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03. September 2021

An diesem Morgen waren wir schon früh unterwegs nach Trusesti. Kurz vor dem kleinen Wäldchen bei Drislea sah Anca etwas am Fahrbahnrand. Ein kleines Köpfchen lugte aus dem hohen Gras hervor. Anca hielt sofort am Straßenrad an, um nach zu sehen, was sie dort gesehen hatte.

Als wir an die Stelle kamen, saß im hohen Grad ein Welpenjunge und ca. 1 Meter hinter ihm noch ein zweiter Welpe. Schnell nahmen wir die beiden Kleinen auf den Arm, damit sie in Sicherheit sind. Anca suchte noch die nähere Umgebung nach weiteren Welpen ab, damit wir auch ja keinen übersehen. Sie fand einen weißen Leinensack. Wahrscheinlich ist, dass die beiden Fellnäschen in dem Sack steckten und hier abgelegt wurden. Gott sei Dank war der Sack nicht zugeschnürt, sodass Stevie und Stella, so haben wir die beiden Hundekinder genannt, aus dem Sack heraus konnten. Stevie war der Mutige und schaute gerade im richtigen Moment über das Gras hinweg. Dies war das Glück der Beiden und konnten so von Anca gesehen werden.

Stevie hat schon ein Zuhause gefunden und wird bald ausreisen. Sobald er seine komplette Impfung erhalten hat, kann er Rumänien verlassen. Stella, seine Schwester, (schwarz-weiß) sucht noch. Sie wird nicht sehr groß werden, denn sie hat kurze Beine.

Wir hoffen, dass auch Stella schnell eine liebe Familie finden wird, die sie adoptiert.

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02. September 2021

Einen Tage zuvor traf Anca das erste Mal auf Snowy. Der hübsche, weiße, kleine Rüde wurde an dem Rastplatz zwischen Trusesti und Botosani ausgesetzt. Anca hat dort eine Futterstelle eingerichtet, da dort auch ab und zu sich Straßenhunde einfinden, um ihre Mägen zu füllen.

Leider war Snowy an diesem Tag noch so verängstigt, sodass Anca nicht nahe genug an ihm heran kam, um ihn anfassen und packen zu können, um ihn in Sicherheit zu bringen. Immer wieder sprang der Rüde ein paar Schritte zurück, wenn Anca sich im näherte. Auch Nassfutter reichte dieses Mal nicht aus, um das Vertrauen zu gewinnen. Anca blieb nichts anderes übrig, als nach Hause zu fahren. Sie konnte an diesem Tag nichts tun, als Snowy dort zu lassen und zu hoffen, dass Sbowy nicht überfahren wird.

Direkt am nächsten Tag fuhr Anca zu diesem Rastplatz, noch bevor sie irgendetwas anderes erledigte. Snowy wartet an dem Rastplatz auf seinen Besitzer. Er saß an dem gleichen Platz wie am Tag zuvor. Als Anca ausstieg, rannte Snowy auf sie zu. Er sprang freudig vor Anca herum und als sie sich hinkniete, kam der kleine Rüde zu ihr und ließ sich streicheln und anschließend auf den Arm nehmen. Anca war so erleichtert. Nun kann sie Snowy in Sicherheit bringen und bald ein Zuhause für den lieben, kleinen, hübschen Rüden suchen.

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30. August 2021

Auch DAS gehört zu Ancas Alltag - ein toter Hund auf der Straße - überfahren - und liegen gelassen

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Traurigkeit - Hilflosigkeit - Wut - Schmerz

Es ist schlimm zu sehen, dass man vielleicht nur ein paar Minuten zu spät ankam, um ein Leben zu retten. Nur ein paar Minuten :-(

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Jeden Tag sieht Anca überfahrende Tiere am Straßenrand. Füsche, Störche, Katzen, Hunde und viele Kleintiere. Jedes Mal der Stich im Magen und im Herzen. Aber ganz besonders schmerzt es, wenn an den Rastplätzen, die Anca jeden Tag anfährt, um nach zu senen, ob ein Tier Hilfe benötigt, ein Hund oder Katze kurz zuvor überfahren wird.

Hier war es eine kleine Hündin, die wahrscheilich versucht hat, dem Auto, aus dem sie hinausgeworfen wurde, hinterher zu rennen. Voller Panik und kopflos auf die Straße lief und von einem Auto erfasst wurde.

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28. August 2021

Anca hatte an diesem Tag einen Termin bei einer ihrer Pflegstellen, um den Gesundheitszustand der Pflegehunde zu überprüfen. Alles war in bester Ordnung. Die kleinen Fellnäschen ging es gut.

Als sie zu ihrem Auto ging, wurde sie von einer Dame angesprochen. Sie war eine Nachbarin der Pflegestelle und hat auf Anca gewartet. Die Dame zeigte auf ein eingezäuntes Gelände. Dort hätte sich eine Hündin mit ihrem Nachwuchs niedergelassen. Die Hündin wie auch ihre Welpen waren sehr scheu. Die Dame würde gerne den Hunden helfen, wüsste aber nicht wie.

Anca ging zu dem Gelände und schaute sich die Hundefamilie an. Die Mama lief sofort davon und schaute aus sicherer Entfernung zu, was da nun vor sich ging. Die Welpen waren sehr ängstlich. Sie ließen sich noch nicht einmal mit leckerem Nassfutter anlocken, geschweige denn, dass Anca näher an die Junghunde heran kam. Erst als Anca das Gelände verlies, holten sie sich die Futterbrocken. Anca schätze die Fellnasen auf ca. 5 oder 6 Monate. Wie viele es waren, war nicht heraus zu  finden.

Das einzige, was man tun konnte, dass die Dame versuchte, das Vertrauen der Mama-Hündin zu gewinnen, sodass man sie einfangen und kastrieren lassen könnte. Eventuell sogar ihren Nachwuchs, wenn die Familie in 2 oder 3 Monaten noch bei diesem Gelände leben würden.

Anca wird mit der Dame in Kontakt bleiben. Eventuell kann man weiteren Nachwuchs verhindern.
Wir werden es versuchen.

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24. August 2021

Es war schon spät am Abend, als Ancas Handy klingelte. Maria, eine Helferin von ihr, war in der Leitung. Sie erzählte Anca, dass sie mit Freunden gerade unterwegs war und eine sehr, sehr dünne Hündin gesehen hätte. Und zwar lief diese Hündin gerade in Richtung Ancas Zuhause auf der Landstraße entlang. Maria fragte Anca, ob es möglich wäre, dass sie herauskommen könnte, denn sie würden davor stehen und auf die Hündin warten. Vielleicht würde es gelingen, die Hündin zu sichern. Natürlich eilte Anca vor die Haustür, bewaffnet mit einer Nassfutter Dose.

Und als Anca heraus kam, sah sie schon, dass Marias Freund versuchte an die Hündin heran zu kommen. Die Hündin stand bestimmt 1.5 m in der Straßen. Immer wieder fuhren sehr dicht Autos vorbei. Einen Schritt der Hündin mehr zur Straßenmitte könnte ihr Todesurteil sein. Anca kam langsam näher an die Situation und übergab Marias Freund die Nassfutter Dose. Er warf der Hündin immer wieder etwas hin, in der Hoffnung, dass die Hündin näher zu ihm kam und weg von der Fahrbahn.

Einige Minuten vergingen. Alle Beteiligten hielten den Atem an, hofften und bangten für die Hündin, dass es klappen würde. Und da, ... Marias Freund konnte Bruna, diesen Namen bekam die Hündin später, packen und von der Straße ziehen. Eine heldenhafte Rettung durch Marias Freund gelang. :-)

Es stellte sich heraus, dass Bruna schon eine ältere Hündin ist, wahnsinnig dünn und mit wahnsinnig traurigen Augen. Mehr konnte man in der Nacht nicht erkennen. Bruna bekam erst einmal für die Nacht einen Einzelplatz in der Garage, mit frischen Wasser und einem reichlich gefüllten Napf mit Futter.

Am nächsten Morgen erst sahen wir, wer Bruna wirklich ist. Eine sehr, sehr liebe und verschmuste Hündin, die schon seit langer, langer Zeit kein oder nur sehr weg Futter finden konnte. Ihr Fell war dreckig und stumpf und voller Ungeziefer. Sie wurde natürlich gegen diese Parasiten behandelt und Anca brachte sie in ihr "Safe Place". Bruna ging bereitwillig schwanzwedelnd mit ihr. Nun muss Bruna erst einmal zu Kräften kommen. Wir werden berichten, wie es der lieben Bruna weiter ergehen wird.

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23. August 2021

Immer wieder gab es im August noch sehr warme Tage. Anca war auf dem Weg nach Hause und wollte noch schnell an ihrer letzten Futterstelle anhalten, um dort noch Futter auszustreuen und die Wasserbehälter aufzufüllen.

Als sie auf den Parkplatz einfährt sieht sie schon, dass an der Ausfahrt Welpen am Rand standen oder saßen. Als sie langsam näher fuhr, liefen schon ein paar auf das Auto zu. Die kleinen Fellnäschen waren hier am Straßenrand in Lebensgefahr. Schnell könnten sie auf die Fahrbahn laufen und überfahren werden.

Anca hielt an. Die Kleinen kamen auf sie zu gestürmt und bellten sie freudig an. Neben den 5 sehr kleinen Hundebabys lag ein Karton. Wahrscheinlich hat irgendjemand die Kleinen hier im Karton ausgesetzt. Sie waren viel zu klein, um hier zu überleben. Schnell packte Anca die 5 Winzlinge ein, füllte die Wasserbehälter auf, Futter ausgestreut und ab nach Hause.

Zuhause angekommen bekamen die 5 Kleinen erst einmal reichlich frisches Wasser und jede Menge gutes Aufbaufutter. Der Durst der 5 Winzlinge war riesig. Wir hoffen, dass alle 5 Fellnäschen stark genug sind, zu überlegen.

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22. August 2021

An diesem Tag stand einiges auf Ancas "to do" Liste.
Nicht nur ihre tägliche Fütterungstour in und um Trusesti, sondern auch noch Hunde und Katzen von ihren Besitzern abholen und zu ihrem Tierarzt bringen zum Kastrieren.

Es war schon später Nachmittag, fast schon Abend, als Anca eigentlich nach Hause fahren wollte. Aber es war noch eine Futterstelle offen, die sie an diesem Tag noch nicht besucht hatte. Bevor sie nun Ioana, ihre Helferin, nach Hause brachte, fuhr sie noch schnell zu diesem Rastplatz, um die Lage zu kontrollieren. Und, welche ein Glück für eine Fellnase. Gott sei Dank, dass Anca noch dorthin fuhr.

Eine liebe vertrauensvolle Hündin im mittleren Alter wurde dort von Jemanden zurückgelassen, einfach ausgesetzt, kurz bevor Anca an diesem Rastplatz eintraf. Die Hündin war so dünn und ihr Fell war so schlimm verdreckt und verfilzt. Coffe, wie sie später genannt wurde, war sooo hungrig. Sie hatte bestimmt viele, viele Tage kaum oder gar nichts zu fressen bekommen. Ioana konnte Coffe ohne Probleme auf den Arm nehmen und in Ancas Auto setzen. Nun war Coffe in Sicherheit.

