit weg im Wald, wo niemand hinkam. Nun hätten die 4 Welpen eine Chance zu überleben und später sogar eine liebe Familie zu finden.

Die 4 Hundekinder bleiben erst einmal bei Cristina, die die 4 Welpen sehr verwöhnt und umsorgt. In den nächsten Tagen bekommen sie ihre erste Impfung. Wir werden berichten, wie es mit den 4 Welpen weitergeht.

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21. Februar 2022

Ab und zu ... oder mehr öfters benötigt Ancas Auto Diesel (bei den vielen Strecken, die sie fährt, um zu ihren Futterstellen zu kommen viel öfters), und so hielt sie an diesem Tag an der Tankstelle an, die kurz nach dem Dorfeingang von Trusesti an der Landstraße sich befindet.

Gegenüber dieser Tankstelle ist ein relativ freies Gelände. Nur eine kleine Firma hat dort eine Auto-Box aufgebaut, zum Waschen von Autos.

Als Anca nach dem Bezahlen zu ihrem Auto ging, sah sie, wie Cristina, eine Helferin von ihr und heutige Beifahrerin, ausgestiegen ist, um zu einem Hund auf der gegenüber liegenden Seite zu gehen. Anca sah, wie der Hund sehr unterwürfig, fast kriechend zu Cristina robbte. Es war eine Hündin, dünn und in keinem guten gesundheitlichen Zustand. Struppiges Fell, übersät mit Zecken, Flöhe huschten durch ihr kurzes Fell.

Cristina sah zu Anca und, ja sicher, die Hündin fragte nach Hilfe, die sie nun auch bekommen wird. Cristina nahm die Hündin auf den Arm und brachte sie zum Auto. Tara, wie die Hündin nun heißen wird, ist eine sehr liebe und zurückhaltende Hündin, die alles richtig machen möchte, damit sie ja in Sicherheit bleiben darf. Anca fragte bei der Tankstelle und der kleinen Autowasch-Firma nach, ob jemand etwas zu der Hündin wusste. Aber nein, keiner kannte die Hündin oder wusste, wo sie her kam.

Nun ist Tara bei Anca in Sicherheit und wird aufgepäppelt.

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20. Februar 2022

Mitte November 2021 erhielt Anca einen Anruf von ihrer Großtante. Sie erzählte ihr, dass sie Ende Oktober eine hochträchtige Hündin gefunden hätte. Da die Hündin sehr lieb und freundlich zu Menschen war, habe sie sie mitgenommen, damit die Hündin in Ruhe und in Sicherheit ihre Welpen bekommen könne.

Am 01. November war es dann soweit. Die Hündin gebar 2 Welpen. Ein Junge und ein Mädchen. Ancas Großtante erzählte ihr weiter, dass sie sich um die Hundefamilie kümmern würde, aber sie könne nicht alle 3 Hunde behalten. Sie würde gerne die Mutterhündin aufnehmen für immer, aber ihre Welpen, das wäre einfach zu viel. Ancas Großtante fragte Anca, ob sie eine Lösung wüsste.

Heute, am 20. Februar, sind Bobby und Bessy zusammen zu Anca in ihr "Safe Place" gezogen. Auch ihre Mama kam mit und blieb bei Ancas Tierarzt für die Kastration. In einen paar Tagen wird Anca, die Hündin wieder zurück zu ihrer Großtante bringen.

Bobby und Bessy sind 2 bezaubernde, wunderschöne Collie-Mix. Sie sind munter, aufgeschlossen und voller Tatendrang, ganz so, wie es sich für Welpen gehört. Wir hoffen, dass wir bald Familien für diese bezaubernden Geschöpfe finden werden.

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19. Februar 2022

Alexandra, eine Helferin von Anca, war im Zentrum von Trusesti unterwegs. Sie kam zufälligerweise an einem Abfallplatz vorbei. Diese Abfallplätze, mehrere Container zusammengestellt, findet man sehr oft hinter Wohnblocks. Dort wird alles Mögliche entsorgt, von Hausmüll bis sperrige Möbel, Kleidungsstücke und eben auch nicht gewollte Hunde- und Katzenwelpen.

Zum Glück sah Alexandra genauer hin und bemerkte 3 winzige Welpen, die vor und unter den Containern herum liefen. Vermutlich gerade einmal 4 Wochen alt waren diese Hundebabys.

Wie kann jemand, kleine hilfsbedürftige Hundebabys, ihrer Mutter entreißen und entsorgen wie Hausmüll ???!!!

Alexandra nahm die 3 Winzlinge mit zu sich nach Hause und benachrichtigte Anca. Zum Glück für die 3 Kleinen, dass bei Cristina, eine Pflegestelle von Anca, z. Z. eine Mama-Hündin mit ihren 4 Welpen eine Zuflucht gefunden hat. Anca wollte am nächsten Tag versuchen, dass diese Mama-Hündin die 3 Waisen annehmen wurde. Dann bestünde eine größere Chance, dass die 3 Fellnäschen überleben werden.

Der nächste Tag zeigte, dass die Mama-Hündin so viel Liebe und Fürsorge noch übrig hatte, sodass sie die 3 Waisen Fellnäschen annahm und sich rührend um sie kümmerte. Wir hoffen, dass die 3 Winzlinge überleben werden, somit wir die Chance haben, für sie liebe Familien zu finden.

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16. Februar 2022

Seit ein paar Wochen sieht Anca eine neue Hündin, die sich in dem Bereich der Highschool von Trusesti aufhält und die Zufahrtsstraße zu der Schule rauf und runter läuft.

Anca beobachtete auch immer wieder, wie die Hündin zu Passanten läuft und um Aufmerksamkeiten bettelt. Maura, wie Anca die junge Hündin nun nennt, ist sehr verschmust und freundlich zu jedem. Anca vermutet, dass Maura ausgesetzt wurde und nun versucht, ein neues Herrchen zu finden.

Mit den Tagen erkennt Maura auch schon Ancas Auto und kommt von weitem angerannt, um ihr Frühstück zu bekommen und Streicheleinheiten. Bei einer dieser Gelegenheiten nahm Anca Maura mit zu ihrem Tierarzt, damit die Hündin kastriert wird. Eigentlich wollte Anca, Maura auch wieder zurück bringen, aber …

… aber Maura zeigte sich beim Tierarzt so verschmust, so liebesbedürftig, sodass Anca es nicht übers Herz machte, Maura nach der Beobachtunsgzeit wieder zurückzubringen. Maura bekommt jetzt ihre Impfung und wir hoffen, dass die schmusige, nur 40 cm kleine Maura bald ihre Familie findet und zu ihr reisen darf.

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15. Februar 2022

Als Anca an diesem Morgen an der Hauptkreuzung in Trusesti abbiegen wollte, um zu ihrer Arbeitsstelle zu gelangen, sah sie einen kleinen Hund panisch herum laufen. Er rannte auf die Straße, wieder zurück auf den Gehweg, erschreckte sich vor den Passanten und lief auf die Kreuzung.

Anca stoppte schnell ihr Auto und lief auf die Kreuzung. Autos bremsten. Der kleine Hund blieb, Gott sei Dank, versteinert stehen, sodass Anca ihn erreichen und in ihre Arme nehmen konnte. Sie schätzt den kleinen Rüden auf ca. 7-8 Monate und vermutet, dass er nur kurze Zeit zuvor dort an der Kreuzung ausgesetzt wurde.

Die kleine Fellnase hat großes Glück gehabt, dass Anca zur richtigen Zeit dort ankam und Schlimmes verhindern konnte. Nun ist er bei Anca im "Safe Place" in Sicherheit, wird aufgepäppelt und bekommt seine Impfungen. Wir hoffen, trotzdem er schwarz ist, dass er seine Menschen finden wird.

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11. Februar 2022

Ein befreundeter Schäfer wartete an einer Zufahrtsstraße auf Anca. Er wusste, dass sie jeden Morgen dort vorbei kommt, wenn sie zu ihrer Arbeitsstelle, der Highschool von Trusesti fährt. Unter seiner Jacke hatte der Schäfer 2 Welpen. Er winkte Anca zu und gab ihr ein Zeichen anzuhalten, als sie heran fuhr.

Der Schäfer zeigte Anca die 2 Welpen und erzählte ihr, dass er am Morgen einen Sack auf dem Feld bei seinen Schafen gefunden hätte. Es waren 4 Welpen im Sack. 2 von ihnen waren nicht mehr am Leben.

Anca sah sich die 2 Welpen an. Sie schätzt das Alter auf ca. 4 Wochen. Ein Welpe wirkte sehr schwach, der Andere etwas kräftiger. Anca nahm beide Welpen mit sich und fuhr, noch bevor ihre Stunden in der Schule starteten, zu ihrem Tierarzt. Dort bekamen die beiden Fellnäschen Vitamine, Aufbaupräparate, Futter, Wasser und ein weichen, warmen Unterschlupf, bis Anca zurückkommen konnte, um die Beiden mit zu sich nach Hause zu nehmen.

Nun hoffen wir, dass beide Hundebabys kämpfen. Anca wird alles versuchen, um die beiden Welpen bei ihrem Kampf zu unterstützen. Wir werden berichten.

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11. Februar 2022

Markttag in Trusesti.

Einige Stände sind aufgebaut. Reges Treiben überall. Meistens wird bis zirka zum Mittag verkauft und dann langsam alles nicht Verkaufte wieder verpackt und verladen. Verpackungen und Restmüll werden entsorgt.

Und zwischen zwei Ständen sitzt verschüchtert und ängstlich ein Hundejunge. Wahrscheinlich zurückgelassen von seinem Besitzer. Der Kleine hat bestimmt nichts falsch gemacht und doch wollte ihn sein Besitzer offensichtlich nicht mehr behalten. Vielleicht hat sein Besitzer versucht, den kleinen Hundejungen zu verkaufen, wie das Obst und Gemüse an diesem Markttag. Und als das nicht funktionierte, ließ er den Welpenjungen wie Abfall zurück.

Anca und Alexandra kamen an diesem Tag zu ihrem Tierarzt, um noch ein paar Dinge einzukaufen, die sie zur Behandlung von Neulingen benötigten. Ein paar Stände waren auch vor der Praxis aufgebaut. Alexandra sah den kleinen Hund als Erste zwischen den abgebauten Ständen sitzen und ging zu ihm. Der Blick des kleinen Hundejungen sagte alles. Traurigkeit, Hilflosigkeit und Angst waren in seinen Augen zu sehen.

Es ist einfach nicht nachzuvollziehen, warum jemand ein Baby aussetzt.
Kastrationen werden von Anca und ihrem Tierarzt in einem Projekt für die Bewohner von Trusesti angeboten. Es wäre so "einfach", unerwünschten Nachwuchs gar nicht erst entstehen zu lassen und somit würde so viel Leid, Schmerz und Angst gar nicht erst bestehen. Kastrationen sind so wichtig, um einen Teil des Tierleides erst gar nicht entstehen zu lassen. Jede Kastration zählt.

Die kleine Fellnase hatte Glück, dass Anca und Alexandra zur rechten Zeit am richtigen Ort ankamen und Ross, wie der Kleinen nun genannt wird, gesehen und mitnehmen konnten.

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02. Februar 2022

Auf dem Weg nach Trusesti ist kurz vor dem Dorf Siliscani eine Tankstelle. Dort lebt eine ältere Hündin, die jeden Morgen von Anca "Frühstück" bekommt. Freudig kommt die Hündin herbei, sobald sie Ancas Auto hört.

Allerdings wartete heute nicht nur die ältere Hündin auf Anca, sondern noch eine weitere, kleinere, jüngere Hündin. Diese kleine Hündin war noch sehr schreckhaft und nervös. Anca vermutet, dass irgendjemand die Kleine dort abgesetzt hat und dass es noch nicht allzu lange her war.

Da die junge Hündin sehr lieb und menschenbezogen ist und auch Anstalten zeigte, mitgehen zu wollen, konnte Anca sie nicht dort sitzen lassen und nahm die kleinen Hündin mit.

Nun ist die kleine Hündin bei Anca in Sicherheit. Ihr fehlt jetzt nur noch eine liebe Familie, zu der sie bald reisen darf. Wir hoffen sehr, dass dies sehr bald möglich ist.

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22. Januar 2022

Ein junger Rüde wusste nicht, wie es nun weiter gehen sollte in seinem Leben. Verängstigt stand er an einem Feld irgendwo außerhalb eines Dorfes. Wahrscheinlich hatte sein Besitzer ihn aus dem Auto heraus an diesem Feld abgesetzt und ist davon gefahren.

Hilflos, starr vor Angst stand der junge Rüde dort, als Diana und Leona, zwei Helferinnen von Anca, ihn bei diesem Feld sahen.

Da die beiden jungen Frauen wussten, dass Anca eigentlich überhaupt keinen Platz mehr frei hatte in ihrem "Safe Place", versuchten sie es trotzdem und riefen Anca an. Sie erzählen ihr von dem lieben Rüden, der wie versteinert dort stand und sich nicht traute zu bewegen. Anca sagte zu, den Rüden aufzunehmen.

Bei Ancas Zuhause angekommen, wurde der Rüde erst einmal von den vielen Zecken befreit. Diana, Leona und Anca hatten jede Menge zu tun, das ganze Ungeziefer von dem Rüden ab zu sammeln. Anfangs zitterte der junge Rüde sehr, doch dann merkte e, dass die Frauen ihm helfen und so entspannte er sich und ließ alles über sich ergehen.

