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Neuigkeiten


31. Mai 2024

Eigentlich wollte Anca an diesem Wochenende ihre Mutter besuchen. Eigentlich war sie auch schon fast auf dem Weg zu ihr, doch dann erhielt sie mehrere Nachrichten von verschiedenen Personen aus Trusesti.

Alle Nachrichten hatten eines gemeinsam - es war ein Bild. Ein Foto von einem Welpen vor dem Eingang zu der Pizzeria von Trusesti. Dieses Restaurant befindet sich gegenüber des Wochenmarktes. Es wurde vermutet, dass jemand den Welpen dort ausgesetzt hatte, um ihn los zu werden. Das Hundekind würde brav an der Stelle sitzen/liegen und auf seinen Besitzer warten, der aber niemals mehr wiederkommen würde. Die Dame von der Pizzeria stellte dem Hundekind einen Becher mit Wasser hin.

Eigentlich wollte Anca schon längst unterwegs sein zu ihrer Mutter. Doch das Bild es Welpen, liegend auf dem Bürgersteig, ließ Anca nicht mehr los. Sie antwortete einer guten Bekannten und bat darum, den Welpen zu sichern, sie würde sich jetzt auf den Weg nach Trusesti begeben und die kleine Fellnase abholen. Es war ein Welpenmädchen, ca. 10 Wochen alt, und ist nun bei Anca in Sicherheit.

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27. Mai 2024

Eine ältere Dame wohnt am Rande von Trusesti und hatte vor ein paar Wochen eine Straßenhündin aufgenommen. Es stellte sich heraus, dass diese Hündin trächtig war und schließlich 4 Welpen gebar. 3 Mädchen und 1 Junge. Die Welpen wuchsen heran und die Dame wusste nicht, was sie mit den Welpen machen sollte. Aussetzen kam nicht in Frage für die Dame. So fragte sie in Trusesti herum und erhielt einen Hinweis, dass es eine Frau geben würde, die eventuell helfen könnte. Die ältere Dame erhielt Ancas Telefonnummer.

Kurze Zeit darauf besuchte Anca die ältere Dame und erklärte ihr die Notwendigkeit, dass die Hündin kastriert werden müsste, sobald die Welpen ihre Mama nicht mehr bräuchten. Die Hundekinder würde sie, im Gegenzug, mitnehmen und versuchen ein Zuhause für die Kleinen zu finden.

So geschah es.
Die Hündin wurde kastriert und darf bei der älteren Dame bleiben. Der Welpenjunge hat ein Zuhause bei der Familie der älteren Dame gefunden und die 3 Welpenmädchen durften im "Safe Place" einziehen.

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26. Mai 2024

In Ancas Nachbarschaft wohnt ein älterer Mann, der dem Alkohol sehr zu getan ist. Hin und wieder, wenn er betrunken ist, lässt er seinen Frust auch an seinem Hund aus. Nachbarn, die neben diesem Menschen leben, streiten mit ihm regelmäßig wegen seinem Verhalten und drohen ihm, dass sie ihm den Hund wegnehmen würden. Und so kam es dann auch. An einem Abend hörte ein Nachbar die Fellnase laut winseln. Als es ruhig war, betrat der Nachbar das Grundstück und „stahl“ den Hund, der sich auch bereitwillig mit ihm ging.

Am nächsten Tag stand dieser Nachbar mit Shaniar, so später sein Name, im Arm bei Anca vor der Tür und fragte, ob sie den Hund „retten“ könnte. Shaniar ist ein freundlicher, lieber, verschmuster Rüde, der versucht, alles richtig zu machen. Er zeigt Unterwürfigkeit und biedert sich Menschen regelrecht an. Man merkt deutlich, wie gerne er gestreichelt werden möchte, wie gerne er geliebt werden möchte.

Nun ist Shaniar bei Anca und wartet darauf, von lieben Menschen gesehen zu werden, zu denen der liebe Rüde reisen darf.

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17. Mai 2024

Anca war auf dem Heimweg von Trusesti. Kurz nach der Stadtgrenze sah sie am Straßenrand einen Mann, der im hohen Gras umher lief, sich bückte und wieder aufrecht stand. Sofort schloss Anca ein Gedanke in den Kopf und sie hatte die Befürchtung, dass dieser Mann womöglich ein Tier gerade aussetzte.

Anca stoppte am Straßenrand an, stieg aus und eilte auf dem Mann zu, sprach ihn an, was er da machen würde. Dieser Mann erklärte ihr, dass er hier lang ging und im hohen Gras einen kleinen Hundekopf sah. Nun suchte er nach diesem Hund. Es schien, dass es ein Welpe war. Anca glaubte dem Mann und gemeinsam suchten sie nun diesen Welpen.

Und da fanden sie ihn. Es war ein Junge ... und da noch einer weitere Welpe. Es war ein Mädchen. Anca und der Mann suchten weiter, womöglich waren noch mehr dort. Doch nach einiger Zeit stoppten sie, da sie keine weiteren Welpen sahen oder hörten. Es waren also nur diese beiden Fellnäschen.

Anca erkläre, dass sie die beiden Hundebabys mitnehmen würde, bedankte sich bei dem Herrn für seine Aufmerksamkeit und Hilfe. Nun sind die beiden, kleinen Hundekinder bei Anca, bekommen ihre erste Impfung und wir hoffen, dass sie irgendwann ihre eigenen Familien finden werden.

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15. Mai 2024

Eigentlich ein ganz normaler Mittwoch Morgen für Anca. Doch als sie bei ihrem Arbeitsplatz, der Hightschool von Trusesti, ankam, wurde Anca schon erwartet.

Handwerker der Schule hatten eine Überraschung für sie. Im hinteren Teil des Schulgeländes hatten die Männer einen Sack gefunden. Als sie ihn öffneten, sah sie in ein paar ängstlich schauende Welpenaugen. Wahrscheinlich wurde der Sack über den Zaun geworfen.

Anca tastete den ca. 8 Wochen alten kleinen Welpenjungen ab, um eventuelle Verletzungen zu finden. Zum Glück war nichts zu finden. Das Einzige, der Kleine hatte riesigen Hunger und einen Wurmbauch. Natürlich wird er Mittel gegen innere und äußere Parasiten bekommen, aber erst einmal eine große Mahlzeit.

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09. Mai 2024

Eine tierliebe Frau wohnt in einem Dorf in der Nähe von Trusesti und füttert dort an einem Abfallplatz Straßenhunde. Diese Streuner hat sie auch alle von ihrem eigenem Geld kastrieren lassen. Eines Tages gesellte sich eine neue Fellnase dazu. Ein kleiner Rüde mit wunderschönen Augen. Er war anhänglich und wartete jeden Tag auf diese Dame. Zu gerne hätte sie den kleinen Rüden mit nach Hause genommen, aber ihr Mann gestattete es nicht.

Die Tage vergingen und Butucel, wie die Frau ihn nannte, wurde immer dünner. Er wurde von den anderen Straßenhunden verjagt. So entschloss die Frau, Butucel kastrieren zu lassen und ihn vorübergehend in einer Pension unterzubringen. Über das Internet versuchte sie einen Verein zu finden, der Butucel übernehmen würde. Niemand wollte ihr/Butucel helfen. Und irgendwann schrieb sie Anca an.

Anca war überrascht, nicht nur, dass Butucel kastriert war, sondern er hatte auch schon seinen eigenen Impfpass mit allen nötigen Impfungen. Kurze Zeit darauf zog Butucel bei Anca ein.

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08. Mai 2024

Ostern - Anca verbrachte die Feiertage bei ihrer Mutter. Samstags erhielt sie mehrere Anrufe von ihren Nachbarn von Zuhause. Alle hatten einen Welpen entlang der Landstraße laufen sehen, doch keiner wollte dem kleinen Fellnäschen wirklich helfen und es sichern. Alle meinten, es würde genügen, Anca Bescheid zu sagen, sie würde sich schon kümmern. Doch Anca war über 80 km von Zuhause entfernt.

Verärgert über die Gleichgültigkeit der Anrufer und in der Hoffnung, dass doch jemand helfen würde, rief Anca befreundete Nachbarn an. Auch wenn diese Nachbarn nicht direkt an der Landstraße wohnten, erklärten sie sich bereit, den Welpen zu suchen und mit zu sich zu nehmen, bis Anca wieder nachhause kam. Anca betete, dass die kleine Fellnase gefunden würde. Nach einer halben Stunde der erlösende Anruf. Es ist ein Mädchen und die Kleine ist in Sicherheit. Nun ist Mavi bei Anca im „Safe Place“.

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07. Mai 2024

Eine Bekannte von Anca erzählte ihr, dass sie eine Familie in ihrer Nachbarschaft hätte, die vor ein paar Monaten ihren Kindern einen Welpen kauften. Die erste Zeit ging alles gut. Die Kinder spielten mit dem Welpenmädchen, es wurde gut behandelt, lebte im Haus, bekam Futter und Wasser. Doch dann ließ das Interesse nach und das Hundemädchen musste im Garten leben. Immer mehr wurde das Hundemädchen vernachlässigt. Nur noch ab und zu bekam es etwas zu fressen. Die Familie hatte auch Hühner und da das Hundemädchen hungrig war, stahl sie mehrere Küken.

Ancas Bekannte wurde nun das Hundemädchen angepriesen, da die Familie es los werden wollte. Ansonsten würden sie das Hundemädchen im Wald aussetzen. Anca war sprachlos über diese Aussage der Familie. Anca bat ihre Bekannte, das Hundemädchen zu nehmen, damit sie nicht dieses Schicksal erleiden musste. Sie würde Kulka, so später der Name des Wuschelmädchens, übernehmen.

Nun ist Kulka bei Anca. Ein liebes, verspieltes, verschmustes und aufgeschlossenes Hundemädchen sucht nun ihre Menschen für immer.

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06. Mai 2024

Es ist das Oster-Wochenende in Rumänien. Am Samstag begab sich Anca auf den Weg zu ihrer Mutter. Sie wollte gerne die 2 Feiertage mit ihrer Familie verbringen. Unterwegs kommt Anca bei dem Städtchen Saveni vorbei und hält dort immer bei einer Tankstelle. Schon länger füttert Anca, wenn sie ihre Mutter besucht, eine Straßenhündin, die an der Tankstelle lebt und geduldet wird. So auch dieses Mal. Die Hündin fraß eine ganze Nassfutter Dose. Anca fiel auf, dass die Hündin recht dünn war und ließ ihr dann auch noch etwas Trockenfutter da.

Am Montag fuhr Anca nach schönen 2 Tagen mit ihrer Familie wieder Heim. Auch dieses Mal hielt Anca wieder an der Tankstelle. Doch die Hündin war nicht da. Anca fragte den Pächter der Tankstelle nach der Hündin. Er zeigte Anca die Stelle an der die Hündin lag. Es war offensichtlich, dass es Sunrise, so später ihr Name, nicht gut ging. Sie war dehydriert, unterernährt und hatte noch etwas anderes. Wohlmöglich einen Infekt. Kurzer Hand nahm Anca Sunrise mit.

Nach nur wenigen Tagen ging es Sunrise bei Anca viel besser. Sie fraß gut, trank normal und sie ist sehr menschenbezogen und lieb. Wir hoffen, dass die liebe, kleine Hündin bald ein Zuhause findet.

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29. April 2024

Jana, eine tierliebe Dame, lebt mit ihrer Mutter am Rande von Trusesti und beherbergt mehrere ehemalige Straßenhunde und Katzen. Die meisten ihrer Tiere haben von alleine den Weg zu ihr gefunden. Meist kamen sie durch die Löcher im Zaun und blieben bei ihr. Anca kennt Jana schon viele Jahre und hat sie bei den Kastrationen "ihrer" Hunde und Katzen unterstützt. Als Gegenleistung war Jana auch immer mal Not-Pflegestelle für Anca, wenn es dringend war.

Ende April bekam Anca einen Anruf von Jana. Sie berichtete ihr, dass sie an diesem Morgen 3 Welpen auf ihrem Grundstück entdeckt hatte. Das Fell der Kleinen war trocken, obwohl es die ganze Nacht geregnet hatte. Jana ging davon aus, dass irgendjemand die 3 Welpen über ihren Zaun geworfen hatte. Anca bat Jana, die Welpen für ein paar Tage bei sich zu behalten, quasi als Quarantäne. Sie würde sie nach 3 bis 5 Tage bei ihr abholen. Jana sagte zu und somit werden die 3 Welpen, 2 Jungs und 1 Mädchen bald ins "Safe Place" einziehen.

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26. April 2024

In Rumänien stehen Wahlen an.
Zu diesem Anlass wurden wieder massiv Straßenhunde eingefangen. Die Straßen sollen wieder "sauberer" werden. "Sauber" bedeutet in diesem Fall - Straßenhunde frei.

Es wurde beobachtet, dass eine Firma, in der Nähe von Botosani, viele Hunde einfangen ließ und diese in den Public Shelter der Stadt Vaslui brachte. Es wurde erklärt, dass diese Hunde dort getötet werden sollten. Ob dies Wirklichkeit werden würde, können wir nicht sagen, aber alleine diese Drohung, veranlasste Tierschützer zu handeln. Es begann eine Rettungsaktion.

Es standen 50 Leben auf dem Spiel.
Einige Hunde hatten Pflegestellen gefunden und wurden aus dem Public Shelter geholt.
Einige Hunde hatten sogar Besitzer und wurden von ihren Familien abgeholt.
Doch einige Fellnasen blieben zurück und mussten hoffen.

Auch Anca erreichte dieser Hilferuf. Eigentlich war überhaupt kein Platz mehr im "Safe Place". Auch Ancas Pflegestellen waren voll. Doch sie wollte helfen. Und wenn es nur ein Leben war, war ein Leben mehr gerettet. Anca entschied sich für eine ältere Hündin. Diese Hündin hatte mehrere Jahre auf dem Gelände einer Schule gelebt und wurde von allen geliebt. Doch da sie keinen "Besitzer" hatte, wurde sie eingefangen und nach Vaslui gebracht. Ein Telefonat und die Hündin wurde Anca noch an diesem Abend gebracht.

Von der ersten Minute an, zeigte sich die Hündin sehr Menschen freundlich und verschmust. Sie bekam den schönen Namen Eclair. In den nächsten Tagen wird Anca Eclair ihrem Tierarzt vorstellen und es werden ihr die 2 Ohrmarken entfernt.

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23. April 2024

Die Highschool von Trusesti, Ancas Arbeitsplatz, jeder Kollege, jeder Student, jeder Angestellte kennt ihre Leidenschaft, ihre Berufung, Tieren zu helfen. Als Anca an diesem Morgen am Schulgelände eintraf, würde sie schon von einer Kollegin erwartet. Sie führte Anca in den hinteren Bereich der Schule, dort, wo Anca auch die Schulhof-Hunde immer fütterte. Dort warteten weitere Kollegen und kümmerten sich um ein kleines Welpenmädchen.

Ancas Kollegen erzählten ihr, dass der kleine Welpe morgens auf dem Gelände umher lief. Und damit der Kleinen nichts passierte, haben sie sie hier in den hinteren Teil geholt. Das Welpenmädchen war so aufgeschlossen, so freundlich und verschmust. Einstimmig wurde beschlossen, die kleine Fellnase sollte nun Anca gerufen werden.