Coffe hatte Glück, dass Anca doch noch zu diesem Rastplatz fuhr. Und ihr Glück sollte anhalten. Schon nach nur kurzer Zeit wurde ein Ehepaar in Deuschland auf Coffe aufmerksam und adoptierte die liebe Hündin. Coffes HappyEnd.

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20. August 2021

Und wieder wurden 5 Welpen an dem Rastplatz zwischen Trusesti und Stefansti ausgesetzt. Aber nicht so, dass man die Kleinen direkt sieht - nein - sie wurden tiefer in dem kleinen Wäldchen abgelegt.

Anca kam zu diesem Rastplatz und war schon erleichtert, dass keine Fellnase am Bordstein stand und wartete. Sie stieg aus und streute etwas Futter aus, für die Straßentiere, die hier ab und zu herkommen, um ihren Magen zu füllen.

Aber irgendetwas war anders. Anca hatte so ein Gefühl. Sie sah sich um. Sie suchte danach, was dieses Gefühl in ihr auslöste. Nichts. So ging sie instinktiv etwas tiefer in den Wald und … da sah sie die Kleinen neben einem dicken Baumstamm liegen. Als sie näher kam, zählte sie 1 - 2 - 3 ... 5. Anca suchte noch die nähere Umgebung ab, damit sie kein Fellnäschen übersieht.

5 Babys, nur wenige Wochen alt, einfach zum Sterben in den Wald gebracht. In diesem Alter ist es sehr unwahrscheinlich, dass die Hundekinder überleben würden. Nun aber haben sie eine Chance. Anca wird alles tun, um ihnen die Chance auf ein schönes Hundeleben in einer Familie, die sie lieben, zu ermöglichen.

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18. August 2021

An einem Morgen im August Anca war gerade auf dem Weg zu ihrem Tierarzt als sie von einem Mann angesprochen wurde, der bei der Straßenreinigung arbeitet. Er erzählt ihr von einer Hündin und ihren 2 Welpen, die an der Dorfgrenze zu finden wären. Immer wenn er dort vorbei kam, füttere er die kleine Familie mit Milch und ein paar Essensreste. Die Hündin wäre so lieb und ihre Welpen auch, aber alle so dünn. Weiter erzählte der Mann Anca, dort würde ein Bauer lebte, der Hühner hätte und diese dort auch frei herum liefen. Dieser Bauer drohte damit, die Hündin mit ihren Welpen zu töten, wenn ihm auch nur ein Huhn fehlen würde.

Der Straßenreinigungsmann bat Anca um Hilfe für diese Hündin und ihren zwei Welpen, da er glaubt, dass der Bauer den Grund "Huhn stehlen" nur vorbringt, um die Hündin los zu werden. Anca versprach dem Mann, sich die Hündin sobald es ihr möglich ist, anzusehen. Eigentlich konnte sie die Hündin mit ihrem Nachwuchs nicht aufnehmen, da sie überhaupt keinen Platz mehr hätte.

Der Mann ließ aber nicht locker und bedrängt Anca, sofort mit zu kommen, um der Hundefamilie zu helfen. Als Anca die Hündin mit ihren so dünnen Welpen sah ... sie konnte nicht anders und nahm alle 3 mit. Irgendwo muss doch noch ein Platz sein für die kleine Familie.

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15. August 2021

Wieder der gleiche Abfallplatz im Zentrum von Trusesti. Wie so oft.
Wieder wurden dort 2 Welpen ausgesetzt.

Wieder wurden die kleinen Hundekinder wie Müll entsorgt. Weggeworfen wie Plastikflaschen oder verrissene Kleidungsstücke. Ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, ob die Kleinen überhaupt eine Chance haben, zu überleben.

2 Welpen, ca. 5 oder 6 Wochen alt, viel zu früh von ihrer Mutter getrennt worden, suchen sie unter und neben den Müllcontainern nach etwas Fressbarem. Jemand sah diese kleinen Fellnäschen und informierte Anca. Sie war gerade in Trusesti angekommen, um ihre Futterstellen neu zu bestücken und könnte so ziemlich schnell Vorort sein an diesem Müllplatz.

Nun sind die beiden Welpen bei einer Pflegestelle von Anca.
Hoffentlich schaffen es die beiden Hundekinder.

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10. August 2021

2 junge Welpen, ca. 5 Wochen alt, sitzen am Wegesrand im Gras. Ihnen ist gar nicht so recht klar, was nun passiert ist mit ihnen. Gerade waren sie noch mit ihrer Mutter zusammen und nun?! sitzen sie hier alleine im Gras.

Ihr Besitzer hat sie einfach ihrer Mama weggenommen, in einen Karton gesetzt und ist mit ihnen irgendwohin gefahren. Nun sitzen sie hier alleine und es wird schon dunkel.
Was nun?

Leona, eine Helferin von Anca, war auf dem Nach-Hause-Weg. Sie wohnt mit ihrer Familie etwas außerhalb der Dorfgrenze. Plötzlich sah sie etwas, dass sich im Gras bewegt. Sie schaute genauer nach und schnell kamen 2 kleine Fellnäschen auf sie zugestürmt. Die Beiden waren so klein, so winzig und beide hatten sehr dicke Bäuchlein. Wahrscheinlich waren sie voller Darmparasiten/Würmer.

Leona nahm die beiden Winzlinge mit zu sich nach Hause. Dort bleiben die Kleinen erst einmal in Quarantäne, werden versorgt und aufgepäppelt. Wir hoffen, dass die Medikamente bei den beiden Welpen gut wirken und sie schnell zu Kräften kommen.

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08. August 2021

Ein kleiner Müllplatz hinter einem Wohnblock im Zentrum von Trusesti, dort wird alles weggeworfen, von Bauschutt über Hausmüll, alte Kleidung, sowie auch alte Möbel, Sperrmüll. Und dann auch noch ungewollte Haustiere. Ja, leider passiert es immer wieder, dass junge Welpen einfach in einen Container entsorgt werden. Wenn die kleinen Fellnäschen "Glück" haben, werden sie einfach in einem Karton neben die Müllcontainer abgestellt und haben so noch die Chance wegzulaufen oder gesehen zu werden.

So erging es wohl auch den 3, nur wenige Wochen alten Welpen, die Cristina, eine Helferin von Anca, eines Morgens neben dem Abfallplatz fand. Hungrig, durstig, orientierungslos und voller Angst liefen die 3 Hundekinder herum, immer irgendwie im Kreis. Sie haben von ihrer Mama gelernt, wenn sie sich immer im Kreis bewegen sollten, denn dann würde sie sie immer wieder finden. Nur leider war ihre Mama nicht mehr da, aber Cristina. Sie nahm die 3 Welpen mit sich und brachte sie in Sicherheit.

Nun sind die 3 bei einer Pflegestelle von Anca und werden aufgepäppelt. Wir drücken die Daumen, dass sie es schaffen werden und wir bald für die 3 süßen Fellnäschen Familien suchen können.

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06. August 2021

Ein Rastplatz zwischen Trusesti und Stefanesti liegt an einem kleinen Wäldchen. Dort werden immer wieder Haustiere ausgesetzt. Anca fährt diesen Parkplatz jeden Tag an, um zu sehen, ob ein Tier Hilfe benötigt. Außerdem stellt sie dort immer einen Behälter mit Wasser auf und streut Trockenfutter aus, damit ausgesetzte Tiere wenigstens dies hier vorfinden.

An einem Tag Anfang August kam Anca mit einer Helferin an diesem Rastplatz an und sah direkt Welpen unter dem Tisch sitzen. Beim nähren Ansehen waren es 2 sehr kleine Welpen, ca. 5 bis 6 Wochen alt und ein ältere Welpe ca. 8 Wochen alt. Ob die 3 nun von einem Besitzer hier ausgesetzt wurden oder sich die 3 Welpen hier zusammen gefunden haben, werden wir nie erfahren. Alle 3 waren sehr aufgeregt, dünn und voller Ungeziefer.

Natürlich nahm Anca alle 3 Welpen mit und brachte sie zu einer Pflegestelle in "Quarantäne". Dort werden die 3 Hundekinder aufgepäppelt und erhalten bald ihre erste Impfung. Wir hoffen, dass gerade die beiden ganz jungen Welpen stark genug sind und überleben werden.

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05. August 2021

Eine Hündin brauchte Hilfe.

Cristina, eine Helferin und Pflegestelle von Anca, bemerkte eine neu zugezogene Hündin bei ihrem Arbeitsplatz Ende September. Sie nannte sie Rada. Eine hübsche Hündin, aber ängstlich Menschen gegenüber. Cristina legte ihr Futter hin und versuchte ihr Vertrauen zu gewinnen. Rada wusste dies zu schätzen und kam jeden Tag, um ihren Magen zu füllen.

Nach ein paar Tagen blieb Rada ungesehen. Cristina vermutete, dass Rada vielleicht weitergezogen ist. Doch dann am nächsten Tag erschien Rada und humpelte. Ihr Vorderbein hatte eine tiefe Wunde und sie konnte nicht auftreten. Vermutlich hatte Rada einen Autounfall.

Cristina erzählte Anca von Rada und beide Frauen beschlossen, Rada zu helfen. Da die hübsche Hündin aber nicht sehr zutraulich ist und sich nicht anfassen lässt, holten sie Ancas Tierarzt zur Hilfe. Mit einem Blasrohr betäubte er die Hündin, sodass Rada in seine Praxis gebracht werden konnte. Dort wurde ihr Bein versorgt und gleichzeitig kastriert.

Nun lebt Rada bei Cristina frei auf ihrem eingezäunten Grundstück. Sie hat eine Hütte, wird mit Futter versorgt und ist in Sicherheit. Wir suchen für die schöne Hündin Paten, die sie gerne unterstützen möchten.

Hier kommen Sie zu Radas Vorstellungsseite in der Rubrik Patenschaften.

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03. August 2021

Wieder 2 Welpen einfach "weggeworfen" wie Hausmüll :-(

Wie kann man so etwas nur übers Herz bringen? Zwei hilflose Babys einfach sich selbst zu überlassen. Ohne sich darum zu scheren, was aus ihnen wird. Unvorstellbar, aber leider keine Seltenheit.

Anca erfuhr von den beiden Welpen durch eine Bekannte, die Anca zufällig im Zentrum von Trusesti traf. Diese Bekannte erzählte Anca, dass sie die beiden Welpen gesehen hatte. Einer von den Beiden würde immer zu Menschen laufen, die ihren Müll dort entsorgen würden, wahrscheinlich in der Hoffnung, dass derjenige ihn mitnehmen würde. Anca ließ sich den Standort beschreiben, um die beiden Welpen zu suchen.

Und ja, die beiden Hundekinder waren noch dort. Einer kam auch direkt angelaufen und der zweite Welpe folgte sehr schnell. Nun sind beide Welpen in Sicherheit bei einer Pflegestelle von Anca.

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02. August 2021

Nicht nur Rachel hatte Glück, dass sie gefunden wurde, sondern noch weitere 4 Welpen.

3 Welpenmädchen wurden an einem Abfallplatz hinter einem Wohnblock gefunden. Alle 3 Hundekinder waren in einem sehr schlechten körperlichen Zustand. Unterernährt, voller Ungeziefer und ihr Fell war stumpf und an ein paar Stellen sogar schon ausgefallen.