Wir werden berichten, wie sich der hübsche, junge Rüde bei Anca einlebt.

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22. Januar 2022

In Botosani lebte eine ältere Dame, die sich um Streuner kümmerte. Anca kennt diese Dame schon mehrere Jahre und besuchte sie auch ab und zu, brachte ihr Futter. Nun ist diese ältere Dame aufs Land gezogen in ein kleines Dorf, um sich dort besser, um ihre "Streuner" zu kümmern, da es in Botosani immer öfters Ärger deshalb gab.

Die ältere Dame zog in ein kleines Haus mit einem Grundstück, wo "ihre" Streuner gut leben können. Sie versorgt sie, pflegt sie. Nun fand eine trächtige Straßenhündin den Weg zu dieser älteren Dame und gebar auf ihrem Grundstück 9 Welpen. Alle Welpen sind muntere, verspielte und menschenbezogende Hundekinder. Das Problem ist nur, dass die Dame nicht noch mehr Hunde aufnehmen kann. Dies schafft sie einfach finanziell nicht, noch weitere die Tiere, gut zu versorgen. Daher rief die Dame verschiedene TSV in und um Botosani an und fragte nach Hilfe. Alle gaben ihr ein "nein", dass sie ihr nicht helfen könnten. Dann fiel ihr noch Anca ein. Sie rief sie an und fragte nach Hilfe.

Ein paar Tage später besuchte Anca die Dame und schaute sich alles genau an. Alle "Streuner" sind in einem guten gesundheitlichen Zustand. Auch die 9 Welpen sind gut genährt, verspielt und munter. Anca sagte der Dame zu, dass sie sich um die 9 Welpen kümmern würde, wenn sie sie noch eine Zeit lang hier untergebracht lassen konnte. In ihrem "Safe Place" ist absolut keinen Platz mehr. Die Dame war sehr froh und natürlich einverstanden. Und die Mama Hündin darf bei der älteren Dame bleiben und wird natürlich auch bald kastriert.

Wir werden berichten, wie es mit der Großfamilie weitergeht. Erst einmal benötigen die Welpen ihre Impfung und später Familien, die sie adoptieren möchten.

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17. Januar 2022

Leona, eine junge Frau und Helferin von Anca, sah bei ihrem Heimweg etwas Weißes neben der Landstraße liegen. Als sie näher kam, erkannte sie, dass es ein großer weißer Hund war, der zusammen gerollt dort lag. Als Leona den Hund ansprach, hob er den Kopf und sein Schanz fing an zu wedeln, doch der Hund stand nicht auf. Auch nicht, als Leona näher ging. Erst als sie ihn streichelte, versuchte der Hund aufzustehen, was ihm nicht gelang. Er sackte mit den Hinterbeinen immer wieder weg. Leider musste Leona den Hund dort zurück lassen. Er war einfach zu groß, um ihn zu tragen und aufstehen konnte er nicht.

Leona rief Anca an und erzählte ihr von dem Hund. Da Anca noch in Trusesti war, besprachen sie, dass Anca zu Leona kommen würde, um dann nach dem großen weißen Hund zu schauen. Allerdings würde dies noch etwas dauern. Es wurde dunkel und es kam ein sehr kalter und kräftiger Wind auf. Als Anca mit Leona an der Stelle ankam, lag zusammengerollt der Hund immer noch da. Anca versuchte alles, um den Rüden zum Aufstehen zu bewegen, aber vergebens. Doch dann schafften sie es gemeinsam, den Hund in Ancas Auto zu heben.

Der große Rüde war sehr freundlich und hatte so einen traurigen Blick. Nach näherem Schauen schätzt Anca ihn auf ca. 10 Jahre. Wahrscheinlich war der Rüde sein Leben lang in Außenhaltung, sodass seine Gelenke durch das harte Liegen und das raue Wetter nun altersbedingt kraftlos geworden sind. Eventuell fehlt ihm einfach die Muskulatur an den Hinterbeinen. Wahrscheinlich hat sein Besitzer ihn einfach ausgesetzt, da er zu alt nun ist.

Der liebe Rüde wird nun bei Anca erst einmal etwas Leckers zu fressen bekommen und eine warme weiche Unterlage zum Schlafen.

Aber dies war nicht der einzige Hund, der Hilfe benötigte an diesem Abend.

Als Anca losfahren wollte, sahen die beiden Frauen im Scheinwerferlichtstrahl, in ca. 5 Meter Entfernung, einen weiteren Hund die Landstraße entlang laufen. Es schien, ein kleiner Hund zu sein. Leona stieg aus und ging dem Hund entgegen. Anca sah, wie Leona sich hinkniete und der kleine Hund auf sie zu lief. Leona nahm den Hund in ihre Arme und eilte zu Auto zurück.

Es war ein kleiner Hundejunge und er hatte ein rotes Halsband um. Anca schätzt ihn auf ca. 4 Monate. Hier in dieser Gegend gibt es kein Haus, nur Wald und die Landstraße. Wahrscheinlich wurde der Hundejunge hier an der Straße ausgesetzt und als er das Auto sah, kam er schnell herbei gelaufen, weil er hoffe, es wäre sein Besitzer. Nun ist die kleine Fellnase in Sicherheit. Wir werden berichten, wie es mit dem Hundejungen weitergeht und wir hoffen, dass wir für ihn eine Familie finden, die ihn niemals mehr im Stich lassen wird.

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12. Januar 2022

Ein Parkplatz an der Hauptverkehrsstraße von Botosani nach Trusesti ist bekannt dafür, dass dort immer wieder Hunde und Katzen ausgesetzt werden. Meistens sind es Welpen. Hilflose junge Hunde- oder Katzenwelpen, die nicht alleine überleben würden. Anca weiß von diesem Platz und fährt dort jeden Tag vorbei, um nachzusehen, ob nicht ein Tier Hilfe benötigt.

Auch wird dieser Platz als "wilde" Müllhalde benutzt. Und an diesem Tag saß zwischen diesem ganzen Müll ein verängstigtes, junges Welpenmädchen. Es war kalt und sehr windig an diesem Tag. Gott sei Dank war Anca früher als gewohnt mit ihrer Arbeit fertig, sodass sie noch bei Tageslicht zu diesem Platzplatz kam.

Anca sah das kleine Welpenmädchen und im ersten Moment flüchtete es vor Anca. Zu groß war die Angst. Doch mit Geduld und sanften Worten konnte Anca die Kleine überzeugen zu ihr zu kommen, in Sicherheit. Im Auto sah Anca dann das ganze Ausmaß der körperlichen Verfassung des kleinen Mädchens. Wunden, Ungeziefer und das Fell war mit Pflanzenresten und Kot verklebt. Anca schätzt das Fellnäschen auf ca. 8 Wochen. Nun wird die Kleine erst einmal aufgepäppelt.

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11. Januar 2022

Schon früh am Morgen erhielt Anca eine Nachricht von einer Studentin ihrer Schule. Das junge Mädchen bat um Hilfe für einen kleinen Welpenjungen, den sie schon vor ca. 2 Wochen auf der Straße gefunden hatte. Anca schrieb ihr zurück, dass sie sie treffen wolle, um sich den Welpenjungen anzusehen.

So geschah es auch. Anca traf sich auf dem Weg zur Schule mit dem Mädchen. Der kleine Welpenjunge war ca. 3 Monate alt und sehr zutraulich. Das Mädchen erzählte Anca, dass sie so gerne den Welpen behalten würde, aber ihre Eltern erlaubten es leider nicht. So versuchte sie, für den Hundejungen ein Zuhause zu finden. Aber vergeblich. Niemand wollte um diese Jahreszeit einen Welpen aufnehmen.

Das Mädchen erzählte weiter, dass sie völlig verzweifelt war, da ihre Eltern den Hundejungen wieder auf die Straße setzen wollten. Dies erzählte sie ihrer Lehrerin. Und ihre Lehrerin gab ihr den Rat, eine Kollegin anzusprechen. Dies war Anca.

Nun ist der kleine Welpenjunge bei Anca eingezogen und bekommt bald seine erste Impfung.

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10. Januar 2022

Eine Hunde-Mama mit ihren 5 Welpen lebte auf dem Gelände einer Firma. Da das Gelände nicht umzäunt war, konnte die Familie kommen und gehen wie sie mochten. Der Besitzer dieser Firma ließ die Hundefamilie auch eine Zeitlang gewähren und unternahm nichts gegen die Hundefamilie.

Doch eines Tages gefiel ihm der Anblick der Welpen wohl nicht mehr und wollte sie weg haben. Er erzählte dies seinen Arbeitern und wollte, dass einer von ihnen die Welpen einfangen sollte, um sie irgendwo auszusetzten. Der Inhaber der Firma hoffe so, dass die Hündin dann abwandern würde, sobald ihre Welpen nicht mehr da wären. So schien es, dass das Schicksal der 5 Welpen und ihrer Mutter besiegelt wäre.

Für diesen Job, die Welpen auszusetzen, meldete sich ein Arbeiter, der zufälligerweise Ancas Schwager ist. Und ja, er fing die 5 Welpen ein, aber auch ihre Mutter. Aber er informierte Anca und fragte nach Hilfe für die 6 köpfige Familie.

Natürlich nahm Anca die Mutterhündin mit ihren 5 Welpen auf. Sie schätzt die Kleinen auf ca. 3,5 Monate. Alle 6 Hunde waren voller Ungeziefer und mussten schnellstens gegen diese Parasiten behandelt werden. Dabei zeigte sich, dass einer der Welpen ein Handicap hat. Der kleine Welpe hat eine Missbildung der rechten Vorderpfote. Ob dies ein Bruch war, der völlig verkehrt wieder zusammen gewachsen ist oder ob der kleine Welpe mit dieser Missbildung geboren wurde, können wir im Moment noch nicht sagen. Anca wird die kleine Fellnase ihrem Tierarzt vorstellen und eventuell kann er mehr zur der Ursache sagen. So wie es aber aussieht, wird der Kleine seine Vorderpfote oder sogar sein ganzes Bein verlieren.

Wir werden berichten, wie es mit dem kleinen Fellnäschen weiter geht. Erst einmal sind die 6 Hunde in Sicherheit und werden aufgepäppelt.

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08. Januar 2022

Am Nachmittag war Anca damit beschäftigt in ihrer Garage die Futtermittel und andere Sachen für den nächsten Tag vorzubereiten, als die Tochter ihres Nachbarn aufgeregt zu ihr gelaufen kam.

Das Mädchen erzählte Anca, dass sie gerade an der Bushaltestelle einen kleinen Hund gesehen hätte. Dieser wäre auch sehr lieb und freundlich, aber sie wüsste nicht, was sie jetzt machen sollte. Anca fragte das Mädchen, warum sie den Hund nicht mitgebracht hätte, wenn er dort alleine gewesen wäre.

Sofort drehte sich das Mädchen um und rannte los. Einige Zeit später kam sie zurück, in ihren Armen hielt sie den kleinen Hund. Es war ein kleines Hundemädchen. Anca schätze sie auf ca. 6 Monate. Wahrscheinlich wurde das Hundemädchen an der Haltestelle einfach ausgesetzt.

Nun war die kleine Fellnase in Sicherheit, Dank der Aufmerksamkeit des jungen Mädchens von nebenan :-) Das Hundemädchen bekam den schönen Namen Paulina.

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06. Januar 2022

Heute ist wieder Trapo Tag !!!

Ein paar Hunde haben das große Los gezogen und können Rumänien verlassen. Die Richtung geht in ein schönes Hundeleben. Dieser Tag ist immer mit vielen Emotionen verbunden.

Aber dieser Tag ist auch für einen Rüden der erste Schritt in ein besseres Leben. Dieser Rüde war zur richtigen Zeit am richtigen Platz und wurde von den richtigen Menschen gesehen und mitgenommen.

Seine Geschichte beginnt, als die Fahrer des Transporters, der auf dem Weg zu Anca war, um seine wertvollen Fahrgäste abzuholen, den Rüden auf der Straße sahen. Unterwürfig und freundlich lief der Rüde langsam auf die Fahrer zu. Sein Gesicht ist gezeichnet mit mehreren Narben und Zecken sitzen in seinem Fell. Die Fahrer des Transporters nahmen den lieben Rüden mit und fragten Anca, ob sie den ihn aufnehmen würde.

Natürlich kann er bei Anca einziehen. Erst einmal in Quarantäne und später dann in Ancas "Safe Place". Wir werden berichten, wie sich der liebe Rüde entwickeln wird und welchen Namen er bekommt.

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Anca schrieb dieses zu Santa came to "Safe Place"

Safe place had a really rough year with many cases, lots of extremely expensive treatments for sick animals. Also, we desperately needed food, vaccines and transports. But despite all this, we did it!
At the end of the year, a surprise come to our dogs! Santa brought good food, treats and LOVE for all!

All little souls were spoiled thanks to Aktiv-Tierschutz Lichtblicke e.V. and thanks to donors who cares about. We are so happy to see how a simple day becomes a fantastic holiday for the souls in our care.

Thank you again Aktiv-Tierschutz Lichtblicke e.V. for all your care and efforts and thank you to all donors who see our everyday work and who are with us even on hard moments.

Now we want to show you a little from the good and happy moments with animals, to see the joy you bring.