Abwechselt wurde Anca, das Welpenmädchen, von Lehrern "bewachten", bis Anca Zeit hatte, die Kleine zu ihrem Tierarzt bringen zu könnte, für den ersten Check-up.

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20. April 2024

An einem Abend Anfang April stand eine Nachbarin vor Anca Haus und wünschte Anca zu sprechen. Die Dame erzählte ihr, dass sie ein Grundstück hätte, welches sie nun aufgeben müsste. Allerdings lebte dort ihr Hündin mit ihren 6 Welpen. Die Hündin würde sie mit zu sich nach Hause mitnehmen und für 2 der Welpen hätte sie neue Familien gefunden, aber wohin mit den restlichen 4 Hundekinder, wüsste sie nicht wohin.

Anca war nicht ganz wohl dabei, aber sie wollte den 4 Welpen helfen. Sie forderte als Gegenleistung, dass die Mama Hündin kastriert wurde und dass sie erfuhr, wohin die anderen 2 Welpen gingen. Die Dame willigte ein.

In den nächsten Wochen besuchte Anca die Hundefamilie, damit die Welpen geimpft wurden und Parasiten frei sind. Natürlich auch die Mama. Sobald wieder Platz im "Safe Place" wäre, würde sie die Welpen zu sich holen.

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08. April 2024

Guranda, ein Dorf an der Hauptverbindungslandstraße von Trusesti nach Stefanesti dort befindet sich ein Rastplatz, an dem leider immer wieder Hunde oder auch Katzen ausgesetzt werden. Anca fährt diesen Platz jeden Tag an, um nachzusehen, ob nicht wieder ein Tier dort zurückgelassen würde. Ausgesetzt, einfach sich selbst überlassen, in der vollen Gewissheit, dass das Tier auf die Landstraße laufen könnte und dort zu Tode kommt.

Ein kleiner Rüde traf dieses Schicksal und sein Besitzer setzte ihn an diesem Rastplatz aus. Zum Glück lief er nicht auf die Straße, sondern wartete brav am Rande des kleinen Wäldchens auf die Rückkehr seines Besitzer, der niemals mehr kommen würde. Doch stattdessen kam Anca sah den kleinen Rüden und nahm ihn mit.

Bolek, so später sein Name, war sehr hungrig und sein Fell war licht und er hatte kahle Stellen an seinem Körper. Sein Nasenrücken würde ihm irgendwann abgebrannt - ein Aberglaube, dass man durch dieses Abbrennen böse Geister vertreiben könnte. Doch nicht nur dieses Zeichen hatte Bolek an seinem Körper. Der kleine Rüde hatte seinem Besitzer als Kettenhund gedient. Um seinen Hals herum sah man deutlich Spuren eines viel zu eng sitzenden Halsbandes. Bolek wirkte von seinem Aussehen her viel älter, wie er später vom Tierarzt geschätzt wird. Nun ist der liebe, kleine Rüde bei Anca und kann sich von seiner Vergangenheit erholen.

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25. März 2024

Zu einer Sprechstunde in einer Tierarzt Praxis in Botosani kam ein Mann mit seinem fast 11jährigen Pinscher Rüden Ottis. Als dieser Herr an die Reihe kam, erzählte er dem Tierarzt, dass Ottis nicht mehr so gut sehen könnte und außerdem wäre der Rüde unberechenbar geworden. Ottis würde sich nicht mehr anfassen lassen, würde schnappen. Da seine Frau bald sein Kind bekommen würde, wäre es zu gefährlich, Ottis mit dem Kind zusammen zu lassen. Daher möchte er, dass Ottis eingeschläfert wird. Es herrschte Stille in dem Raum.

Für den Tierarzt war klar, wenn er den Rüden nicht da behalten würde, würde der Herr zu einen anderen Tierarzt gehen, um ihn einschläfern zu lassen oder Ottis wohlmöglich aussetzen. Somit sagte er zu, den Rüden später einzuschläfern. Der Herr ließ seinen Hund dort und ging.

Doch bevor der Tierarzt Ottis DIE Spitze geben würde, wollte er etwas versuchen. Er rief jemanden an, von dem er wusste, dieser jemand hat ein Herz für Tiere. Er rief Anca an und erzählte ihr Ottis Geschichte. Anca konnte Ottis Verhalten verstehen. Alt, unsicher, da sein Sehvermögen eingeschränkt ist und dann noch sich selbst überlassen. Somit sagte sie zu, den Pinscher Rüden zu übernehmen und zu sich zu holen.

Vom Tierarzt erfuhr Anca, dass Ottis die letzten Wochen oder gar Monate draußen gelebt hatte bei seinem Besitzer. Somit kannte der Rüde das Leben außerhalb einer Wohnung. Ottis oder Pinshi, wie wir ihn liebevoll nennen, bekam bei Anca einen eigenen kleinen Bereich, wo er zur Ruhe kommen kann mit einer Hütte. Die ersten Tage blieb Pinshi auf Abstand und versteckte sich, wenn jemand zu ihn kam. Pinshi benötigt jetzt erst einmal Zeit, um sich zurecht zu finden und um wieder Vertrauen zu uns 2-Beinern zu bekommen. Wir werden von Pinshi weiter berichten.

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17. März 2024

Eine junge Frau, sie füttert auch Straßenhunde, fand bei einer Futterstelle an einem Rastplatz 3 junge Welpen. 2 Mädchen und 1 Junge, nur wenige Wochen alt.

Irgendjemand hat diese Hundebabys an diesem Rastplatz ausgesetzt, einfach sich selbst überlassen, in der Gewissheit, dass diese Welpen alleine dort nicht überleben werden.

Die junge Frau hatte leider keine Möglichkeit, die 3 Fellnäschen bei sich aufzunehmen, da sie mitten in Botosani in einem Apartment lebte. Nur dort lassen, an diesem Rastplatz, konnte sie die Kleinen auch nicht. Nach mehreren Telefonaten, sie erhielt nur Absagen, fiel ihr noch Anca ein. Ein kurzes Gespräch und die kleinen Fellnäschen hatten einen sicheren Platz gefunden.

Nun sind Mirja, Miray und Matzko bei Anca, werden aufgepäppelt und erhalten ihre Impfungen.
Wir hoffen, dass sie bald ihre eigenen Familien finden werden.

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14. März 2024

Ein Mann war auf dem Heimweg von seiner Arbeitsstelle. Er kam an einer verwilderten Wiese vorbei und sah 3 Welpen dort herum laufen. Ein erwachsener Hund war nicht zusehen. Auch war in der näheren Umgebung kein Haus. Er schaute sich die Kleinen an, sie waren noch recht jung, und stolperte über einen weißen Leinensack. Da war es klar, die 3 Welpen wurden ausgesetzt und konnten sich alleine befreien. Doch was nun? Er überlegte und telefonierte.

Anca erhielt an diesem Nachmittag einen Anruf von einem Nachbarn, der ihr erzählte, dass 3 junge Welpen bei einer Wiese ausgesetzt wurden. Wenn sie die Welpen aufnehmen möchte, müsste sie zu der Wiese kommen. Allerdings warten würde er nicht, denn er wäre auf dem Heimweg von seiner Arbeit. Der Nachbar beschrieb Anca noch wo die Wiese war und legte auf.

Anca war erbost darüber, dass ihr Nachbar noch nicht mal auf sie warten konnte,  ließ alles stehen und liegen und fuhr los. Bei ihrer Ankunft bei der Wiese, sah sie schon die Welpen herumlaufen, auf dem Weg zur Straße. Gott sei Dank kam sie noch rechtzeitig an. Nun sind die kleinen Fellnäschen bei ihr und in Sicherheit.

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04. März 2024

Durch Zufall hörte Anca die Geschichte einer Straßenhündin, die in einer alten Kiste 7 Welpen zur Welt gebracht hatte. Und diese Kiste stand in einem kleinen Wäldchen nähe Trusesti.

Dies war aber noch nicht die ganze Geschichte.
Ein älterer, mittelloser Mann fand diese Straßenhündin mit ihren Welpen in diese Kiste. Die Hündin war sehr freundlich und der Mann hatte Mitleid mit der Familie. So sammelte er die Hundebabys ein und nahm sie mit nach Hause. Ihre Mama folgte ihm und ihren Welpen.

Anca war so erfreut über diese Hilfsbereitschaft und Empathie dieses Mannes, sodass sie ihn besuchte. Zu gerne hätte Anca die Hundefamilie aufgenommen, nur leider hat sie überhaupt keinen Platz mehr in ihrem "Safe Place". So hatte sie im Gepäck: Futter, Decken, Näpfe und alles weitere, was man so zur Aufzucht und Unterstützung einer Hundefamilie brauchte.

Der Ort an dem die Kleinen und ihre Mama vorerst leben müssen, ist nicht gerade ideal, aber besser als in einer Kiste im Wald. Und der Mann wird sich um die Familie kümmern, bis Anca freie Plätze haben wird, um die Kleinen und ihre Mama aufzunehmen.

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27. Februar 2024

Anca erhielt einen Hilferuf über Facebook für 6 ausgesetzte Welpen.

Eine junge Frau war an einem späten Nachmittag im Februar auf dem Heimweg, als sie an einer verwilderten Wiese/Feld 7 zusammengekauerte Welpen fand. Es war kalt und die Hundekinder zitterten vor Kälte und Angst. Jeder Einzelne versuchte sich unter seinem Geschwister zu verstecken, sich zu wärmen. Die junge Frau hatte Mitleid mit den Welpen und nahm 6 Welpen mit nach Hause. Leider war ein Welpe schon tot.

Zuhause angekommen versuchte die junge Frau Hilfe, für die 6 jungen Welpen zu bekommen. Von mehreren Kontakten wurde sie abgelehnt. Keiner hatte mehr Platz für 6 Hundekinder. Dann stieß sie in Facebook auf Anca und schrieb ihr. Auch bei Anca ist es voll, doch wo sollten die kleinen Fellnäschen hin? Keiner sonst wollte sie aufnehmen/ihnen helfen. Anca sagte zu, die 6 Lakritznäschen aufzunehmen.

Anca benötigt Hilfe bei den Impfkosten der vielen Welpen, die bei ihr im "Safe Place" z.Z. leben.
Es sind i. M. ca. 60 kleine Seelchen. Eine komplette Welpen Impfung kostet 42 Euro und ist lebenswichtig für die Kleinen.

Jede Spende hilft.
Gerne direkt zu Anca:
Anca Melinte, Paypal: amelinte13@yahoo.com

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27. Februar 2024

Ende Januar nahm Anca eine Hundefamilie auf.
Justka, eine sehr liebe, menschenbezogene Straßenhündin hatte bei einer Baufirma einen Unterschlupf gefunden und gebar dort 5 Welpen. (wir haben von der Familie berichtet)

Ein Welpenjunge des Wurfes, er bekam den schönen Namen Jaman, hatte in der Vergangenheit einen Bruch an seinem linken Vorderbein erlitten. Wir wissen nicht, wie dies geschehen sein konnte. Allerdings ist dieser Bruch falsch wieder zusammenbewachsen, sodass die Pfote, Sehnen und Bänder verdreht waren.

Anca ging mit Jaman zum Tierarzt. Die Hoffnung war, dass Jaman sein Bein behalten konnte. Leider konnte der Tierarzt Jamans Bein nicht retten. Die einzige Lösung - Amputation.

Der kleine Jaman versucht nun mit seinem Verlust, zurecht zu kommen. Seine Wunde verheilt gut und trotz alle dem, Jaman ist ein lebensfroher, verschmuster Welpenjunge, der das Beste aus seiner Situation macht. Jaman wird immer kräftiger und kommt immer besser mit dem Laufen zurecht.

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26. Februar 2024

Oraseni Deal, ein Städtchen etwas weiter entfernt von Botosani, dort lebt ein Mann mit seiner Frau und einigen Hunden, die er von der Straße aufgenommen hatte. Alle hatte er nach und nach kastrieren lassen.

Eines Tages fand eine weitere Hündin den Weg zu seinem Grundstück. Sie war hochträchtig und die Geburt ihrer Welpen stand kurz bevor. Der Mann ließ die Hündin einen sicheren Platz auf seinem Grundstück finden und unterstützte sie mit Nahrung. Nur wenige Tage später gebar die Hündin 5 Hundebabys. Seine Frau war damit überhaupt nicht einverstanden, noch mehr Hunde auf ihrem Grundstück zu haben und erwartet von ihrem Mann, dass er die Welpen töten würde. Auch mit ihren Nachbarn bekam der Mann immer häufiger Ärger. Es ging sogar so weit, dass die Nachbarn sich bei der Polizei bewerten.

Der Mann suchte eine Lösung für die Welpen und schrieb Anca über Facebook an. Ein paar Tage später besuchte Anca ihn und versprach Hilfe für die Welpen, wenn die Mama kastriert werden würde. So geschah es. Und heute war der Tag, an dem die 5 Welpen zu Anca umziehen würden. Ihre Mama wurde kastriert und lebt nun bei dem Mann.

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19. Februar 2024

Albert, ein sehr engagierter und tierlieber Junge, war auf dem Heimweg von der Bäckerei, als er bei einer Ansammlung von Bäumen und Sträuchern leise Welpenschreie hörte. Er ging den Lauten nach  und suchte nach dessen Ursprung. Schließlich fand er einen weißen Leinensack, aus dem die verzweifelten Hilfeschrei von jungen Welpen zu hören waren. Albert öffnete den Sack und sah 5 neugeborene Welpen. Die kleinen Hundebabys waren nur wenige Stunden alt. Hilflose Geschöpfe, mit geschlossenen Augen und Ohren, die auf jeden Fall sehr bald gestorben wären, wenn Albert sie nicht zufällig gefunden hätte.

Er rief seine Mutter an, um zu fragen, was er nun machen sollte. Andreea, Alberts Mutter ist eine erfahrende Pflegestelle von Anca. Sie sagte natürlich sofort zu, dass Albert die Kleinen mit nach Hause bringen sollte.

Zuhause angekommen warteten schon Andreea und Albert ältere Schwester auf ihn und die Hundebabys, um sofortige Hilfe zu leisten. Die Kleinen wurden gebadet, massiert und liebevoll gestreichelt. Danach gab es Welpenmilch zu trinken. Die kleinen Fellnäschen waren soooo hungrig und saugten gierig an der Flasche. Leider wollte ein Welpe einfach nicht trinken. Dieser starb auch leider am darauffolgenden Tag.

Liebevoll werden die Welpen von Andreea, Fabianna und Albert versorgt. Alle 3 Stunden, Tag und Nacht, bekommen sie ihre Flasche und anschließend eine verdauungsanregende Bauchmassage.

Wir hoffen, dass alle 4 Welpen Kämpfer sind und überleben werden. Bitte Daumen drücken.
Alberts Familie hat ein großes Herz für Tiere in Not. Ein riesiges Dankeschön an Albert, Fabianna und Andreea.

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18. Februar 2024

Eine Straßenkreuzung - viele Autos fahren scheinbar kreuz und quer durcheinander - und in der Mitte sitzt ein kleiner Hund. Dieser Hund versuchte von dieser gefährlichen Stelle wegzukommen. Doch er hatte Angst, sich zu bewegen. Er stand auf, versuchte ein paar Schritte zu gehen, doch die Angst ließ ihn schnell wieder zurückgehen, zu der Stelle mitten in der Kreuzung.