Eine Frau rief Anca an und berichtete ihr von 3 Welpen, die sie gerade an einem Müllplatz unter einem Container gesehen hätte. Außerdem berichtete ihr diese Dame von einem weiteren Welpen, der nur wenige Meter entfernt an einem Platz wäre, der oft von Alkoholikern besucht wird. Wie Remus, so wird der kleine Hundejunge später genannt werden, dort hingekommen war, wissen wir nicht. Wahrscheinlich hatte ein Alkoholiker den kleinen Welpen gefunden und ihn mit zu diesem Ort genommen und dort sich selbst überlassen.

Gott sei Dank, Anca fand alle 4 Welpen und konnte sie in Sicherheit bringen zu Cristina, eine Pflegestelle von ihr. Dort werden die Welpen erst einmal aufgepäppelt.

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02. August 2021

Es sind Sommerferien in Rumänien. Zwar hat Anca auch als Lehrerin "Ferien", aber ihre Arbeit für und mit den Tieren geht natürlich weiter.

Anca erhielt einen Anruf von der Leiterin des Waisenhauses, welches sich gegenüber der Highschool von Trusesti befindet. Sie erzählte Anca, dass ein Mädchen einen kleinen Welpen gefunden hätte. Sie könnte das kleine Hundekind nicht lange im Heim behalten und fragte, ob es Anca möglich wäre, das Welpenmädchen bald abzuholen. Anca versprach, sobald es ihr möglich wäre, zu kommen.

Direkt am nächsten Tag fuhr Anca zum Waisenhaus, da sie dort auch die angestammten Straßenhunde fütterte, die auf dem Waisenhausgelände leben dürfen. Rachel, wie Anca das Welpenmädchen später nennen würde, war nur ein paar Wochen alt. Das Mädchen, erzählte Anca, dass sie den kleinen Hund am Fahrbahnrand sitzen gesehen hätte. Der Welpe hätte ganz doll geweinte. So die Aussage von dem Mädchen, dass Rachel fand. Wahrscheinlich war das Welpenmädchen kurze Zeit zuvor dort ausgesetzt worden.

Rachel ist nun bei Cristina, eine Pflegestelle von Anca, da im "Safe Place" überhaupt kein Platz mehr frei ist. Schon bald bekommt Rachel ihre erste Impfung und wir hoffen, dass die Kleine auch bald ihre eigene Familie finden wird.

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31. Juli 2021

Es war sehr warm an diesem Tag. Die Sonne brannte und die Luft war sehr aufgeheizt. Anca erhielt gegen Mittag einen Anruf von einer Dame. Diese Dame kannte eine Helferin von Anca und kam so an Ancas Telefonnummer.

Die Dame berichtete Anca, dass sie auf dem Heimweg war und ihr bei einem kleinen Wäldchen ein kleinen Welpen im Gras auf fiel. Als sie näher schaute, lagen dort zusammen unter Büschel von ausgerissenem Gras, weitere 4 Welpen. Alle waren noch sehr jung und klein. 3 von ihnen hechelten sehr stark. Irgendjemand hatte die 5 dort angelegt, mit Gras bedeckt und ihrem Schicksal überlassen. Sie brachte es nicht übers Herz, die Kleinen dort zu lassen und nahm sie mit zu sich nach Hause. Dort gab sie ihnen zu trinken. Aber nun wüsste sie nicht so recht, was sie mit den Fellnäschen machen sollte. Natürlich versprach Anca sobald wie möglich zu ihr zu kommen, um sich die Welpen anzuschauen.

Es stellte sich heraus, dass die 5 Welpen alle Jungs sind und nur wenige Wochen alt. Viel zu jung, um von ihrer Mutter getrennt zu werden. Außerdem hätten die 5 Welpen dort am Wald alleine ohne Wasser und Futter nicht lange überlebt. Da Anca aber überhaupt keinen Platz mehr in ihrem "Safe Place" hatte, vereinbarte sie mit der Dame, dass sie sich um die Impfung und Futter kümmern würde, dafür aber die 5 Jungs erst einmal bei der Dame blieben müssten. Gott sei Dank, die Dame war damit einverstanden.

Wir hoffen, dass wir bald mehr zu den 5 Jungs sagen können, damit sie schnell ihre eigenen Familien finden werden.

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30. Juli 2021

Leona, eine Helferin von Anca, war unterwegs mit ihrer Freundin, zu einem Platz außerhalb ihres Dorfes. Die beiden jungen Frauen waren im Gespräch und voller Vorfreude und hätten fast 5 junge Welpen im hohen Gras neben dem Feldweg, übersehen. Aber eben zum Glück nur fast.

Die 5 Hundekinder hocken zusammen gedrückt aneinander. Völlig verängstigt und total überfordert mit der Situation, nun alleine zu sein, ohne ihre Mutter, in einer fremden, unbekannten Gegend. Was würde nun mit ihnen passieren? Leider ist dies keine Seltenheit, dass junge Welpen einfach so am Feldweg abgeladen werden. Diese 5 Welpen haben Glück, dass zur richtigen Zeit, die richtigen Menschen auf sie aufmerksam wurden.

Leona und ihre Freundin "sammelten" die 5 Hundekinder ein und gingen den Weg zurück zu Leonas Zuhause. Dort leben die 5 Fellnäschen im Moment und werden versorgt, bis Anca in ihrem "Safe Place" Platz hat für die 5 Welpen.

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27. Juli 2021

Anca war gerade dabei "Ions Straßenhunde-Rudel" zu füttern, als sie von einer Frau angesprochen wurde. Sie erzählte Anca, dass sie gerade am Abfall-Platz, der ca. 200 m entfernt war, vorbei kam und 4 Welpen gesehen hätte. Diese hätte sie am Morgen schon dort gesehen, als sie auf dem Weg zur Arbeit war. Und nun würden sie immer noch da sein und zwischen den Containern herum laufen. Anca beendete das Füttern bei dieser Futterstelle und zusammen mit der Frau ging sie das kurze Stück zu dem Müll-Platz.

Als die beiden Frauen dort ankamen, waren keine Welpen zu sehen. Anca schaute aber genauer hin und fand neben dem Platz im hohen Gras 3 junge Welpen verängstigt hocken. Aber die Dame sprach von 4 Welpen. So schaute und suchte Anca die nähere Umgebung ab. Ja, und tatsächlich. In einem Spalt zwischen den angrenzenden Garagen hatte sich der vierte Welpe geflüchtet. Als Anca den Kleinen dort herausholte und in ihre Arme nahm, war der Kleine so froh, sodass er sich sofort an sie kuschelte, und man könnte meinen, versuchen würde, in Anca hinein zu kriechen.

Nun sind alle 4 Welpen in Sicherheit bei Cristina, eine Pflegestelle von Anca. Schon bald bekommen die 4 ihre erste Impfung und wir hoffen, dass alle 4 Kleinen überleben werden.

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25. Juli 2021

An der Stadtgrenze von Botosani hat das öffentliche Tierheim (Public Shelter) seinen Standort. Immer wieder werden an der Landstraße vor dem Tierheim Hunde ausgesetzt, wohl in der Annahme, dass die "Wärter" des Tierheimes oder die Hundefänger die Hunde finden und ins Tierheim mitnehmen. Aber dies ist ein Irrglaube. Niemand schaut dort nach ausgesetzten Hunden. Niemand holt dort die verängstigten Tiere ab. Somit ist für viele Hunde das Todesurteil gesprochen, denn sie laufen vor lauter Panik auf die Landstraße und kommen dort zu Tode.

In der Nähe des Public Shelters hat Ancas Mechaniker seine Autowerkstatt. Er liebt Hunde und nimmt auch immer wieder Straßenhunde auf, die er dort an der Landstraße vor dem Public Shelter sieht. Mittlerweile sind es einige viele und er hat absolut keinen Platz mehr. Für ihn ist es ein Graus, dort entlang zu fahren, Welpen zu sehen und ihnen nicht helfen zu können. Aber bei Dan und Daniela konnte Ancas Mechaniker nicht anders. Beide Welpen standen am Straßenrand, tippelten auf der Stelle und ihre Schwänzchen wedelten um die Wette. Er hielt an und "sammelte" die Beiden ein. Aber er wusste nicht wohin mit den beiden Hundekinder. So rief er Anca an und fragte nach Hilfe.

Nun sind Dan und Daniela bei Anca in ihrem "Safe Place" und zeigen sich dort als absolute Schätzchen. Freundlich, offen, verschmust vom ersten Moment an.

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23. Juli 2021

Kein Tag ohne einen Hilferuf !!!

Anca erhielt einen Anruf von einem Herrn, der um Hilfe für seine Hündin bat. Dieser Mann gab einer Straßenhündin Zuflucht und er möchte sie auch behalten. Allerdings gebar die Hündin 10 Welpen. Leider starben schon die ersten Welpen und er wüsste nicht warum. Anca sagte zu, sich die Welpen und die Mutterhündin anzusehen. Es war wahrscheinlich, dass die Kleinen eine Welpenkrankheit hatten und wohlmöglich jede Hilfe zu spät kam.

Anca besuchte die Hundefamilie täglich und versuchte alles ihr Möglichste der Mutter und ihren Welpen zu helfen. Es haben nur 3 Welpen überlebt. Diese 3 Fellnäschen dürfen zusammen mit ihrer nun kastrierten Mutter leben. Anca wird auch dafür sorgen, dass diese 3 Welpen später rechtszeitig auch kastriert werden.

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22. Juli 2021

Ein Dorf in der Nähe von Trusesti, dort ist irgendwo ein schmaler Bach. Ein Mann war mit dem Fahrrad unterwegs, als er eine Brücke überquerte, die über diesen schmalen Bach führte. Auf einmal hörte er schreckliche, angsterfüllte Schreie eines jungen Welpen. Er schaute automatisch in den Bach und sah dort sofort auch einen Welpen treiben, der wild mit seinen Beinen strampelte und schrie.

Er warf das Fahrrad zur Seite und lief den Hang hinunter zum Bach. Zum Glück konnte er den Kleinen greifen und aus dem Wasser ziehen. Der Welpe war nur wenige Wochen alt und als der Mann hoch zu seinem Fahrrad gehen wollte, sah er im Gras weitere Welpen hocken. Insgesamt 5 kleine Fellnäschen.

Alle 5 waren dünn, dehydriert, voller Ungeziefer und man sah die Angst in ihren Augen. Ein Welpe hatte eine offene Wunde an seinem Rücken, wo sich schon jede Menge von Fliegeneier angesammelt hatten. Noch weitere Stunden in der Sonne und die Welpen hätten den nächsten Tag nicht erlebt.

Der Herr ist ein sehr tierlieber Mensch und der Vater eines Helfers von Anca. Er hatte Mitleid mit den 5 Kleinen, aber er wusste nicht wirklich, wie er gerade dem verletzten Welpen helfen konnte. So rief er seinen Sohn an und zusammen fuhren sie zu Anca, die sie schon vorab informiert hatten. Dort angekommen wurden alle 5 Fellnäschen gebadet, abgetrocknet und der Verletzte wurde von den Fliegeneiern befreit und behandelt. Danach bekamen sie leckeres Aufbau-Welpenfutter, Wasser und ganz viel Zuspruch, liebe Worte und Streicheleinheiten.