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16. Dezember 2021

Am späten Nachmittag kam ein Nachbar von Anca zu ihr nach Hause und in seinen Armen hielt er 2 junge Kätzchen. Er erzählte ihr, dass er am Ufer des kleinen Flusses, wo er wohnte einen Sack gesehen hätte. Zuerst dachte er, dass es nur weggeworfener Bauschutt wäre, doch dann bewegte sich der Sack. Erst wenig, doch dann immer mehr. Und schließlich hörte er noch ein helles ängstlich klingendes Miauen.

Ancas Nachbar erzählte weiter, dass er den zugebundenen Sack öffnete und ihn 2 ängstlich schauende Augenpaare ansahen. Es waren diese 2 Kätzchen, die er nun im Arm hielt. Beides Mädchen.

Er fragte Anca, ob sie die beiden Katzenkinder aufnehmen könne, denn sie waren noch sehr jung, sehr lieb und zutraulich. Natürlich nahm Anca die beiden Samtpfötchen auf. Sie sind nun bei einer Pflegestelle von ihr.

Wir werden von den beiden Kätzchen berichten und hoffen, dass sie bald ein schönes Zuhause finden werden.

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08. Dezember 2021

Es war am späten Nachmittag als Anca auf dem Heimweg war. Noch schnell wollte sie am Parkplatz Dealu Mare anhalten, um nachzusehen, ob dort ein Tier Hilfe benötigt. Und natürlich auch um dort noch Futter für die Streuner ausstreuen. In der Nacht hatte es leicht beschneit und da die Temperaturen immer  mehr absinken, ist das Futter für einige Straßenhunde lebensnotwenig.

Als Anca an dem Parkplatz ankam, war niemand zu sehen. Sie streute Trockenfutter an verschiedenen Stellen aus und lief noch ein wenig am Rand des dortigen Waldes entlang. Aus Erfahrung weiß Anca, dass sich ausgesetzte Tiere oft in ihrer ersten Angst in den nahe gelegenen Wald verstecken halten oder in Panik auf die Landstraße laufen.

Nichts Auffälliges. Doch dann hörte Anca etwas, was sie weiter in den Wald hinein gehen ließ. Und da sah sie ihn, einen älteren, großen Hund, der dort wohl auf seinen Besitzer wartete. Moshu, wie Anca den Rüden später nennen würde, wartete hier wohl schon länger, denn er hatte um sich herum den Schnee weggekratzt. Moshu Blick war sehr traurig. Er duckte sich ab und sein Schwanz bewegte sich nicht. Anca war sich nicht sicher, ob der Hund mit ihr mitgehen wollte. Zwingen würde sie ihn nicht.

Doch nach kurzer Zeit wollte Moshu mit Anca gehen und sprang auch ins Auto. So wie es aussah, war Moshu ein Kettenhund. Deutlich ist sein Fell am Hals sehr kurz, dort wo sein Halsband saß. Auch sonst hatte Moshu kahle Stellen an seinem Körper.

Moshu war die ersten Tage bei Anca sehr in sich gekehrt. Er zeigte kaum eine Regung. Moshu saß einfach nur da. Wohlmöglich trauerte er oder er verstand einfach nicht, warum er sein "Heim" verloren hat. Anca bemühte sich sehr, Moshus Vertrauen zu gewinnen und seine Augen zum Leuchten zu bringen. Dies gelang ihr auch nach ein paar Tagen. Nun lebt Moshu im "Safe Place" im Freilauf und kommt dort gut zurecht.

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04. Dezember 2021

Ein Abend Anfang Dezember, Leonas Mutter ging noch einmal in den Garten, um nach dem Rechten zu sehen, bevor sie alles abschließen wollte. Da hörte sie auf einmal Winselgeräusche und Hilfeschreie. Sie versuchte heraus zu hören von wo diese Welpenschreie kamen. Sie ahnte zwar die Richtung, aber sah nichts in der Dunkelheit.

Schnell lief sie wieder ins Haus und rief nach ihrer Tochter und besorgte eine Taschenlampe. Sie erzählte Leona was sie gerade gehört hätte und machten sich auf die Suche.

Nicht weit entfernt vom Grundstück steht ein Müllcontainer. Die Hilfeschreie kamen von hier, vom Inneren des Containers. Sie öffneten ihn und sahen einen kleinen, jungen Welpen auf einem Müllsack liegen. Schnell nahmen Leona den Welpen dort heraus. Es war ein Mädchen. Das Hundekind zitterte vor Kälte und Angst. Leona steckte das Fellnäschen unter ihre Jacke und brachte es Heim.

Das Welpenmädchen hatte riesiges Glück, dass Leonas Mutter die Schreie hörte und sofort eine Suche starteten. Nun darf die Kleine erst einmal bei Leonas Familie bleiben.

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03. Dezember 2021

Ende November kam ein älterer Mann und klopfte an Ancas Haustür. Sie war aber noch nicht Zuhause und somit ging er wieder. Er versuchte Anfang Dezember, ein zweites Mal Anca anzutreffen und dieses Mal hatte er Glück.

Der ältere Mann hatte 2 Hündinnen. Eine davon hatte Welpen bekommen, die er gut in seiner Nachbarschaft vermitteln konnte. Nun wolle er diese Hündin kastrieren lassen und fragte Anca, ob sie ihm dabei helfen könnte.

Eigentlich ginge es dem älteren Herrn aber um seine zweite Hündin. Er würde bald sein Haus aufgeben und in eine Wohnung ziehen in einer anderen Stadt. Da die Wohnung eher klein ist, könnte er nicht 2 Hunde mitnehmen. Er würde sich sehr wünschen, dass Anca die kleine Hündin aufnehmen könnte, um für sie ein schönes Zuhause zu finden.

Am nächsten Morgen besuchte Anca den älteren Mann. Die kleine Hündin lebte an der Kette und hatte "nur" eine Holzplatte, schräg gestellt, an einem Zaun und etwas Stroh. Dies war ihr Unterschlupf. Die kleine Hündin war so freundlich, so anhänglich und verschmust. Anca konnte nicht nein sagen und nahm die kleine Hündin mit zu sich.

Bald werden wir von dieser lieben, kleinen Hündin berichten und hoffen, dass sich Menschen in sie verlieben und zu sich holen möchten.

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02. Dezember 2021

Ein Happy End für Abby !!!  ....
Leider hat die Pflegestelle kurzfristig ihr Angebot zurückgezogen :-(

Abby hatte einmal einen Besitzer.
Leider ist dieser verstorben und seitdem lebt Abby auf der Straße.
Abbys Geschichte beginnt aber schon viele Jahre früher.

Das Jahr 2016 - Anca sah Abby das erste Mal auf dem Weg nach Trusesti. Die Hündin stand am Straßenrand und war hochträchtig. Aber noch bevor Anca anhalten konnte, war Abby verschwunden. Ein paar Tage vergingen und Anca suchte Abby, fragte in dem kleinen Dorf, ob Abby einen Besitzer hatte.

Und ja, Abby hatte einen Besitzer. Die Hündin lebte ganz gut dort. Sie hatte eine Unterkunft und ab und zu etwas zu fressen. Ihr Besitzer war arm und hab ihr so viel wie er konnte. Allerdings wurde Abby immer wieder trächtig und ihre Welpen starben immer nach ein paar Wochen an einer Welpenkrankheit.

Anca sprach Abbys Besitzer an, ob sie Abby kastrieren lassen dürfte, damit das Leiden der Welpen aufhörte. Abbys Besiter war dankbar dafür, denn er könnte sich eine Kastration niemals leisten. Anca kümmerte sich weiterhin um Abby. Jeden Tag fuhr Anca an Abbys Zuhause vorher und jeden Tag erhielt Abby ihre Portion Nassfutter und ab und zu eine Tablete gegen Würmer, ein Spot-on gegen Ungeziefer. Abby freute sich immer sehr, wenn sie Anca sah.

Abbys Besitzer verstarb vor kurzem und seitdem lebt die liebe Hündin auf der Straße. Jeden Tag wartet Abby auf Anca vor dem Grundstück ihres verstorbenen Besitzers. Abby ist nun ca. 6 Jahre und der rumänische Winter steht vor der Tür und sie hat kein Dach über dem Kopf, keine Bleibe.

Jeden Tag schaut sie Anca hinterher, wenn sie wieder weiterfährt. Hofft Abby vielleicht, dass Anca sie einläd mitzukommen? Am 02. Dezember hielt Anca die Autotür länger auf und wartet, wartet auf die Reaktion von Abby. Und Abby verstand und war ganz schnell im Auto.

Nun ist Abby bei Anca in ihrem "Safe Place" und das Happy End naht. Die liebe Hündin hat schon ein Pflegestellen-Angebot von unserem Partnerverein Aktiv Tierschutz Lichtblicke e.V. erhalten und wird Anfang nächsten Jahres ausreisen können.

Leider hat die Pflegestelle kurzfristig ihr Angebot zurückgezogen :-( und Abby wartet auf ihr Happy End bei Anca in Rumänien.

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30. November 2021

Heute war wieder Markt-Tag im Zentrum von Trusesti.
An verschiedenen Stellen sind dort gebündelt Verkaufsstände aufgestellt. Einer dieser Plätze ist direkt vor der Praxis von Ancas Tierarzt.

Cristina, eine Helferin von Anca und Pflegestelle, war auf dem Weg zu Ancas Tierarzt, um eine Augensalbe für einer ihrer Pflegekatzen zu besorgen, als ihr ein kleiner Hund auffiel, der zwischen den Ständen aufgeregt herum lief. Cristina beobachtete die Fellnase, um herauszufinden, ob der kleine Hund zu irgendjemanden gehörte. Schließlich fragte sie sogar auch die Marktstand-Leute, ob jemand den Hund kennen würde. Dies wurde von allen verneint. Somit war wohl klar, dass kleine Hundemädchen wurde hier ausgesetzt.

Cristina nahm die kleine Fellnase mit zu Ancas Tierarzt und später mit zu sich nach Hause. Ancas Tierarzt schätzt das Hundemädchen auf ca. 6 Monate. Bald wird sie ihre erste Impfung bekommen. :-)

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24. November 2021

Heute war der Tag.
Heute endlich ... Anca schaffte es, die Hündin zu sichern.
Heute endlich ... kam sie zu Anca und ließ sich anfassen und öffnete sich ihr.

Vor zirka einem Monat sah Anca die Hündin zum erste Mal. Sie stand am Fahrbahnrand an der Dorfgrenze zu Trusesti. Als Anca damals anhielt, lief die Hündin schnell davon. Anca ließ Trockenfutter zurück und fuhr zur Arbeit. Jeden Tag hielt Anca an der gleichen Stelle und streute Futter aus.

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Cristina, eine Helferin von Anca fuhr mit dem Fahrrad zu der Stelle und suchte die Hündin in der näheren Umgebung. Ab und zu sah sie sie auch, aber Cristiana kam nie nahe genug heran, um die Hündin anfassen zu können.

Die Wochen vergingen und Anca sah die Hündin jeden Morgen und versuchte ihr Vertrauen zu gewinnen. Näher und näher kam die Hündin. Sie nahm sogar Nassfutter aus Ancas Hand, aber sie war immer auf der Hut, um schnell zurück zu weichen. Der körperliche Zustand der Hündin wurde immer schlechter. Dünn, stellenweise fiel ihr das Fell aus, Pflanzenreste klebten im Fell, es war stellenweise verfilzt. Wahrscheinlich war die Hündin auch voller Ungeziefer.

Dann kam der heutige Tag.
Anca suchte die Hündin wieder und fand sie etwas abseits der Hauptlandstraße. Anca hockte sich hin und öffnete die Futterdose. Die Hündin kam zu ihr, aber nahm nicht das Futter, sondern kam so nahe zu Anca, sodass sie sie nun anfassen konnte. Anca streichelte sie und sprach leise Worte. Umfasste die Hündin und trug sie zu ihrem Auto. Die Hündin wehrte sich nicht, sondern blieb ganz ruhig.

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Heute endlich war der Tag. :-)
Ancas Ausdauer und Ruhe war der Schlüssel zum Vertrauen der Hündin.

Es stellte sich später heraus, dass die Hündin einen Tumor an der Milchleiste hatte. Wahrscheinlich war dies auch der Grund, warum die Hündin ausgesetzt wurde. Der Tumor wurde operativ entfernt und gleichzeitig die Kastration durchgeführt. Jetzt erholt sich die Hündin bei Anca und wird aufgepäppelt.

Wir hoffen, dass wir sie bald hier vorstellen können, damit sie ein schönes Zuhause findet.

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19. November 2021

Heute ist wieder Transport Tag.
Ein paar wenige Tiere haben das Glück und dürfen heute Rumänien verlassen und reisen zu ihren Familien.

Anca ist zur Zeit mehr als voll. Sie kann kein Tier mehr aufnehmen, da sie absolut keinen Platz mehr hat. Weder im "Safe Place" noch bei ihren Pflegestellen. Daher ist sie mehr als froh, dass ein paar Tiere reisen können und somit Plätze frei werden.

Kurz bevor der Transporter bei Anca eintraf, bekam sie einen Anruf von einem der Fahrer. Er erzählte ihr, dass sie eine kleine Hündin gefunden hätten. Sie irrte zwischen einer Menschenmenge an einer Bushaltestelle umher und bettelte die Leute an. Wohlmöglich, dass die Fellnase dort ausgesetzt wurde und nun ihren Besitzer suchte. Der Fahrer erzählte weiter, dass sie die Passanten und wartenden Leute gefragt hätten, ob die Hündin zu jemanden gehörte, aber keiner wusste etwas. So nahmen sie die kleine Hündin mit.