Dies beobachtete ein Mädchen und ihre Mutter. Es war nur eine Frage der Zeit, bis der kleine Hund überfahren wurde. So eilte die Mutter des Mädchens, bei nächster Gelegenheit, zur Mitte der Kreuzung. Näherte sich langsam und behutsam dem kleinen Hund und nahm ihm schließlich in ihre Arme. Es war eine Hündin. Sie zitterte am ganzen Körper und war ansonsten bewegungslos, wie erstarrt.

Sie nahmen die kleine Hundedame mit zu sich nach Hause. Dort taute die kleine Fellnase langsam auf. Sie war sehr lieb, verschmust, dem Menschen sehr zu getan, aber auch etwas eingeschüchtert. Aber wer würde dies ihr verdenken. Die kleine Hundedame kam mit Sicherheit nicht von alleine in die Mitte der Kreuzung. Wahrscheinlich wurde sie dort abgesetzt, aus einem Auto heraus.

Das Mädchen und ihre Mutter sind Helfer von Anca und brachten die kleine Hundedame zu ihr. Dort wartet die liebe Fellnase auf ihre Menschen, die sie niemals mehr im Stich lassen werden.

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12. Februar 2024

Montagmorgens an der Highschool von Trusesti. Um 8:00 Uhr hatte Anca ihre erste Stunde, als ein Student in ihr Klassenzimmer gestürzt kam und aufgebracht etwas von 2 Welpen sagte. Anca verstand im ersten Moment gar nicht, sodass sie den Studenten aufforderte, sich zu beruhigen und noch einmal zu erzählen, was passiert wäre.

Er erzählte, dass am Nebeneingang an der Tür zum Schulgebäude 2 Welpen liegen würden. Und Anca müsse schnell kommen, da es ja kalt draußen wäre.

Anca ging zum Eingang und tatsächlich lagen dort zusammen gekauert 2 Welpen. Es waren 2 Mädchen, ca. 8 Wochen alt. Es war kalt, sodass Anca die 2 Hundekinder mit ins Schulgebäude nahm. Erst einmal. In der nächsten Pause würde sie die Zwei zu ihrem Tierarzt bringen für die erste Untersuchung.

Irgendjemand hatte die beiden Welpenmädchen absichtlich an dem Nebeneingang ablegt, damit die Hundebabys gefunden werden. Möglich, dass dieser Jemand von Anca wusste, aber nicht den Mut hatte, sie anzusprechen. Nun sind die zwei Welpenmädchen bei Anca in Sicherheit.

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11. Februar 2024

Wieder ein weißer Leinensack, zugebunden, wurde an einem Waldweg abgelegt. Bewegungen waren zu sehen. Irgendetwas steckte in dem Sack.

Es ist immer noch ziemlich kalt tagsüber und nachts rutschen die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Überlebenschancen für Welpen sind in dieser Jahreszeit außerhalb, ohne Schutz oder wärmende Mutter, nicht sehr hoch und schwinden von Stunde zu Stunde.

Ein Waldarbeiter hatte Feierabend und war auf dem Weg nach Hause, als er den Leinensack bemerkte. Er öffnete ihn und zum Vorschein kamen 3 junge Welpen. Die Kleinen waren noch nicht unterkühlt und auch noch recht munter, sodass der Verdacht nahe lag, dass sie nur kurze Zeit zuvor ausgesetzt wurden. Der Waldarbeiter nahm die 3 Fellnäschen natürlich mit nach Hause, denn er war sehr tierlieb und auch zufälligerweise der Vater von Cristina, eine Helferin von Anca.

Die 3 Hundebabys hatten riesiges Glück, dass sie gefunden wurden. Anca schätzt ihr Alter auf ca. 6 Wochen. Nun sind die Drei bei ihr im Warmen und bekommen ihre Impfungen.

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08. Februar 2024

An einem Morgen Ende Januar kam ein Mann in die Praxis von Ancas Tierarzt in Trusesti. Er hatte ein Problem, denn seine Hündin hatte 4 Welpen vor ein paar Wochen zur Welt gebracht und nun wüsste er nicht, was er mit den Welpen machen sollte. Er fragte nach Rat und Hilfe. Ancas Tierarzt gab dem Mann Ancas Telefonnummer und erklärte ihm außerdem die Notwendigkeit einer Kastration seiner Hündin. Ja, eine Kastration wollte der Mann für seine Hündin. Er wusste nichts davon, dass dies so möglich war und war froh, in Zukunft keine Welpen mehr von seiner Hündin zubekommen.

Anca verabredete sich mit dem Mann, um sich die kleine Hundefamilie anzusehen und das weitere Vorgehen zu besprechen. Sobald die kleinen Fellnasen ihre Mama nicht mehr brauchten, sollte die Hündin kastriert werden und Anca würde die 4 Welpen übernehmen. So ist es geschehen. Nun sind die 4 Fellnäschen bei Anca und wir hoffen, dass sie bald ihre eigenen Familien finden werden.

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07. Februar 2024

Ein kleines Dorf nahe Trusesti, dort wurde eines Tages eine Hündin gesehen, die an einem Müllplatz nach etwas Fressbarem suchte. Keiner wusste, wo sie her kam oder wohin sie gehörte. Wahrscheinlich war, dass die Fellnase ausgesetzt wurde und bei der Suche nach Nahrung zu diesem Dorf kam.

Die Bewohner wollten diese Hündin aber nicht in ihrem Dorf haben. Sie versuchten, sie zu verscheuchen. Sie schrien sie an, warfen Gegenstände nach ihr. Eine Arbeitskollegin von Anca wohnt in diesem Dorf und bekam einmal mit, wie Jemand schreiend hinter dieser kleinen Hündin herrannte, um sie zu verjagen.

Um der kleinen Hündin in dieser Situation zu helfen, nahm Ancas Arbeitskollegin sie mit nach Hause und am nächsten Tag mit zur Highschool. Nach Absprache mit Anca sollte die kleine Hündin kastriert werden. Allerdings konnte die Dame die Hündin nicht bei sich aufnehmen und wollte sie nach der Kastration wieder auf die Straße zurückbringen. Doch als Anca die Hündin kennenlernte, war es ihr unmöglich diese liebe, verschmuste und freundliche, kleine Hündin zurückgehen zu lassen in dieses Dorf. So ist nun Lumi bei Anca im "Safe Place" und wir hoffen, dass sie bald ihre Menschen findet, zu denen sie reisen darf.

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06. Februar 2024

Schnell wollte Cristina, Helferin und Pflegestelle von Anca, in ihrer Mittagspause etwas einkaufen. Auf dem Weg zu dem Geschäft sah Cristina einen großen Hund mitten auf der Hauptstraße von Trusesti stehen. Der Hund bewegte sich nicht. Er stand einfach nur da. Cristina eilte zu der Stelle und lockte den Hund mit Leckerchen, die sie noch in der Tasche hatte, von der Straße und auf den Hof ihrer Arbeitsstelle.

Es war eine Hündin, eine große Hündin. Sie war sehr lieb und sanft. Eine große Stelle in ihrem Gesicht war haarlos und schien eine alte Narbe zu sein. Eine größere Verkrustung hatte die Hündin an ihrem Hinterkopf und an einem Ohr. Liegeschwielen sowie mehrere offene, kleinere Wunde hatte Antje, so später ihr Name, an ihrem ganzen Körper. Ihre Zähne sind vorne abgenutzt, doch ihre Backenzähne zeigen so gut wie kein Zahnstein.

Wir vermuten, dass Antje ihr Leben in einem Zwinger verbracht hatte und nun zu alt, zu sanft, zu gebrochen war und ausgesetzt wurde. Antje ist anspruchslos und liebt es gestreichelt und beschmust zu werden. Wie muss es einer Hundeseele gehen, die Berührungen liebt und sie nicht erhält?
Antje blüht auf, wenn sich ein 2-Beiner um sie kümmert und sie Zuneigung spürt. Sie wartet geduldig, bis wieder ein Mensch zu ihr kommt. Das ist Antje, eine wundervolle Seele.

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04. Februar 2024

An der Landstraße zwischen Botosani und Trusesti liegt ein Parkplatz an dem kleinen Wäldchen Dealu Mare. Dort werden leider immer wieder Haustiere ausgesetzt. Anca hat an diesem Rastplatz eine Futterstelle eingerichtet, da dort auch bis zu 8 Straßenhunde täglich vorbei schauen, um sich ihre Portion Trockenfutter abzuholen. Meist ihre einzige Nahrung am Tag.

Mitte Januar wurde an diesem Rastplatz eine junge Hündin ausgesetzt. Dieses Hundemädchen war so durcheinander und verängstigt, dass sie sich im Gebüsch versteckte, als Anca an dem Parkplatz ankam. Die Hündin traute sich nicht, herauszukommen. Anca blieb nichts anderes übrig, als ihr Futter da zulassen und am nächsten Tag wieder zu versuchen, ihr Vertrauen zu gewinnen.

Leider war die Hündin am nächsten Tag verschwunden. Eine ganze Woche später tauchte Sandy Belle wieder auf, am dem Ratsplatz Dealu Mare. Sie wirkte traurig und niedergeschlagen, doch als Anca sie rief, änderte sich ihre Körperhaltung schlagartig. Sandy Belle lief auf Anca zu und freute sich sehr, ließ sich streicheln und nahm Trockenfutter aus der Hand. Anca nahm die junge Hündin auf den Arm und trug sie zu ihrem Auto.

Wer weiß, wo Sandy Belle in dieser Woche gewesen war. Wer weiß, was sie erlebt hatte. Doch jetzt ist die schöne Hündin in Sicherheit.

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31. Januar 2024

Roshni wurde, in einem Sack steckend, ausgesetzt. Er konnte sich befreien und wartete geduldig auf die Rückkehr seines Besitzers, der aber niemals mehr ihn abholen würde.

An einem Tag Ende Januar sah eine Bekannte von Anca beim Vorbeifahren an einem verlassenen Haus einen Hund auf etwas Weißem liegen. Sie fuhr aber weiter zu ihrem Arbeitsplatz. Doch dieses Bild von diesem Hund ging ihr nicht mehr aus dem Kopf. Sie wollte sich beruhigen und dachte, dass er wahrscheinlich schon tot war. Dies half aber nur bedingt. In ihrem Kopf war eine Stimme, die sagte, "aber was wenn nicht?"

In ihrer Mittagspause fuhr die Frau zu diesem verlassenen Haus zurück. Der Hund war nicht tot. Er lag auf einem weißen Sack. Die Fellnase schaut auf, als er jemanden hörte und sein Schwanz, fing an zu wedeln. Es war ein Rüde. Freundlich, menschenbezogen, lieb und sehr hungrig. Ancas Bekannte gab dem lieben Rüden etwas zu fressen und fuhr zurück zu ihrer Arbeitsstelle.

Am nächsten Tag war der Rüde nicht mehr an diesem Haus anzutreffen. Nur der Sack war noch da. Sie hoffte, dass jemand ihn mitgenommen hatte. Am dritten Tag, als Ancas Bekannte Feierabend hatte und nach Hause wollte, stand der hübsche Rüde vor ihrem Auto und wedelte. Er ließ sich streicheln und leckte ihre Hände. Es war ihr unmöglich, ihn nicht mitzunehmen. Wie selbstverständlich sprang Roshni, so jetzt sein Name, ins Auto.

Nun ist der liebe Wuschel-Rüde bei Anca und wir hoffen, dass er bald ein Zuhause findet, wo er niemals mehr im Stich gelassen wird.

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30. Januar 2024

Eine Hündin lebte auf dem Grundstück einer Baufirma an der Stadtgrenze von Botosani. Jeden Tag ging ein Mann dort vorbei, auf dem Weg zu seiner Arbeit. Irgendwann war da nicht nur noch die Hündin, sondern es tauchten 5 Welpen auf. Es waren ihre Babys. Zu gerne hätte der Mann der kleinen Hundefamilie geholfen. Es war einfach zu gefährlich für die Welpen, denn auf dem Gelände der Baufirma fuhren, ohne Rücksicht auf die Hunde, Lkws herum. Das einzige, wie er helfen konnte, er fütterte die Familie jeden Tag und fragte jeden, den er kannte, nach einen sicheren Ort für die kleine Hunde Familie.

Diese Geschichte erfuhr Anca von einer Bekannten. Sie erzählte Anca auch, dass es dem Mann nicht möglich war, die Hunde Familie zu sich zu holen, da er zusammen mit seiner Frau mitten im Zentrum von Botosani in einem Apartment wohnen würde. Anca wollte helfen und so kam der Kontakt zu dem Mann zustande. Dem Eigentümer der Baufirma war es ziemlich egal, ob die Hündin mit ihren Welpen dort lebte oder nicht. So "packte" der Mann die Hunde Familie in sein Auto und brachte sie zu Anca.

Die Mama Hündin war schon älter, sehr lieb und dem Menschen sehr zugetan. Sie bekam den Namen Justka. Ihre Welpen waren ca. 10 Wochen alt, munter und auch sehr zugänglich Menschen gegenüber. Doch ein Welpenjunge hatte ein Problem beim Laufen. Es war eine alte Verletzung an der Vorderpfote. Es schien, dass die Pfote, schon vor längerer Zeit, gebrochen war und nicht gut wieder zusammengewachsen war. Anca sprach mit ihrem Tierarzt, wie man Klein-Baby helfen könnte.

Leider gab es nur eine Lösung für den kleinen Hundejungen. Sein linkes Vorderbein musste amputiert werden. Durch den alten Bruch waren Pfote, Sehnen und Bänder verdreht wieder zusammengewachsen.

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28. Januar 2024

Buimaceni, ein Dorf etwa 1 Stunde von Botosani entfernt, dort fand ein Mann eine Hundemama mit ihren 6 Welpen in einem zur Ruine verfallendem Haus. Die Mama Hündin war so freundlich und sorgte so gut für ihren Nachwuchs, sodass der tierliebe Mann jeden Tag zu dieser Ruine ging, um die Hündin mit Essensreste zu versorgen, damit sie sich ganz um ihre Welpen kümmern konnte.

Der Mann konnte/wollte einen Welpen aufnehmen und suchte einer Möglichkeit, die restlichen Welpen gut versorgt zu wissen. Er erkundigte sich und erhielt irgendwann Anca Telefonnummer.

Anca war einverstanden die Familie aufzunehmen und bat den Herrn, dass er die Familie einfing und zu ihr nach Botosani bringt. Der Herr freute sich sehr über Ancas Angebot. Einen Tag später stand er auch schon vor Ancas Tür mit der Mama Hündin und ihren Welpen. Nun ist die kleine Familie bei Anca.

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23. Januar 2024

Vor einem Lebensmittel Geschäft suchten 2 kleine Hündinnen nach irgendetwas Fressbarem. Leute betraten das Geschäft. Immer wieder sahen die Hündinnen zu den Menschen, schauten sie an und ihr Blick bettelte förmlich nach Hilfe. Doch niemand beachtete die zwei Hündinnen. Plötzlich öffnete sich mit Wucht die Ladentür. Es stürmte ein Mann heraus und in Richtung der beiden Hündinnen. Erschrocken sprangen sie zur Seite und liefen ein paar Meter davon.