Wir hoffen, dass die 5 Welpen noch rechtzeitig gefunden wurden und kämpfen werden, damit wir bald liebe Familien für sie suchen können.

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21. Juli 2021

Und wieder ...

Der Rastplatz zwischen Trusesti und Stefanesti. Für viele Haustiere der Ort, an dem sie von ihren Besitzer einfach abgesetzt werden. Ausgesetzt aus welchem Grund auch immer. Von Menschen, denen es egal ist, was aus ihren Tieren wird.

Manche Tiere laufen vor Panik oder der Suche nach ihrem Besitzer auf die Landstraße und werden überfahren. Andere laufen in den Wald und ins freie Gelände, um schließlich irgendwann vor Unterernährung und Erschöpfung zu streben. Andere wiederum hocken verängstigt an der Stelle, an der ihr Besitzer sie abgesetzt hat.

Als Anca an diesem Tag an diesem Rastplatz eintraf, erwartete sie ein verängstigter Junghund. Er hockte unter einem Tisch, wartend, dass sein Besitzer wieder zurückkommt und ihn abholt, was aber niemals mehr passieren wird.

Anca nahm den zutraulichen Junghund mit zu sich.

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20. Juli 2021

Trusesti - ein junges Mädchen war auf dem Heimweg von ihren Freunden nach Hause. Ihr Weg führte an einem Abfallplatz vorbei. Diese gibt es oft hinter Wohnblocks. Alles Mögliche an verschiedensten Müll wird dort entsorgt. Und manches Mal auch ungeliebte oder überflüssige Tiere. 

An diesem Abfallplatz entdeckte das kleine Mädchen einen jungen Welpen. Er war noch so klein, vielleicht 4 Wochen alt. Viel zu jung, um ohne Mutter zu überleben. Er suchte verzweifelt nach seiner Mutter und Geschwister, aber er war alleine.

Das kleine Mädchen brachte es nicht übers Herz, den Kleinen weiter alleine zu lassen. Allerdings mitnehmen konnte sie in nicht. Somit wartete sie auf die Frau, die immer hier zu diesem Abfallplatz kam, um die Straßenhunde zu füttern. Sie wartete auf Anca.

Nun ist der kleine Welpe bei Anca in Sicherheit.
Wir hoffen, dass er ein Kämpfer ist und überleben wird.

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19. Juli 2021

Anca war an diesem Tag schon früh unterwegs zu ihren Futterstellen. Noch bevor sie an ihrem ersten Stopp, dem Rastplatz zwischen Botosani und Trusesti, ankam, sah sie ein paar Meter davor, einen Welpen, der immer wieder auf die Fahrbahn lief und wieder zurück ins Gestrüpp.

Anca hielt mitten auf der Fahrbahn an und betätigte die Warnblickanlage. Sie wusste, dass es gefährlich war, hier zu stehen. Sicherer wäre es für sie, zum Rastplatz zu fahren und dann zurück zu laufen. Aber sie wollte auf keinen Fall riskieren, dass der Welpe noch überfahren wurde.

Der Kleine hatte eine so große Angst. Als Anca sich ihm näherte, schrie der Welpe und lief wieder ins Gestrüpp. Anca hatte leckeres Nassfutter dabei und warf ihm etwas zu. Und noch ein Stück, näher zu ihr. Der Kleine fraß es und kam näher, sodass Anca ihn greifen konnte. Es war ein Junge. Er schrie so laut. Schnell brachte Anca ihn in ihr Auto und fuhr das kurze Stück zum Rastplatz. Dort angekommen, gab sie dem Kleinen mehr Futter. Er beruhigte sich und futterte alles auf und wollte noch viel mehr. Von Angst keine Spur mehr. Anca nahm ihn mit und brachte den kleinen Jungen zu einer ihrer Pflegestellen.

Wir hoffen, dass er bald eine Familie findet, die ihn niemals mehr im Stich lassen wird.

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07. Juli 2021

Ionela, eine Helferin von Anca, war mit ihrer Mutter auf dem Rückweg vom Zentrum von Trusesti nach Hause. Sie unterhielten sich angeregt, bis Ionela etwas hörte. Dieses Geräusch hörte sich sehr nach winseln an. Winseln von sehr jungen Hunden.

Sie horchen und suchten. Schließlich fanden sie im hohen Gras 7 Welpen. Die kleinen Fellnäschen waren gerade mal so groß wie eine Handfläche. Ionela und ihre Mutter schauten sich suchen um, ob eventuell die Mama Hündin in der Nähe war, aber sie glaubten nicht wirklich daran.

So offen, nur im hohen Gras liegend, ohne Schutz oder Mulde - dies war unwahrscheinlich, dass eine Hündin hier ihre Welpen abgelegt hat. Es ist eher wahrscheinlich, dass Jemanden den ungewollten und lästigen Nachwuchs hier im Gras "entsorgt" hatte.

Ionela und ihre Mutter sammelten die Kleinen ein und nahmen sie mit zu sich nach Hause. Dort können die 7 Fellnäschen so lange bleiben, bis bei Anca in ihrem "Safe Place" Platz frei wird und sie umziehen können. Die Kleinen hatten sehr großes Glück, dass Ionela sie gehört hatte.

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05. Juli 2021

Cristina, eine Pflegestelle von Anca, lebt am Rand von Trusesti. Ihr Grundstück ist von einem mittelhohen Zaun umgeben.

Cristina war gerade dabei, ihr Haus abzuschließen, um zur ihrer Arbeit zu gehen, als sie leises Winseln hörte. Sie drehte sich um und sah einen jungen Welpen, der ihr entgegen gelaufen kam.

Wie kam das ca. 6 Wochen alte Hundekind auf ihr Grundstück?

Sie nahm den Hundejungen auf den Arm und ging zum Tor. Aber es war Niemand zusehen. Es ist wahrscheinlich, dass irgendjemand den Kleinen über den Zaun auf ihr Grundstück gesetzt hat.

Nun darf der Welpenjunge erst einmal bei Cristina bleiben, bis er alt genug ist, um nach einer lieben Familie zu suchen, die ihn adoptieren möchte.

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04. Juli 2021

In der Nähe des Waisenhauses von Trusesti befindet sich ein größerer Häuserkomplex. Dahinter, wie so oft, ein kleiner Müllplatz mit mehreren Containern. Dort wird alles Mögliche abgeladen und entsorgt. So leider auch immer wieder unliebsame Haustiere oder ungewollter Nachwuchs.

Ein Junge, der im Waisenhaus lebt, kam an diesem Abfallplatz vorbei und sah dort einen kleinen Welpen sitzen. Das Hundekind saß dort mit hängendem Kopf, bewegte sich kaum. Der Junge ging zu ihm, nahm den Welpen in seine Arme und lief ganz schnell zurück zum Waisenhaus. Dort angekommen zeigte er das Hundekind älteren Kindern und diese wiederum riefen aufgeregt Anca an.

Lexy, wie das kleine Welpenmädchen nun genannt wurde, war in einem sehr schlechten Allgemeinzustand. Dehydriert, dünn, stumpfes, verdrecktes Fell. Lexys Augen waren entzündet. Anca wird alles versuchen, um Lexy zu helfen und wir hoffen, dass das Welpenmädchen eine Kämpferin ist und überlebt.

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03. Juli 2021

Ein kleines Kätzchen lief schreiend zwischen geparkten Auto herum. Vielleicht hat es seine Familie verloren oder es wurde einfach ausgesetzt. Das Kätzchen lief auf den Gehweg und schrie weiter. Niemand kümmerte sich, keiner beachtete das kleine verzweifelte Fellknäul.

Anca war gerade zu dieser Zeit einkaufen in Botosani und hörte diese verzweifelten Schreie. Sie suchte die nähere Gegend mit den Augen ab und versuchte dieses Miauen zu lokalisieren. Plötzlich sieht sie, wie ein kleines Katzenkind auf die Hauptstraße läuft. Anca stockte der Atem und rannte los. Sie sah gerade noch, dass ein Auto so dicht an dem Kätzchen vorbei fuhr, das sie dachte, "das war‘s jetzt"! Doch der Windstoß drückte das Kätzchen zur Seite. Anca konnte es in ihre Arme nehmen und in Sicherheit bringen.

Im ihrem Auto untersuchte sie den kleinen Katzenwelpen. Er konnte mit einer Pfote schlecht auftreten. Anca fühlte es ab, konnte aber keinen Bruch feststellen. Sie hoffte, dass es nur eine Verstauchung war und es am nächsten Tag schon besser wäre. Und sie behielt Recht. Am nächsten Tag konnte der Kleine ohne Probleme wieder laufen und wird nun bei Anca aufgepäppelt.

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23. Juni 2021

Vermehrt bekommt Anca in der letzten Zeit Hilferufe für verwaiste junge Kätzchen. So auch an diesem Nachmittag.

Cosmin, ein junger Mann und Helfer bei Anca, bekam von seinem Nachbar einen Karton gebracht. Als er in öffnete, schaute ihn 3 Augenpaare ängstlich an. Sein Nachbar erzählte ihm, dass er diese 3 Kätzchen in einem Hinterhof gefunden hätte, ängstlich miauend. Er selbst hatte schon mehrere Katzen und könnte diese 3 nicht auch noch behalten. So gab er ihnen erst einmal etwas Trockenfutter und überlegte dann, wenn er nach Hilfe fragen könnte. Da ist ihm dann Cosmin eingefallen.

Natürlich nahm Anca die zwei Kätzchen und das Katerchen auf. Wir hoffen, dass die 3 kleinen Samtpfoten es schaffen werden und überleben. Sie sind noch sehr jung und bräuchten eigentlich noch ihre Mama.

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22. Juni 2021

Eine ältere Dame war zu Fuß auf dem Heimweg vom Wochenmarkt in Trusesti nach Hause. Ihr Heimweg führte noch ein Stückchen weiter die Landstraße entlang auswärts. Links und rechts der Straße Felder und Weideland. Da sah sie einen Welpen im hohen Gras. Und dann noch einen und noch einen. Sie versuchte die Kleinen einzufangen, was ihr aber misslang. So ging sie weiter nach Hause.

Ein paar Tage später war die Dame wieder zu Fuß unterwegs und traf zufälligerweise Anca am Waisenhaus. Anca war gerade dabei, die dort lebenden Straßenhunde zu füttern. Die ältere Dame erzählte Anca von den Welpen, die sie ein paar Tage zuvor im Feld gesehen. Sofort sprach Anca Waisenhaus-Kinder an, ob sie ihr helfen würden, die Welpen zu suchen.

Schließlich fand Anca mit ihren kleinen Helfern im Feld 9 Welpen. Leider waren aber 4 Welpen davon schon tot. Die Restlichen 5 waren sehr ängstlich und schrien vor Angst. Aber sobald alle 5 in Sicherheit im Auto waren, Nassfutter und Wasser bekamen, war von Angst keine Spur mehr.