Und nun fragte der Fahrer, ob Anca die kleine Hündin aufnehmen könnte. Und natürlich. Die kleine Hündin benötigt eine Bleibe, somit kann Anca nitcht nein sagen. Anca schätzt die kleine Hündin auf ca. 1 Jahr. Bald werden wir sie vorstellen und hoffen, dass sich Jemand in sie verliebt und adoptieren möchte.

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15. November 2021

An diesem Tag erreichte Anca wieder ein Hilferuf.
Dieser kam von einer Frau, die Angst um die Welpen ihrer Hündin hatte. Ihr Ehemann drohte damit, die Welpen im Wald auszusetzen. Anca erklärte sich bereit, die Welpen aufzunehmen, wenn im Gegenzug die Mama-Hündin kastriert werden würde. Die Frau sagte dem zu. Somit besprachen sie einen Abholtermin am Nachmittag.

Als Anca bei der Familie ankam, konnte sie 4 Welpen mitnehmen, die Mama-Hündin zum Kastrieren und noch eine Katze, die ebenfalls zur Familie gehört, auch zum Kastrieren.

Aber die Dame hatte noch ein anderes Anliegen. Sie fragte Anca, ob sie ihr etwas zeigen dürfte. Die beiden Frauen gingen zum Nachbar Grundstück. Dort sah Anca eine kleine Hündin. Sie war an einer ca. 1,5 m kurzen Kette gebunden. Keine Hütte. Kein Unterschlupf. Nichts. Sie war den Wetterverhältnissen schutzlos ausgeliefert. Ein alter Topf stand da, ohne Inhalt. Und die Hündin war abgemagert. Rippen, Hüftknochen standen deutlich hervor. Die Hündin drückte sich auf den Boden. Ihr Schwanz unter sich und winselte leise. Es war fürchterlich schmerzhaft für Anca, diese Hündin so zu sehen.

Anca schaute ungläubig zu der Dame. Und ohne weiter zu überlegen, trennte Anca die Kette durch und nahm die zitternde kleine Hündin auf den Arm. Die Dame erzählte Anca, dass der Besitzer weggezogen ist und die Hündin zurückgelassen hatte. Ab und zu gab sie der Hündin etwas zu fressen. Anca wollte dazu nichts mehr sagen. Sie konnte dazu nichts mehr sagen, denn sonst wäre sie explodiert, so wütend war sie.

Anca packte alle 7 Tiere in ihr Auto, verabredete noch einen Termin für die Abholung der Mama-Hündin und der Katze von der Kastration und fuhr Heim.

Die Ketten-Hündin war ganz ruhig in ihrer Box und immer, wenn Anca leise mit ihr sprach, hörte man ihren Schwanz an die Wand der Box klopfen.

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15. November 2021

Früh morgens war Anca auf dem Weg zu ihrem Arbeitsplatz, der Highschool von Trusesti. Es war noch dunkel. Die Straßen waren nass vom nächtlichen Regen.

Im Scheinwerferlicht sieht Anca plötzlich etwas in der Mitte der Straße liegen. Sie fuhr langsam daran vorbei. Es war eine Katze, die wohl beim Überqueren der Landstraße von einem Auto erfasst wurde und zu Tode kam. In Gedanken, sagte Anca der Fellnase "sorry" und nahm Abschied. Sie schaute dabei in den Rückspiegel und sah plötzlich, dass die Katze aufstand, wohl ein paar kurze Schritte ging und dann wieder zusammenbrach. Nun lag die Katze mitten auf dem Fahrstreifen. Das nächste Auto würde sie sicher überrollen.

Anca trat voll auf die Bremse. Legte den Rückwärtsgang ein und fuhr schnell zurück. Sie stieg aus. Ja, die Katze lebte noch. Blut kam aus ihrer Nase und Schnauze. Ihr Fell war nass und dreckig Und sie war sehr dünn. Vorsichtig nahm Anca die Katze hoch und brachte sie in Sicherheit. Und jetzt aber schnell nach Trusesti zu ihrem Tierarzt.

Nachdem Anca ihre Unterrichtsstunden beendet hatte, holte sie die Unfall-Katze von ihrem Tierarzt ab und nahm sie mit nach Hause. Ihr Tierarzt tat alles, um der Katze zu helfen. Es schien, nichts gebrochen zu sein. Wohlmöglich war das Blut von dem Aufprall auf den Asphalt. Nun braucht die Katze Zeit zur Erholung und Genesung.

Wir hoffen so sehr, dass sie eine Kämpferin ist und dies alles überlebt. Dann werden wir alles Mögliche versuchen, damit sie ein schönes Zuhause findet.

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14. November 2021

Mitte November - langsam sinken die Temperaturen immer öfters in die Nähe der 0 Grad Marke ab. Und dies nicht nur nachts. Bald kommt der rumänische Winter mit all seiner Härte. Eine sehr schlimme und für viele Tiere tödliche Jahreszeit.

Leona, eine Helferin von Anca, war auf dem Heimweg, als sie bei einem brachliegenden Feld einen Hund sah, der sich nicht bewegte. Er saß einfach nur dort mit hängendem Kopf. Leona ging näher zu dem Hund und sprach ihn an. Sofort reagierte er und sah zu ihr. Sein Schwanz startete, sich zu bewegen. Wedelnd kam er auf Leona zugelaufen. Freudig und mit leuchtenden Augen leckte Galina, wie Leone die junge Hündin später nennen würde, ihre Hände. Nun war es für Leona unmöglich, die Hündin nicht mit nach Hause zu nehmen.

Eine Zeitlang dürfte Galina bei Leona bleiben, da Anca absolut keinen Platz mehr frei hatte. Bald werden wir die junge, ca. 8 Monate alte, liebe und freundliche Hündin vorstellen und hoffen, dass sie bald ein Zuhause für immer finden wird.

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11. November 2021

Zwischendurch muss auch mal Anca ihre Garage aufräumen :-), die zur Zeit noch als Lagerraum für Spenden dient. Mitten in ihren Aufräumarbeiten schaut sie nach vorne zum Eingang, da sie so ein Gefühl hatte, beobachtet zu werden.

Und?
Ja, richtig. Ihr Gefühl hat sie nicht betrogen.
Am Eingang stand ein Hund.
Anca ging zu ihm. Es war eine junge Hündin, so um die 2 Jahre alt.
Und sie war so freundlich und ... voller Zecken.

Natürlich unterbrach Anca ihre Aufräumarbeiten und befreite die Hündin von den sehr, sehr vielen Zecken. Danach gab es als Belohnung, fürs lange Stillhalten, eine leckere große Portion Nassfutter.

Anca vermutet, dass die Hündin bei ihr vor dem Haus ausgesetzt wurde. Nun erholt sie sich und wir werden sie auch bald schon vorstellen, damit die liebe junge Hündin eine Chance bekommt, eine Zuhause für immer zu finden.

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10. November 2021

Anca erhielt am späten Abend eine Text-Nachricht von einer Dame aus Botosani. Sie schrieb, dass sie 5 Welpen in einem Hauseingang gesehen hatte. Die Kleinen würden dort auch schon anfangen, herum zu laufen. Irgendjemand hätte dort auch etwas Hundetrockenfutter hingestreut.

Anca schrieb der Dame zurück, ob sie die Kleinen nehmen könnte, bis sie sie bei ihr abholen kommen würde. Die Dame sagte zu und Anca machte sich auf den Weg zur Stadtgrenze von Botosani.

5 Welpen - 3 Mädchen und 2 Junges - im Alter von gerade einmal 8 Wochen zirka. Ausgesetzt mitten in der Nacht an einem Haus an der Stadtgrenze von Botosani. Im November, ein Monat, wo es nachts schon sein kann, dass die Temperatur nur einstellig ist.

Nun sind die 5 Welpen in Sicherheit bei Anca. Erst einmal in Quarantäne und schon bald bekommen die Kleinen ihre erste Impfung. Wir hoffen, dass sie stark sind und überleben werden.

Wenn Sie Anca bei den Impfkosten unterstützen möchten, bitte wenden Sie sich an:
Britta Gebauer, E-Mail: info@animals-safe-place.com

Oder an unseren Partnerverein Aktiv Tierschutz Lichtblicke e. V.

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09. November 2021

Jemand erzählte Anca von einer Hündin, die immer wieder die Hauptverkehrslandstraße überqueren würde. Ziellos würde sie herumlaufen. Vor und zurück, dann wieder mitten auf der Straße stehen bleiben, sich umschauend, um dann doch wieder zurück zu laufen. So waren die Wort, die Anca von diesem Jemanden hörte. Anca ließ sich die Stelle beschreiben und fuhr hin.

Als Anca an der beschriebenden Stelle ankam, sah sie eine Hündin mitten auf der Straße stehen. Sie bewegte sich nicht. Gott sei Dank kam in diesem Augenblick kein Auto.

Anca ging zu der Hündin, in der Hand Brocken von Nassfutter. Die Hündin war dünn und hatte so großen Hunger. Schnell kam die Hündin zu ihr gelaufen, fraß das Nassfutter und leckte anschließend noch ihre Hände ab. Anca schätzt die Hündin auf ca. ein Jahr.

Erst als Anca die Hündin in eine Transportbox setzte wollte, sah sie, dass jemand ihr den halben Schwanz abgetrennt hatte. Die Wunde hatte sich schon stark entzündet. Auf direktem Wege fuhr Anca zu ihrem Tierarzt.

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08. November 2021

Anca erhielt an diesem Morgen eine Nachricht von einem Herrn. Er schrieb ihr, dass er an der Dorfgrenze von Trusesti arbeiten würde und auf seinem Weg dorthin sah er eine Hündin mit ihren 3 Welpen. Die Welpen wären noch recht jung und die Mama-Hündin wäre sehr zutraulich. Er vermutete, dass die kleine Familie dort "abgeladen / entsorgt" wurde.

Da Anca noch Zuhause war, konnte sie nun nicht so schnell nach Trusesti kommen, um die kleine Familie in Sicherheit zu bringen. Sie fragte den Herrn, ob es möglich wäre, dass er die kleine Familie mitnehmen könnte, bis sie sie abholen würde. Der Mann sagte zu und brachte die Hündin mit ihren Welpen sogar zu sich nach Hause. Dort kümmerte sich seine Frau um die kleine Hundefamilie, bis Anca sich abholte.

Nun sind die Mama und ihre 3 Welpen bei Anca im "Safe Place" und werden aufgepäppelt.

Wir hoffen, dass die 3 Welpen überleben werden. Sie sind noch sehr jung. Wir drücken den kleinen Fellnäschen die Daumen.

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07. November 2021

Eine Studentin von Anca war auf dem Nach-Hause-Weg als sie an der Dorfgrenze von Trusesti eine kleine Hündin fand. Diese Hündin lag zusammen gerollt am Straßenrand im Gras. Sie war so dünn und schwach, sie bewegte sich kaum noch. Das Mädchen hatte noch etwas Brot übrig von ihrem Frühstück und gab es der Hündin. Aber sie möchte einfach nichts fressen.

Normalerweise fressen ausgehungerte Hunde richtig gierig dargebotenes Futter, aber hier bei der Hündin war es schon besorgniserregend, dass sie das Stück Brot ablehnte. Die Studentin rief Anca an und erzählte ihr von der Hündin. Anca war noch in der Schule und hatte Unterrichtsstunden. Sie bat die Schülerin mit der Hündin, zu ihrem Tierarzt zu gehen, der nicht weit von der Fundstelle seine Praxis hatte.

Es stellte sich heraus, dass die kleine Hündin Babesiose hat. Ancas Tierarzt gab ihr ein Medikament dagegen. Schon bald würde es der Hündin besser gehen. Hätte aber Ancas Studentin die Hündin nicht gefunden, wäre sie bestimmt bald gestorben. Lange hätte die Hündin nicht mehr überlebt, nach dem Ausbruch der Babesiose und ohne Behandlung.

Nun kann sich die kleine Hündin bei Anca erholen und wieder zu Kräften kommen.

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04. November 2021

In Botosani gibt es verschiedene Vereine für junge Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. U.a. ein Media/Zeitungs-Club namens Buzz Media. Lange Zeit war Anca dort ein sehr aktives Mitglied. Auch heute noch wird sie zu Veranstaltungen von Buzz Media regelmäßig eingeladen.

Eine kleine Gruppe von jungen Menschen von Buzz Media traf sich nach einer Veranstaltung zum Austausch von Meinungen. Ein junges Mädchen sah zufälligerweise einen kleinen Hund nahe an einem geparkten Auto sitzen. Sie nahm den kleinen Welpenjungen in ihre Arme, da er sehr stark zitterte. Gemeinsam mit ihren Freunden überlegten sie, wen sie um Hilfe bitten könnten.

Natürlich fiel ihnen sofort Anca ein. Die Jugendlichen wussten ja von Ancas Leidenschaft, Hunden und Katzen zu helfen. Anca konnte nicht sofort nach Botosani kommen, um den Kleinen abzuholen. Sie war noch unterwegs und es würde auch noch etwas dauern. Die Finderin versicherte Anca, dass sie so lange auf den Kleinen aufpassen, bis sie kommen könnte. Ganze 2 Stunden warteten alle zusammen auf Anca in der Kälte, um ihr den kleinen Jungen zu übergeben. Sie warteten gerne, denn sie waren froh, ein Hundeleben retten zu können.