Diese Situation beobachtete eine Dame, die auf der anderen Straßenseite entlang lief. Ihr taten die beiden kleinen Hunde Leid. So versuchte die Frau, Kontakt zu den beiden kleinen Hunden zu bekommen und sie mit Brot, weiter in Richtung ihres Zuhauses, zu locken. Bereitwillig liefen die beiden Fellnasen der Dame hinterher, in der Hoffnung etwas zu fressen zu bekommen. Schließlich erreichten sie das Grundstück der Frau und als Belohnung teilte sie das Brot zwischen den beiden Hündinnen auf.

Wie der Zufall es wollte, kannte diese Dame Anca. Sie rief Anca an und berichtete ihr von den beiden Hündinnen. Für die nächsten Tage werden Miss Elli und Tonka, so werden die beiden Hündinnen später genannt werden, noch bei ihrer Retterin bleiben.

Ob die beiden Hündinnen sich erst auf der Straße gefunden hatten oder sie einen gemeinsamen Besitzer hatten, werden wir nie erfahren. Doch eines ist wahrscheinlich - in der näheren Umgebung von diesem Lebensmittel Geschäft waren Miss Elli und Tonka noch nie vorher gesehen worden. Daher liegt es nahe, dass die beiden Hündinnen dort ausgesetzt wurden.

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11. Januar 2024

Eine Straßenhündin suchte einen geeigneten Ort, um ihre Welpen zur Welt zu bringen. Schließlich fand sie einen trockenen und scheinbar sicheren Platz in einem alten Schuppen. Wenige Tage später gebar die Hündin 7 kleine Hundebabys. Sie kümmerte sich rührend um ihre Welpen, doch von Zeit zu Zeit musste sie auf die Suche nach Futter gehen. Als die Hündin an einem Abend zurück zu ihren Welpen kam, stand neben ihren Unterschlupf in dem Schuppen ein Einer mit Wasser und Brot- sowie Essensreste. Willkommende Nahrung für die Hundemama. Doch wer stellte dies zu ihren Welpen?

Noch am gleichen Abend öffnete sich die Schuppentür und ein Mann kam langsam und vorsichtig in den Schuppen. Es war der Besitzer und auch derjenige, der das Futter und das Wasser zur den Welpen stellte. Zuerst war die Hündin verunsichert und vorsichtig. Sollte sie fliehen? Aber ihre Welpen waren noch zu klein. Sie blieb bei ihren Babys und der ältere Mann näherte sich der Hundefamilie bis auf 2 Meter. Er sprach mit der Hündin, drehte sich um und ging. Am nächsten Tag kam der Mann wieder und legte der Hündin wieder Essensreste hin. So ging es die nächsten Tage und Wochen weiter.

Der ältere Mann hörte ich um und bekam von jemanden Ancas Telefonnummer. Natürlich wird Anca dem Herrn helfen und die Welpen übernehmen. Die Mama Hündin darf bei dem Mann bleiben. Er bestand sogar darauf, die Hündin kastrieren zu lassen, und bezahlte dies sogar selbst.

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10. Januar 2024

Ein kleiner Welpenjunge lief weinend und nach seiner Mutter rufend einen gefrorenen Feldweg entlang. Der kleine Hundejunge hatte so riesigen Hunger, doch die Kälte machte ihm mehr zu schaffen. Er zitterte am ganzen Körper. Außerdem ging es ihm gesundheitlich nicht gut. Geschwächt von Parasiten, die sich auf seiner Haut zuhause fühlten, machten ihm zusätzlich kraftlos.

Was sollte er nun machen? Wo war seine Mama? Wie konnte er sie nur finden?
Lange konnte er nicht mehr laufen. Seine Kraft verließ ihn langsam. Er kauerte sich zusammen im Schutz eines Zaunes und rief das letzte Mal nach Hilfe. Fast gab er die Hoffnung schon auf, doch dann schlossen sich warme, sanfte Hände um seinen Körper, er wurde hochgehoben und an eine warme Brust gedrückt. Sanft und leise sprach jemand mit ihm.

Neville, so sollte der kleine Welpenjunge später gerufen werden, wurde in eine warme, weiche Decke gehüllt. Neville schlief sofort ein. Als er aufwachte, roch es sooo lecker nach etwas ... er verschlang das Nassfutter komplett und lief wieder ein. Neville hatte großes Glück, dass er an dem Zaun von Andreeas Grundstück (Ancas Pflegestelle), sich zusammengerollt hatte und Andreea seine Hilfeschreie hörte.

Am nächsten Tag besuchte Anca den kleinen Neville. Er bekam Vitamine, Aufbaupräparate und Medikamente gegen seine Hautparasiten. Die nächste Zeit wird Neville noch bei Andreea bleiben, bis er frei von Ungeziefer ist. Dann wird Neville zu Anca ins "Safe Place" umziehen und dort neue Welpenfreunde finden.

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08. Januar 2024

In Botosani lebt eine ältere Dame, die sich hauptsächlich um Streunerkatzen kümmert. Sie geht zu den Abfallplätzen in der näheren Umgebung ihrer Wohnung und füttert Straßenkatzen und stellt Unterschlupf Möglichkeiten auf. Außerdem fängt sie auch Katzen ein und lässt sie kastrieren, wenn sie Geld übrig hat im Monat.

Es hatte heftig geschneit an diesem Tag, als die alte Dame, "ihre" Streuner besuchte an den Abfallplätzen. Es waren kaum Katzen anzutreffen. Es war einfach zu kalt. Doch da sah die Dame hinter einem Container eine Lakritznase hervorschauen. Es war keine Katze, das war klar. Sie lockte die Fellnase mit lecker riechendem Nassfutter hervor. Es war ein kleines Welpenmädchen. Ca. 5 oder 6 Monate alt. Das Welpenmädchen zittere am ganzen Körper vor Kälte, denn es hatte nur kurz Fell und keine Unterwolle.

Die Dame konnte die Kleine nicht dort lassen und nahm es mit zu sich nach Hause. Eigentlich hatte sie gar kein Platz, denn bei ihr lebten schon mehrere Katzen und eine Hündin. Doch es fiel ihr ihre Bekannte ein und dies war Anca. Ein Telefonat und Anca holte das kleine Welpenmädchen am nächsten Tag ab.

Es zeigte sich, dass das kleine Fellnäschen nicht nur kurzes Fell hatte sondern auch Hautprobleme. Jetzt wird das Welpenmädchen erst einmal behandelt und aufgepäppelt, später dann auch geimpft.

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08. Januar 2024

Heute - Anca auf dem Heimweg von Trusesti - der Winter ist da!

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06. Januar 2024

Eine kleine ältere Hündin wurde von jemanden an einer Landstraße "entsorgt". Die Hündin starrte vor sich hin und zitterte am ganzen Körper, bewegte sich nicht von der Stelle. Sie stand nur wenige Zentimeter von der Fahrbahn entfernt.

Eine Dame war auf dem Heimweg, als sie einen kleinen Hund am Straßenrand sah. Sie hielt an und ging zu diesem Hund. Dieser blieb stehen, bewegte sich nicht weg. Auch nicht als die Dame den Hund ansprach, blieb die Fellnase stehen. Dann sah die Dame, wie sehr dieser Hund zitterte und dessen Blick starr nach vorne gerichtet war. Ohne Gegenwehr ließ sich die kleine Fellnase auf den Arm nehmen. Die Dame nahm Sanne, so später der Name der Hündin, mit zu sich nach Hause.

Anca erhielt einen Anruf. Eine kleine Hündin wurde am Straßenrand gefunden, die Hilfe benötigte. Die Hündin konnte nicht fressen oder trinken. Anca fuhr hin, um sich die Hündin anzusehen.

Sanne hatte eine starke Infektion in ihrem Maul. Etwas Dickes, Schwarzes war dort zu erahnen. Anca vermutete, dass es ein Tumor war. Sie telefonierte mit ihrem Tierarzt und bekam einen Termin für den nächsten Tag zur Untersuchung.

Es stellte sich heraus, dass die Zunge der Hündin herausgeschnitten wurde. Es war ein glatter Schnitt, also kein Unfall sondern Jemand schnitt mit Vorsatz die Zunge der Hündin heraus. Es ist gut möglich, dass Sanne Hunger hatte und wohlmöglich Hühner jagte, dabei erwischt wurde und als Bestrafung und aus Wut schnitt ihr Besitzer ihr die Zunge ab. Und als Krönung seiner Wut, setze er Sanne am Straßenrand aus.

Nun ist Sanne in Sicherheit und Anca, mit ihrem Tierarzt zusammen, wird alles versuchen, damit Sanne überlebt. Erst einmal bekommt die kleine Hündin Schmerzmittel und Antibiotika, damit die Infektion verschwindet. Und Sanne muss lernen ohne Zunge zu fressen und zu trinken. Die kleine Hündin ist eine sehr anspruchslose Seele und eine vorbildliche Patientin. Sie lässt alles mit sich geschehen. Sie merkt, man möchte ihr helfen. Sanne liebt ihr warmes Körbchen und genießt Ancas Streicheleinheiten und lieben Worte.

Auch wenn es Sanne schwer fällt zu fressen, sie versucht es. Weiches Nassfutter nimmt sie schon relativ gut auf, aber das Trinken fällt ihr sehr schwer. Wir hoffen so sehr, dass Sanne den Kampfgeist besitzt und es schafft, ohne Zunge zu fressen und zu trinken. Und dann suchen wir ein Zuhause für die schmusige Sanne. Ein Zuhause bei lieben Menschen.

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06. Januar 2024

Mit einer Helferin war Anca auf dem Weg zu einer ihrer Pflegestellen, um Hunde- und Katzenfutter abzugeben und um Hilfestellung für eine erkrankte Katze zu leisten. Auf dem Rückweg sahen die beiden Frauen mitten auf der Straße etwas Schwarzes liegen. Da man nicht auf den ersten Blick sehen konnte, was es war, hielt Anca an.

Als die beiden Frauen näher kamen, sahen sie, dass es ein kleiner, schwarzer Hund war. Die Fellnase lief nicht weg, im Gegenteil. Der Blick, mit dem die Fellnase die beiden Frauen ansah, erhoffte Hilfe. Es war eine Hündin. Sie ließ sich ohne Gegenwehr auf den Arm nehmen und zum Auto tragen. Dort untersuchte Anca die kleine Fellnase auf Verletzungen. Ihr rechtes Vorderbein war deutlich angeschwollen und die Hündin möchte nicht damit auftreten. Anca vermutete, dass es gebrochen war. Ansonsten schien es, dass die Hündin keine weiteren Verletzungen hatte.

Es war sehr wahrscheinlich, dass die Hündin einen Autounfall hatte und einfach liegen gelassen wurde.

Beim Tierarzt wurde das Vorderbein geröntgt und es zeigte sich, dass es nicht gebrochen war. Eine starke Verstauchung mit Prellung war das Ergebnis. Die kleine Hündin bekommt Schmerzmittel und wird nun bei Anca aufgepäppelt. Wir hoffen, dass Lenchen, so nun ihr Name, bald wieder laufen kann und wir sie vorstellen können, damit Lenchen ein schönes Zuhause finden kann.

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29. Dezember 2023

Eine junge Frau sah an einer Hausruine mehrere junge Welpen herumlaufen. Sie schaute nach und fand dort ihren Unterschlupf. So wie es schien, war dies ihr "Zuhause", dort waren sie wohl auch zur Welt gekommen. Doch weit und breit war ihre Mutter, nicht zu sehen. Die Welpen waren so ca. 8 Wochen alt und gut genährt.

Am nächsten Tag ging die junge Frau wieder die Großfamilie besuchen und brachte leckeres Nassfutter mit. Gierig stürzten sich die Welpen auf das Futter. Sie waren so hungrig. Es schien, als wenn ihre Mutter über Nacht nicht hier gewesen wäre. Die junge Frau machte sich Sorgen und hoffte, dass die Hündin wieder auftauchen würde.

Am nächsten Tag ging sie wieder die Welpen besuchen. Doch dieses Mal fand sie an der Landstraße, die nicht so weit von der Hausruine entfernt war, einen überfahrenden Hund am Straßenrand liegen. Es war eine Hündin mit starkem Gesäuge. Vermutlich die Mutter der 9 Welpen.

Nun war klar, die Welpen konnten dort an ihrem Unterschlupf bei der Hausruine nicht bleiben. Zum Glück kannte die junge Frau Anca. Sie rief sie an und erzählte ihr die Geschichte der 9 Welpen an der Hausruine. Die beiden Frauen verabredeten ein Treffen noch am selben Tag, um sich gemeinsam die Welpen anzusehen und zu sichern. Nun sich alle 9 Welpen bei Anca und werden versorgt. Schon bald bekommen sie ihre erste Impfung.

Anca würde sich sehr über Unterstützung freuen.
Eine komplette Impfung für einen Welpen kostet 42 Euro.
Paypal: amelinte13@yahoo.com

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26. Dezember 2023

Weihnachten verbrachte Anca bei ihrer Mutter.
Nach schönen Stunden begab sie sich auf den Heimweg und fuhr auch durch den Ort Saveni.

Kurz vor einer Tankstelle lang etwas auf der Straße. Anca fuhr langsam daran vorbei. Es war ein kleiner Hund, ein Welpe. Sie hielt an, um ihn von der Straße weg zu holen.

Als sie den toten Körper neben der Straße ablegen wollte, sah sie im Gestrüpp 3 weitere Welpen. Diese waren recht zutraulich, sodass Anca die 3 Welpenmädchen gut sichern konnte. Die 3 Fellnäschen waren in einem guten körperlichen Zustand, sodass es wahrscheinlich war, dass die Kleinen erst vor kurzem hier ausgesetzt wurden. Was für ein Glück hatten diese 3 Welpenmädchen.

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Craciun Fericit - Merry Christmas - Frohe Weihnachten

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20. Dezember 2023

Die Landstraße von Botosani nach Trusesti ist die Hauptverbindung. Sehr viele Pkws und Lastwagen rollen hier oft mit hoher Geschwindigkeit durch. Oft legen überfahrende Tiere am Straßenrand.

Anca war auf dem Heimweg von Trusesti und sah wie etwas über die Landstraße lief und wieder zurück, bis es in der Mitte der Straße zum Stehen kam. Auto und Lkws fuhren dort vorbei. Es bewegte sich nicht und lag in der Mitte der Straße.

Für Anca war klar, es war ein Hund, der dort mitten auf der Straße lag. Sie hoffte, dass jetzt kein Hundehasser auf den Hund zu fuhr. Sie stellte schnell ihr Auto am Fahrbahnrand ab und eilte zur Mitte der Straße. Gott sei Dank fuhren die Autos langsamer.

Und dann, ein Hund kam auf sie zu gelaufen. Anca lockte den Hund von der Straße zum Fahrbahnrand. Es war ein junger Rüde, vielleicht ca. 5 Monate alt. Er freute sich so sehr. Sein Schwanz stand nicht still. Anca nahm den Junghund auf den Arm und brachte ihn zu ihrem Auto in Sicherheit.