Wie kann man nur Hundebabys aussetzen - sich selbst überlassen - in der Gewissheit, dass sie verhungern oder verdursten oder überfahren werden!!! Unfassbar

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16. Juni 2021

Ein Wohnblock im Zentrum von Trusesti.
Unter den meisten Mietswohnhäusern gibt es keine Keller.
Allerdings unter manchen eine Art zwischen Raum, wo aller mögliche Müll hineingeworfen wird. Plastik, Glasflaschen, Metallgegenstände, gebrauchte Kleidungsstücke usw.
Dort ist es stickig, feucht, dreckig und immer dunkel. Kein Lichtstrahl kommt dort unten an.

Cristina, eine Helferin von Anca, hörte durch Zufall, als sie an einem Mietswohnhaus entlang ging, helle Winselgeräusche. Es waren leise Geräusche, aber es hörte sich wie kleine junge Welpen an. Cristina vermutete, dass irgendjemand Welpen in so einen Zwischenraum entsorgt haben konnte. Schnell ging sie nach Hause und holte eine Taschenlampe. In der Zwischenzeit rief sie auch Anca an und bat um Hilfe.

Beide Frauen, bewaffnet mit Taschenlampen, gingen vorsichtig in diesen Zwischenraum. Es war unheimlich. Völlige Dunkelheit. Modergeruch. Unangenehme Feuchtigkeit. Und plötzlich im Lichtstahl der Taschenlampe der erste Welpe. Dann noch einer, und noch einer. Und ganz hinten die Mamahündin.

Anca und Cristina suchten alles gründlich ab und fanden 9 kleine Welpen. Die Kleinen waren in dem Alter, dass sie ihre Augen öffneten und die nähere verdreckte Umgebung erforschten. 9 Welpen wurden in eine Transportbox gesetzt und natürlich nahmen sie die Mama-Hündin auch mit.

Nun sind sie alle zusammen bei einer Pflegestelle untergebracht. Werden dort gut versorgt, bis bei Anca in ihrem "Safe Place" etwas Platz frei ist und sie umziehen können.

Wir hoffen, dass es alle 9 Welpen schaffen werden und sich gut entwickeln. Schon bald benötigen sie die lebenswichtigen Impfungen. Wenn Sie den Kleinen helfen möchten bei ihrem Start in ein sicheres Leben, ...

...wenden Sie sich bitte an:
Britta Gebauer, E-Mail: info@animals-safe-place.com
oder unseren Partnerverein
Aktiv Tierschutz Lichtblicke e.V., E-Mail: w.traut@aktivtierschutzlichtblicke.de

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26. Mai 2021

Zaicesti, ein Dorf in der Nähe von Botosani, dort lebt eine Studentin von Anca.

Ab und zu gehen Leona und ihr Freund in einen nahe gelegenen Wald spazieren. Als sie an eine Lichtung kamen, sahen sie etwas abseits eine Hündin liegen und um sie herum liefen ihre Welpen. Außerdem stand dort ein Topf mit Wasser und ein leere Eimer.

Es sah so aus, als wenn die Hündin mit ihrem Nachwuchs ausgesetzt wurde, aber derjenige hatte ein schlechtes Gewissen und ließ der Hündin Wasser und etwas zu fressen da. Aber trotzdem, die Mutterhündin mit ihren Welpen würde hier nicht zurechtkommen. Sie müsste ihre Welpen verlassen, um Futter zu suchen.

Leona nahm Kontakt mit der Hündin auf und es schien, dass die Mama-Hündin sehr froh darüber war, gefunden worden zu sein. Leona und ihr Freund sammelten ihren Nachwuchs ein - 7 Welpen an der Zahl - und machten sich auf den Heimweg. Die Mutterhündin hinterher.

Nun sind die 7 Fellnasen bei Cristina, eine Pflegestelle von Anca, in Sicherheit. Zara, wie die Mama-Hündin nun genannt wird, kann sich ganz in Ruhe um ihren Nachwuchs kümmern.

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Momentane Situation bei Anca in Rumänien

Dieses Video zeigt einen kleinen Überblick über die momentane Situation.

Über 80 Welpen leben zur Zeit bei Anca, dazu kommen noch erwachsenen Hunde, einige Katzen und die Straßenhunde, die von Anca gefüttert werden. So viele hungrige Mäulchen sind zu stopfen. Wir können das nicht alleine leisten und brauchen Unterstützung.

Neben den Futterkosten entstehen auch noch hohe Kosten für Tierarzt, Impfungen und Kastrationen.

Bitte helft uns !!!
Jede kleine Spende hilft und ist herzlichst willkommen.

Dazu wenden Sie sich bitte an:
Britta Gebauer, E-Mail: info@animals-safe-place.com
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26. Mai 2021

Seit einiger Zeit lebt eine neue Hündin im Stadtzentrum von Trusesti. Anca begegnete ihr immer wieder einmal. Auch kam die Hündin zu einem Fütterungsplatz, aber sie war immer so vorsichtig und ließ Anca nie nahe genug an sich herankommen. Anca konnte nicht genau erkennen, was mit ihrem Hinterbein ist.
Eine alte Verletzung ... ein alter Bruch ... eine Verkrüppelung des Beines seit ihrer Geburt?!

Und plötzlich war diese Hündin verschwunden. Seit mehreren Tagen war diese Handicap Hündin nicht mehr gesichtet worden. Anca suchte sie. Fragte Bewohner. Niemand wusste von der Hündin. Doch dann hörte Anca etwas über einen Bekannten, dass eine wohl am Bein verletzte Hündin an einem alten Schuppen auf einem Gelände am Rande von Trusesti gesehen wurde. Anca suchte und fand die Hündin mit ihren Welpen. Und nun ist diese Hündin gar nicht mehr vorsichtig, sondern freute sich Anca zu sehen.

Leider hat Anca z.Z. überhaupt keinen Platz mehr, um diese Familie aufnehmen zu können in ihrem "Safe Place", deshalb sprach Anca mit dem Besitzer des Geländes, ob die Familie dort bleiben könnte, bis sie Platz hätte. Der Besitzer ist ein tierlieber Mensch und sagte zu, wenn Anca sich um die Familie kümmern würde. Natürlich, ist dies keine Frage.

Sobald es möglich sein wird, wird die Hündin mit ihrem Nachwuchs umziehen. Außerdem wird Anca die Hündin ihrem Tierarzt vorstellen, sobald dies möglich ist und später auch kastriert.

Anca benötigt dringend unterstützen. Gerade Futter und Impfungen sind lebenswichtig.
Jede kleine Spende hilft und ist herzlichst willkommen.

Dazu wenden Sie sich bitte an:
Britta Gebauer, E-Mail: info@animals-safe-place.com
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Aktiv Tierschutz Lichtblicke e.V., E-Mail: w.traut@aktivtierschutzlichtblicke.de

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21. Mai 2021

In einem Dorf in der Nähe von Trusesti lebt Leona, eine Helferin von Anca und wartet auf ihren Freund, der abends zu ihr kommen wollte. Irgendwann kam er auch und brachte noch eine Überraschung mit. Eine kleine Hündin mit ihren 2 Welpen.

Der junge Mann war auf dem Weg zu seiner Freundin. An der Dorf Grenze sah er, dass diese kleine Hündin mit ihren 2 Welpen eine Straße überquerte und gerade noch rechtzeitig an die Seite kam, ehe ein Auto sie erfassen konnte. Er rief nach der Hündin, die sich auch sofort angesprochen fühlte und zu ihm lief. Ihre 2 Welpen im Schlepptau. Der junge Mann sah sofort, dass die Hündin Hilfe brauchte. Ihr rechtes Auge war entzündet. Er schaute er sich um, sah einen Karton und kurz entschlossen setzte er alle 3 Hunde hinein und nahm sie mit. Und nun sind alle 3 Hunde bei Leona in Sicherheit.

Schon am nächsten Tag stellte Anca Lilly, wie die kleine Hündin nun genannt würde, ihrem Tierarzt vor. Zuerst müsste nun die Entzündung behandelt werden. So wie es aussieht, ist das Auge noch vorhanden, aber ob Lilly noch sehen kann damit oder nicht, wird sich zeigen, wenn die Entzündung abgeheilt ist.

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16. Mai 2021

Ein Hohlraum unter einer Betonplatte, die als Fußweg dient, an der Seite eines Hauses.

Dieses Loch befand eine trächtige Hündin als sicheren Unterschlupf, um ihren Nachwuchs zur Welt zu bringen. Trocken, ruhig, geschützt, so sollte es sein. Die Geburt, sowie die ersten Tage danach schien alles gut. Keine Störung. Die Hündin konnte sich ganz auf ihre Welpen konzentrieren.

Dann allerdings wurde sie bemerkt. Anwohner wollten sie vertreiben, aber die Hündin wich nicht von der Seite ihrer Welpen. Somit kamen die Leute auf die Horror-Idee, wenn die Hündin sich nicht vertreiben ließe, dann sollte sie in dem Hohlraum blieben, für immer. Diese Leute hatten vor, den Hohlraum mit Beton aufzufüllen. Somit wäre das Problem gelöst.

Das Loch auffüllen mit Beton??!!!
Die Hündin mit ihren Babys lebendig einmauern??!!
Während die Hündin verzweifelt versucht, ihre Babys zu beschützen??!!
Welche Abart ist das denn??!! Wie können Menschen nur auf so eine Horror-Idee kommen??!!

Jemand erfuhr von der Hündin und ihrem bevorstehendem Schicksal und informierte eine Bekannte von Anca. Diese wiederrum rief Anca völlig aufgebracht an. Es musste sofort etwas passieren, da diese Leute schon den Beton bestellt hatten. Der Ort war allerdings von Anca fast 2 Stunden entfernt. Wohlmöglich würde sie es nicht rechtzeitig schaffen, das Auffüllen des Loches zu verhindern. So bat Anca ihre Bekannte, alles zu unternehmen, um den lebendigen Tod der Hundefamilie zu verhindern, bis sie Vorort ist und die Hündin mit ihrem Nachwuchs sichern konnte.

Egal wie, es musste verhindert werden. Auch wenn Ancas Bekannte sich vor den Hohlraum legen musste oder sogar rein kriechen, sie würde alles versuchen. Anca machte sich mit Transportbox auf den Weg zu der Hundefamilie.

Vorort gab es noch heftige Diskussionen. Manche wollten unbedingt die Hündin lebendig begraben sehen, während andere froh wären, wenn die Hündin einfach verschwindet, egal wie. Vereint schafften es Anca und ihre Helfer, die Hündin mit ihren Welpen zu sichern.
Gott sei Dank.

Nun ist die Hündin mit ihren 6 Welpen bei Anca in Sicherheit. Sie haben eine Hundehütte ganz für sich alleine, Futter, Wasser, Ruhe, es ist trocken und geschützt. Mama-Hündin kann sich nun ganz auf ihrem Nachwuchs widmen. Wir hoffen, dass alle es schaffen werden.

Wenn Sie die Hundefamilie unterstützen möchten (Futter, Impfungen der Kleinen sowie der Mama und die spätere Kastration der Mutterhündin) würden wir uns sehr darüber freuen. Jede noch so kleine Spende würde uns helfen, die ganzen Kosten der vielen Notfelle zu stemmen.