Dies gibt Anca große Hoffnung, dass sich durch nächste Generationen das Leben für Hunde und Katzen zum Besseren wenden wird.

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01. November 2021

Früh morgens war Anca wie immer auf dem Weg nach Trusesti. Zwischenzeitlich erhielt sie eine Nachricht von einer Dame. Die Frau schrieb ihr, dass sie ein kleines, junges Kätzchen gefunden hätte. Dies würde mitten auf der Straße sitzen und schreien. Die Autos fuhren zum Glück an ihr vorbei. Manches Mal auch sehr dicht.

Anca fragte nach, wo das Kätzchen denn wäre. Welche Straße. Die Dame beschrieb Anca den Weg zu dieser Straße. Sie selbst könnte aber nicht warten, da sie zur Arbeit müsste. Anca beeilte sich sehr und hoffte noch rechtzeitig bei dem Katzenkind anzukommen, bevor nicht doch noch ein Katzenhasser, dass kleine Fellnäschen überfuhr.

Gott sei Dank, das Kätzchen lebte noch und hockte immer noch in der Mitte der Straße und bewegte sich keinen Zentimeter. Anca eilte zu dem Katzenkind, sprach es an. Blitzschnell drehte sich das Fellnäschen zu Anca hin und lief schreiend auf sie zu. Maze, wie Anca die Kleine später nennen würde, war so dünn, aber als sie in Ancas Armen war, schrie Maze nicht mehr. Sie kuschelte sich an Ancas Brust und schnurrte.

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26. Oktober 2021

Die Landstraße zwischen Botosani und Trusesti wird schon seit längerer Zeit stückchenweise neu gebaut. Stellenweise ist die Straße ohne Asphalt. Stattdessen Schotter und Sand, tiefe Mulden. Es kann an diesen Abschnitten nur sehr langsam gefahren werden. Große Lkws stehen am Rand und warten, beladen zu werden.

Anca war auf dem Heimweg, der durch diese Bauarbeiten fast die doppelte Fahrzeit in Anspruch nimmt. Durch die tiefen Mulden konnte sie nur langsam fahren und musste immer wieder stoppen, um Lkws durchzulassen. Dann sah Anca hinter einem großen Lkw an einem Reifen einen Schwanz und dann den dazugehörigen Hund. Sie fragte die Bauarbeiter, ob der kleine Hund jemanden von den Männern hier gehörte. Dies wurde verneint. Anca hielt am Rand an und ging zu dem kleinen Hund.

Es war ein freundliches, junges Welpenmädchen. Anca schätzt ihr Alter auf ca. 4 Monate. Es schien, dass die Kleine sehr froh war, nun dort aus der Gefahrenzone heraus zu kommen.

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22. Oktober 2021

Der 22. Oktober war für Anca ein sehr emotionaler, heftiger Tag.
Wie jeden Tag war Anca unterwegs in und um Trusesti, um Straßenhunden zu helfen und sie zu füttern. Am späten Nachmittag war sie auf dem Heimweg und hielt aber noch einmal an dem Parkplatz bei Dealu Mare an, um nachzusehen, ob nicht ein Tier Hilfe benötigt.

Als Anca zu diesem Parkplatz kam, sah sie keinen Hund. Aber es fiel ihr ein weißer Sack auf, der ca. einen Meter über dem Boden an einem Strauch angebunden war. Anca war in diesem Augenblick klar, es waren Welpen in dem Sack.

Diese Momente sind die Hölle. Der Blutdruck schießt in die Höhe. Es wird einem abwechselnd heiß und kalt. Man weiß nicht, was kommen wird. Sind die Kleinen noch am Leben? Kann sie ihnen noch helfen?

Anca hat Mühe, den Sack von dem Strauch loszubekommen. Als sie es geschafft hatte und den Sack öffnen konnte, sah sie 6 neugeborene Hundewelpen. Die Kleinen waren nur wenige Stunden alt. Die Nabelschnur war nur zum Teil abgetrocknet.

Warum?
Eine Kastration würde so viel Leid und Schmerz verhindern.

Jetzt hieß es, wo könnte man eine Mamahündin so schnell finden können. Den 6 neugeborenen Welpen lief die Zeit davon. Anca telefonierte. Schließlich fand sie eine Hündin mit 3 eigenen neugeborenen Welpen in einem öffentlichen Shelter.

Nun hieß es - warten und hoffen, dass die Hündin die 6 fremden Welpen Babys annehmen wird. Und ja, sie nahm sie an und die 6 Kleinen dürfen trinken. Und trotzdem heißt es nun weiter - warten und hoffen. Hoffen, dass die Zeit für die 6 kleinen Fellnäschen noch ausgereicht hat.

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21. Oktober 2021

An diesem Tag kam Nicu, ein junger Mann und Pflegestelle von Anca, von seiner Arbeit nach Hause und fand überraschenderweise in seinem Garten ein Welpenmädchen vor.

Wie das kleine Hundekind dorthin kam, war Nicu im ersten Moment nicht recht klar. Das Gartentor war verschlossen. Jemand musste es über seinen Zaun in seinen Garten gesetzt haben. Anders war es eigentlich nicht möglich.

Das kleine Welpenmädchen war sehr zutraulich und hatte einen riesigen Hunger. Nicu schätzt die Kleine auf ca. 10 Wochen. Die ersten Tage dürfe das kleine Mädchen bei Nicu bleiben, bis Anca es bei ihm abholen könnte. Nun wird die Kleine weiter aufgepäppelt und schon bald wird sie ihre erste Impfung bekommen.

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20. Oktober 2021

Botosani, ein Park mitten in der Stadt. Eine Dame war in diesem Park spazieren, als ihr ein junger Welpe auffiel. Er saß unter einer Bank. Alleine. Weit und breit niemand zu dem diese kleine Fellnase gehören könnte. Kein Halsband oder Geschirr.

Die Dame setzte sich zu dem kleinen Welpen und streichelt ihn. Es war ein kleines Mädchen. Ihr Blick, so verloren und traurig. Ihr tat das kleine Welpenmädchen leid, nur was konnte sie tun. Da fiel ihr Ioana ein, eine Bekannte ihrer Familie und Helferin von Anca. Sie rief Ioana an und fragte nach Hilfe für das kleine Hundekind.

Nun ist die Kleine bei Anca im "Safe Place" und bekommt bald ihre erste Impfung.
Wenn Sie Anca bei den Impfkosten unterstützen möchten, bitte wenden Sie sich an:
Britta Gebauer, E-Mail: info@animals-safe-place.com

oder an unseren Partnerverein Aktiv Tierschutz Lichtblicke e.V.

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19. Oktober 2021

Anca war auf dem Heimweg und wollte noch an dem Parkplatz zwischen Trusesti und Botosani anhalten, um dort Futter für die Straßenhunde, die abends hier her kamen, um ihren leeren Magen zu füllen, auszustreuen.

Als Anca anhielt, sah sie schon, dass am Parkplatz wieder ein Welpe ausgesetzt wurde und dort wartete. Und neben dem Hundekind lief noch ein junges Kätzchen herum. Schnell kamen beide Tierkinder herbei gelaufen, als Anca sie rief. Beide sind es Mädchen. Beide sind so lieb und freundlich. Und Beide waren so froh, dass Anca sie mitnahm.

Ob sind die beiden Tierkinder erst am Parkplatz gefunden haben, der ob sie Beide vom selben gewissenlosen Menschen am Parkplatz ausgesetzt wurden, werden wir nie erfahren. Was wir aber wissen, die beiden Tierkinder verstehen sich gut und mögen sich.

Wir hoffen, dass beide Fellnäschen es schaffen werden und wir irgendwann ein Zuhause für ein Hundemädchen zusammen mit ihre Katzenfreundin suchen können.

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18. Oktober 2021

An diesem Tag nachmittags war Anca schon Zuhause, denn sie musste Papierkram erledigen. Anschließend beantwortete sie e-mail und Anfragen zu ihren Hunden. In Facebook las sie, wie eine Dame nach dem Besitzer einer kleinen Hündin suchte. Diese kleine Hündin wurde in einer Fußgängerzone in Botosani Zentrum gefunden. Anca beobachtete den Aufruf. Niemand meldete sich.

Dann klingelte ihr Handy und in der Leitung war die Frau, die den Aufruf in Facebook gestartet hatte. Sie bat Anca um Hilfe für die kleine Hündin, die so verloren dort in der Fußgängerzone saß. Die Dame vermutete, dass jemand die kleine Fellnase dort zurück gelassen hatte.

Eigentlich hat Anca keinen Platz mehr in ihrem "Safe Place".
Eigentlich konnte sie keine Hunde mehr aufnehmen.
Aber sie brachte es auch nicht übers Herz, die kleine Hündin nicht zu sich zu nehmen, ihr die Hilfe zu verweigern. Die Dame versprach solange auf die Hündin aufzupassen, bis Anca sie abholte.

Nun ist Tinka, wie die Hündin nun gerufen wird, bei Anca und schon bald werden wir versuchen, liebe Menschen für sie zu finden, die sie niemals mehr im Stich lassen.

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18. Oktober 2021

Anca kam an diesem Morgen zu ihrem Arbeitsplatz, der Highschool von Trusesti, als sie im Innenhof einen kleinen Kater vorfand. Die kleine Samtpfote war sehr dünn und sie schätzte ihn auf ein Alter von ca. 3,5 Monaten. Der Kleine schrie so sehr. Er hatte Hunger und fühlte sich so alleine.

Da Anca noch etwas Zeit hatte, bevor ihre Schulstunden begannen, fuhr sie schnell zu Cristina und brachte ihr den kleinen, schwarzen Kater. Dort bekam er erst einmal etwas zu fressen und anschließend lernte er die anderen Tiere der Pflegestelle kennen. Kater, Katzen und Hunde. Und der Kleine war so froh nicht mehr alleine zu sein :-)

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17. Oktober 2021

Ein Rastplatz zwischen Botosani und Trusesti wird leider immer wieder von den Einheimischen als Endstation für ihre ausgedienten oder ungewollten Haustiere benutzt. Oft schon hat Anca dort Hunde und Katzen vorgefunden, die dort ausgesetzt wurden. Einfach sich selbst überlassen. Und diejenigen, die dies taten, war es völlig egal, was aus ihren Tieren wird. Oft kommt es vor, dass die Tiere in Panik auf die Landstraße laufen und dort überfahren werden, denn kaum jemand bremst für ein Tier.

Ioana, eine Helferin von Anca, war auf dem Nach-Hause-Weg von Suceava und fuhr noch schnell an diesem Rastplatz vorbei, um zu kontrollieren, ob nicht ein Tier Hilfe benötigt.

Und tatsächlich, ein Hund stand am Bordstein und wartete. Wartete darauf, dass sein Besitzer wieder kommt und ihn mitnimmt. Ioana rief den Hund zu sich und Mishu, wie sie ihn später nennen würde, war so froh und so erfreut darüber. Jemand war da. Jemand nahm ihn wieder mit Nachhause.

Mishu Fell war so verdreckt und verfilzt, so viele Zecken waren an seinem Körper. Erst als Ioana in abtastete merkte sie, wie dünner der Rüde war.

Nun ist Mishu bei Anca im "Safe Place" und wird aufgepäppelt.

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16. Oktober 2021

Ein Notfall nach dem Anderen :-(

Cristi ist gerade einmal 4.5 Monate jung und musste schon höllische Schmerzen ertragen. Der junge Kater hatte einen Zusammenstoß mit einem Auto und überlebte nur krapp. Aber bei dem Aufprall brach sein Becken.

Cristi wurde von einem tierlieben Menschen gefunden. Es war Zufall und über Umwegen kam Cristi in Ancas Obhut und zu Cristina Pflegestelle.

Cristi wurde zwei Tierärzten vorgestellt. Der erste wollte den kleinen Kater sofort einschläfern und der Zweite sah in den Röntgenbildern eine Möglichkeit Cristi Becken mit Draht zu richten und zum Teil auch zu rekonstruieren. Eine schwierige Operation, aber Ancas Tierarzt wollte es versuchen. Auch wir möchten dem Kämpfer Cristi diese Chance geben, denn so klein und jung Cristi auch ist, so stark ist sein Kampfgeist und Lebenswille.

Über diese Weiterleitung kommen Sie zu Cristi Notfelle-Seite.
Hier informieren wir Sie über
Cristi Genesung.

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15. Oktober 2021

Cristina durchsuchte die nähere Umgebung ihres Hauses/Grundstückes. Sie hörte seltsame Geräusche und wusste nicht so recht, von wem oder was dies ausgelöst wurde. Sie konnte nicht herausfinden, woher es stammte, denn irgendwann waren diese Geräusche verstummt.

Stattdessen fand Cristina dies ... eine Drahtfalle für Tiere.
Meist werden diese Fallen von Jägern oder auch Bauern ausgelegt, um Hunden/Katzen "eine Lektion" zu erteilen.

"Hunde/Katzen "stehlen" Hühner oder dessen Eier und müssen dafür bestraft werden, damit sie es nicht mehr tun." So die Aussage von einem Bauern. Dass es aber einen lebenswichtigen Grund hat, warum Hunde/Katzen Hühner "stehlen" ist purer, schmerzvoller Hunger.