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17. Dezember 2023

In Ancas Nachbarschaft lebt ein älteres Ehepaar in ärmlichen Verhältnissen. Von außen kann man nicht viel erkennen, da das Grundstück von einem hohen Zaun umgeben ist. Trotzdem hörte man Hühner und auch hin und wieder einen Hund winseln. Es gehen die Gerüchte umher, dass die Ehefrau gestorben war und der Ehemann dem Alkohol verfallen ist. Seine Tiere würde er nicht gut behandeln. Öfters würde man das Weinen von einem Hund hören.

Anca wollte den Gerüchten nachgehen und den Herrn besuchen, um ihm ihre Hilfe anzubieten. Doch als sie selbst vor dem Grundstück stand, hörte sie das Winseln von mehreren Hunden. Ein alter Mann öffnete die Tür und ließ Anca auf sein Grundstück.

Sie sah 2 Holzhütten, wo jeweils ein Hund an einer Kette davor angebunden war. Bei einem Hund liefen noch 2 Welpen umher. Die Ketten waren nur ca. 1.5 m und es gab zwar einen Napf, der aber leer war. Kein Wasser, kein Futter. Die beiden Hunde waren Hündinnen, natürlich nicht kastriert. Sie hatten längeres Fell, welches sehr verdreckt und verfilzt war. Beide waren recht dünn und man fühlte deutlich ihre Rippen unter dem Fell. Die beiden Hündinnen waren sehr lieb, aber auch sehr unterwürfig. Man merkte deutlich, dass die beiden Hündinnen Angst hatten, wohlmöglich etwas Falsches zu machen und dafür nicht gut behandelt zu werden. Der alte Mann wollte nicht wirklich diese Hunde. Seine Frau hatte sich um die Hunde gekümmert. Doch jetzt war die alte Dame verstorben.

Die beiden Welpen waren ein Junge und ein Mädchen. Das Mädchen zeigte sich, wie ihre Mutter, ebenfalls unterwürfig. Sie drehte ihren Kopf sofort in eine andere Richtung, wenn man sie ansah. Doch sie ließ sich ohne Gegenwehr auf den Arme nehmen. Der Junge war nicht ganz so schüchtern, senkte aber immer sofort seinen Blick, wenn man auf ihn zuging.

Anca spürte die Hilflosigkeit der Fellnasen und musste ihnen einfach helfen. Sie überredete den alten Mann, ihr die 4 Hunde auszuhändigen. Zum Glück war Anca dort nicht alleine, sondern mit einer Helferin und so konnten sie alle 4 Fellnasen direkt mitnehmen.

Der Welpenjunge freute sich auf den Arm genommen zu werden und leckte das Gesicht von Ancas Helferin. Das Welpenmädchen drückte sich schutzsuchend an Ancas Brust. Ihre Mama traute sich erst nicht mitzugehen, als sie von der Kette befreit wurde. Und die andere Hündin wollte einfach nur schnell weg von diesem Ort und zog zum offenstehenden Tor.

Nun sind alle 4 Fellnasen bei Anca und werden aufgepäppelt. Schon bald werden sie merken, dass es auch noch etwas Anderes gibt, als Trostlosigkeit und Vernachlässigung. Liebe, Geborgenheit, Freude und Glück werden bald zu ihrem Leben gehören.

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17. Dezember 2023

Es war nachmittags als Anca einen Anruf von einer ihrer Studentinnen bekam. Sie erzählte ihr, dass sie auf dem Weg zum Einkauf-Zentrum in Botosani fast einen kleinen Welpen überfahren hätten. Die kleine Fellnase lief auf die Straße und ihr Freund konnte gerade noch rechtzeitig ausweichen. Natürlich hielten sie an, um den Welpen "ein zu sammelt". Es war ein Welpenmädchen, sehr lieb und freundlich.

Vermutlich wurde die Kleine am Straßenrand ausgesetzt. Wahrscheinlich nur wenige Minuten bevor Ancas Studentin dort vorbei fuhr. Zum Glück für das Hundekind, denn wer weiß, wie der nächste Autofahrer reagiert hätte.

Ancas Studentin fuhr nicht mehr zum Einkauf-Zentrum, sondern drehte um und fuhr zu Anca. Dort übergab sie das Welpenmädchen an sie. Nun ist das kleine Fellnäschen in Sicherheit.

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14. Dezember 2023

Anca war auf dem Nach-Hause-Weg von Trusesti und hielt noch kurz an ihrem letzten Futterstopp an, bei dem Rastplatz Deal Mare. Der Boden war hart gefroren und es hatte ein wenig geschneit. Außer dem Straßenhunde-Rudel waren erst einmal, keine "neuen" Fellnasen zu sehen. Doch dann sah Anca etwas weiter im Gestrüpp Bewegungen. Sie ging langsam näher und sah 2 kleine Welpen mit ihrer Mama.

Die Hündin war schreckhaft und verschwand ziemlich schnell weiter in das kleine Wäldchen hinter dem Rastplatz. Was nun? Die Welpen waren noch jung. Doch nicht mehr so jung, dass sie nicht ohne ihre Hundemama auskommen konnten. Es war zu kalt für die Kleinen hier draußen. Außerdem waren sie dünn und hatten kurzes Fell und keine Unterwolle. So beschloss Anca, die 2 Welpen mitzunehmen, ihrer Mutter Futter dort zu lassen und den nächsten Tag wieder hier zu schauen, ob die Hündin zutraulicher wird.

Wir hoffen, dass Anca die Familie wieder zusammenführt kann.

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13. Dezember 2023

Eine Arbeitskollegin erzählte Anca von einer Dackel Dame, die sie vor ein paar Tagen an einem verwilderten Feld am Rande von Trusesti gesehen hatte. Die Fellnase saß am Straßenrand und wartete auf irgendetwas und jemanden. Wahrscheinlich war sie ausgesetzt worden. Als sie die Hündin ansprach, stand sie auf und ihr Schwanz wedelte unaufhörlich. Ancas Kollegin erzählte weiter, dass sie der Fellnase ein Stück Brot gab, welches sie gierig verschlag. Ihr tat die Hündin so leid. Sie konnte die Fellnase nicht dort zurück lassen und nahm sie mit.

Allerding duldete ihr Mann keinen Hund in Apartment und so lebte nun die Hündin vor dem Haus. Sie würde die Hündin jeden Tag füttern, aber dies wäre ja keine Lösung. Die Tage waren schon sehr kalt und die Hündin hätte kurzes Fell. Außerdem wäre sie so lieb und anhänglich.

Anca erklärte sich bereit, die Dackel Dame zu sich ins "Safe Place" mitzunehmen und nach einem Zuhause für die Dackel Dame zu suchen.

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10. Dezember 2023

An diesem Wochenende besuchte Anca ihre Mutter, um etwas abzuschalten und Energie zu tanken. Es war sonntagmorgens als sie die Tür zum Hof öffnete, um die Hündin ihrer Mutter zu füttern, und da saß eine Überraschung. Ein kleiner Hund mit wunderschönen Augen und einem lieben Blick, schaute Anca an.

Ein paar Tagen zuvor erzählte ihre Mutter ihr von einem kleinen Hund, der seit ca. 1 Woche jeden Tag morgens sie besuchen kam. Ancas Mutter fragte in ihrem Dorf nach, ob dieser kleine Rüde irgendwo/irgendwem gehören würde, doch niemand kannte die kleine Fellnase.

Anca war so begeistert von dem  kleinen Rüden, der so freundlich und aufgeschlossen auf Menschen zugeht, dass sie ihn nicht sich selbst überlassen konnte. So durfte Dosha, wie der kleine Rüde später genannt werden würde, Anca nach Hause begleiten.

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25. November 2023

Cristina, eine junge Frau und Helferin von Anca, hörte ein Auto vor ihrem Grundstück vorfahren, dann ein komisches Geräusch, welches sie nicht einordnen konnte, und dann wieder das Anfahren eines Autos. Sie ging zu Fenster, sah aber nichts Auffälliges.

Nach einiger Zeit ging sie hinaus, um etwas zu erledigen und sah an Wegesrand vor ihrem Grundstück einen weißen Sack liegen. Hat da jemand seinen Müll liegen lassen, dachte Cristina, doch dann hörte sie leise Winselgeräusche. Oh, nein, es war ein Welpe in dem Sack. Cristina eilte zu dem Sack, öffnete ihn und sah in 2 verängstigte Augenpaare. Es war ein Junge und ein Mädchen. Nur wenige Wochen alt.

Cristina nahm die beiden Fellnäschen mit in ihr Haus, denn es war doch ziemlich kalt an den Abenden und in der Nacht. Sie telefonierte anschließend mit Anca und erzählte, was vorgefallen war. Anca sagte zu, die beiden Fellnäschen am nächsten Tag abzuholen.

Nun sind die beiden Hundekinder bei Anca. Wir drücken die Daumen, dass sie überleben werden und gut heranwachsen, um bald für die beiden Kleinen Familien zu suchen.

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21. November 2023

Eine junge Frau, eine Tierschützerin, wohnhaft in der Stadt Stefanesti, betreut, ebenso wie Anca, Straßenhunde und Katzen. In ihrer näheren Umgebung hat sie Futterstellen eingerichtet, die sie jeden Tag anfährt, um die Streuner zu füttern. Auch an verschiedenen Abfallplätzen schaut sie täglich vorbei, da auch dort leider immer wieder Tiere "weggeworfen" werden.

An einem Tag Anfang November fand Ancas Bekannte an einem Abfallplatz 2 Welpenmädchen in einem verklebten Karton. Gott sei Dank waren beide Fellnäschen noch am Leben. Sie waren nur wenige Wochen alt. Die Tierschützerin nahm natürlich beide Hundekinder mit zu sich nach Hause.

Von Zeit zu Zeit besucht Anca ihre Bekannte in Stefanesti. Die junge Frau erzählte von den beiden Welpenmädchen und fragte, ob es möglich wäre, für die Zwei ein Zuhause zu suchen. Anca willigte ein, die beiden Fellnäschen zu übernehmen. Heute war es dann auch soweit und sie dürfen ins "Safe Place" einziehen.

Zwei ihrer Studenten begleiteten Anca an diesem Tag und nahmen die beiden Welpenmädchen im Empfang. Anca verabschiedete sich von ihrer Bekannten und wollte eigentlich in ihr Auto einsteigen, als ein älterer Mann herbei geeilt kam. Im Arm hielt er einen kleinen Hund.

Der Mann kam näher und drückte den kleinen Hund einem von Ancas Studenten in die Arme. Völlig überrascht schaute Anca der Situation zu und fragte den alten Mann, was das denn jetzt sollte. Dieser antwortete, dass er diesen Hund nicht mehr gebrauchen konnte. Er drehte sich um und ging davon. Anca war völlig sprachlos.

Kapha, war ein lieber, kleiner Rüde und natürlich nahm Anca ihn mit. Nun ist er bei Anca und zeigt sich als verschmuste, anhängliche Fellnase.

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19. November 2023

Es war später Nachmittag an diesem Tag als Anca eine Nachricht von einem Mädchen über Facebook erhielt. Diese Nachricht enthielt einen Hilferuf für 4 Welpen.

Das Mädchen erzählte ihr Geschichte.
Zusammen mit Freunden war sie auf dem Heimweg zu ihrem Dorf. Sie gingen immer den gleichen Weg an der Landstraße entlang durch einen kleinen Wald. Am Straßenrand lag ein Sack, in dem sich etwas bewegte. Sie öffneten den Sack und zum Vorschein kamen 7 junge Hundebabys. Zusammen nahmen sie die Welpen mit nach Hause. Ein Freund durfte einen Rüden behalten und die Nachbarn nahmen 2 Rüden auf. Nun waren noch 4 Welpen Mädchen übrig. Sie fragte in ihrem Dorf herum, um für die 4 Welpenmädchen auch Familien zu finden, doch vergebens. Keiner wollte eine Hündin aufnehmen. Daher suchte sie im Internet nach Hilfe und fand Anca.

Natürlich erklärte Anca sich bereit, die 4 Welpenmädchen aufzunehmen. Sie besprachen einen Abholtermin für den nächsten Tag. Wie es sich herausstellte würde, waren die Welpen gerade einmal 4 Wochen alt und in keinem gut gesundheitlichen Zustand. Wir hoffen, dass die 4 Fellnäschen überleben werden.

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Kalender 2024

Michael Hiemann, ein langjähriger Freund und Unterstützer, entwarf einen Kalender für 2024, um Anca und ihre Tiere zu unterstützen. (Futter, Impfungen, Kastrationen, Medikamente) Michael übernahm auch die Produktionskosten, damit wirklich der volle Erlös zu 100% Ancas Tieren zu Gute kommt. Ganz lieben Dank Michael für Deinen Einsatz.

Unser Kalender 2024 hat keinen Verkaufspreis. Wir möchten ihn für eine Spende (10, 15, 20, 50 Euro) gerne verschenken. Versand erfolgt in einem Pappbrief (Porto wird ebenfalls gesponsert).

Der Kalender zeigt 12 Hunde (im Bild und ihrer Beschreibung), die es schwer haben, ein Zuhause zu finden. Sei es wegen ihrer Fellfarbe, Größe oder ihres Handicaps. Die 13. Seite ist Anca gewidmet, ihrer Arbeit für ihre Schützlinge im "Safe Place" und ihrem Projekt Trusesti /Hilfe für Straßenhunde und Katzen sowie Kettenhunde.

Bei Interesse an einem oder mehreren Kalendern (limitiert) bitte eine Nachricht an:
Mail: info@animals-safe-place.com

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17. November 2023

Zusammen mit einer Studentin ist Anca unterwegs an diesem Tag. Es mussten Welpen bei einer Pflegestelle abgeholt werden. 2 weitere Welpen, die bei einer Farm ausgesetzt wurden. Und natürlich Ancas Fütterungstour, nicht zu vergessen.

Auf dem Weg zur Pflegestelle bemerkte Anca einen Hund am Straßenrand liegend. Sie nahm an, dass der Hund überfahren wurde, denn er rührte sich nicht mehr. Anca fuhr weiter. Auf dem Rückweg kam Anca mit ihrer Studentin wieder an diesem Hund am Straßenrand vorbei. Irgendetwas war anderes. Anca kann gar nicht sagen, was es war. Sie hielt an und beide Frauen gingen zu diesem Hund.

Er lebte. Er zitterte am ganzen Körper. Nur wenige Zentimeter neben der Straße lag er und jedes Mal, wenn ein Auto vorbei fuhr, zitterte die Fellnase noch stärker. Ein rotes Halsband war um seinen Hals. Es kam keine Reaktion von dem Hund, als Anca ihn ansprach und schließlich auch berührte. Auch eine geöffnete Nassfutter Dose brachte keine Reaktion hervor. Ancas Studentin streichelte den Hund am Kopf. Keine Reaktion. Der Hund hörte einfach nicht auf zu zittern. Kurzum nahm Anca den Hund auf dem Arm und trug ihn zum Auto. Keine Gegenwehr, keine Reaktion von der Fellnase. Er ließ alles passieren. Es stellte sich heraus, es war eine Hündin. Anca fuhr mit ihr zu ihrem Tierarzt. Nach einer Untersuchung konnte Ancas Tierarzt allerdings nichts feststellen. Die Hündin hatte keine Verletzung, nichts was zeigen könnte, warum sie so zitterte.