Dazu wenden Sie sich bitte an:
Britta Gebauer, E-Mail: info@animals-safe-place.com
oder unseren Partnerverein
Aktiv Tierschutz Lichtblicke e.V., E-Mail: w.traut@aktivtierschutzlichtblicke.de

Unseren herzlichen Dank für die Unterstützung geht an: Tanja Hubrich, Kathrin Reitz, Silvia Frohn

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13. Mai 2021

Eine Bushaltestelle am Rande von Trusesti.
Eher ein Platz, wo der Bus anhält. Dort ist sonst nichts. Keine Sitzmöglichkeit oder gar Überdachung. Nur ein Schild. Eine Studentin von Anca stieg an so einer Haltestelle aus, da sie in Botosani einkaufen war. Sie war in Eile und doch fiel ihr ein kleiner Hund auf, der nahe der Haltestelle an einem Stein gedrückt kauerte. Sie ging zu ihm und sprach den keinen Welpenjungen an. Er sah das Mädchen mit traurigen, hoffnungslosen Augen an.

Alf, wie er später genannt werden wird, war in einem erbärmlichen Zustand. Der Welpenjunge hatte Räude. Seine Haut war mit Verkrustungen und kleinen Wunden übersät. Sein Fell fiel ihm aus. An seinem Bauch waren kaum noch Härchen zu sehen. Der Kleine musste unwahrscheinlichen Juckreiz haben und wenn er sich kratzt, schmerzt ihm seine ganze Haut. Wahrscheinlich hat irgendjemand den kleinen Welpenjungen dort an der Haltestelle ausgesetzt. Die Studentin rief sofort Anca an und fragte, wie sie dem Kleinen helfen könnte. Anca war noch in Trusesti und so trafen sie sich und Anca nahm Alf mit zu sich.

Alf benötigt intensive Pflege, Medikamente und gutes Futter. Und wenn es ihm besser geht und Alf wieder gesund ist, hoffen wir, dass der kleine tapfere Welpenjunge eine liebe Familie findet, die ihn niemals mehr im Stich lässt. Und ihm beisteht, in guten und in schlechten Zeit.

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06. Mai 2021

Trapo-Tag.
Dieser Tag ist immer aufregend.
Mehrere Hunde hatten das Glück und eine Familie adoptierte sie oder sie bekamen ein Pflegestellenangebot. Somit war es der Start in einen neuen Lebensabschnitt.

Anca hatte schon alle Glücklichen vorbereitet und wartete auf das Transportunternehmen, die ihre Schützlinge behutsam und guter Fachkenntnis übernehmen würde.

Doch dann erhielt Anca einen Anruf von einem der Fahrer. Er erzählte ihr, dass ein Mann sie angesprochen hätte, als sie in einem Dorf eine kurze Pause einlegten. Dieser Mann hatte 6 Welpen in einem Sack dabei. Dieser Mann fragte die Fahrer, ob sie ihm die Welpen abnehmen würden, ansonsten würde er sie entsorgen. Die Welpen waren erst ein paar Tage alt, also viel zu jung, um ohne Mutter zu überleben. Anca antwortete, dass sie die Welpen nehmen würde, aber nur mit ihrer Mutter zusammen.

Der Van kam bei Anca ein paar Stunden später an. Die Fahrer stiegen aus und hatten für Anca eine Überraschung dabei. In einem der Transportkäfige lagen die Mama-Hündin und ihre 6 Welpen. Der Besitzer war nach kurzem Überlegen einverstanden, holte die Mamahündin und übergab alle 7 Hundeseelen den Fahrern des Transportunternehmens.

Ja, 7 neue Fellnäschen, die versorgt werden müssen, aber auch 7 Fellnäschen mit der Chance auf ein schönes Hundeleben. Wir brauchen dringend Unterstützung. Futter, Impfungen, Aufbaupräparate und die Mama wird irgendwann kastriert. Jede Spende hilft.

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06. Mai 2021

Ein dünner schwarz weißer Kater lebte irgendwo in einem Dorf zwischen Trusesti und Iasi. Sein Leben ist nicht einfach. Er muss für sich alleine sorgen. Zwar mag er uns Menschen sehr, aber er fand niemanden bei dem er leben dürfte. So musste er sich durch Leben schlagen - alleine.

Bei der Futtersuche überquerte er immer wieder eine viel befahrende Landstraße. Auf der anderen Seite war eine kleine Haltebucht, wo auch ein Mülleimer stand. Bis zu diesem Tag ging immer alles gut. Er wartete auf eine Lücke und rannte schnell. Nur dieses Mal war das Auto einfach schneller.

Ioana, eine Helferin von Anca, war auf dem Heimweg von Iasi nach Hause. Es war viel los auf der Landstraße, sodass sie nur langsam vorankam. Durch reinen Zufall stoppte der Verkehr an einer Haltebucht. Ioana schaute durchs Seitenfenster ... und sah eine Katze am Bordsteinrand liegen. Die Katze hob etwas den Kopf, aber bewegte sich sonst nicht.

Natürlich stoppte Ioana und schaute nach der Katze. Sie sah direkt, dass die Katze einen offenen Bruch am linken Hinterbein hatte. Alle 4 Knochen Glieder zur Pfote waren komplett durchtrennt. Außerdem stand Tom, wie Ioana den Kater später nannte, unter Schock. Es ist wahrscheinlich, dass Tom von einem Auto erfasst wurde und durch den Aufprall diesen Bruch bekam. Natürlich nahm Ioana den verletzten Kater mit.

Da es schon sehr spät war, konnte Tom erst am nächsten Tag Ancas Tierarzt in Botosani vorgestellt werden. Nach der Untersuchung war nicht ganz klar, ob Tom seine Pfote behalten wird. Aber erst einmal wollte es der Tierarzt versuchen. Am nächsten Tag die OP. Tom bekam 2 Titan Platten eingesetzt, zur Stabilisierung der Brüche. Nun hieß es warten und Tom versuchen ruhig zu stellen, damit er seine Pfote nicht belastet. Anca tat ihr Möglichstes, um Tom die Pflege und Versorgung zu geben, die er jetzt benötigte.

Tom ist ein sehr lieber und verschmuster Kater. Er liebt es soooo sehr, gestreichelt zu werden und er ist auch ein so guter Patient. Er lässt alles über sich ruhig ergehen.

Nach einiger Zeit die 2. OP. Die Platten müssen wieder heraus genommen werden und dann wird man erst sehen, ob Tom seine Pfote wieder benutzen kann, ob die Nerven durch den Unfall in Mitleidenschaft gezogen wurden oder nicht. So wie es nun scheint, wird Tom seine Pfote nicht nur behalten, sondern er kann sie auch wieder benutzen. Die Nerven sind in Takt, die Wunde heilt gut und auch die Haut und das Fell regenerieren sich langsam.

Wie sind alle so glücklich, dass Tom es geschafft hat.
Und wir hoffen so sehr, dass Tom eine liebe Familie finden wird, die sich in ihn verliebt und den tapferen Kater adoptieren möchte. 

Wenn Sie Tom unterstützen möchten, (seine Operation, Nachsorge, Impfung, Kastration) sprechen Sie uns an. Ebenso, wenn Sie Tom ein Zuhause schenken möchten.

Britta Gebauer, E-Mail: info@animals-safe-place.com
oder unseren Partnerverein
Aktiv Tierschutz Lichtblicke e.V., E-Mail: w.traut@aktivtierschutzlichtblicke.de

Ganz herzlichen Dank an Mathias und Karin Weichs, Gerd Dirkschneider, Daniela Sterath-Edelmann, Christina Erler für ihre Unterstützung

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05. Mai 2021

An einem Tag im April, es war schon Abend, war Anca nach einem langen, arbeitsreichen Tag in Trusesti schon fast auf dem Heimweg. Sie überlegte doch noch schnell an dem Rastplatz zwischen Trusesti und Stefanesti vorbei fahren wollte, um Futter für die Straßenhunde dort auszustreuen.

Überlegt und getan ... Sie ließ Futter dort an dem Rastplatz, doch irgendetwas ließ sie aufhorchen. Anca kann im nach hinein gar nicht mehr sagen, was sie dazu bewogen hat noch etwas weiter in das kleine Wäldchen zu gehen.

Und da sah Anca in einer kleinen Mulde liegend eine kleine Hündin und an ihrem Bauch 2 neugeborene Welpen. Anca ging langsam auf die Hündin zu, redete sanft mit ihr. Hoffentlich nicht würde die Hündin aufspringen und wegrennen. Sie blieb liegen. Anca konnte die Mamahündin mit ihrem Nachwuchs nicht dort lassen. Für die nächsten Tage war kräftiger Regen angesagt und außerdem was es viel zu gefährlich hier im Wald, ungeschützt, nur in einer Mulde liegend.

Ein paar Wochen sind seither vergangen und die Mama-Hündin und ihren beiden Welpen geht es gut. Bald sind die 2 Kleinen soweit, dass sie ihre erste Impfung bekommen.

Wenn Sie die beiden Welpen unterstützen möchten, (Impfung, Aufbaufutter) sprechen Sie uns an.
Britta Gebauer, E-Mail: info@animals-safe-place.com
oder unseren Partnerverein Aktiv Tierschutz Lichtblicke e.V.,
E-Mail: w.traut@aktivtierschutzlichtblicke.de

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28. April 2021

In einen der vielen Nebenwege von Trusesti lebt Jana, eine Bekannte von Anca und zeitweise auch eine Pflegestelle, wenn es mal wieder in Ancas Safe Place kein Platz mehr frei ist. Ein paar Grundstücke weiter von Jana wohnt ein Bauer, der eine Kettenhündin besitzt. Natürlich ist diese Hündin nicht kastriert.

An einem Tag im April sieht Jana diesen Herrn an ihrem Grundstück vorbei gehen und in seinen Armen hielt er 3 Welpen. Sie sprach ihn an, was er mit diesen Welpen vorhätte. Er antwortete barsch, dass er sie loswerden will, da er keine Verwendung für die Drei hätte. Er weiß noch nicht nie, aber er würde schon eine Möglichkeit finden, sie zu töten. Jana fragte den Mann, ob er ihr die Drei geben würde. Der Mann war einverstanden, denn so wäre es für ihn noch leichter, dass er die Welpen los werden würde.

Es sind 3 bezaubernde junge Welpen, freundlich, aufgeschlossen. Die ersten Tage blieben die Drei bei Jana, bis bei Anca Platz frei wurde. Außerdem ist Anca mit diesem Mann nun in Kontakt, da sie die Kettenhündin kastrieren lassen möchte.

Wir hoffen, dass diese 3 Fellknäulchen stark genug sind, um zu überleben und dass Anca bei dem Nachbarn von Jana Erfolg haben wird.

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24. April 2021

Am Rande von Trusesti lebt ein gutherziger Mann. Er besitzt nicht viel, ist mit dem zufrieden, was er hat.

An einem Tag Anfang April war dieser Mann gerade dabei in seinen Garten Gemüse zu säen, als ihm ein Hund auffiel. Dieser Hund suchte nach etwas fressbarem. Es war eine Mama-Hündin, denn sie hatte ein großes Gesäuge, also hatte sie irgendwo ihre Welpen abgelegt.

Der gutherzige Mann folgte der Hündin zum Rande eines Feldes und sah, wie die Hündin sich in eine tiefere Mulde legte. Er ging näher und da waren sie - 6 Welpen, nur wenige Tage alt, mit ihrer Mama. Der Mann ging nun jeden Tag zu dieser Stelle und fütterte die Hündin mit Essenreste.