Tiere, die sich in so einer Drahtfalle mit der Pfote oder gar Bein verfangen, erleiden höllische Schmerzen. Der Draht zieht sich mehr und mehr zu, schneidet ins Fleisch ein, schnürt die Blutzufuhr ab. Wird nicht rechtzeitig der Draht entfernt, stirbt der betreffende Körperteil ab. Eine Infektion droht und möglicherweise der Tod des Tieres. Aber in der Zwischenzeit leidet das Tier schlimme Schmerzen. Der Hund oder Katze kann nicht mehr richtig laufen, kann sich nicht mehr selbst mit Futter versorgen, ist stärkeren Artgenossen auf der Straße ausgeliefert.

Und genau DAS bezweckt derjenige, der diese Fallen auslegt, damit.
Eine Lektion/Bestrafung bis zum Tode.

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10. Oktober 2021

Anca erhielt einen Anruf von einer Bekannten. Sie erzählte Anca, dass ein Mann in ihrer Nachbarschaft mehrere Hunde hätte und diese oft schlagen und treten würde. Nun hatte sie mitbekommen, dass dieser Nachbar einen Junghund aussetzen wollte, weil dessen Verletzung nicht mehr verheilt wäre. Sie folgte  diesem Mann und konnte so verhindern, dass der Hund, in einem Sack steckend, in einem Waldstück abgelegt/ausgesetzt wurde. Nun hätte sie den Junghund bei sich und fragte Anca nach Hilfe für Mikey.

Anca nahm Mikey zu sich nach Hause und stellte ihn später ihrem Tierarzt vor. Mikey wurde wahrscheinlich mehrere Male getreten und dies als er noch viel jünger war, als jetzt. Durch diese Tritte ist sein linkes Hinterbein gebrochen. Dieses Bein ist steif und es zeigt sich, dass an diesem Bein kaum Muskulatur ist. Der Kleine kann dieses Bein nicht benutzen und die Pfote schleift z.T. auch immer wieder auf dem Boden.

Die Röntgenbilder zeigen ein veralteten Bruch, der sehr schlecht wieder zusammengewachsen ist. Außerdem wurden die Nerven in diesem Bein durch das Zerbrechen der Knochen beschädigt und durchtrennt. Eine Operation würde Mikey nicht helfen sein Bein wieder zu benutzen. Ancas Tierarzt sieht nur in der Amputation des Beines eine Verbesserung der Lebensqualität von Mikey.

Anca befragt zur Sicherheit noch einen zweiten Tierarzt, der auch wie der Erste, der gleichen Meinung ist und zu einer Amputation rät. Anca stimmte zu, Mikey wird operiert werden.

Über diese Weiterleitung kommen Sie zu Mikey Notfelle-Seite.
Hier informieren wir Sie über Mikey Genesung.

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09. Oktober 2021

Anca hörte von einem Bekannten, dass dessen Nachbarin ihre Hündin kastrieren lassen möchte. Allerdings war die Dame schon etwas älter, hatte kein Auto und der nächste Tierarzt wäre 30 Minuten Fahrzeit entfernt. Somit wäre es der alten Dame nicht möglich, ihre Hündin kastrieren zu lassen. Anca ließ sich die Telefonnummer geben, um der alten Dame ihre Hilfe anzubieten.

Ein paar Tage später besuchte Anca die alte Dame und fand dort eine sehr liebe und anhängliche, kleine Hündin vor. Anca erfuhr, dass die Hündin im Freien schlief. Sie hatte keine Hütte, nur eine alte verdreckte Pappe auf der sie liegt. Schon bald kommt der Winter mit oft bis zu minus 20°C oder gar minus 25°C in der Nacht und die kleine Hündin hatte dann nur diese alte, dünne, verdreckte Pappe.

Anca nahm die Hündin in ihre Arme. Die kleine Hundedame genoss dies sehr und schmiegte sich an Anca, gab ihr Küsschen. Anca fiel es so schwer, aber was konnte sie machen. Wie konnte sie der kleinen Hündin helfen? Dies bemerkte die alte Dame und sagte zu Anca, dass sie die Hündin nehmen konnte. Eigentlich will sie gar keinen Hund.

Und so lebt nun Mariana im "Safe Place", bis wir eine liebe Familie für sie gefunden haben.

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08. Oktober 2021

Ein paar Kinder vom Waisenhaus in Trusesti fanden ein kleines Welpenmädchen, als sie hinter dem Gelände des Heimes spielten. Schnell merkten sie, dass irgendetwas mit dem Hundekind nicht stimmte. Sie suchten Rat bei einem älteren Kind, welches auch im Waisenhaus lebte. Anca wurde angerufen, um von dem Hundekind zu berichten.

Da Anca gerade in Trusesti unterwegs war, fuhr sie zum Kinderheim und schaute sich das kleine Welpenmädchen an. Das Hundekind war schlapp, bewegte sich kaum, trank nicht, fraß nichts. Äußerlich war nichts zu erkennen, was sie haben könnte. Nur das Zahnfleisch war sehr hell. Somit hatte die Kleine wohl eine Infektion, aber von was? Anca nahm das Welpenmädchen mit und fuhr direkt zu ihrem Tierarzt.

So, wie es aussieht, könnte es sein, dass die kleine Babesiose hat. Sie bekam von Ancas Tierarzt Medikamente und nun heißt es abwarten, ob die Medikamente anschlagen.

Wir drücken dem Welpenmädchen alle Daumen.
Kämpfe ...

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08. Oktober 2021

Anfang Oktober erhielt Anca einen Anruf von einer jungen Frau. Sie erzählte ihr, dass sie vor ein paar Wochen eine Hündin von der Straße aufgenommen hätte. Es stellte sich allerdings heraus, dass diese Hündin trächtig war und 4 Welpen gebar. Nun wären die Kleinen schon ein paar Wochen alt. Gerne würde die Familie einen Welpen behalten und auch natürlich die Mama-Hündin, aber um mehr Hunde zu behalten, fehlte ihr einfach die finanziellen Mittel. Die Kleinen wären munter, gesund, sehr menschenbezogen und anhänglich. Anca sagte zu, sich die Hundefamilie anzusehen, sobald sie Zeit finden würde.

Am folgenden Tag besuchte Anca die Familie in ihrem Zuhause. Ja, es stimmt, die Familie lebte wirklich in sehr bescheidenen und ärmlichen Verhältnissen, aber die Welpen, wie auch die Mama-Hündin waren in einem guten gesundheitlichen und körperlichen Zustand. Somit fanden die beiden Frauen einen Kompromiss. Die Familie würde sich weiterhin um die Welpen kümmern, bis diese alt genug waren, ohne ihre Mutter auszukommen und zu Anca zuziehen in ihrem "Safe Place". Und sie müssten einverstanden sein, dass die Mama-Hündin dann kastrieren wird. Außerdem, dass der Welpe, den sie behalten möchten auch später kastriert wird. Die Frau war mit allem einverstanden und sehr froh, dass "ihre" Welpen in gute Händen kommen werden.

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07. Oktober 2021

Noch am gleichen Tag, als Anca den kleinen, zarten Rüden von der schweren Kette befreit hatte, (Bericht ist einen Post tiefer), berichtet jemand ihr, dass in einem kleine Dorf Nähe Trusesti eine alte Dame leben würde. Diese alte Dame hätte eine Kettenhündin, die sie nicht mehr versorgen könnte. Die Nachbarn würden der Hündin ab und zu etwas zu fressen hin werfen.

Anca besuchte die alte Dame und erfuhr, dass die Hündin schon sehr, sehr lange bei ihr leben würde. Wie lange oder wie alt die Hündin war, wüsste sie nicht mehr. Nur, dass die Hündin ihr ganzes Leben bisher an der Kette gelebt hat. Nun wäre sie aber nicht mehr in der Lage, die Hündin zu versorgen.

Anca sah sich die Hündin an. Sie war in einem sehr schlechten körperlichen Zustand. Räude, übersät mit Ungeziefer, kahle Stellen am ganzen Körper und sie hatte ein Problem mit einem Auge. Es sieht so aus, als wenn die Nickhaut oder das 3. Augenlied "verrutscht" ist. Genaueres müsste Anca bei ihrem Tierarzt abklären lassen. Aber die Hündin war sehr lieb und versteht sich gut mit ihren Artgenossen. Anca konnte es nicht übers Herz bringen, die Hündin nicht mitzunehmen, obwohl sie eigentlich keinen Platz mehr frei hatte, in ihrem "Safe Place". Aber dort bei der alten Dame konnte die Hündin nicht bleiben. So zog die ältere Schnauzer-Mix Dame zu Anca, wird dort aufgepäppelt und bekommt Medikamente gegen die Räude und Parasiten.

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07. Oktober 2021

Ein sehr kleiner, zarter, junger Rüde lebte eine paar Wochen bei einer alten Dame. Irgendwann war er ihr überdrüssig und sie legte ihm eine Kette um den Hals und band ihn draußen an ihrem Haus fest. Die Kette war schwer und es schien, als wenn diese Kette größer wäre als der kleine Rüde, der sie nun tragen muss. Keine Hütte, keinen Behälter mit Wasser oder Futter. Nur ab und zu kam die alte Dame und hab ihrem Hund ein paar Essenreste.

Durch Zufall erfuhr Anca von dem schweren Schicksal des kleinen, zarten Rüden. Sie besuchte die alte Dame und sprach sie auf den kleinen Hund an, der ihr Haus bewachen sollte. Ein Hund, der nach Aufmerksam und Streicheleinheiten bettelte. Die alte Dame fragte Anca: "willst Du ihn haben, nimm ihn mit. Ich brauchte und will ihn nicht mehr".

Anca entfernte die schwere Kette an seinem Hals und der kleine Rüde leckte dafür Ancas Hände.
Nun ist der kleine Rüde (noch ohne Namen) in Sicherheit bei Anca.

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05. Oktober 2021

Irgendjemand wollte seine 3 Welpen loswerden.
Dieser jemand nahm die Welpen ihrer Mutter weg, steckte die sie in einen weißen Sack und ging mit ihnen irgendwohin, legte sie ab und ging wieder nachhause. Den Sack band dieser Jemand nicht zu, sodass die 3 Welpen heraus kommen konnten.

Cristina, eine Helferin und Pflegestelle von Anca, hörte etwas, als sie in den Garten ging. Quitischige Geräusche. Sie ging den Geräuschen nach, öffnete das Gartentor, ging ein paar Schritte und sah einen weißen Sack und 3 Welpen darauf und daneben. Die 3 Fellnäschen waren nur ein paar Wochen alt, munter und neugierig.

Dieser Jemand, der seine 3 Welpen loswerden wollte, legte sie in der Nähe von Cristinas Grundstück ab. Wohl in der Absicht, dass Cristina sie findet und aufnehmen würde. Und sicher, die 3 Fellnäschen sind jetzt bei Cristina in Sicherheit.

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04. Oktober 2021

Cristina, eine Helferin und Pflegestelle von Anca, war auf dem Weg vom Einkaufen nach Hause. Kurz bevor sie an ihrem Haus eintraf, hörte sie Hilfeschreie einer jungen Katze. Es waren schrille, schmerzvolle Schreie. Cristina eilte nach Hause, griff sich eine Transportbox und machte sich auf die Suche nach dem Kätzchen, welches in Not ist.

Schnell fand sie es. Ein Katzenkind wollte über einen Drahtzaun klettern, rutschte ab und ein Eisenstab bohrte sich in ihr Fleisch. Cristina versuchte alles, um dem Kätzchen zu helfen. Sie versuchte behutsam es  über die Eisenstange zu schieben. Dies verursachte dem Kätzchen aber ziemlich schlimme Schmerzen, sodass es sich an Cristinas Hand krallte. Sehr kräftig verkrallte. Es musste leider sein, es gab keine andere Möglichkeit dem Kätzchen aus dieser Not zu helfen.

Und tatsächlich, Cristina schaffte es. Auch wenn sie ziemlich schlimm von dem Kätzchen an ihren Händen verletzt wurde, Cristina ertrug es und hielt durch. Schnell brachte sie das Kätzchen zu Ancas Tierarzt, damit er dem kleinen Fellnäschen weiter helfen konnte. Wir hoffen und drücken die Daumen, dass das Kätzchen überleben wird.

Herzlichen Dank Cristina für Deinen lebensrettenden Einsatz.

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29. September 2021

Ende September besuchte Anca eine Dame, die sich bereit erklärt hatte, eine Hundefamilie aufzunehmen und solange zu betreuen, bis die Welpen all ihre Impfungen haben und zu Anca ins "Safe Place" umziehen könnten.

Auf dem Weg zu dieser Dame sah Anca eine Hündin die Landstraße entlang laufen. Anca hielt an, um ihr etwas zu fressen anzubieten. Doch die Hündin blieb auf Abstand. So fuhr Anca weiter, ließ aber Futter dort. Dies erzählte Anca der Dame und fragte sie, ob sie die Hündin kennen würde. Ja, sie kannte sie und die Dame meinte auch, dass die Hündin trächtig wäre.

Als Anca Heim fuhr, sah sie diese Hündin ein zweites Mal. Und wieder hielt sie an, denn sie wollte schauen, ob die Hündin wirklich trächtig war und wenn nicht, sie einzufangen und kastrieren zu lassen. Anca rief die Hündin zu sich und dieses Mal kam die Hündin auch und fraß Anca sogar aus der Hand. Keine Scheu mehr und kein vorsichtiges Verhalten. So nahm Anca die Hündin mit und stellte sie noch an diesem Tag ihrem Tierarzt vor. Auch er meinte, dass die Hündin nicht trächtig wäre und kastrierte sie.