Zuhause angekommen, brachte Anca Soare, so nun ihr Name, in einen separaten Raum mit Körbchen, frischen Wasser und einen vollen Napf Nassfutter. Hier konnte sie sich erst einmal ausruhen und zu sich selbst wieder finden. Das erste was Soare tat ... sie trank. Sie hörte nicht auf zu trinken. Dann legte sie sich in ihr Körbchen und zitterte weiter. Sie ist eine liebe Hündin, nur Anca weiß i.M. nicht, wie sie ihr helfen könnte.

Wir sind uns sicher - Soare hat ein Trauma. Wir wissen nicht, was sie erlebt haben muss. Sie hat lange Krallen und ihr Fell ist stumpf und voller abgestorbener Pflanzenteile. Es scheint, als wenn Soare auf sehr kleinem Raum gelebt haben muss. Sie bewegt sich kaum. Anca wird sich um sie bemühen, damit Soare wieder Freude empfinden kann. Aber erst muss die Fellnase zur Ruhe kommen und sich sicher fühlen.

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17. November 2023

Zusammen mit einer Studentin war Anca unterwegs an diesem Tag. Es mussten Welpen bei einer Pflegestelle abgeholt werden und natürlich wollte Anca zu ihren Futterstellen in und um Trusesti.

Als die beiden Frauen bei der Kuh- und Schweine Farm, die etwas außerhalb von Trusesti liegt, ankamen, liefen ihnen schon die dort geduldeten Straßenhunde entgegen. Freundlich wedelnd liefen die Fellnasen umher. Es sind Menschen wohlgesonnene Hunde, die aber immer auf Abstand bleiben. Anca gab ihnen Nassfutter und streute Trockenfutter aus, als ein Arbeiter aufgeregt zu ihren kam.

Der Arbeiter erzählte Anca, dass gestern 2 Welpen an der Farm ausgesetzt wurden. Auf einmal liefen die 2 Fellnäschen auf dem Grundstück umher. Da es schon sehr kalt tagsüber war und die Temperature in der Nacht unter den Gefrierpunkt sank, brachten die Arbeiter die Kleinen in einen Schuppen mit Futtersäcken, damit sie draußen nicht erfrieren.

Die 2 Welpen waren in keinem guten Zustand. Verkrustete Schniefnasen, entzündete Augen, struppiges Fell. Nun sind die Kleinen bei Anca und werden medizinisch versorgt und werden aufgepäppelt. Wir hoffen, dass die beiden Fellnäschen es schaffen werden und überleben.

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16. November 2023

Eine vielbefahrende Landstraße - am Straßenrand ein Dickicht - ein kleiner, junger Welpe hockt am Straßenrand. So das Szenario.

Eine Studentin von Anca sah diesen Welpen und versuchte, ihn zu sichern. Doch der kleine Hundejunge hatte Angst und lief in das Gestrüpp. Die Schülerin versuchte es immer wieder, lockte ihn mit Futter, doch die Angst des kleinen Welpen war zu groß. Er verschwand im Gestrüpp und kam nicht mehr hervor. Am nächsten Tag ging Diana, so ihr Name, wieder zu dieser Stelle, wo der Welpe wieder am Straßenrand saß. Es schien, als wartete das Hundekind auf etwas oder jemanden. Auch dieses Mal verschwand der Welpenjunge wieder im Gestrüpp.

Diana versuchte es immer wieder aufs Neue. Drei Tage waren nun vergangen und immer wieder verschwand der Welpenjunge im Gebüsch. Doch an diesem Tag kam er wieder hervor und ließ sich von Diana streicheln und auf den Arm nehmen.

Dank Dianas Geduld und dem Wunsch einem bedürftigen Geschöpf zu helfen, ist nun der kleine, schwarze Welpenjunge in Sicherheit. Die Welt kann sich ändern, wenn es mehr empathische Menschen geben würde.

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15. November 2023

Bei dem kleinen Dorf Guranda gibt es ein kleines Wäldchen. Die Hauptverkehrs-Landstraße nach Stefanesti führt durch dieses Wäldchen hindurch. Dort gib es auch einen Rastplatz, an den Anca eine Futterstelle eingerichtet hat. Leider werden dort auch immer wieder Tiere ausgesetzt.

Eine Studentin von Anca wohnt in dem kleinen Dorf Guranda und wusste von Anca, dass bei dem Wäldchen eine ihrer Futterstelle ist. Die Schülerin kennt die Gegend sehr gut und weiß von einen Weg durch den Wald, um schneller an diesen Rastplatz zukommen. Kurz bevor die Studentin die Landstraße erreichte, hörte sie leise Winselgeräusche. Sie suchte die nähere Umgebung ab und fand einen weißen Leinensack, auf dem 8 Welpen lagen/saßen. 7 Welpen waren noch recht munter, doch ein Hundekind lag apathisch neben dem Sack und bewegte sich kaum noch.

Sie "sammelte" die 8 Welpen ein und nahmen sie mit zu sich nach Hause. Dort angekommen telefonierte die Schülerin mit Anca und erzählte ihr, wen sie gefunden hatte. Nachdem Anca ihre Arbeit beendet hatte, besuchte sie ihre Schülerin und besprach das weitere Vorgehen. Die Eltern der Schülerin waren damit einverstanden, dass die Welpen erst einmal dort bleiben konnten, quasi als Quarantäne Zeit. Leider verstarb der schwache Welpe noch an diesem Tag. Ein kleiner Junge darf bei der Schülerin bleiben. 6 Welpen sind nun bei Anca im "Safe Place".

Wir drücken die Daumen, dass es diese 6 Hundekinder schaffen werden und überleben.

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15. Oktober 2023

Cristina, Katzen Pflegestelle von Anca, kam an diesem Tag von ihrer Arbeit nach Hause, als ihr ein kleiner, junger Kater miauend entgegen gelaufen kam.  Doch irgendetwas war komisch an seinem Gang. Klein-Cristi, so später sein Name, hatte nur 3 Beine. Ein Hinterbein fehlte. Klein-Cristi war sehr lieb und zutraulich und hatte riesigen Hunger.

Erst einmal bekam Klein-Cristi leckeres Nassfutter und als sein Hunger erst einmal gestillt war, konnte Christina sich den kleinen Kater etwas genauer ansehen. Es scheint, als wenn er sein Hinterbein durch einen Unfall verloren hätte, aber dies schon vor längerer Zeit. Es war alles verheilt und Klein-Cristi kam sehr gut mit seinem Handicap zurecht. Nun hat der kleine verschmuste Kater erst einmal ein sicheres Heim bei Cristina befunden.

Update:
Klein Cristi hat seine eigenen Menschen gefunden.
Durch Ioana, Cristinas Tochter, fand der kleine Kater in Iasi sein neues Zuhause, wo er behütet und geliebt leben wird.

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11. Oktober 2023

An einem Morgen im Oktober stand ein kleiner Rüde vor dem Gelände Tor der Highschool von Trusesti. Jedem Schüler lief dieser kleine Hund ein kurzes Stück hinterher, in der Hoffnung, etwas zu fressen zu bekommen. Er war sehr, sehr hungrig. Manche Kinder gaben ihm auch ein Stück Brot, welches er sofort verschlang.

Als Anca an diesem Morgen bei ihrem Arbeitsplatz, der Highschool, ankam, sah sie mehrere Kinder bei einem kleinen Hund stehen. Die Schulkinder erzählten ihr, dass die Fellnase schon den ganzen Morgen bei der Schule wäre. Ein paar Kinder hatten den kleinen Rüden schon am Vortag gesehen, wie er hektisch die Straße hin und her lief. Somit war eigentlich klar, Laur, so später sein Name, wurde ausgesetzt.

Wir wissen nichts darüber, wo Laur herkommt, wo er gelebt hat, doch wir wissen, Laur ist ein kleiner, freundlicher, verschmuster Hundemann, der es verdient, ein schönes Zuhause zu finden.

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05. Oktober 2023

Eine sehr große Unterstützung bekam Anca durch den TSV Hundehilfe NRW e.V.

Sachspenden brachte ein Transportunternehmen frei Haus zu Anca.
Darunter waren: Hunde- und Katzen Trockenfutter, Nassfutter für Hunde und Katzen, Leckerchen, Decken, Handtücher, Bettwäsche, medizinisches Zubehör und noch weitere nützliche Dinge. Und natürlich "Nervennahrung" für Anca und ihre Helfer.

Wir sagen, ganz, ganz lieben Dank für diese tolle Unterstützung und Zusammenarbeit. Und ein herzliches Dankschön an alle Spender, die es somit möglich machten, dass "unsere" Tiere im "Safe Place" und auf der Straße einen vollen Magen bekommen können.

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30. September 2023

Nach einer anstrengenden Woche beschloss Anca, ihre Mutter zu besuchen, um ein paar Stunden auszuspannen. Es ist eine längere Autofahrt und der Weg zieht sich in die Länge. Zirka auf der Hälfte der Strecke durchfuhr Anca eine Kurve und sah noch gerade rechtzeitig den kleinen Welpen, der mitten auf der Straße stehen. Zum Glück kam in diesem Moment kein anderes Auto.

Anca hielt an, lief ruhig zur Straßenmitte, wo der kleinen Welpe immer noch stand. Als nahe genug war, bemerkte das Hundekind Anca und lief geradewegs auf sie zu. Es war ein Welpenmädchen und es hatte riesiges Glück. Anca nahm die Kleine mit und sie bekam den schönen Namen Rada.

Bei ihrer Mutter angekommen, wurde Rada erst einmal versorgt mit leckerem Nassfutter und frischem Wasser. Eingehüllt in einer Decke durfte Rada sich erholen und lief sehr schnell ein. Nun ist Rada bei Anca im "Safe Place" und wartet dort auf ihre eigene Familie.

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19. bis 26. September 2023

Lara und Nicki, zwei junge Frauen aus Deutschland, besuchten Anca in Botosani für eine Woche um den "Alltag" kennenzulernen.

Tatkräftig packten sie mit an und halfen bei dem Säubern der Gehegen im "Safe Place". Außerdem nahmen sie sich sehr viel Zeit für das Kennenlernen der Hunde. Schmusen, streicheln, spielen und bürsten war angesagt. Dabei entstanden viele, schöne Fotos und Videos, die wir sehr gut nutzen konnten, um "unsere" Hunde vorzustellen.

Natürlich nahm Anca Lara und Nicki mit auf ihre tägliche Fütterungstour durch Trusesti. Die beiden Frauen lernten die Straßenhunde kennen und auch, wie es sich anfühlt, wenn man auf ausgesetzte Hunde trifft, wo man weiß, diese werden nicht auf der Straße überleben können. Sie erfuhren, welch starke emotionale Belastung Anca täglich ausgesetzt ist, von der körperlichen Belastung ganz zu schweigen.

Lara und Nicki waren von Ancas Arbeit für die Straßentiere und Kettenhunde sehr angetan und versprachen, mit Ideen zu helfen. So entstand der Instagram Auftritt von Animals-Safe-Place, den Lara und Nicki entworfen und auch pflegen.

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Anca schrieb als Abschiedspost in Facebook:
Lara and Nicki for a long time I didn't meet so open souls.
Thank you for your big help with work, ideas, donations and friendship.
Sure animals feel your love and you make a big difference these days.
So happy to know people like you. You have my appreciation.

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26. September 2023

Bei einem jungen Ehepaar lebten 7 Katzen und eine Hündin. Alle diese Tiere stammen von der Straße, wurden kastriert und fanden bei diesem Pärchen ein gutes Zuhause. Eigentlich sollte dies für immer sein, aber es kam anders. Nacheinander verloren sie ihre Arbeit und es wurde schwierig, die Tiere zu ernähren. Das Ehepaar versuchte alles, um in ihrer Region neue Arbeit zu finden. Doch leider Fehlanzeige.

Dann bewarben sie sich im Ausland und erhielten eine Zusage. Doch was machten sie nun mit ihren Tieren? Wieder auf die Straße zurücksetzen, war keine Option. So hörten sie sich um, fragten Freunde und Bekannte. Ihre Katzen fanden nach und nach neue Familien, doch für Bella fanden sie kein schönes neues Zuhause. Jemand wollte die Hündin übernehmen und sie an die Kette legen. Dies war ebenfalls keine Option.

Dann irgendwann bekam das Pärchen die Telefonnummer von Anca. Ein Anruf bei ihr und Bella hatte fürs erste eine vorrübergehende Bleibe. Nun ist die liebe, mittelgroße Hündin bei Anca und wir hoffen, dass sie bald ein schönes neues Zuhause finden wird.

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25. September 2023

Lara und Nicki waren 9 Tage in Botosani, um Anca kennenzulernen und ihr zu helfen und sie zu unterstützen. An diesem Tag war Anca morgens in Trusesti arbeiten, sodass Lara und Nicki unterwegs waren, um sich Botosani etwas genauer anzusehen.

Und dann lag da mitten auf der Fahrbahn ein Hund. Kurze Zeit zuvor musste diese Fellnase angefahren worden sein. Lara und Nicki wollten dem Hund helfen, stoppten ihr Auto und sahen nach der Fellnase. Es war ein Rüde und er lebte noch. Lara und Nicki versuchten Kontakt zu den Passanten zu bekommen, um zu erfahren, wo sich der nächste Tierarzt befindet. Doch keiner der Passanten sprach englisch. Keiner verstand warum die beiden jungen Frauen dem Hund helfen wollten. So riefen sie Anca in der Highschool an.

Anca erklärte Lara und Nicki wie sie die Fellnase sichern konnten, gab ihnen die Adresse ihres Tierarztes und kündigte die beiden Frauen dort an. Und so geschah es. Lara und Nicki brachten den Rüden zum Tierarzt. Wie sich später herausstellen wird, hatte sich die Fellnase einen Bruch am linken Vorderbein bei dem Aufprall zugezogen. Einen Tag später wurde er operiert und bekam eine Schraube eingesetzt. In einem Monat muss er noch einmal operiert werden. Anca holte den Rüden ab und brachte ihn nach Hause, wo er nun gepflegt wird.

Wir drücken die Daumen, dass die Fellnase bald wieder laufen kann und wir nach einer Familie für den lieben Rüden suchen können.

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23. September 2023

Der letzte Stopp von Ancas Fütterungstour ist der Rastplatz am Dealu Mare Wäldchen. Mehrere Straßenhunde leben dort an dem Rastplatz und hoffen darauf, dass Menschen ihnen etwas zu Fressen hinterlassen. Anca hat dort eine Futterstelle eingerichtet und fährt diese jeden Tag an. So auch an diesem 23. September.

In den ersten Minuten sieht Anca nur ihre "alten" Freunde, die angestammten Straßenhunde, doch dann bewegte sich etwas im hohen Gras, welches dicht an der Landstraße wächst. Als Anca näher zu dieser Stelle geht, huscht etwas Kleines, Braunes vor ihr weg. Es war eine kleine Hündin. Ängstlich und hektisch bewegte sie sich.