Nach ein paar Tagen machte sich der Mann Sorgen um die kleine Familie, da er die Hündin immer wieder sah, wie sie nach Futter suchte. Er konnte der Hündin nicht ausreichend füttern, sodass die Hündin gezwungen war, ihr Kleinen alleine zu lassen, um für sich Futter zu finden.

Durch einen Bekannten erfuhr der Mann von Anca und bekam ihre Telefonnummer. Er rief sie an und bat um Hilfe für die 7 Fellnasen. Natürlich war Anca bereit die Hündin mit ihrem Nachwuchs aufzunehmen. Nun sind sie alle in Sicherheit und die Hündin braucht sich jetzt nur noch um ihre Welpen kümmern. Denn Futter ist nun ausreichend für sie verfügbar.

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17. April 2021

Das Dorf Buhaceni ist nicht weit entfernt von Trusesti. Es ist üblich in den ländlichen Gegenden, dass verhältnismäßige kurze Strecken zu Fuß unternommen werden. So war eine junge Frau, Studentin von Anca, war auf dem Nachhause-Weg von Trusesti zu ihrem Dorf.

Neben der Straße sah die junge Frau einen Hund zusammen gekauert hocken. Beim Näherkommen sah sie, dass dieser Hund unwahrscheinlich dünn war. Die Wirbelknochen standen deutlich hervor. Auch als sie schon fast neben ihm stand, bewegte sich dieser Hund nicht. Die Studentin dachte schon, dass er tot wäre, aber dann hob dieser Hund leicht seinen Kopf an.

Die junge Frau sprach ihn an. Sein Blick war so hoffnungslos, so traurig. Dieser Hund musste schon sehr lange hungern, denn er glich einem Skelett. Rippen und Hüftkochen standen so deutlich hervor. Und er hatte eine infektiöse Wunde an seinem Oberschenkel. Wahrscheinlich rührte dies von einem Biss. Außerdem waren deutliche Spuren eines viel zu eng sitzendem Halsband an seinem Hals zu sehen. Der kleine Rüde war ein Kettenhund, der wahrscheinlich durch aushungern nicht mehr die Kraft hatte, seinen Job zu machen und deshalb ausgesetzt oder vertrieben wurde. Die junge Frau nahm den kleinen Rüden mit und informierte Anca und bat um Hilfe für ihn.

Nun ist Pablo bei Anca in Sicherheit und wird aufgepäppelt. Seine Wunde wurde versorgt und heilt ganz gut und er hat auch schon an Gewicht leicht zugenommen. Er bekommt zusätzlich Vitamine und Aufbaustoffe.

Wenn Sie Pablo bei seinen Behandlungskosten unterstützen möchten, würden wir uns sehr darüber freuen. Sobald er noch mehr Gewicht zugelegt hat, kann er auch geimpft und kastriert werden und sucht dann sein Zuhause für immer.

Jede Hilfe ist willkommen, sprechen Sie uns an.
Britta Gebauer, E-Mail: info@animals-safe-place.com
oder unseren Partnerverein Aktiv Tierschutz Lichtblicke e.V.,
E-Mail: w.traut@aktivtierschutzlichtblicke.de

Ganz herzlichen Dank an Gundula Baumgärtner und Tanja Hubrich für ihre Unterstützung.

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17. April 2021

Ein Karton mitten im Wald ...

Verschlossen ...

Weit und breit niemand. Kein Haus. Nichts.

Niemand hört das Winseln. Das Weinen. Das Kratzen im Karton.

Leona, eine junge Frau und Helferin von Anca, spazierte mit ihrem Freund durch einen Wald. Vertieft im Gespräch, genießend die Zweisamkeit. Doch dann sieht Leona weit entfernt etwas Helles im Wald stehen. Sie versuchte aus der Entfernung zu erkennen, was es sein könnte, aber dafür war dieses Etwas einfach zu weit entfernt. So ging sie mit ihrem Freund quer durch den Wald zu diesem Hellen Teil, was sich dann als ein Karton entpuppte. Sie hören das leise Weinen im Inneren des Kartons. Leona öffnete und zum Vorschein kam ein traurig schauendes Augenpaar eines verzweifelten Welpenmädchen.

Es war keine Frage, ob Leona Leyla, wie sie das Welpenmädchen nun nannte, mitnehmen würde, es war selbstverständlich. Ein Baby ausgesetzt, fernab von jeder Möglichkeit gefunden zu werden, noch dazu in einem Karton der verschlossen war ... wie gefühllos muss man sein, um so etwas zu tun ???!!!

Wenn Sie Leyla unterstützen möchten, (Impfung, Parasitenbehandlung) sprechen Sie uns an.
Britta Gebauer, E-Mail: info@animals-safe-place.com
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Ganz herzlichen Dank an Anja Pohlmann zu der Kostenübernahme von Leyla

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15. April 2021

Mitte April besuchte Anca ihre Mutter. Sie gingen zusammen einkaufen zu einem Wochenmarkt in Darabani.

Sie unterhielten sich, gingen vom Stand zu Stand und kauften Obst und andere Sachen ein. Auf einmal lief ihnen ein kleiner Welpe zwischen die Beine. Der Kleine bettelte nach Futter und Aufmerksamkeit. Anca nahm den Welpen auf den Arm. Es war ein Mädchen, nur wenige Wochen alt. Anca fragte bei den Standleuten nach, ob die Kleine zu jemanden gehörte. Man erzählte ihr, dass der kleine Hund schon den ganzen Tag von Stand zu Stand lief und bettelte, er aber zu niemanden gehörte.

Anca und ihre Mutter konnten die Kleine nicht dort lassen und nahm sie natürlich mit. Anca brachte das kleine Welpenmädchen zu einer Pflegestelle, wo sie mit weiteren Welpen nun aufgepäppelt wird.

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14. April 2021

Darabani, eine Stadt hoch im Norden vom Landkreis Botosani, nahe der Landesgrenze zu der Ukraine dort lebt eine Bekannte von Anca. Die Frau kümmert sich dort, ebenso wie Anca, um Straßentiere, unterhält Futterstellen und kümmert sich um verwaiste oder ausgesetzte Tiere, die alleine nicht auf Rumäniens Straßen überleben würden.

An einem Tag im April kommt Luminita an einem "verwilderten" Müllplatz vorbei. Zuerst fällt ihr nichts weiter auf, doch dann hört sie leises Winseln. Beim Nachsehen fand Ancas Bekannte unter dem vielen Hausmüll und Plastikflaschen 4 junge Welpen.

Es war klar, die 4 Fellnäschen sind hier einfach "weg geworfen" worden. Wahrscheinlich waren die 4 unerwünschter Nachwuchs, der einfach nur lästig war und entsorgt werden musste. Wie kann jemand so herzlos und furchtbar sein, hilflose Babys im Nirgendwo auszusetzen. Im Bewusstsein, dass diese Babys ohne Hilfe nicht überleben werden.

Zum Glück sind sie Luminita aufgefallen und somit haben diese Kleinen nun, eine Chance zu leben. Die ersten Tage blieben sie noch bei Luminita bis Anca 4 Welpen abholen konnte.

Wir hoffen, das Ancas Bekannte die 4 noch rechtzeitig gefunden hatte. Wir werden berichten.

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12. April 2021

Cristina ist eine Pflegestelle von Anca und kümmert sich meist um verwaiste Welpenkinder. Sie erfuhr von einer Bekannten, dass in dem Dorf Soldanesti eine Familie lebt, die 2 Ketten-Hündinnen haben. Nun haben diese Hündinnen Nachwuchs bekommen. Eine Hündin mit 4 Welpen und die Andere mit 8 Welpen. Aber eigentlich möchte die Familie keinen Nachwuchs, wären aber so arm, dass sie sich eine Kastration der Hündinnen nicht leisten könnten. Schon gar nicht für beide Hündinnen.

So erfuhr Anca von dieser Familie. Da das Dorf Soldanesti nahe ihrer Fütterungsroute liegt, besuchte Anca zusammen mit Cristina die Familie.

Die Hündin mit ihren 8 Welpen ist eine sehr freundliche und menschenbezogene Hündin. Sie ließ Anca sofort an ihren Nachwuchs. Die Kleinen scheinen gesund und munter, sind aber erst wenige Tage alt, sodass Anca im Moment nur wenig für diese Familie tun kann. Gutes Futter, späteres Impfen und dann bei der Suche nach Familien für die Welpen helfen. Natürlich dies nur, wenn die Familie die Mutterhündin kastrieren lassen würde, sobald ihre Welpen sie nicht mehr bräuchten. Anca wird in regelmäßigen Abständen diese Familie besuchen und nach dem Rechten sehen.

Die Hündin mit ihren 4 Welpen nahm Anca, nach Absprache mit der Familie, mit, da sich die Familie eigentlich auch nur eine Hündin finanziell leisten könnte. Somit ist nun diese Mutterhündin mit ihrem Nachwuchs in Sicherheit bei Anca und kann dort ihre Welpen in Ruhe großziehen.

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10. April 2021

Wie immer war Anca unterwegs zu ihren Futterstellen. In Gedanken ging sie ihren Tagesplan durch, als sie seitlich auf einem Feld einen Hund sah, der zu humpeln schien. Anca nutze die nächste Möglichkeit um anzuhalten und nachzusehen. Als sie den großen Hund fast erreichte, kam Adrian, wie Anca ihn später nennen würde, humpelt auf sie zu. Sein Schwanz wedelte und man sah ihn seinen Augen Hoffnung. Sein Gesicht zeigt mehrere Narben und auch sonst war Adrian in keinem guten Gesundheitszustand.

Adrian scheint ein Windhund-Mix zu sein, sehr dünn und er konnte seine linke Vorderpfote nicht benutzen. Zwischen Pfotengelenk und Ellbogen war eine sehr verdickte Stelle. Eventuell eine Entzündung? Anca nahm den lieben Rüden mit zu ihrem Auto und brachte ihn zu ihrem Tierarzt, damit sein Bein geröntgt werden konnte.

Adrian ist ein sehr geduldiger Patient. Er ließ alles über sich ergehen. Vermutlich merkte er, dass Anca ihm helfen möchte. Wie die Röntgenbilder zeigten, ist Adrians Bein mehrfach gebrochen. Dies scheint aber schon länger her zu sein. Wie viel Schmerzen musste Adrian erleiden?! Wir vermuten, dass der liebe Rüde als Jagdhund bei Jemanden gehalten wurde und er sich bei der Ausübung seines Jobs verletzt hatte. Eventuell hat sich Adrian bei hoher Geschwindigkeit überschlagen oder ist bei der Jagd in ein Loch getreten. Auf jeden Fall wird ihn sein Besitzer nicht mehr gewollt haben. Ein verletzter Windhund ist zu nichts mehr zu gebrauchen. Und so wurde Adrian vermutlich ausgesetzt oder vertrieben.

Einen Tag später wurde Adrian operiert. Die OP ist gut verlaufen und wir hoffen, dass Adrian bald wieder sein Bein richtig benutzen kann. "Aktiv Tierschutz Lichtblicke e.V." hat sich als Partnerverein bereit erklärt, mit Hilfe von Spendern, die OP Kosten sowie Nachsorgekosten zu übernehmen.