Eine kurze Genesungszeit dürfte die Hündin bei Anca bleiben und danach wollte Anca die Hündin zurück bringen an die Landstraße. So der Plan. Allerdings zeigte sich die Hündin in diesen Tagen so lieb und anhänglich, sodass Anca es nicht übers Herz brachte, die Hündin zurück zu bringen.

Die Hündin blieb und bekam ihre Impfung und schon bald werden wir für die liebe Hündin ein Zuhause suchen.

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28. September 2021

Und wieder der Parkplatz an der Hauptverbindungslandstraße zwischen Trusesti und Botosani. Noch ein paar Stunden zuvor war an diesem Parkplatz, kein Hund zu sehen. Anca fuhr dort vorbei, als sie auf dem Weg nach Trusesti war. Sie brachte Hunde zu ihrem Tierarzt für eine Kastration.

Auf dem Nachhause Weg wollte Anca schnell noch an diesem Parkplatz anhalten, um Futter auszustreuen, damit ihre "Stammgäste" Streuner aus der näheren Umgebung noch etwas zu fressen bekamen. Schon als sie einfuhr zum Rastplatz, sah sie, dass am Rastplatz Ausgang ein Hund stand. Anca hielt an, stieg aus und rief nach dem Hund. Sofort kam er angelaufen und die letzten Meter sogar geduckt, um zu signalisieren, dass er freundlich ist.

Es stellte sich heraus, dass es eine Hundedame, im mittleren Alter, war. Anca schätzt sie auf ca. 6 Jahre. Auch ist ihr Gang nicht ganz in Ordnung. Anca wird dies abklären lassen von ihrem Tierarzt. Aber nun ist die freundliche Hündin in Sicherheit in "Safe Place".

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12. September 2021

Zwei Tage zuvor kam Anca zu ihrem ersten Fütterungsstop, dem Rastplatz am Wäldchen Nähe Drislea.

Zuerst sah es so aus, als wenn dieses Mal hier kein ausgesetztes Tier darauf warten würde, dass sein Besitzer es wieder abholte. Aber als Anca Futter ausstreute, sah sie etwas Braunes im Gebüsch. Es war ein Hund, aber er schien sehr ängstlich zu sein. Als Anca näher ging, verschwand er tiefer im Gestrüpp. Anca schaute und suchte, aber nichts. Es blieb ihr nichts anderes übrig, als wieder zu fahren und am nächsten Tag, es erneut zu versuchen.

Der nächste Tag, der selbe Rastplatz, der selbe braune Hund und er verschwnad wieder. Anca hatte keine Chance, ihn einzufangen. Sie ließ Futter dort und hoffte auf den nächsten Tag.

Am nächsten Tag sah Anaca wieder diesen braunen Hund im Gebüsch, aber auch einen kleinen Welpen, der davor am Bordsteinrand saß und wartete. Es war ein Mädchen und es war überglücklich, dass nun endlich Jemand kam und sie abholte. Dies beobachtete der braune Hund im Gestrüpp und kam hervor. Nun traute er sich zu Anca und sie konnte beide Welpen mitnehmen.

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06. September 2021

Und wieder wurde ein kleiner Hund einfach an einem Rastplatz ausgesetzt. Ohne, dass sich derjenige irgendwelche Gedanken machte, wie ein kleine Hund auf der Straße überleben sollte. Und dann auch noch an einem Rastplatz an der Durchgangslandstraße von Botosani zu Trusesti. Dort fahren Autos mit hoher Geschwindigkeit und kaum jemand nimmt Rücksicht auf Hunde, die gerade voller Panik auf die Straße laufen, weil ihr Besitzer sie dort zurück lässt.

Anca war auf dem Heimweg, als sie an diesem Parkplatz anhielt, um nach zu sehen, ob nicht ein Tier Hilfe benötigt. Außerdem wollte Anca neues Trockenfutter ausstreuen für die Streuner, die ab und zu hier herkommen, um ihre Mägen zu füllen.

Buby, wir Anca den kleinen Rüden später nennen wird, war soooo hungrig. Er war dünn und hatte wahrscheinlich schon ein paar Tage nichts oder nur sehr wenig zu fressen bekommen. Buby nahm gierig das Nassfutter, welches Anca ihm anbot und versuchte sogar ihre Finger zu fressen. So groß war der Hunger. Er dachte wohl, da ist noch mehr leckeres Nassfutter ;-)

Buby ließ sich ohne Probleme auf den Arm nehmen, sodass Anca ihn in Sicherheit in ihr Auto bringen konnte. Zuhause angekommen, bekam Buby erst einmal eine große Portion Futter.

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03. September 2021

An diesem Morgen waren wir schon früh unterwegs nach Trusesti. Kurz vor dem kleinen Wäldchen bei Drislea sah Anca etwas am Fahrbahnrand. Ein kleines Köpfchen lugte aus dem hohen Gras hervor. Anca hielt sofort am Straßenrad an, um nach zu sehen, was sie dort gesehen hatte.

Als wir an die Stelle kamen, saß im hohen Grad ein Welpenjunge und ca. 1 Meter hinter ihm noch ein zweiter Welpe. Schnell nahmen wir die beiden Kleinen auf den Arm, damit sie in Sicherheit sind. Anca suchte noch die nähere Umgebung nach weiteren Welpen ab, damit wir auch ja keinen übersehen. Sie fand einen weißen Leinensack. Wahrscheinlich ist, dass die beiden Fellnäschen in dem Sack steckten und hier abgelegt wurden. Gott sei Dank war der Sack nicht zugeschnürt, sodass Stevie und Stella, so haben wir die beiden Hundekinder genannt, aus dem Sack heraus konnten. Stevie war der Mutige und schaute gerade im richtigen Moment über das Gras hinweg. Dies war das Glück der Beiden und konnten so von Anca gesehen werden.

Stevie hat schon ein Zuhause gefunden und wird bald ausreisen. Sobald er seine komplette Impfung erhalten hat, kann er Rumänien verlassen. Stella, seine Schwester, (schwarz-weiß) sucht noch. Sie wird nicht sehr groß werden, denn sie hat kurze Beine.

Wir hoffen, dass auch Stella schnell eine liebe Familie finden wird, die sie adoptiert.

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02. September 2021

Einen Tage zuvor traf Anca das erste Mal auf Snowy. Der hübsche, weiße, kleine Rüde wurde an dem Rastplatz zwischen Trusesti und Botosani ausgesetzt. Anca hat dort eine Futterstelle eingerichtet, da dort auch ab und zu sich Straßenhunde einfinden, um ihre Mägen zu füllen.

Leider war Snowy an diesem Tag noch so verängstigt, sodass Anca nicht nahe genug an ihm heran kam, um ihn anfassen und packen zu können, um ihn in Sicherheit zu bringen. Immer wieder sprang der Rüde ein paar Schritte zurück, wenn Anca sich im näherte. Auch Nassfutter reichte dieses Mal nicht aus, um das Vertrauen zu gewinnen. Anca blieb nichts anderes übrig, als nach Hause zu fahren. Sie konnte an diesem Tag nichts tun, als Snowy dort zu lassen und zu hoffen, dass Sbowy nicht überfahren wird.

Direkt am nächsten Tag fuhr Anca zu diesem Rastplatz, noch bevor sie irgendetwas anderes erledigte. Snowy wartet an dem Rastplatz auf seinen Besitzer. Er saß an dem gleichen Platz wie am Tag zuvor. Als Anca ausstieg, rannte Snowy auf sie zu. Er sprang freudig vor Anca herum und als sie sich hinkniete, kam der kleine Rüde zu ihr und ließ sich streicheln und anschließend auf den Arm nehmen. Anca war so erleichtert. Nun kann sie Snowy in Sicherheit bringen und bald ein Zuhause für den lieben, kleinen, hübschen Rüden suchen.

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30. August 2021

Auch DAS gehört zu Ancas Alltag - ein toter Hund auf der Straße - überfahren - und liegen gelassen

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Traurigkeit - Hilflosigkeit - Wut - Schmerz

Es ist schlimm zu sehen, dass man vielleicht nur ein paar Minuten zu spät ankam, um ein Leben zu retten. Nur ein paar Minuten :-(

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Jeden Tag sieht Anca überfahrende Tiere am Straßenrand. Füsche, Störche, Katzen, Hunde und viele Kleintiere. Jedes Mal der Stich im Magen und im Herzen. Aber ganz besonders schmerzt es, wenn an den Rastplätzen, die Anca jeden Tag anfährt, um nach zu senen, ob ein Tier Hilfe benötigt, ein Hund oder Katze kurz zuvor überfahren wird.

Hier war es eine kleine Hündin, die wahrscheilich versucht hat, dem Auto, aus dem sie hinausgeworfen wurde, hinterher zu rennen. Voller Panik und kopflos auf die Straße lief und von einem Auto erfasst wurde.

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28. August 2021

Anca hatte an diesem Tag einen Termin bei einer ihrer Pflegstellen, um den Gesundheitszustand der Pflegehunde zu überprüfen. Alles war in bester Ordnung. Die kleinen Fellnäschen ging es gut.

Als sie zu ihrem Auto ging, wurde sie von einer Dame angesprochen. Sie war eine Nachbarin der Pflegestelle und hat auf Anca gewartet. Die Dame zeigte auf ein eingezäuntes Gelände. Dort hätte sich eine Hündin mit ihrem Nachwuchs niedergelassen. Die Hündin wie auch ihre Welpen waren sehr scheu. Die Dame würde gerne den Hunden helfen, wüsste aber nicht wie.

Anca ging zu dem Gelände und schaute sich die Hundefamilie an. Die Mama lief sofort davon und schaute aus sicherer Entfernung zu, was da nun vor sich ging. Die Welpen waren sehr ängstlich. Sie ließen sich noch nicht einmal mit leckerem Nassfutter anlocken, geschweige denn, dass Anca näher an die Junghunde heran kam. Erst als Anca das Gelände verlies, holten sie sich die Futterbrocken. Anca schätze die Fellnasen auf ca. 5 oder 6 Monate. Wie viele es waren, war nicht heraus zu  finden.

Das einzige, was man tun konnte, dass die Dame versuchte, das Vertrauen der Mama-Hündin zu gewinnen, sodass man sie einfangen und kastrieren lassen könnte. Eventuell sogar ihren Nachwuchs, wenn die Familie in 2 oder 3 Monaten noch bei diesem Gelände leben würden.

Anca wird mit der Dame in Kontakt bleiben. Eventuell kann man weiteren Nachwuchs verhindern.
Wir werden es versuchen.

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24. August 2021

Es war schon spät am Abend, als Ancas Handy klingelte. Maria, eine Helferin von ihr, war in der Leitung. Sie erzählte Anca, dass sie mit Freunden gerade unterwegs war und eine sehr, sehr dünne Hündin gesehen hätte. Und zwar lief diese Hündin gerade in Richtung Ancas Zuhause auf der Landstraße entlang. Maria fragte Anca, ob es möglich wäre, dass sie herauskommen könnte, denn sie würden davor stehen und auf die Hündin warten. Vielleicht würde es gelingen, die Hündin zu sichern. Natürlich eilte Anca vor die Haustür, bewaffnet mit einer Nassfutter Dose.

Und als Anca heraus kam, sah sie schon, dass Marias Freund versuchte an die Hündin heran zu kommen. Die Hündin stand bestimmt 1.5 m in der Straßen. Immer wieder fuhren sehr dicht Autos vorbei. Einen Schritt der Hündin mehr zur Straßenmitte könnte ihr Todesurteil sein. Anca kam langsam näher an die Situation und übergab Marias Freund die Nassfutter Dose. Er warf der Hündin immer wieder etwas hin, in der Hoffnung, dass die Hündin näher zu ihm kam und weg von der Fahrbahn.

Einige Minuten vergingen. Alle Beteiligten hielten den Atem an, hofften und bangten für die Hündin, dass es klappen würde. Und da, ... Marias Freund konnte Bruna, diesen Namen bekam die Hündin später, packen und von der Straße ziehen. Eine heldenhafte Rettung durch Marias Freund gelang. :-)

Es stellte sich heraus, dass Bruna schon eine ältere Hündin ist, wahnsinnig dünn und mit wahnsinnig traurigen Augen. Mehr konnte man in der Nacht nicht erkennen. Bruna bekam erst einmal für die Nacht einen Einzelplatz in der Garage, mit frischen Wasser und einem reichlich gefüllten Napf mit Futter.

Am nächsten Morgen erst sahen wir, wer Bruna wirklich ist. Eine sehr, sehr liebe und verschmuste Hündin, die schon seit langer, langer Zeit kein oder nur sehr weg Futter finden konnte. Ihr Fell war dreckig und stumpf und voller Ungeziefer. Sie wurde natürlich gegen diese Parasiten behandelt und Anca brachte sie in ihr "Safe Place". Bruna ging bereitwillig schwanzwedelnd mit ihr. Nun muss Bruna erst einmal zu Kräften kommen. Wir werden berichten, wie es der lieben Bruna weiter ergehen wird.