Wieder wurde eine kleine Hündin an dem Rastplatz Dealu Mare ausgesetzt. Eine Landstraße führt an dem Rastplatz vorbei. Es ist die Hauptverkehrsverbindung zwischen Botosani und Trusesti. Autos fahren hier sehr schnell vorbei und der Rastplatz liegt in einer Kurve. Autofahrer könnten gar nicht rechtzeitig bremsen, auch nicht wenn sie es wollten. Anca musste diese kleine Hündin sichern. So versuchte es Anca mit Nassfutter. Es verging einige Zeit, bis Lila, so ihr Name später, Anca etwas Vertrauen schenkte und so gesichert werden konnte.

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23. September 2023

Lara und Nicki, zwei junge Frauen aus Deutschland, besuchten Anca in Botosani für eine Woche um Ancas "Alltag" kennenzulernen.

Dank Spenden von tierlieben Freunden konnte Lara und Nicki Trockenfutter für erwachsene Hunde kaufen und es Anca übergeben.

Herzlichen Dank an diese lieben Menschen und Lara und Nicki für diese Unterstützung für unsere Hunde.

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22. September 2023

Jeden Tag fährt Anca ihre Futterplätze an, um Straßenhunde zu füttern. Oft wird sie schon sehnsüchtig erwartet. So auch an diesem Tag, als sie zusammen mit Lara und Nicki, zwei Frauen aus Deutschland, bei der Kuh und Schweine Farm am Rande von Trusesti ankamen.

Doch irgendetwas war anders.
Zwischen den großen, erwachsenen Hunden lief ein kleiner Welpe aufgeregt hin und her. Gott sei Dank ist dieses Rudel freundlich gestimmt zu Artgenossen. Anca fragte bei den Arbeitern nach, ob jemand etwas wusste zu dem kleinen Welpen oder etwas gesehen hätte, doch alle verneinten. Irgendwann war das kleine Fellnäschen einfach da.

Der kleine Welpe konnte nicht dort bleiben. So versuchte Anca es einzufangen, was sich allerdings als etwas schwierig gestaltete, da das Fellnäschen Anca nicht traute. Doch dann war es geschafft. Es war ein kleiner Welpenjunge, nur wenige Wochen alt. Hier hätte Klein-Radu nicht lange überlebt.

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21. September 2023

Etwas außerhalb von Trusesti befindet sich eine größere Farm mit Schweinen und Kühen. Dort leben mehrere Straßenhunde. Sie werden von dem Besitzer und den Arbeiter geduldet. Schon seit längerer Zeit kümmert sich Anca um dieses Straßenhunde-Rudel. Hündinnen sind kastriert und Anca fährt jeden Tag zu dieser Farm, um die Fellnasen zu füttern.

Leider kommt es immer wieder vor, dass Hunde bei dieser Farm ausgesetzt werden. Gott sei Dank ist dieses Straßenhunde-Rudel, fremden Artgenossen gegenüber, freundlich gestimmt.

An diesem Tag begleiteten 2 junge Frauen aus Deutschland Anca auf ihrer Fütterungstour in und um Trusesti. Als die 3 Frauen bei der Farm ankamen, sahen sie zwei fremde, neue Hunde direkt an der Zufahrt zum Gelände. Eine kleine Wuschel-Hündin und ein Welpenmädchen. Zuerst lag der Gedanke nahe, dass es Mutter und Tochter wären, doch bei genauerem Hinsehen wurde klar, das Welpenmädchen und die Hündin sind nicht verwandt.

Beide Fellnasen waren dem Menschen sehr zugetan. Beide sehr verschmust. Es war klar, Brenda und Pipi, so später ihre Namen, würden mitgenommen werden ins "Safe Place".

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21. September 2023

Anca war zusammen mit Lara und Nicki, zwei jungen Frauen aus Deutschland, (die Beiden unterstützen für eine Woche Anca bei ihrer Tierschutzarbeit) unterwegs zu einer Pflegestelle. Sie durchfuhren ein kleines Wäldchen, als sie eine kleine Hündin am gegenüberliegenden Straßenrand stehen sahen.

Anca hielt an und ging zur anderen Straßenseite und hoffte, dass der Hund jetzt nicht auf die Landstraße lief. Doch das Gegenteil war der Fall. Der kleine Hund wartete bis Anca die Straßenseite erreichte und lief dann auf sie zu. Foxy, so später ihr Name, war eine junge Hündin und freute sich sehr, dass da jemand kam, um sich um sie zu kümmern. Ihr Schwanz stand nicht still. Anca konnte Foxy ohne Probleme auf den Arm nehmen und zu ihrem Auto bringen.

Wahrscheinlich wurde Foxy an dieser Stelle, aus einem Auto heraus, am Straßenrand abgesetzt und dies nicht lange Zeit bevor Anca dort vorbei fuhr. Foxy wartete dort auf die Rückkehr ihres Besitzers, der aber niemals mehr zurückkommen würde. Foxy hatte riesiges Glück.

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20. September 2023

Anca war auf dem Heimweg von Trusesti und hielt noch bei ihrem letzten Fütterungsstopp, dem Rastplatz am Wäldchen Dealu Mare an. Dort leben ca. 8 Straßenhunde. Nicht alle Hunde lassen sich von Anca anfassen. Manche sind scheu, aber alle freuen sich, wenn Anca aussteigt. Futter wird ausgestreut und auch wenn sich manche Straßenhunde nicht streicheln lassen, hat Anca liebe Worte für sie.

Heute hat sich eine neue Fellnase unter die angestammten Hunde gesellt. Es war eine mittelgroße, schwarze Hündin, die Anca nicht kannte. Die Hündin war sehr mager. Ihre Rippen und Hüftknochen standen stark hervor. Sie hatte mehrere kleine Wunden an ihren Pfoten und Beinen. Ihr Fell struppig und verdreckt. Gierig stürzte sich Moon, so wird Anca die Hündin später nennen, auf das Trockenfutter und würde prompt von einem anderen Straßenhund dafür bestraft und vertrieben. Winselt und unterwürfig schlich sich Moon ein paar Meter weg.

Anca sah in Moons Augen ihre Verzweiflung und den starken Hunger. Ihr Blick bettelte um Nahrung. Anca nahm Moon mit zu sich nach Hause. Hier wird die liebe, verschmuste Hündin aufgepäppelt und, so hoffen wir, auch ein Zuhause finden, trotzdem sie schwarz ist.

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17. September 2023

Eine kleine Hündin und ihre Tochter hatten kein schönes Leben bei ihrem Besitzer. Vernachlässigt und nicht wirklich zu wissen und zu spüren, wie es sich anfühlt, geliebt zu werden, bestimmte ihr Leben. Nadia und ihre Tochter Nina wurden eines Tages in einen Sack gesteckt. Ihr Besitzer wollte sie los werden.

Dieser gewissenlose Mann war mit dem Sack und seinem Inhalt unterwegs dem zu einem Wäldchen. Ein anderer Herr sah diesen Menschen bei dessen Handlung und sprach ihn an. Er öffnete den Sack und 2 verängstigte Augenpaare sahen den Herrn an. Er sagten dem Mann, dass er jemanden kennen würde, der eventuell die beiden Hunde nehmen würde. Er solle bitte warten, bis er sich melden würde. Dieser Herr war Ancas Nachbar.

An einem Tag Mitte September kam Ancas Nachbar an ihre Tür und erzählte ihr die Geschichte von einer Hündin mit ihrer Tochter. Anca sagte sofort zu, dass sie Beide aufnehmen würde. Am Nachmittag konnte Anca die beiden Hündinnen abholen. Der Besitzer von Nadia und Nina hatte, Gott sei Dank, die beiden Hündinnen zu Ancas Nachbar gebracht. Beide noch in dem Sack steckend. Ancas Nachbar holte Nadia und Nina aus dem Sack. Sie wirkten wie versteinert, total eingeschüchtert. Welche Ängste mussten die beiden Hündinnen ertragen. Unvorstellbar.

Leckeres Futter, frisches Wasser, eine weiche Decke, Ruhe und sanfte Worte brachten die beiden Fellnaschen dazu, Anca zu vertrauen. Nach nur wenigen Tagen konnte Anca Nadia und Nina streicheln. Sie sind noch sehr unterwürfig, möchten nicht auffallen und können noch nicht so wirklich glauben, dass man ihnen ab jetzt kein Leid mehr antun wird. Streicheleinheiten, Zuwendungen und Liebe sind für beide Hündinnen neue Erfahrungen. Mehr und mehr bemerken wir eine Veränderung in ihrem Verhalten. Das Vertrauen wird größer und sie fangen an, Zuwendung zu genießen.

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13. September 2023

Dank Spenden von tierlieben Unterstützern konnte Anca heute wieder Trockenfutter für erwachsene Hunde kaufen.

Herzlichen Dank an diese lieben Menschen für diese Unterstützung für unsere Tiere.

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01. September 2023

Eine Frau fand einen zugebundenen Sack am Rande eines wilden Feldes. Erst dachte sie, es wäre irgendein Hausmüll im Inneren, doch dann bewegte sich Etwas. Sie öffnete den Sack und zum Vorschein kamen 2 Welpen. Leider war bereits ein Welpe tot. Den anderen Welpen nahm die Frau mit sich nach Hause. Wie der Zufall es wollte, kannte die Dame Anca und rief sie an nächsten Tag an. Sie erzählte ihr von ihrem Fund am Vortag. Leider konnte Anca das kleine Welpenmädchen zu dieser Zeit nicht aufnehmen, da es keinen Platz mehr in ihrem "Safe Place" gab. So bat sie die Dame, das Welpenmädchen, eine Zeit lang, bei sich zu behalten, bis ein Platz wieder frei wäre. Anca versprach, am nächsten Tage sie zu besuchen, damit sie sich das Welpenmädchen ansehen zu können.

So war es. Anca besuchte die Dame und war sehr schockiert, wo das kleine Welpenmädchen untergebracht war. Es war ein dunkler, verdreckter, feuchter und muffig riechender, alter Stall. Das Welpenmädchen war sehr ängstlich und traute sich kaum, sich zu bewegen. Anca konnte das Hundekind nicht dort lassen. Auch wenn es eigentlich keinen freien Platz mehr gab bei ihr, das kleine Fellnäschen konnte dort nicht bleiben. Nun ist Clementine bei Anca und wird aufgepäppelt.

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01. September 2023

Das Waisenhaus von Trusesti liegt gegenüber von Ancas Arbeitsplatz, der Highschool. Seit vielen Jahren kümmert sich Anca um die Straßenhunde, die dort auf dem Gelände leben dürfen. Außerdem lehrte Anca den Kindern vom Waisenhaus immer wieder den richtigen Umgang mit Hunden und Katzen. Dadurch wurden die Waisenkinder aufmerksamer und bemerken, wenn ein Welpe oder Kätzchen Hilfe benötigt und informieren dann Anca.

2 Waisenjungen fanden in einem Feld 2 Welpenmädchen und wollten sie mit ins Waisenhaus nehmen. Die älteren Kinder ließen dies nicht zu, da Tiere in den Gebäuden nicht erlaubt sind. Aus der Not heraus bauten diese 2 Jungs für "ihre" zwei Welpenmädchen einen kleinen Verschlag, um die Fellnäschen sicher unterzubringen und zu versorgen. Sie fütterten die Welpen regelmäßig, gaben ihnen Wasser und kümmerten sich auch sonst um die Zwei. Doch die Jungen konnten den 2 Welpenmädchen nicht wirklich gerecht werden. So erzählten sie es ihrer Betreuerin, die wiederherum Anca um Hilfe bat.

Die zwei Welpenmädchen sind in einem guten Zustand, bekamen Mittel gegen Parasiten und ihre erste Impfung. Nun sind die zwei Fellnäschen bei Anca und werden gut betreut und versorgt, bis sie alt genug sind, nach ihren eigenen Familien zu suchen.

 

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26. August 2023

Wir freuen uns sehr, denn noch einmal konnte Anca Hunde-Trockenfutter für erwachsene Hunde kaufen.

Herzlichen Dank an unseren Partnerverein TSV Hundehilfe NRW e.V., durch den dies wieder möglich war.

Und natürlich auch ein herzliches Dankschön an alle Spender, die durch ihre Unterstützung und Spende helfen, dass "unsere" Tiere im "Safe Place" und auf der Straße einen vollen Magen bekommen.

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22. August 2023

Herzlichen Dank an unseren Partnerverein TSV Hundehilfe NRW e.V., durch den es Anca wieder möglich war, Hunde-Trockenfutter für erwachsene Hunde kaufen zu können.

Und natürlich auch ein herzliches Dankschön an alle Spender, die durch ihre Unterstützung und Spende helfen, dass "unsere" Tiere im "Safe Place" und auf der Straße einen vollen Magen bekommen.

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22. August 2023

An diesem Tag erhielt Anca, wie so oft, einen Anruf mit der Frage "könntest Du diese Welpen aufnehmen"?!

3 junge Welpen, nur wenige Wochen alt, wurden von jemanden an einem Abfallplatz "weggeworfen". Sie weinten und trauten sich nicht unter einem Müllcontainer, hervor zu kommen. Eine Dame bemerkte die Fellnäschen, sammelte sie ein und nahm die 3 Kleinen erst einmal mit. Doch die Dame konnte die 3 Hundekinder nicht aufnehmen, da sie voll berufstätig war und mitten in Botosani in einem Appartement wohnte. Die Dame telefonierte zu mehreren Freunden und Bekannten, immer mit der Frage "könntest Du diese Welpen aufnehmen"?!

Niemand wollte oder konnte der Dame helfen. Stattdessen bekam sie den Rat, bring sie ins Public Shelter. Das Public Shelter, ein grausamer, trostloser Ort für Hunde, gerade für Welpen. Das wollte die Dame auf keinen Fall. Sie succhte eine bessere Zukunft für die Kleinen zu finden. Ein Bekannter von der Dame verwies sie an eine Anca Melinte und gab ihr eine Telefonnummer.

Dies war der Anruf, der 3 kleinen Welpen eine bessere Zukunft in Aussichte stellte. Anca war an diesem Tag unterwegs, zu weit entfernt, um die Kleinen von der Dame entgegen zu nehmen. Anca bat die Frau, ob es möglich wäre, dass sie die Welpen zu einer ihrer Pflegestellen nach Trusesti bringen könnte. Und tatsächlich, die Frau sagte zu und fuhr von Botosani nach Trusesti und übergab Andreea, Ancas Pflegestelle, die 3 Hundekinder. Dort sind die Kleinen in Sicherheit und werden gepäppelt.

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15. August 2023

Anca bekam einen Anruf von einer Dame aus Trusesti. Sie erzählte, dass ihre Nachbarn arbeitsbedingt nach Holland ausgewandert wären und alles zurück ließen. Auch ein kleines Welpenmädchen ließen sie zurück. Das Hundekind würde die ganze Zeit weinen und auf dem Grundstück hin und her laufen.

Eine ihrer Töchter hätte nun die Kleine dort herausgeholt. Das Welpenmädchen wäre so froh gewesen, dass sich nun jemand um sie kümmern würde. Doch sie könnten Klein-Lisa leider nicht behalten. Anca sagte zu, Klein-Lisa aufzunehmen.

Das Welpenmädchen ist ein aufgewecktes, sehr offenes und menschenbezogenes Hundekind. Nun ist es bei Anca mit anderen Artgenossen, Welpen, Junghunden und auch erwachsenen Hunden zusammen und Klein-Lisa kommt mit allen gut zurecht. Wir hoffen, dass es bald ihre Menschen findet.