Wir werden über Adrians Genesung berichten.

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29. März 2021

Ende März bekam Anca einen Anruf von einer jungen Frau. Sie erzählte ihr, dass sie eine Mutterhündin mit ihren neugeborenen Welpen ein einem Heuhaufen entdeckt hatte. Allerdings rief die junge Frau aus Darabani an. Einer Stadt weit hoch im Norden von dem Landkreis Botosani.

Der Winter war noch nicht vorbei und die Temperaturen sanken immer wieder nachts in den 2-stelligen Minusbereich. Es war sehr gefährlich für die neugeborenen Welpen, denn sie könnten erfrieren, auch wenn es in einem Heuhaufen wärmer wäre als in einem alten Schuppen oder Ruine. Anca benötigte fast 90 Minuten Fahrzeit bis nach Darabani. Aber sie war gerade dabei eine wilde Streunerin einzufangen, um sie zu ihrem Tierarzt für die Kastration zu bringen.

Zum Glück wohnt eine Freundin und Helferin von ihr in Darabani. So bat Anca Luminita, nach dieser Mütterhündin zu sehen und wenn es möglich wäre, diese samt ihren Welpen mitzunehmen und in Sicherheit zu bringen.

Luminita sagte sofort zu und begab sich auf die Suche. Und tatsächlich fand sie die Mama-Hündin mit ihren Welpen und nahm sie mit nach Hause. Dort kümmert sie sich und natürlich die Mama um die Kleinen, so lange, bis sie alt genug sind und umziehen können zu Anca.

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29. März 2021

Ein einem Tag - Mitte Februar - kam Anca gerade vom Füttern des Straßenhunde Rudel, das beim Haus von Ion leben, als eine Dame sie ansprach. Die Dame erzählte ihr, dass nur wenige Schritte weiter eine Straßenhündin in einer Box ihre Welpen zur Welt gebracht hatte. Dies hätte die Dame aber erst vor ein paar Tagen gesehen.

Die Dame führte Anca zu der Holzbox. In ihr lagen 5 Welpen, nur ein paar Wochen alt. Von ihrer Mama war keine Spur zu sehen. Die Dame erzählte Anca, dass die Mutterhündin scheu wäre und sich nicht anfassen lassen würde. Die Hündin würde immer auf Distanz zu Menschen bleiben, würde sich aber um ihre Welpen kümmern.

Es war klar, Anca konnte die Welpen nicht mitnehmen. Die kleinen Fellnäschen waren noch zu jung und brachten ihre Mutter noch. Da aber die Mama noch ihre Welpen säugt, konnte Anca die Hündin auch nicht betäuben, um sie und ihren Nachwuchs in Sicherheit zu bringen. Somit konnte Anca die Familie nur versorgen und hoffen, dass die Welpen so lange überlegen, bis sie von ihrer Mutter entwöhnt sind.

Jeden Tag besuchte Anca von nun an die kleine Familie. Anca legte Decken in die Box, gab den Kleinen Nassfutter. Dies alles beobachtete die Mutterhündin von weitem. Die Mutterhündin traute Anca etwas, aber trotzdem war sie immer vorsichtig und wich sofort zurück, sobald Anca sich ihr näherte.

Nach mehreren Wochen war es dann so weit. Die Welpen brauchten ihre Mama nicht mehr und Anca konnte 2 der Welpen mit zu sich nehmen und in Sicherheit bringen. Leider wurden 3 Welpen in den letzten Tagen von verschiedene Personen wohl mitgenommen. Anca hofft natürlich, dass sie es gut haben werden, aber sie konnte die Welpen nicht eher von dort mitnehmen.

Nun sind die beiden Welpenmädchen bei Anca und schon bald werden sie nach ihren eigenen Menschen suchen. Inzwischen hat es Anca auch geschafft, die Mutterhündin einzufangen und kastrieren zu lassen.

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28. März 2021

Darabani, eine Stadt sehr hoch im Norden vom Landkreis Botosani, dort lebt eine Bekannte von Anca. Ebenso wie Anca versucht die Dame Straßentieren in ihrer Umgebung, mit Futterstellen zu helfen.

An einem Tag Anfang des Jahres erhielt diese Dame einen Anruf von jemanden, der ihr berichtete, dass etwas außerhalb der Stadt neben der Landstraße ein kleiner Hund leben würde. Dort würde auch eine Holzbox stehen und jemand anderes würde dort wohl auch die Hündin von Zeit zu Zeit füttern.

Zu dieser Jahreszeit herrscht in Rumänien ein strenger Winter, mit viel Schnee und tiefen Temperaturen von nachts bis zu - 20° C. Auch tagsüber steigt das Thermometer nicht in den einstelligen Minusbereich. Wasser friert in Minuten zu.

Ancas Bekannte fährt noch am selben Tag zu der beschriebenden Stelle und findet dort wirklich eine Hündin vor. Der Wind ist eiskalt und stürmisch. Am Straßenrand befindet sich wirklich eine Holzbox. Eingeschneit, etwas Futter und ein zugefrorener Topf mit Wasser.

Limba, wie die Hündin später genannt werden wird, lebt dort schon länger. Wahrscheinlich wurde sie hier von ihrem Besitzer ausgesetzt. Vielleicht mit dieser Holzbox oder jemand anderes hatte Mitleid mit der Hündin und stellte ihr diese dort hin. Limba ist eine freundliche und menschenbezogende Hündin, sodass Ancas Bekannte es nicht schwer hatte, sie einzufangen und mitzunehmen.

Die ersten Tage durfte Limba bei ihrer Retterin bleiben und zu Kräften kommen. Nun ist die liebe Hündin zu Anca in ihr "Safe Place" umgezogen und wartet dort auf ihre Chance eine liebe Familie zu finden.

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27. März 2021

Nur einen Tag später, nachdem Anca eine sehr dünne Jagdhündin an diesem Rastplatz vorgefunden hat, erwartete sie dort gleich 2 weitere sehr dünne Hündinnen.

Inima, wie Anca die dunkel fellige Hündin später nannte, war so kopflos in den ersten Sekunden als Anca an dem Parkplatz ankam, so dass sie vermutete, dass die Hündin erst kurze Zeit zuvor dort ausgesetzt wurde. Anca blieb nichts anderes übrig, als abzuwarten und zu hoffen, dass sich die Hündin beruhigt und sie nicht in ein Auto läuft.

Zum Glück für Inima war in dem Moment als sie fast auf die Landstraße lief nicht viel Verkehr und mit Nassfutter konnte Anca die Hündin zu sich locken. Die nur kniehohe Inima war so dünn und verschlag so gierig das Futter. Tagelang oder gar Wochen hatte die Hündin nicht viel zu fressen bekommen.

Als Anca Inima ins Auto sicher in eine Transportbox gebracht hatte und eigentlich weiterfahren wollte, stand eine zweite Hündin an ihrem Auto und sah hinein, als wenn sie sagen wollte, nimm mich auch mit. Auch sie war sehr dünn und mit Zuspruch und Ruhe konnte Anca auch diese liebe Hündin in ihr Auto bringen.

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26. März 2021

Ein Rastplatz an der Hauptverkehrslandstraße zwischen Botosani und Trusesti ist nicht nur ein Halt für kurzzeitige Verschnaufpausen - nein - es ist auch ein bekannter Ort, wo immer wieder unliebsame oder unbrauchbare Haustiere zu entsorgen.

Anca hat an diesem Parkplatz schon viele ausgehungerte Hunde und Katzen gefunden. Welpen, erwachsene und auch alte Tiere, die dort zum Sterben von ihren Besitzern ausgesetzt werden. Anca hält jeden Tag dort an, um zu kontrollieren, ob nicht ein Tier Hilfe braucht. Sie lässt Trockenfutter dort, um ausgesetzten Tieren oder auch Streuner zu helfen, zu überleben.

An einem Tag Ende März hielt Anca natürlich auch wieder an diesem Rastplatz an. Schon von weitem sah sie einen Hund, der auf sie zu gelaufen kam. Oder besser gesagt, unterwürfig gekrochen kam. Es war eine Hündin. So dünn. Ihre Rippen und Hüftknochen standen so sehr hervor. Die Hündin musste über viele Wochen kaum Futter bekommen haben.

Freya, wie später ihr Name sein wird, ist eine ältere Jagdhündin, die vermutlich nicht mehr ihren Job gut genug ausgeübt hat, sodass ihr Besitzer sie wohl verjagt oder ausgesetzt hat.

Natürlich nahm Anca Freya mit sich und brachte sie in Sicherheit. Jetzt bekommt die liebe Hündin Aufbaukost und kann sich erholen. Schnell bekam Freya ein Pflegestellenangebot und sobald sie zu Kräften gekommen ist, darf sie Rumänien für immer verlassen.

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25. März 2021

Cristina, eine Helferin von Anca, war auf dem Weg zum Einkaufen, als sie mitten auf der Straße einen kleinen Hund sah. Er saß dort, ohne sich zu bewegen. Wie versteinert.

Cristina war noch ein gutes Stück von dem Kleinen entfernt, als ein Auto angefahren kam. Der jungen Frau stockte der Atem. Sie hoffte so sehr, dass der Hund noch rechtzeitig weg lief. Aber er blieb, wo er war. Cristina rannte los, in der Hoffnung ihn noch zu erreichen. Sie sah, wie der Fahrer sein Auto um die kleine Fellnase herum lenkte.

Glück gehabt. Aber da kam auch schon das nächste Auto.... Zweimal Glück haben?! War unwahrscheinlich.

Cristina wedelte mit ihren Armen. Das Auto fuhr langsamer und noch rechtzeitig kam sie zu dem  kleinen Hund, um ihn aus dieser Todeszone zu retten. Es ist ein kleiner, sehr dünner Welpenjunge. Nun lebt der kleine Hundejunge bei einer Pflegestelle von Anca und wird dort aufgepäppelt.

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23. März 2021

An einem Tag im März bekam Anca einen Anruf von einer jungen Frau. Wie sich überraschend herausstellte kannte Anca diese junge Frau, als sie ein junges Mädchen war und im Waisenhaus lebte. Dies allerdings war Jahre her. Nun erzählte ihr die junge Frau, dass sie verheiratet wäre und bei ihr ein paar Tiere lebten. U.a. eine kleine Hündin, die sie auf der Straße gefunden hatte.

Irgendwann fing diese kleine Hündin an, mit den Hühnern zu spielen. Ihr Ehemann war davon nicht begeistert und wollte die kleine Hündin an die Kette legen oder im Wald aussetzen. Die junge Frau willigte ein, dass die kleine Hündin an eine Kette kam.

Dies was nun viele Wochen her. Die kleine Hündin wurde immer ruhiger, apathischer und schließlich stand sie noch nicht einmal mehr auf, wenn die junge Frau zu ihr ging. Ihr tat die kleine Hündin so leid, aber sie konnte sie nicht von der Kette befreien. Und so bat sie nun Anca um Hilfe für die kleine Hündin. Natürlich willigte Anca ein, die Hündin zu sich zu holen.

Wie man deutlich sieht - das Halsband zeigte schon Spuren an dem kleinen Hals der Hündin. Nun wird sie sich bei Anca erholen und wir hoffen, dass sie bald ihre Spielfreudigkeit und Lebensfreude zurück gewinnt.




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