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23. August 2021

Immer wieder gab es im August noch sehr warme Tage. Anca war auf dem Weg nach Hause und wollte noch schnell an ihrer letzten Futterstelle anhalten, um dort noch Futter auszustreuen und die Wasserbehälter aufzufüllen.

Als sie auf den Parkplatz einfährt sieht sie schon, dass an der Ausfahrt Welpen am Rand standen oder saßen. Als sie langsam näher fuhr, liefen schon ein paar auf das Auto zu. Die kleinen Fellnäschen waren hier am Straßenrand in Lebensgefahr. Schnell könnten sie auf die Fahrbahn laufen und überfahren werden.

Anca hielt an. Die Kleinen kamen auf sie zu gestürmt und bellten sie freudig an. Neben den 5 sehr kleinen Hundebabys lag ein Karton. Wahrscheinlich hat irgendjemand die Kleinen hier im Karton ausgesetzt. Sie waren viel zu klein, um hier zu überleben. Schnell packte Anca die 5 Winzlinge ein, füllte die Wasserbehälter auf, Futter ausgestreut und ab nach Hause.

Zuhause angekommen bekamen die 5 Kleinen erst einmal reichlich frisches Wasser und jede Menge gutes Aufbaufutter. Der Durst der 5 Winzlinge war riesig. Wir hoffen, dass alle 5 Fellnäschen stark genug sind, zu überlegen.

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22. August 2021

An diesem Tag stand einiges auf Ancas "to do" Liste.
Nicht nur ihre tägliche Fütterungstour in und um Trusesti, sondern auch noch Hunde und Katzen von ihren Besitzern abholen und zu ihrem Tierarzt bringen zum Kastrieren.

Es war schon später Nachmittag, fast schon Abend, als Anca eigentlich nach Hause fahren wollte. Aber es war noch eine Futterstelle offen, die sie an diesem Tag noch nicht besucht hatte. Bevor sie nun Ioana, ihre Helferin, nach Hause brachte, fuhr sie noch schnell zu diesem Rastplatz, um die Lage zu kontrollieren. Und, welche ein Glück für eine Fellnase. Gott sei Dank, dass Anca noch dorthin fuhr.

Eine liebe vertrauensvolle Hündin im mittleren Alter wurde dort von Jemanden zurückgelassen, einfach ausgesetzt, kurz bevor Anca an diesem Rastplatz eintraf. Die Hündin war so dünn und ihr Fell war so schlimm verdreckt und verfilzt. Coffe, wie sie später genannt wurde, war sooo hungrig. Sie hatte bestimmt viele, viele Tage kaum oder gar nichts zu fressen bekommen. Ioana konnte Coffe ohne Probleme auf den Arm nehmen und in Ancas Auto setzen. Nun war Coffe in Sicherheit.

Coffe hatte Glück, dass Anca doch noch zu diesem Rastplatz fuhr. Und ihr Glück sollte anhalten. Schon nach nur kurzer Zeit wurde ein Ehepaar in Deuschland auf Coffe aufmerksam und adoptierte die liebe Hündin. Coffes HappyEnd.

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20. August 2021

Und wieder wurden 5 Welpen an dem Rastplatz zwischen Trusesti und Stefansti ausgesetzt. Aber nicht so, dass man die Kleinen direkt sieht - nein - sie wurden tiefer in dem kleinen Wäldchen abgelegt.

Anca kam zu diesem Rastplatz und war schon erleichtert, dass keine Fellnase am Bordstein stand und wartete. Sie stieg aus und streute etwas Futter aus, für die Straßentiere, die hier ab und zu herkommen, um ihren Magen zu füllen.

Aber irgendetwas war anders. Anca hatte so ein Gefühl. Sie sah sich um. Sie suchte danach, was dieses Gefühl in ihr auslöste. Nichts. So ging sie instinktiv etwas tiefer in den Wald und … da sah sie die Kleinen neben einem dicken Baumstamm liegen. Als sie näher kam, zählte sie 1 - 2 - 3 ... 5. Anca suchte noch die nähere Umgebung ab, damit sie kein Fellnäschen übersieht.

5 Babys, nur wenige Wochen alt, einfach zum Sterben in den Wald gebracht. In diesem Alter ist es sehr unwahrscheinlich, dass die Hundekinder überleben würden. Nun aber haben sie eine Chance. Anca wird alles tun, um ihnen die Chance auf ein schönes Hundeleben in einer Familie, die sie lieben, zu ermöglichen.

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18. August 2021

An einem Morgen im August Anca war gerade auf dem Weg zu ihrem Tierarzt als sie von einem Mann angesprochen wurde, der bei der Straßenreinigung arbeitet. Er erzählt ihr von einer Hündin und ihren 2 Welpen, die an der Dorfgrenze zu finden wären. Immer wenn er dort vorbei kam, füttere er die kleine Familie mit Milch und ein paar Essensreste. Die Hündin wäre so lieb und ihre Welpen auch, aber alle so dünn. Weiter erzählte der Mann Anca, dort würde ein Bauer lebte, der Hühner hätte und diese dort auch frei herum liefen. Dieser Bauer drohte damit, die Hündin mit ihren Welpen zu töten, wenn ihm auch nur ein Huhn fehlen würde.

Der Straßenreinigungsmann bat Anca um Hilfe für diese Hündin und ihren zwei Welpen, da er glaubt, dass der Bauer den Grund "Huhn stehlen" nur vorbringt, um die Hündin los zu werden. Anca versprach dem Mann, sich die Hündin sobald es ihr möglich ist, anzusehen. Eigentlich konnte sie die Hündin mit ihrem Nachwuchs nicht aufnehmen, da sie überhaupt keinen Platz mehr hätte.

Der Mann ließ aber nicht locker und bedrängt Anca, sofort mit zu kommen, um der Hundefamilie zu helfen. Als Anca die Hündin mit ihren so dünnen Welpen sah ... sie konnte nicht anders und nahm alle 3 mit. Irgendwo muss doch noch ein Platz sein für die kleine Familie.

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15. August 2021

Wieder der gleiche Abfallplatz im Zentrum von Trusesti. Wie so oft.
Wieder wurden dort 3 Welpen ausgesetzt.

Wieder wurden die kleinen Hundekinder wie Müll entsorgt. Weggeworfen wie Plastikflaschen oder verrissene Kleidungsstücke. Ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, ob die Kleinen überhaupt eine Chance haben, zu überleben.

3 Welpen, ca. 5 oder 6 Wochen alt, viel zu früh von ihrer Mutter getrennt worden, suchen sie unter und neben den Müllcontainern nach etwas Fressbarem. Jemand sah diese kleinen Fellnäschen und informierte Anca. Sie war gerade in Trusesti angekommen, um ihre Futterstellen neu zu bestücken und könnte so ziemlich schnell Vorort sein an diesem Müllplatz.

Nun sind die drei Welpen bei einer Pflegestelle von Anca.
Hoffentlich schaffen es die beiden Hundekinder.

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10. August 2021

2 junge Welpen sitzen am Wegesrand im Gras. Ihnen ist gar nicht so recht klar, was nun passiert ist mit ihnen. Gerade waren sie noch mit ihrer Mutter zusammen und nun?! sitzen sie hier alleine im Gras.

Ihr Besitzer hat sie einfach ihrer Mama weggenommen, in einen Karton gesetzt und ist mit ihnen irgendwohin gefahren. Nun sitzen sie hier alleine und es wird schon dunkel.
Was nun?

Leona, eine Helferin von Anca, war auf dem Nach-Hause-Weg. Sie wohnt mit ihrer Familie etwas außerhalb der Dorfgrenze. Plötzlich sah sie etwas, dass sich im Gras bewegt. Sie schaute genauer nach und schnell kamen 2 kleine Fellnäschen auf sie zugestürmt. Die Beiden waren so klein, so winzig und beide hatten sehr dicke Bäuchlein. Wahrscheinlich waren sie voller Darmparasiten/Würmer.

Leona nahm die beiden Winzlinge mit zu sich nach Hause. Dort bleiben die Kleinen erst einmal in Quarantäne, werden versorgt und aufgepäppelt. Wir hoffen, dass die Medikamente bei den beiden Welpen gut wirken und sie schnell zu Kräften kommen.

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08. August 2021

Ein kleiner Müllplatz hinter einem Wohnblock im Zentrum von Trusesti, dort wird alles weggeworfen, von Bauschutt über Hausmüll, alte Kleidung, sowie auch alte Möbel, Sperrmüll. Und dann auch noch ungewollte Haustiere. Ja, leider passiert es immer wieder, dass junge Welpen einfach in einen Container entsorgt werden. Wenn die kleinen Fellnäschen "Glück" haben, werden sie einfach in einem Karton neben die Müllcontainer abgestellt und haben so noch die Chance wegzulaufen oder gesehen zu werden.

So erging es wohl auch den 3, nur wenige Wochen alten Welpen, die Cristina, eine Helferin von Anca, eines Morgens neben dem Abfallplatz fand. Hungrig, durstig, orientierungslos und voller Angst liefen die 3 Hundekinder herum, immer irgendwie im Kreis. Sie haben von ihrer Mama gelernt, wenn sie sich immer im Kreis bewegen sollten, denn dann würde sie sie immer wieder finden. Nur leider war ihre Mama nicht mehr da, aber Cristina. Sie nahm die 3 Welpen mit sich und brachte sie in Sicherheit.

Nun sind die 3 bei einer Pflegestelle von Anca und werden aufgepäppelt. Wir drücken die Daumen, dass sie es schaffen werden und wir bald für die 3 süßen Fellnäschen Familien suchen können.

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06. August 2021

Ein Rastplatz zwischen Trusesti und Stefanesti liegt an einem kleinen Wäldchen. Dort werden immer wieder Haustiere ausgesetzt. Anca fährt diesen Parkplatz jeden Tag an, um zu sehen, ob ein Tier Hilfe benötigt. Außerdem stellt sie dort immer einen Behälter mit Wasser auf und streut Trockenfutter aus, damit ausgesetzte Tiere wenigstens dies hier vorfinden.

An einem Tag Anfang August kam Anca mit einer Helferin an diesem Rastplatz an und sah direkt Welpen unter dem Tisch sitzen. Beim nähren Ansehen waren es 2 sehr kleine Welpen, ca. 5 bis 6 Wochen alt und ein ältere Welpe ca. 8 Wochen alt. Ob die 3 nun von einem Besitzer hier ausgesetzt wurden oder sich die 3 Welpen hier zusammen gefunden haben, werden wir nie erfahren. Alle 3 waren sehr aufgeregt, dünn und voller Ungeziefer.

Natürlich nahm Anca alle 3 Welpen mit und brachte sie zu einer Pflegestelle in "Quarantäne". Dort werden die 3 Hundekinder aufgepäppelt und erhalten bald ihre erste Impfung. Wir hoffen, dass gerade die beiden ganz jungen Welpen stark genug sind und überleben werden.

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05. August 2021

Eine Hündin brauchte Hilfe.

Cristina, eine Helferin und Pflegestelle von Anca, bemerkte eine neu zugezogene Hündin bei ihrem Arbeitsplatz Ende September. Sie nannte sie Rada. Eine hübsche Hündin, aber ängstlich Menschen gegenüber. Cristina legte ihr Futter hin und versuchte ihr Vertrauen zu gewinnen. Rada wusste dies zu schätzen und kam jeden Tag, um ihren Magen zu füllen.

Nach ein paar Tagen blieb Rada ungesehen. Cristina vermutete, dass Rada vielleicht weitergezogen ist. Doch dann am nächsten Tag erschien Rada und humpelte. Ihr Vorderbein hatte eine tiefe Wunde und sie konnte nicht auftreten. Vermutlich hatte Rada einen Autounfall.

Cristina erzählte Anca von Rada und beide Frauen beschlossen, Rada zu helfen. Da die hübsche Hündin aber nicht sehr zutraulich ist und sich nicht anfassen lässt, holten sie Ancas Tierarzt zur Hilfe. Mit einem Blasrohr betäubte er die Hündin, sodass Rada in seine Praxis gebracht werden konnte. Dort wurde ihr Bein versorgt und gleichzeitig kastriert.

Nun lebt Rada bei Cristina frei auf ihrem eingezäunten Grundstück. Sie hat eine Hütte, wird mit Futter versorgt und ist in Sicherheit. Wir suchen für die schöne Hündin Paten, die sie gerne unterstützen möchten.

Hier kommen Sie zu Radas Vorstellungsseite in der Rubrik Patenschaften.

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03. August 2021

Wieder 2 Welpen einfach "weggeworfen" wie Hausmüll :-(

Wie kann man so etwas nur übers Herz bringen? Zwei hilflose Babys einfach sich selbst zu überlassen. Ohne sich darum zu scheren, was aus ihnen wird. Unvorstellbar, aber leider keine Seltenheit.

Anca erfuhr von den beiden Welpen durch eine Bekannte, die Anca zufällig im Zentrum von Trusesti traf. Diese Bekannte erzählte Anca, dass sie die beiden Welpen gesehen hatte. Einer von den Beiden würde immer zu Menschen laufen, die ihren Müll dort entsorgen würden, wahrscheinlich in der Hoffnung, dass derjenige ihn mitnehmen würde. Anca ließ sich den Standort beschreiben, um die beiden Welpen zu suchen.

Und ja, die beiden Hundekinder waren noch dort. Einer kam auch direkt angelaufen und der zweite Welpe folgte sehr schnell. Nun sind beide Welpen in Sicherheit bei einer Pflegestelle von Anca.




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