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14. August 2023

Auf dem Weg nach Trusesti erhielt Anca einen Anruf mit dem Hinweis, dass 2 kleine Hündinnen im Zentrum von Trusesti ausgesetzt wurden. Die beiden kleinen Hündinnen würden auf der Straße hin und her laufen und das schon seit 2 Tagen. Anca ließ sich die Stelle beschreiben, wo die beiden Hündinnen das letzte Mal gesehen wurde.

Als wir in Trusesti an kam und zu der beschriebenen Stelle fuhren, sahen wir auch direkt schon die beiden Fellnasen auf einer Wiese liegen. Es schien, als würden sie auf etwas warten. Mit Sicherheit warteten sie auf ihren Besitzer, der sie dort mit Bestimmtheit abgesetzt hatte, doch er würde niemals mehr zurückkommen, um sie wieder abzuholen.

Mit einer Nassfutter Dose bewaffnet näherte sich Anca den beiden Hündinnen langsam und mit Bedacht. Beide Hündinnen liefen sofort zu Anca, als sie in die Hocke ging, um den Hündinnen etwas zu fressen anzubieten. Ohne Scheu ließen sich Beide streicheln. Anca griff nach der ersten Hündin, die sich erschreckte und einmal kurz aufschrie. Dies reichte aber schon, um die andere Hündin zum Weglaufen zu bewegen. Sie flüchtete unter ein parkendes Auto. Anca brachte erst einmal Antonia in Sicherheit, um dann die andere kleine Hündin zu versuchen zu sichern. Doch Masha traute Anca in dem Moment nicht mehr und lief zur die andere Straßenseite. Langsam und im Bogen nährten wir uns der kleinen Masha, die aber dieses Mal nicht mehr weglief, sondern auf uns zukam. Bereitwillig ließ sich Masha auf den Arm nehmen und auch in Sicherheit bringen.

Nun sind beide Hündinnen, Antonia und Masha, bei Anca und werden aufgepäppelt.

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14. August 2023

Anca startet schon sehr früh an diesem Morgen Richtung Trusesti, um ihre Fütterungstour zu beginnen.

An ihrem ersten Fütterungsstopp, dem Rastplatz bei dem Dorf Drislea, kam nur wenige Sekunden, nachdem sie ausgestiegen ist, ein Hund auf sie zu gerannt. Er hatte sich wohl an der äußeren Ecke des Rastplatzes im Gestrüpp versteckt. Den letzten Meter zu Anca ist der Rüde gekrochen und legte sich an ihren Füssen direkt auf die Seite und sah Anca flehend an. Anca ging in die Hocke, sprach ihn an und streichelte den kleinen Rüden. Sofort fing seine Rute an zu wedeln und er winselte leise. Anca nahm Nico, so sein Name später, auf den Arm. Nicos Schwanz stand nicht still, sein Winseln aber verstummte. Er drücke sich ganz fest an ihre Brust.

Welche Ängste müssen Tiere erleiden, die von ihren Besitzer ausgesetzt werden? Diese Tiere sind völlig hilflos und mit dieser Situation total überfordert. Nun ist Nico bei Anca in Sicherheit. Wir hoffen, dass wir bald ein schönes Zuhause für Nico finden.

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09. August 2023

Anca erhielt einen Anruf von einer Dame. Sie erzählte Anca, dass ihre Tochter vor mehreren Wochen 3 junge Welpen an einem Feld gefunden hatte. Irgendjemand hatte die Kleinen dort einfach "abgeladen". Da ihre Tochter Hunde sehr mögen würde, nahm sie die Kleinen mit nach Hause. Die Dame erzählte weiter, dass sie damit einverstanden gewesen war, dass die Welpen erst einmal bleiben durften, wenn ihre Tochter versuchte, Familien für die Welpen zu finden. Doch nach Wochen waren die Welpen immer noch da. Niemand wollte einen Hund aufnehmen.

Durch Zufall hörte die Dame von einer Frau, die Straßenhunde füttern und auch aufnehmen würde. Sie forschte nach und erhielt irgendwann Ancas Handynummer. Und nun fragte diese Dame nach Hilfe. Die beiden Frauen vereinbarten einen Besuchstermin.

3 Welpen, ca. 3 Monate alt ... 2 Jungs und 1 Mädchen. Alle drei waren in einem guten gesundheitlichen Zustand, freundlich und munter. Somit durften Jim Knopf, White Socks und Jule in den nächsten Tagen zu Anca umziehen.

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04. August 2023

Eine tierliebe Dame, eine Bekannte von Anca, lebt in einem kleinen Dorf zwischen Botosani und Suceava. Dort besitzt sie ein Häuschen mit einem Grundstück. Mehrere Katzen und hat 3 eigene Hunde leben bei ihr. Natürlich kastriert. In der näheren Umgebung ihres Hauses füttert die Dame auch Straßentiere.

Eines Tages als die Dame wieder losgehen wollte, um "ihre" Straßentiere zu füttern, saß vor ihrem Grundstückstor eine kleine Hündin mit ihrem Nachwuchs. Es waren 5 Welpen. 4 Jungs und 1 Mädchen Die Dame war überrascht, da sie kannte diese Hündin. Schon oft hatte sie diese Hündin auf der Straße gesehen und gefüttert. Es schien, als wenn diese Hündin einen sicheren Ort für ihre Welpen suchte und nun auch gefunden hatte.

Die kleine Familie lebte nun bei dieser Dame, zusammen mit ihren eigenen Hunden in einem großen abgetrennten Außenbereich. Unbeschwert wuchsen die Kleinen heran. Als sie nun größer wurden, fragte die Dame Anca, ob sie helfen könnte. Sie würde gerne die Mama Hündin behalten, aber 5 weitere Hunde waren einfach nicht möglich. Natürlich half Anca ihrer tierlieben Bekannten.

Als die 5 Welpen alt genug waren und ihre Mama nicht mehr brauchten, nahm Anca die Kleinen mit in ihr "Safe Place". Die Mama Hündin wurde kastriert und kam natürlich zurück zu Ancas Bekannte.

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03. August 2023

Eine Familie lebte in einem Dorf etwas weiter entfernt von Botosani. Diese Familie wohnte in einem Haus mit kleinem Grundstück und kümmerte sich um Straßentiere. Diese Familie ist Anca bekannt und von Zeit zu Zeit übernimmt Anca auch Tiere von dieser Familie. Der Vater dieser Familie verlor seinen Job und suchte/bekam einen neuen Job im Ausland. Da er nun mehrere Wochen immer im Ausland sein würde, pendelte seine Familie mit ihm.

Anfang August kam die Familie wieder mal nach Hause und fand direkt am ersten Abend 5 sehr junge Welpen, nur wenige Wochen alt, an einem Abfallplatz. Natürlich nahmen sie die Kleinen mit. Sie versorgten die Welpen, doch es war klar, die Hundekinder brauchten einen anderen sicheren Platz, da die Familie in 4 Wochen wieder pendeln würde.

Sie fragten bei Anca nach, ob sie die Welpen übernehmen würde, wenn sie wieder gehen müssten. Da bei Anca zu dieser Zeit kein Platz mehr frei war, half Cristina, eine Pflegestelle von Anca, aus und nahm die Kleinen zu sich. 5 muntere Hundekinder. Wir werden berichten, wie es mit den 5 Welpen weitergehen wird.

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29. Juli 2023

Wir möchten uns bedanken, bei der Mobile Tierarztpraxis Dr. Katrin Wontorra - ganzheitlich orientiert, (die die Tierarztpraxis ohne Grenzen gUG gegründet hat und die darüber eine soziale Tierarztpraxis, das Zentrum für Tier und Mensch in Mettmann sowie die Tiertafel Mettmann, betreibt) für diese tollen Spenden.

Bei der nächstmöglichen Gelegenheit werden wir diese Spenden zu Anca nach Rumänien transportieren.

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24. Juli 2023

Anca hat einen hilfsbereiten Bekannten, der ihr im "Safe Place" hilft, wenn Schweißarbeiten nötig sind.

Von Zeit zu Zeit müssen Scharniere von den Gehege Türen erneuert werden. Durch die starke Benutzung, durch Urin und Kotrückstände, wird das Material porös und Scharniere brechen ab. Schon öfters kam Ancas Bekannter, um zu helfen.

Nun bat Ancas Bekannter um Hilfe. Er nahm Wochen zuvor 2 Hündinnen von der Straße auf. Eine Hündin war trächtig und gebar 5 Welpen. Er fand für 3 Welpen neue Familien, doch die beiden Hundejungs, Tajan und Mijan, blieben übrig. Anca versprach, im Gegenzug für seine Reparaturarbeiten, die beiden Welpen aufzunehmen, sobald sie ihre Mama nicht mehr brauchten und die beiden Hündinnen, kastrieren zu lassen.

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Kastrationen im Juli 2023

Durch die Unterstützung des Vereins Hundehilfe NRW e.V., Martina Berlitz und Ela Pfaf-Völklein konnte Anca die Kastrationen von 4 Hündinnen und 4 Katzen durchführen lassen.

Herzlichen Dank an Martina, an Ela und an das Team der Hundehilfe NRW e.V.!
Denn nur durch Kastrationen kann zukünftiges Tierleid vermindert werden!

Weitere Kastrationen in den vergangenen Monaten/Jahren finden Sie unter Projekt Trusesti.

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19. Juli 2023

Drislea, ein kleines Dorf an Rande eines Wäldchen, dort wurde eine kleine, ältere Hündin gefunden.

Anca brachte eine ihrer Helferin nach Hause, als ihnen eine kleine Hündin am Straßenrand auffiel. Anca hielt an und ging zu der kleinen Hündin. Diese schaute Anca freundlich und schwanzwedelnd an. Es schien, eine ältere Fellnase zu sein.

Das Dorf ist nicht sehr groß. Jeder kennt hier Jeden. Anca sah eine Frau vor ihrem Grundstück stehen. Sie fragte die Dame, ob sie wusste, ob diese Hündin einen Besitzer hatte. Die Dame antwortete, dass die Hündin hier zu keinem gehören würde. Sie wäre eine Straßenhündin. Wahrscheinlich wurde die kleine Hündin nahe dem Dorf ausgesetzt. Es ist relativ unwahrscheinlich, dass eine kleine Hündin mehrere Jahre auf der Straße überlegt.

Anca nahm Julia, wie die Hündin später genannt werden würde, auf dem Arm und nahm sie mit. Anca schätzt Julia auf ca. 8 Jahre. Sie ist sehr freundlich und liebt es gestreichelt zu werden. Nun wird Julia erst einmal aufgepäppelt, da sie recht dünn ist.

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05. Juli 2023

Eine kleine Hündin suchte einen guten und sicheren Platz, um ihre Welpen zur Welt zu bringen. Ein Grundstück, etwas abgelegen, schien ihr geeignet zu sein. Hinter einem Feuerholzstapel gebar sie ihre 4 Welpen. 3 Mädchen und 1 Junge. Das Grundstück, sowie der Feuerholzstapel, gehörten einer alten Dame. Sie duldete die kleine Hundefamilie, fütterte sogar die Mamahündin mit Brotresten.

Die Wochen vergingen und die Welpen fingen langsam an, zu laufen und die nähere Umgebung zu erkunden. Der Neffe der alten Dame, der regelmäßig zu Besuch kam, sah darin eine Gefahr für die Fellnasen.

Durch Zufall hörte er von einer Frau, die Straßenhunde füttern und kastrieren würde. Diese Frau war Anca. Kurze Zeit darauf besuchte Anca die alte Dame und besprach mit ihr, wie sie der Hundefamilie helfen könnten. Die Mama-Hündin durfte bei der alten Dame bleiben - natürlich kastriert - und der Neffe würde gerne den kleinen Welpenjungen adoptieren. Die 3 Welpenmädchen nahm Anca mit zu sich in ihr "Safe Place".

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04. Juli 2023

3 Welpen wurden in einen Sack gesteckt, zugebunden
- in einen Abwassergraben abgelegt
- zum Sterben ausgesetzt

Jemand fuhr eine Landstraße entlang und bemerkte einen weißen Leinensack im Abwassergraben, der neben der Straße angelegt ist. Die Dame fuhr weiter, doch sie dachte immer wieder an diesen Leinensack. Schließlich drehte sie um und fuhr zu der Stelle zurück, wo der Leinensack immer noch im Abwassergraben lag. Der Sack war zugebunden. Erst schien es, als wenn es nur ein Sack mit Bauschutt oder Ähnliches wäre.

Doch dann!
Es war Leben in diesem Sack. Die Frau öffnete ihn und zum Vorschein kamen 3 kleine Welpen. So wird leider sehr oft unerwünschter Nachwuchs entsorgt. Gerade Hunde- oder Katzenwelpen haben kaum die Möglichkeit oder den Mut, aus ihrem Gefängnis zu entkommen. Sie verdursten oder ersticken.

Welches Glück für die 3 Fellnäschen. Doch wohin nun mit den Welpen?

Die Dame kannte Anca und rief sie an. Sie verabredeten, dass die 3 Welpen erst einmal bei ihrer Retterin blieben, bis Anca Platz hatte, um die Fellnäschen aufzunehmen.

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03. Juli 2023

Ein paar Tage zuvor erhielt Anca eine Nachricht, dass eine Hündin mit ihren 8 Welpen an einem Abwasserrohr am Rande von Trusesti leben würde. Dies war allerdings alles, was in der Nachricht stand. Anca forschte nach und fand den Menschen, der ihr geschrieben hatte. Sie kontaktierte ihn, sodass er ihr erklären konnte, wo genau dieser Ort war.

Es ist in Rumänien eine Standardmethode neben Wegen oder Straßen, Gräben anzulegen, um Regenwasser aufzufangen / abzuführen. Unter Übergängen befinden sich Rohre, die diese Gräben verbinden. Diese 8 Welpen befanden sich in so einem Rohr und auch darunter, wo es ein kleines Erdloch gab. Seit vielen Tagen gab es keinen Regen mehr und in dem Rohr war es wohl angenehm kühl. Ihre Mama dachte wohl, ein idealer Platz für ihre Welpen. Allerdings eine Todesfalle, wenn es stark regnen würde, da die Welpen nicht von alleine aus diesem Graben herauskommen könnten.

Anca besuchte die Hundefamilie ein paar Tage und fütterte die Kleinen. Sie versuchte, das Vertrauen ihrer Mama zu gewinnen, allerdings blieb die Hündin immer auf Abstand. Dann sagte der Wetterdienst stark Regen voraus für den nächsten Tag. Anca befürchtete, dass die Hündin nicht in der Lage war, all ihre Welpen aus diesem Graben zu retten, so entschloss sie sich, die Welpen mit in ihr "Safe Place" zu nehmen, aber ohne ihre Mama. Es war einfach zu wenig Zeit, das Vertrauen der Hündin zu gewinnen. Anca wird es weiter probieren, damit sie kastriert werden kann.

Nun sind die Kleinen bei Anca und werden versorgt. Die kleinen Fellnäschen sind in keinem guten Zustand. Hautprobleme und ihre Bäuche sind dick und rund, aber nicht vom Futter. Große Mengen an Würmern kamen nach einer Wurmkur zum Vorschein. Wir hoffen, dass alle 8 Kleinen kräftig genug sind, um zu überleben.



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